UVP 4.869 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Der günstige Italo Retro-Klassiker für nur 4.199 Euro
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Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • konsequenter Klassik-Look
  • einfachste Bedienung
  • Speichenfelgen ohne Aufpreis
  • schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
  • günstiger Preis
Kontra:
  • überschaubare Leistung
  • etwas klobige Fußrastenanlage
  • mittelmässige Bremse
Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht205kg
Radstand1.440mm
Länge2.170mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.120mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum374ccm
Hub90mm
Bohrung73mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.120km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite387km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vornekonventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm
Federung hintenDoppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm
Aufhängung hintenKasten-Zweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne100/90 - 19
Reifen hinten130/80 - 18
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit

So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen. 

Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat! 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.199€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 2.800€
  • Verfügbarkeit: seit 2021
  • Farben: Schwarz, Silber

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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Benelli Imperiale 400 vs. Kawasaki W 800: Vergleich & Unterschiede

Wer sich für ein Retro-Motorrad interessiert, landet schnell bei zwei Namen, die auf den ersten Blick ähnlich wirken, beim genauen Hinsehen aber deutlich unterschiedliche Schwerpunkte setzen: die Benelli Imperiale 400 und die Kawasaki W 800. Beide Modelle bedienen den Wunsch nach klassischem Look, angenehmem Cruiser-Feeling und einem Motorcharakter, der nicht nach „Sport“ klingt, sondern nach „Fahren“. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar darin, wie sie sich im Alltag anfühlen, wie sie mit der Kraft umgehen und welche Art von Fahrern sie besonders gut abholen.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede zwischen den beiden Motorrädern herausgearbeitet – inklusive Stärken und Schwächen – damit die Entscheidung leichter fällt, ohne dass man sich in einzelnen Daten verliert.

Design und Gesamteindruck: Klassik trifft auf unterschiedliche Philosophie

Die Benelli Imperiale 400 wirkt wie ein modernes Retro-Bike: Der Stil ist klar an klassischen Vorbildern angelehnt, aber die Auslegung wirkt insgesamt „alltagstauglicher“ und zugänglicher. Die Kawasaki W 800 dagegen steht stärker für die große, schwere Retro-Ästhetik. Das Motorrad präsentiert sich markanter, mit einem Auftritt, der eher nach „Langstrecke und Ruhe“ aussieht als nach „kurzer Feierabendrunde“.

Beide Designs funktionieren – aber sie vermitteln unterschiedliche Erwartungen: Imperiale 400 für den unkomplizierten Einstieg in die Retro-Welt, W 800 für den Fahrer, der das klassische Cruiser-Gefühl besonders intensiv erleben möchte.

Motorcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Motor geht es nicht nur um „mehr oder weniger“, sondern vor allem um die Art, wie die Leistung verfügbar ist. Die Benelli Imperiale 400 setzt auf einen Charakter, der sich harmonisch und gut dosierbar anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig in der Stadt gefahren wird oder wenn das Motorrad auch mal entspannt bewegt werden soll, ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig sind.

Die Kawasaki W 800 verfolgt dagegen einen deutlich „erwachseneren“ Ansatz. Der Motor wirkt in der Praxis oft souveräner, wenn es darum geht, gleichmäßig Tempo aufzubauen und lange Strecken ohne ständiges Nachregeln zu fahren. Wer gern mit einem ruhigen Drehmomentgefühl unterwegs ist, wird die W 800 schnell als stimmig empfinden.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Benelli Imperiale 400: Stärken liegen in der gutmütigen, alltagstauglichen Abstimmung und dem unkomplizierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass wer sportlichere Ansprüche hat, schneller „mehr“ erwartet.
  • Kawasaki W 800: Stärken liegen in der souveränen Leistungsentfaltung und dem insgesamt „großen“ Charakter. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für manche im Alltag etwas mehr Gewicht und „Präsenz“ mitbringt.

Fahrgefühl und Sitzposition: Komfort vs. Cruiser-Anspruch

Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein wichtiger Punkt, denn Retro-Cruiser sollen nicht nur gut aussehen, sondern auch über längere Zeit angenehm bleiben. Die Benelli Imperiale 400 wirkt in der Praxis oft so, dass sie sich leicht beherrschen lässt – besonders dann, wenn häufig Rangieren, Ampelstopps und Stadtverkehr anstehen. Das macht sie für viele Fahrerinnen und Fahrer attraktiv, die ein Motorrad suchen, das nicht „zu viel“ ist.

Die Kawasaki W 800 bietet dagegen ein klareres Cruiser-Gefühl. Die Maschine lädt dazu ein, den Fahrtag ruhiger anzugehen und die Strecke fließen zu lassen. Wer gern entspannt fährt, wird das genießen. Wer dagegen häufig enge Situationen hat oder sehr dynamisch unterwegs sein möchte, merkt eher, dass die W 800 stärker nach „großem Cruiser“ ausgelegt ist.

Handling im Vergleich

  • Benelli Imperiale 400: Tendenziell handlicher und unkomplizierter im Alltag. Schwäche: Wer sehr lange Touren mit hohem Tempo plant, könnte mehr Reserven erwarten.
  • Kawasaki W 800: Stabiler, ruhiger Eindruck bei zügigerem Fahren. Schwäche: Im dichten Stadtverkehr kann das Handling durch die „Cruiser-Größe“ etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen.

Fahrwerk und Bremsen: Wie sicher fühlt sich das Motorrad an?

Im Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung: Die Benelli Imperiale 400 ist darauf ausgelegt, den Alltag angenehm zu machen. Unebenheiten und wechselnde Straßenqualität werden meist so verarbeitet, dass das Motorrad nicht unnötig „nervös“ wirkt. Das ist ein Pluspunkt, wenn viele unterschiedliche Strecken gefahren werden.

Die Kawasaki W 800 vermittelt dagegen oft mehr „Stabilität“ im Gesamteindruck. Gerade bei längeren Fahrten oder wenn die Geschwindigkeit gleichmäßiger gehalten wird, wirkt das Motorrad souveräner. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man sehr häufig in engen Situationen unterwegs ist und das Motorrad ständig „ums Eck“ bewegen muss.

Ausstattung und Alltag: Was man beim Kauf wirklich spürt

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „Features“, sondern um das, was im Alltag zählt: Übersichtlichkeit, Ergonomie, Bedienbarkeit und das Gefühl, dass das Motorrad zu den eigenen Routinen passt. Die Benelli Imperiale 400 wirkt dabei wie ein Bike, das sich schnell „einleben“ lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur ein Hobby ist, sondern regelmäßig genutzt wird.

Die Kawasaki W 800 punktet häufig mit einem stimmigen Gesamtpaket, das sich wie ein klassischer Cruiser anfühlt. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das auch optisch und vom Fahrgefühl her „lange bleibt“, wird die W 800 oft als besonders passend empfinden.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Benelli Imperiale 400: Stärken in der unkomplizierten Nutzung, dem zugänglichen Fahrgefühl und der guten Passung für Stadt und Landstraße. Schwäche: Wer ein sehr „großes“ Cruiser-Gefühl sucht, könnte die Charaktertiefe als weniger intensiv empfinden.
  • Kawasaki W 800: Stärken in der souveränen Langstrecken-Anmutung und dem klassischen Cruiser-Anspruch. Schwäche: Für manche ist sie im Alltag weniger „leichtfüßig“ als erwartet.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen der Benelli Imperiale 400 und der Kawasaki W 800 hängt stark davon ab, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.

Benelli Imperiale 400: Passend für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die ein Retro-Motorrad suchen, das sich schnell anfühlt wie „das eigene“.
  • Menschen, die viel in der Stadt oder auf kurzen bis mittleren Strecken unterwegs sind.
  • Alle, die ein harmonisches, gut dosierbares Fahrgefühl bevorzugen und nicht ständig nach mehr Leistung „jagen“ wollen.

Kawasaki W 800: Passend für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die den Cruiser-Charakter besonders intensiv erleben möchten.
  • Menschen, die häufiger längere Strecken fahren und ein ruhiges, souveränes Gesamtgefühl suchen.
  • Wer Wert auf einen „erwachsenen“ Motorauftritt legt und das Motorrad auch optisch als Statement mag.

Fazit:

Die Benelli Imperiale 400 ist die bessere Wahl, wenn ein Retro-Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: leicht zugänglich, angenehm zu bewegen und mit einem Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt. Sie passt besonders gut zu Fahrten in der Stadt sowie auf der Landstraße, wenn entspanntes Fahren im Vordergrund steht und das Motorrad nicht ständig „gefordert“ werden soll.

Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn der Fokus auf dem klassischen Cruiser-Gefühl liegt: souveränes Fahrverhalten, ein deutlich „größer“ wirkender Auftritt und ein Motor, der lange Strecken stimmig begleitet. Wer mehr Ruhe, Stabilität und einen intensiveren Retro-Charakter sucht, wird mit der W 800 zufriedener sein.

Kurz gesagt: Imperiale 400 für unkomplizierte Retro-Fahrten, W 800 für den Fahrer, der das Cruiser-Erlebnis besonders bewusst genießen möchte.

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