| UVP | 4.869 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- konsequenter Klassik-Look
- einfachste Bedienung
- Speichenfelgen ohne Aufpreis
- schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
- günstiger Preis
- überschaubare Leistung
- etwas klobige Fußrastenanlage
- mittelmässige Bremse
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 374 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm | |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm | |
| Aufhängung hinten | Kasten-Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 18 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen.Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat!
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Benelli Imperiale 400 vs. Honda CB 500 F – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder auf dem Papier ähnlich wirken, aber auf der Straße ganz unterschiedlich anfühlen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau das passiert beim Vergleich zwischen Benelli Imperiale 400 und Honda CB 500 F. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein alltagstaugliches Motorrad suchen – mit Charakter, guter Bedienbarkeit und einem Fahrgefühl, das nicht nur auf dem Papier überzeugt. Doch während die Imperiale 400 stark über ihr Retro-Design und die entspannte Ausstrahlung punktet, setzt die CB 500 F eher auf eine moderne, neutrale Gesamtanmutung und eine sehr ausgewogene Art, sich im Alltag zu bewegen.
Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern um die Unterschiede, die man beim Fahren wirklich spürt: Wie wirkt der Motor, wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen, wie gut passt es zu Stadtverkehr und Landstraße – und wo liegen die typischen Stärken und Schwächen der beiden Kandidaten?
Erster Eindruck: Retro-Charme trifft auf alltagstaugliche Modernität
Benelli Imperiale 400: Stil, der hängen bleibt
Die Benelli Imperiale 400 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst mit dem Blick fürs Detail gebaut wurde. Die Optik ist ein echtes Verkaufsargument: Retro-Linien, eine stimmige Silhouette und ein Gesamtbild, das auch dann noch gut aussieht, wenn das Motorrad nicht gerade gefahren wird. Wer Wert auf Persönlichkeit legt und ein Motorrad möchte, das sich nicht wie „Standardware“ anfühlt, wird hier schnell warm.
Honda CB 500 F: Unaufgeregt, aber durchdacht
Die Honda CB 500 F ist dagegen weniger „Show“, mehr „Funktion“. Das Design ist modern, klar und wirkt wie ein Motorrad, das man täglich nutzen kann, ohne dass man ständig an die Optik denken muss. Gerade für Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt, ist diese Zurückhaltung oft ein Plus: Man bekommt ein stimmiges Gesamtpaket, das nicht nach wenigen Wochen langweilig wird.
Motor und Fahrgefühl: Charakter vs. Ausgewogenheit
Benelli Imperiale 400: entspanntes Ansprechverhalten
Die Imperiale 400 vermittelt beim Losfahren ein eher ruhiges, kontrolliertes Gefühl. Der Motor passt gut zu einem Fahrstil, bei dem man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen. Das macht sie besonders interessant für Stadtfahrten und für Strecken, auf denen man häufig bremsen und wieder anfahren muss. Die Kraftentfaltung wirkt dabei so, dass man sich schnell zurechtfindet – ohne dass das Motorrad einem das Gefühl gibt, man müsse ständig am Gas „mitdenken“.
Honda CB 500 F: gleichmäßige Kraftentfaltung
Die Honda CB 500 F spielt ihre Stärken vor allem in der gleichmäßigen Art, wie sie Leistung bereitstellt. Das Motorrad fühlt sich in vielen Situationen „ruhig im Kopf“ an: Man kann sauber dosieren, bekommt ein gutmütiges Ansprechverhalten und hat das Gefühl, dass der Motor die Arbeit übernimmt, statt dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss. Das ist besonders angenehm, wenn man viel im Alltag unterwegs ist oder wenn man als Einsteigerin oder Einsteiger erst noch ein Gefühl für Schalten, Gas und Lastwechsel aufbauen möchte.
Handling im Alltag: leicht zu bewegen oder souverän zu führen?
Benelli Imperiale 400: angenehm im Stadtverkehr
Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad rangieren lässt und wie gut es sich bei niedrigen Geschwindigkeiten kontrollieren lässt. Die Imperiale 400 wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gerne „mitführt“: Man kommt schnell in einen entspannten Rhythmus, kann Abstände gut einschätzen und fühlt sich auch bei Stop-and-Go-Situationen nicht überfordert. Gerade wer häufig durch enge Straßen fährt oder oft an Ampeln steht, profitiert von diesem unkomplizierten Charakter.
Honda CB 500 F: stabil und berechenbar
Die CB 500 F ist vor allem dann stark, wenn es etwas flotter wird. Auf der Landstraße wirkt sie sehr berechenbar: Man kann Kurven sauber anfahren, das Motorrad liegt kontrolliert in der Linie und vermittelt ein sicheres Gefühl. Auch bei längeren Fahrten bleibt der Eindruck von „stabil statt nervös“. Das macht sie zu einer guten Wahl, wenn nicht nur die Stadt, sondern auch regelmäßig Ausfahrten auf dem Plan stehen.
Komfort und Ergonomie: entspannter Sitz oder sportlichere Haltung?
Benelli Imperiale 400: entspannte Haltung mit Retro-Vibe
Die Sitzposition der Imperiale 400 wirkt eher auf entspanntes Cruisen ausgelegt. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „sportlich“ unterwegs sein muss. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie eine kleine Auszeit anfühlt, wird hier eher glücklich. Gleichzeitig sollte man bedenken: Retro-Optik und Komfort gehen nicht immer in jeder Situation automatisch Hand in Hand. Je nach Körpergröße kann die Ergonomie unterschiedlich wirken – daher lohnt sich ein Probesitzen, um sicherzugehen, dass die Haltung wirklich zu den eigenen Proportionen passt.
Honda CB 500 F: alltagstauglich und vielseitig
Die Honda CB 500 F ist in der Ergonomie sehr „funktional“. Sie bietet eine Haltung, die nicht zu extrem ist, aber auch nicht komplett nach „Sessel“ aussieht. Dadurch eignet sie sich häufig sowohl für kurze Wege als auch für längere Strecken. Gerade wenn das Motorrad mehrere Fahrerinnen und Fahrer sehen soll oder wenn die Nutzung über das Jahr hinweg variiert, ist diese Vielseitigkeit ein echtes Plus.
Bremsen, Fahrwerk und Sicherheit: Vertrauen durch Abstimmung
Bei beiden Motorrädern steht die Alltagstauglichkeit im Vordergrund. Trotzdem unterscheiden sie sich in der Art, wie sie Fahrbahnkontakt und Bremsgefühl vermitteln. Die Imperiale 400 wirkt dabei eher auf „sanftes, kontrolliertes“ Fahren ausgelegt, während die CB 500 F insgesamt den Eindruck macht, dass sie auf Stabilität und gleichmäßige Rückmeldung setzt. In der Praxis bedeutet das: Wer häufig in wechselnden Situationen fährt – Stadt, Landstraße, mal schneller, mal gemütlicher – bekommt bei der Honda oft das Gefühl, dass sie sich leichter „auf den Punkt“ bringen lässt. Die Benelli kann dagegen besonders dann überzeugen, wenn man bewusst ruhig und stimmig fahren möchte und der Charakter des Motorrads im Vordergrund steht.
Ausstattung und Alltag: worauf man beim Kauf achten sollte
Benelli Imperiale 400: Fokus auf Stil und Fahrspaß
Die Imperiale 400 ist vor allem dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern auch ein Stück Lebensgefühl. In der Ausstattung und im Gesamtkonzept steckt viel „Retro-DNA“. Das kann bedeuten, dass man sich bei bestimmten Komfortdetails stärker auf die eigene Erwartungshaltung verlassen muss. Wer bereit ist, das Motorrad als Charakterstück zu sehen und nicht als reines „Tool“, wird die Imperiale oft als stimmiger empfinden.
Honda CB 500 F: pragmatisch, vielseitig und unkompliziert
Die CB 500 F wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nutzt. Das zeigt sich in der Art, wie sie sich im Alltag handhaben lässt: Bedienung, Fahrbarkeit und das Gesamtgefühl sind auf „einfach machen“ ausgelegt. Dazu kommt, dass Honda in vielen Märkten für ein breites Händler- und Service-Netz bekannt ist. Das ist nicht nur für die Zukunft relevant, sondern gibt vielen Käuferinnen und Käufern auch beim Kauf ein gutes Gefühl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli Imperiale 400
- Starker Retro-Charakter und ein Design, das schnell zum Lieblingsmotorrad wird.
- Entspanntes Fahrgefühl, das besonders in der Stadt angenehm wirkt.
- Guter Einstieg in einen ruhigen Fahrstil, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Schwächen bzw. mögliche Nachteile der Benelli Imperiale 400
- Ergonomie kann je nach Körpergröße variieren – Probesitzen ist sinnvoll.
- Weniger „neutral“ als die Honda: Wer maximale Allround-Fehlerverzeihung sucht, fühlt sich bei der CB oft schneller zu Hause.
Stärken der Honda CB 500 F
- Sehr ausgewogenes Gesamtpaket für Stadt und Landstraße.
- Berechenbares Fahrverhalten und leichtes Handling im Alltag.
- Vielseitigkeit: passt häufig sowohl für Einsteiger als auch für Fahrer, die einfach unkompliziert unterwegs sein wollen.
Schwächen bzw. mögliche Nachteile der Honda CB 500 F
- Weniger „Show“-Faktor im Vergleich zur Imperiale – wer vor allem Stil sucht, könnte die Benelli emotional stärker finden.
- Charakter eher funktional: Wer ein Motorrad mit klarer Retro-Identität sucht, muss sich bewusst sein, dass die CB stärker auf Alltag setzt.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Benelli Imperiale 400 und Honda CB 500 F lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden. Geht es vor allem um das Gefühl, das Design und das entspannte Cruisen, ist die Imperiale 400 oft die passendere Wahl. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das in vielen Situationen zuverlässig funktioniert, sich leicht fahren lässt und als „Allrounder“ durch den Alltag begleitet, liegt mit der CB 500 F häufig richtig.
Typische Käuferprofile
- Benelli Imperiale 400: ideal für Menschen, die ein Motorrad mit klarer Stilidentität möchten und gerne entspannt fahren.
- Honda CB 500 F: ideal für Menschen, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das sich in Stadt und auf längeren Strecken gleichermaßen gut anfühlt.
Fazit:
Die Benelli Imperiale 400 ist die bessere Wahl, wenn Stil und ein entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne vor der Tür stehen sieht und das besonders im Stadtverkehr mit einem ruhigen, stimmigen Charakter überzeugt. Wer ein Retro-Motorrad sucht, das nicht nur funktional ist, sondern auch emotional trägt, wird hier schnell zufrieden sein. Gleichzeitig sollte man bei der Ergonomie und dem persönlichen Sitzgefühl nicht blind vertrauen, sondern vor dem Kauf unbedingt Probesitzen einplanen.
Die Honda CB 500 F spielt ihre Stärken vor allem als vielseitiger Allrounder aus. Sie fühlt sich berechenbar an, lässt sich im Alltag leicht handhaben und bietet ein gleichmäßiges Fahrgefühl, das sowohl Einsteigerinnen und Einsteigern als auch erfahrenen Fahrerinnen und Fahrern entgegenkommt. Wer ein Motorrad möchte, das in vielen Situationen unkompliziert funktioniert – von der Stadt bis zur Landstraße – trifft mit der CB 500 F meist die sicherere Wahl. Insgesamt gilt: Imperiale für Charakter und Cruisen, CB 500 F für Ausgewogenheit und Alltagssicherheit.