| UVP | 4.869 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- konsequenter Klassik-Look
- einfachste Bedienung
- Speichenfelgen ohne Aufpreis
- schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
- günstiger Preis
- überschaubare Leistung
- etwas klobige Fußrastenanlage
- mittelmässige Bremse
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 374 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm | |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm | |
| Aufhängung hinten | Kasten-Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 18 | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen.Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat!
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Benelli Imperiale 400 vs. MV Agusta Superveloce 800: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Benelli Imperiale 400 und die MV Agusta Superveloce 800, wird der Vergleich besonders spannend. Beide Modelle stehen für einen eigenen Charakter: Die Imperiale 400 setzt auf klassisches Retro-Feeling und eine entspannte Art, Kilometer zu sammeln. Die Superveloce 800 dagegen ist deutlich sportlicher gedacht – mit dem Anspruch, nicht nur gut auszusehen, sondern auch dynamisch zu reagieren und auf der Landstraße richtig Spaß zu machen.
Im Folgenden geht es darum, die Stärken und Schwächen der beiden Bikes anhand der typischen Eigenschaften aus dem Vergleich herauszuarbeiten: Motorcharakter, Fahrgefühl, Komfort, Handling und Alltagstauglichkeit. So wird klar, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil passt – ohne dass man sich in einzelnen Zahlen verliert.
Design & Charakter: Retro-Cruiser vs. italienische Sportlichkeit
Benelli Imperiale 400: klassisch, stimmig, alltagstauglich
Die Imperiale 400 wirkt wie aus einer anderen Zeit: runde Formen, stimmige Proportionen und ein Look, der nicht nach „Show“ schreit, sondern nach „Fahren“. Genau das ist auch die Stärke im Alltag. Das Motorrad vermittelt Ruhe, wirkt leicht zugänglich und macht Lust auf entspannte Touren durch die Stadt oder über die Landstraße.
MV Agusta Superveloce 800: markant, sportlich, kompromissloser Auftritt
Die Superveloce 800 ist dagegen ein Statement. Der Auftritt ist deutlich sportlicher, die Linien sind aggressiver, und das Gesamtpaket wirkt wie ein Motorrad, das man nicht „nebenbei“ fährt. Wer auf Dynamik, präzises Ansprechverhalten und ein intensiveres Fahrerlebnis Wert legt, findet hier eher die richtige Richtung.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Imperiale 400: gleichmäßiges Drehmomentgefühl statt Jagd nach Spitzenwerten
Im Vergleich zeigt sich: Die Imperiale 400 ist vor allem dann stark, wenn man entspannt unterwegs ist. Der Motorcharakter wirkt eher „harmonisch“ als „auf Krawall gebürstet“. Das bedeutet: Gangwechsel und Beschleunigung fühlen sich meist unkompliziert an, und das Motorrad bleibt auch bei normalem Tempo souverän. Für Stadtverkehr, kurze Strecken und gemütliche Ausfahrten ist das ein klarer Vorteil.
Superveloce 800: mehr Biss, mehr Reserven, mehr Tempo
Die Superveloce 800 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es zügiger wird. Im Vergleich wirkt das Ansprechverhalten direkter, und das Motorrad vermittelt mehr „Druck“ aus dem Drehzahlbereich. Das ist nicht nur für sportliche Fahrer interessant: Auch wer einfach gern zügig überholt oder auf Landstraßen mehr Dynamik möchte, profitiert von der sportlicheren Auslegung.
Fahrwerk & Handling: leichtfüßig oder sportlich fokussiert?
Imperiale 400: entspanntes Handling, gutmütige Linie
Die Imperiale 400 ist im Vergleich vor allem auf ein angenehmes Fahrgefühl ausgelegt. Das Motorrad wirkt in der Bewegung berechenbar und unterstützt eine ruhige Linienführung. In engen Stadtpassagen oder bei wechselnden Untergründen ist das ein Plus: Man kann entspannt fahren, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen.
Superveloce 800: präziser, direkter, kurvenorientierter
Die Superveloce 800 ist deutlich stärker auf sportliches Fahren ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich das durch ein direkteres Feedback und ein Handling, das Kurvenfahrten belohnt. Das Motorrad fühlt sich eher wie ein Werkzeug an, mit dem man aktiv fährt. Wer gern zügig unterwegs ist und das Zusammenspiel aus Gas, Linie und Bremse spürt, wird hier mehr Begeisterung finden.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen in der Verzögerung
Beide Motorräder sollen sicher und kontrollierbar sein – aber der Fokus ist unterschiedlich. Die Imperiale 400 ist eher auf souveräne Alltagsverzögerung ausgelegt: gut dosierbar, passend für entspanntes Tempo. Die Superveloce 800 zielt stärker auf sportliche Situationen: Hier steht die Fähigkeit im Vordergrund, auch bei dynamischer Fahrweise schnell und stabil zu verzögern. Im Vergleich ist das Vertrauen bei zügiger Gangart bei der Superveloce spürbar höher.
Komfort & Sitzgefühl: Alltag vs. sportliche Haltung
Imperiale 400: bequem für längere „normale“ Fahrten
Die Imperiale 400 wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das man gern länger fährt, ohne dass man ständig das Gefühl hat, „gegen“ die Maschine zu arbeiten. Die Sitzposition und die Abstimmung passen eher zu entspannterem Fahren. Das ist besonders praktisch, wenn der Alltag oder Wochenendtouren im Vordergrund stehen.
Superveloce 800: sportlicher, aber nicht zwangsläufig unbequem
Die Superveloce 800 ist sportlicher positioniert. Das merkt man an der Haltung und an der Art, wie das Motorrad auf Fahrbefehle reagiert. Für dynamische Fahrten ist das ein Vorteil, weil die Maschine „mitdenkt“. Wer jedoch vor allem lange, gemütliche Strecken plant, muss abwägen, ob der sportliche Charakter genau zum eigenen Fahrstil passt.
Ausstattung & Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Vergleich zeigt sich: Die Imperiale 400 punktet mit einem unkomplizierten, stimmigen Gesamtpaket. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht und gern nutzt – besonders für Stadtfahrten, kurze Wege und entspannte Ausflüge.
Die Superveloce 800 ist dagegen eher die Wahl für Menschen, die nicht nur „von A nach B“ wollen, sondern auch das Fahrerlebnis in den Mittelpunkt stellen. Die Ausstattung und die technische Ausrichtung sind stärker auf Performance und Präzision getrimmt. Das macht sie zur besseren Wahl, wenn das Motorrad auch am Wochenende „mehr“ sein soll.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Imperiale 400 – Stärken
- Retro-Charakter, der im Alltag gut funktioniert
- Entspanntes Fahrgefühl für Stadt und Landstraße
- Gutmütiges Handling und unkomplizierte Bedienung
- Alltagstauglichkeit durch eine eher ruhige Abstimmung
Benelli Imperiale 400 – Schwächen
- Weniger Fokus auf sportliche Dynamik bei zügiger Fahrweise
- Wer maximale Reserven sucht, wird eher bei der Superveloce fündig
MV Agusta Superveloce 800 – Stärken
- Sportlicher Motorcharakter mit mehr Dynamik
- Präzises Handling und kurvenorientiertes Feedback
- Mehr Reserven für zügiges Fahren und Überholmanöver
- Stärkerer Fokus auf Fahrspaß statt reiner Alltagsentspannung
MV Agusta Superveloce 800 – Schwächen
- Der sportliche Charakter kann im Alltag weniger „entspannt“ wirken
- Wer vor allem gemütlich fährt, bekommt möglicherweise mehr Motorrad als nötig
Für wen passt welches Motorrad?
Die Imperiale 400 ist ideal für…
Die Benelli Imperiale 400 passt besonders gut, wenn der Fokus auf Stil, unkompliziertem Fahren und Alltagstauglichkeit liegt. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, dabei gutmütig bleibt und trotzdem Charakter hat, trifft mit der Imperiale eine sehr stimmige Wahl. Auch für Fahrer, die gern entspannt unterwegs sind und nicht ständig das Tempo maximieren wollen, ist sie eine überzeugende Option.
Die Superveloce 800 ist ideal für…
Die MV Agusta Superveloce 800 ist die bessere Wahl, wenn Fahrdynamik, Präzision und sportliches Kurvengefühl im Vordergrund stehen. Wer gern zügig fährt, das Motorrad aktiv bewegt und sich an direktem Feedback erfreut, bekommt hier ein deutlich intensiveres Erlebnis. Auch wenn das Motorrad nicht nur für die „schnelle Runde“ gedacht ist, zeigt sich: Bei dynamischer Fahrweise spielt die Superveloce ihre Stärken besonders klar aus.
Fazit:
Die Benelli Imperiale 400 gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo es um entspanntes Fahren, Retro-Charme und unkomplizierte Praxis geht. Sie ist die stimmige Wahl für Stadtverkehr, gemütliche Touren und alle, die ein Motorrad möchten, das sich leicht anfühlt und nicht ständig nach mehr verlangt. Ihre Stärke liegt im harmonischen Gesamtpaket: gutmütig, angenehm und alltagstauglich.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen die bessere Wahl für alle, die sportliche Dynamik, präzises Handling und mehr Reserven suchen. Im Vergleich zeigt sie ihre Qualitäten besonders bei zügiger Fahrweise: direkteres Ansprechverhalten, kurvenorientiertes Feedback und ein insgesamt intensiveres Fahrerlebnis. Wer das Motorrad als „Spaßgerät“ versteht, wird mit der Superveloce deutlich mehr bekommen.
Kurz gesagt: Imperiale 400 für entspannte Alltagsfahrer mit Retro-Gefühl – Superveloce 800 für sportlich orientierte Fahrer, die Dynamik spüren wollen.