UVP 4.869 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 5.499 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Der günstige Italo Retro-Klassiker für nur 4.199 Euro
Weiter zum Testbericht
Was kann das chinesische A2 Retro-Nakedbike im Café-Racer Style?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • konsequenter Klassik-Look
  • einfachste Bedienung
  • Speichenfelgen ohne Aufpreis
  • schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
  • günstiger Preis
Kontra:
  • überschaubare Leistung
  • etwas klobige Fußrastenanlage
  • mittelmässige Bremse
Pro:
  • sehr zugängliches Motorrad
  • einfaches Handling & Bedienung
  • komfortables Fahrwerk
  • gute Erstbereifung von Pirelli
  • hohe Reichweite
  • TFT-Display mit Reifendruckontrolle
Kontra:
  • Standgeräusch 98 dbA
  • ab 7.000 Umin etwas träge

Abmessungen & Gewicht

Gewicht205kg
Radstand1.440mm
Länge2.170mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.120mm
Gewicht198kg
Länge2.100mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.170mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum374ccm
Hub90mm
Bohrung73mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-Bauart2-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung
Hubraum471ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.120km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite387km
Leistung47 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment44 NM bei 7.000 U/Min
Tankinhalt19Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite463km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vornekonventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm
Federung hintenDoppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm
Aufhängung hintenKasten-Zweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne100/90 - 19
Reifen hinten130/80 - 18
Federung vorne41 mm-Upside-Down-Gabel
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen. 

Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat! 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.199€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 2.800€
  • Verfügbarkeit: seit 2021
  • Farben: Schwarz, Silber

Fazit

Die Voge 500 AC ist eine gut gemachte Maschine, mit der man sehr schnell vertraut ist und mit der man viel Spaß haben kann. Sie ist äußert zugänglich und eignet sich dank der Sitzgeometrie für viele Fahrergrößen. Das Handling ist einfach und das Rangieren des Bikes geht leicht von der Hand.
 
Die Optik mit dem kurzen Heck dürfte jüngere A2-Aspiranten ansprechen und auch in Sachen Ausstattung und Preis muss sich die Voge 500 AC nicht vor den Konkurrenten verstecken. Man darf gespannt sein, welche anderen Bikes noch von Voge auf Europas Straßen geschickt werden.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.199 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2022
  • Farben: Grau, Silber

MotorradTest.de auf YouTube

Benelli Imperiale 400 vs Voge 500 AC – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft mehr als nur ein anderes Design. Genau das zeigt der Vergleich zwischen der Benelli Imperiale 400 und der Voge 500 AC. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein alltagstaugliches Motorrad suchen, das sich gut bewegen lässt und dabei Charakter zeigt. Doch während die Imperiale 400 stark über ihren klassischen Retro-Look und das entspannte Fahrgefühl punktet, setzt die Voge 500 AC eher auf eine moderne, vielseitige Ausrichtung mit dem Anspruch, auch längere Strecken und wechselnde Bedingungen souverän zu begleiten.

Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eckdaten beider Motorräder miteinander eingeordnet – inklusive Stärken und Schwächen, damit die Entscheidung leichter fällt.

Erster Eindruck: Stil und Ausrichtung

Benelli Imperiale 400 – klassisch, ruhig, stimmig

Die Benelli Imperiale 400 wirkt wie aus einer anderen Zeit: runde Formen, stimmige Proportionen und ein Gesamtbild, das bewusst auf Retro setzt. Das ist nicht nur Optik, sondern spiegelt sich auch im Fahrkonzept wider. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Stadtverkehr entspannt bewegt und auf Landstraßen nicht hektisch wirkt, findet hier eine passende Basis.

Voge 500 AC – modern und vielseitig

Die Voge 500 AC präsentiert sich dagegen deutlich zeitgemäßer. Die Linien wirken dynamischer, die Ausrichtung ist klar auf Alltag und Touren ausgelegt. Gerade wenn das Motorrad nicht nur für kurze Runden gedacht ist, sondern auch für längere Fahrten, macht die Voge einen überzeugenden Eindruck. Die Frage ist weniger „ob“ sie kann, sondern eher, wie sie sich im Vergleich zur Imperiale anfühlt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht

Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Benelli Imperiale 400 steht für ein eher harmonisches, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das passt besonders zu Fahrten, bei denen gleichmäßiges Gleiten und entspanntes Beschleunigen wichtiger sind als sportliche Attacke.

Die Voge 500 AC spielt dagegen stärker ihre Vielseitigkeit aus. Im Zusammenspiel aus Drehmomententfaltung und Übersetzung wirkt sie im Alltag oft „präsenter“, besonders dann, wenn es darum geht, zügig aus dem Verkehr herauszukommen oder auf Landstraßen schneller in den passenden Bereich zu finden. Das bedeutet nicht automatisch, dass sie immer „schneller“ ist – aber sie wirkt im Vergleich oft als das Motorrad, das sich leichter für unterschiedliche Situationen anpassen lässt.

Fahrwerk und Handling: Komfort vs. Agilität

Benelli Imperiale 400 – entspanntes Fahrgefühl

Die Benelli Imperiale 400 vermittelt ein ruhiges Handling. Gerade bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten fühlt sich das Motorrad stabil an und lässt sich gut kontrollieren. Das ist ein Vorteil für Einsteigerinnen und Einsteiger oder für alle, die lieber entspannt fahren und nicht ständig „arbeiten“ wollen, um das Bike in Position zu halten.

Als mögliche Schwäche kann sich bei sehr dynamischer Fahrweise bemerkbar machen, dass das Konzept eher auf Gelassenheit ausgelegt ist. Wer häufig sportlich kurvt oder sehr ambitioniert fährt, könnte sich im Vergleich zur Voge mehr „Biss“ wünschen.

Voge 500 AC – souverän in wechselnden Situationen

Die Voge 500 AC zeigt im Vergleich ein Fahrwerk, das sich für unterschiedliche Strecken gut eignet. Auf Landstraßen wirkt sie oft direkter, während sie im Stadtverkehr trotzdem nicht unnötig nervös wird. Besonders bei wechselndem Untergrund kann das ein Pluspunkt sein: Das Motorrad bleibt berechenbar, statt ständig nachzuregulieren.

Als Gegenpunkt zur Imperiale kann die Voge für manche Fahrerinnen und Fahrer weniger „weich“ wirken, wenn der Fokus ausschließlich auf maximaler Entspannung liegt. Wer ein sehr klassisches, gemütliches Fahrgefühl sucht, könnte die Imperiale als stimmiger empfinden.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment

Beim Thema Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und gleichmäßiges Ansprechverhalten. Im Vergleich zeigt sich: Die Benelli Imperiale 400 bietet ein gut kontrollierbares Gefühl, das sich besonders im Stadtverkehr angenehm anfühlt. Das hilft, wenn häufiges Anhalten und Anfahren zum Alltag gehören.

Die Voge 500 AC wirkt im Vergleich oft „zielgerichteter“, wenn es darum geht, zügig auf Tempoänderungen zu reagieren. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Fahrt nicht nur aus kurzen Strecken besteht, sondern auch aus Situationen, in denen man schneller reagieren muss.

Wichtig: Beide Motorräder sind auf Alltagstauglichkeit ausgelegt. Der Unterschied liegt eher darin, wie sich die Bremsleistung im Gefühl vermittelt – einmal mehr gemütlich dosierbar, einmal mehr dynamisch ansprechend.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltagstauglichkeit, Reichweite

Komfort ist bei einem Motorradvergleich oft der entscheidende Faktor, weil er sich nicht nur in der Theorie zeigt. Im Vergleich der Ergonomie fällt auf: Die Benelli Imperiale 400 wirkt wie gemacht für entspannte Fahrten mit einer Sitzhaltung, die nicht zu aggressiv ist. Das ist ein Pluspunkt für längere Stadtfahrten und für alle, die lieber „einfach fahren“ statt ständig in eine sportliche Position zu wechseln.

Die Voge 500 AC punktet im Vergleich häufig mit einer ergonomischen Auslegung, die auch längere Strecken angenehmer macht. Gerade wenn das Motorrad nicht nur für den Feierabend, sondern auch für Wochenendtouren genutzt werden soll, kann das den Unterschied machen. Wer häufig unterwegs ist, profitiert oft davon, dass das Bike sich leichter an verschiedene Fahrstile anpasst.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „viel Technik“, sondern um das, was sich im Alltag schnell bezahlt macht. Im Vergleich zeigt sich: Die Benelli Imperiale 400 setzt stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket, das sich wie ein klassisches Motorrad anfühlt. Das ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem Charakter haben soll und man nicht ständig nach zusätzlichen Features sucht.

Die Voge 500 AC wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst auf praktische Nutzung ausgelegt ist. Im Vergleich kann das bedeuten, dass sie sich für unterschiedliche Einsatzprofile leichter empfiehlt – von der täglichen Pendelstrecke bis zur Tour am Wochenende.

Design im Vergleich: Welches Motorrad passt besser zum eigenen Stil?

Design ist Geschmack – aber es beeinflusst die Entscheidung oft stärker als man denkt. Die Benelli Imperiale 400 ist ein klares Statement für Retro-Fans. Wer sich an klassischen Linien, runden Formen und einem „Oldschool“-Look erfreut, wird sich hier schnell zuhause fühlen.

Die Voge 500 AC ist dagegen eine Wahl für alle, die ein modernes, vielseitiges Motorrad bevorzugen. Sie wirkt weniger wie ein „Zeitreise“-Bike und mehr wie ein aktuelles Allround-Modell, das man gern auch länger fährt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Benelli Imperiale 400 – Stärken

  • Retro-Charakter und stimmiges Gesamtbild
  • Entspanntes Fahrgefühl für Stadt und ruhige Landstraßen
  • Gute Dosierbarkeit im Alltag, besonders beim häufigen Stop-and-Go

Benelli Imperiale 400 – mögliche Schwächen

  • Wenn sehr dynamische Fahrweise im Fokus steht, kann die Ausrichtung weniger „sportlich“ wirken
  • Wer maximal vielseitige Tourenambitionen hat, könnte zur Voge tendieren

Voge 500 AC – Stärken

  • Vielseitiger Charakter für unterschiedliche Streckenprofile
  • Präsenteres Fahrgefühl bei wechselnden Anforderungen
  • Souveränität bei zügigerem Fahren und auf längeren Strecken

Voge 500 AC – mögliche Schwächen

  • Wer ausschließlich maximal gemütliches Retro-Feeling sucht, könnte die Imperiale stimmiger finden
  • Je nach Vorlieben kann das Setup „moderner“ und damit weniger klassisch wirken

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich zwischen Benelli Imperiale 400 und Voge 500 AC lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Imperiale 400 ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem für entspannte Fahrten gedacht ist, bei denen Komfort, Ruhe und ein klassisches Erscheinungsbild im Vordergrund stehen. Sie passt gut zu Menschen, die ein Motorrad möchten, das sich leicht anfühlt und nicht ständig nach „mehr“ verlangt.

Die Voge 500 AC empfiehlt sich eher dann, wenn das Motorrad mehr leisten soll: nicht im Sinne von „maximal sportlich“, sondern im Sinne von alltagstauglich, flexibel und tourenfreundlich. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei ein Motorrad sucht, das sich schnell anpasst, findet in der Voge oft den besseren Match.

Fazit:

Die Benelli Imperiale 400 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Retro-Charakter, entspanntem Fahrgefühl und einem stimmigen, klassischen Auftritt liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders im Stadtverkehr und auf ruhigen Landstraßen aus und wirkt dabei angenehm unkompliziert. Wer ein Motorrad sucht, das sich „einfach gut anfühlt“ und optisch wie technisch zur gemütlichen Fahrweise passt, wird mit der Imperiale sehr zufrieden sein.

Die Voge 500 AC ist die passendere Option, wenn das Motorrad vielseitiger eingesetzt werden soll. Im Vergleich wirkt sie oft dynamischer im Alltag und souveräner, sobald die Strecke länger oder abwechslungsreicher wird. Wer häufiger unterwegs ist, unterschiedliche Situationen meistert und dabei ein Motorrad möchte, das sich leicht für Touren und zügigere Fahrten empfiehlt, trifft mit der Voge meist die bessere Entscheidung.

Kurz gesagt: Retro und entspannt spricht für die Benelli – modern und flexibel eher für die Voge.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙