| UVP | 4.869 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- konsequenter Klassik-Look
- einfachste Bedienung
- Speichenfelgen ohne Aufpreis
- schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
- günstiger Preis
- überschaubare Leistung
- etwas klobige Fußrastenanlage
- mittelmässige Bremse
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 374 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm | |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm | |
| Aufhängung hinten | Kasten-Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 18 | |
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen.Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat!
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
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Benelli Imperiale 400 vs. Voge R125S: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Anspruch
Wer zwischen Benelli Imperiale 400 und Voge R125S schwankt, sucht meist vor allem eines: ein Motorrad, das im Alltag zuverlässig funktioniert und sich gut fahren lässt. Beide Modelle kommen aus unterschiedlichen Richtungen – die Imperiale 400 mit ihrem klaren Retro-Charakter und der eher „großen“ Hubraumklasse, die R125S als moderne, kompakte Option für Einsteiger und alle, die unkompliziert unterwegs sein möchten. Im folgenden Vergleich stehen daher nicht nur die Eckdaten im Vordergrund, sondern vor allem, wie sich die Unterschiede im Fahralltag bemerkbar machen.
Erster Eindruck: Stil und Charakter
Die Benelli Imperiale 400 wirkt auf den ersten Blick wie ein Motorrad, das bewusst auf klassische Formen setzt. Das Design ist stimmig, wirkt wertig und zielt auf den Look ab, den viele Fahrerinnen und Fahrer mit „Retro“ verbinden. Die Voge R125S dagegen präsentiert sich moderner und sportlich-nüchtern. Sie wirkt leichter im Gesamteindruck und richtet sich stärker an Fahrer, die ein dynamisches, agiles Motorrad suchen, ohne dabei zu verspielen.
Stärken und Schwächen zeigen sich hier vor allem in der Erwartungshaltung: Wer vor allem Stil und „Bühnenpräsenz“ sucht, wird mit der Imperiale 400 eher glücklich. Wer hingegen ein Motorrad möchte, das sich unaufgeregt in den Alltag einfügt und dabei sportlich wirkt, findet in der R125S oft die passendere Basis.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Reserven, unterschiedliches Fahrgefühl
Der größte Unterschied zwischen beiden Modellen liegt im Hubraum und damit in der Art, wie Leistung im Alltag verfügbar ist. Die Benelli Imperiale 400 bringt mehr „Reserven“ mit und fühlt sich dadurch häufig souveräner an, besonders wenn es um zügiges Anfahren, entspanntes Mitschwimmen im Verkehr oder das Überholen auf Landstraßen geht. Das Fahrgefühl ist oft ruhiger und weniger „auf Drehzahl“ angewiesen.
Die Voge R125S ist dagegen klar auf Effizienz und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Sie ist in der Regel leichter zu handeln und vermittelt ein unkompliziertes Gefühl, gerade in der Stadt. Allerdings zeigt sich bei höheren Ansprüchen – etwa bei längeren Strecken mit viel Tempo oder wenn der Verkehr mehr „Druck“ macht – dass die Imperiale 400 durch ihren größeren Hubraum einfach mehr Spielraum bietet.
Unterm Strich: Die Imperiale 400 ist die Wahl für alle, die häufiger „mehr Luft“ im Antrieb wünschen. Die R125S ist die Wahl für alle, die ein leichtes, gutmütiges Motorrad bevorzugen und mit einem eher moderaten Leistungsprofil zufrieden sind.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Beim Fahrwerk und der Geometrie geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das passende Einsatzprofil. Die Voge R125S wirkt häufig besonders agil: Sie lässt sich im Stadtverkehr zügig bewegen, reagiert direkt und macht das Rangieren sowie das schnelle Umsetzen von Spur zu Spur angenehm. Gerade wenn häufig enge Situationen, Ampeln und wechselnde Fahrbahnbeläge vorkommen, spielt diese Art von Handlichkeit ihre Stärken aus.
Die Benelli Imperiale 400 vermittelt dagegen oft mehr Gelassenheit. Durch die größere Klasse und den insgesamt „erwachseneren“ Charakter fühlt sich das Motorrad auf längeren Strecken häufig stabiler an. Das kann besonders dann überzeugen, wenn die Route nicht nur aus kurzen Stadtabschnitten besteht, sondern auch Landstraße oder Autobahn-ähnliche Abschnitte im weiteren Sinne vorkommen.
Schwächen ergeben sich meist aus der Erwartung: Wer mit der Imperiale 400 ausschließlich maximale Stadtagilität sucht, kann sich manchmal ein „noch leichteres“ Gefühl wünschen. Wer mit der R125S vor allem lange, zügige Touren plant, stößt eher an Grenzen, weil das Motorrad stärker auf entspanntes Tempo ausgelegt ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bei der Bremsleistung zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Beide Modelle sind für den Alltag gedacht, und in typischen Fahrsituationen – Stadtverkehr, Ampelstopps, zügiges Abbremsen vor Kreuzungen – sollten sie ein sicheres Gefühl vermitteln. Dennoch unterscheiden sich die Charaktere: Die Imperiale 400 wirkt häufig „kräftiger“ im Gesamteindruck, während die R125S eher durch ihre leichte Handhabung punktet.
Wichtig ist: Sicherheit entsteht nicht nur aus der reinen Bremskraft, sondern auch aus dem Zusammenspiel von Bremsen, Fahrwerk und Sitzposition. Wer viel in Stop-and-Go-Situationen unterwegs ist, profitiert besonders von einem gut dosierbaren Setup. Wer häufiger längere Strecken fährt, achtet stärker auf gleichmäßiges Ansprechverhalten und Stabilität unter Last.
Komfort und Sitzposition: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Der Komfort entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach ein paar Wochen noch Freude macht. Die Benelli Imperiale 400 bietet durch ihren Retro-Ansatz häufig eine Sitzposition, die eher auf entspanntes Cruisen ausgelegt ist. Das kann auf längeren Strecken angenehm sein, weil der Körper nicht ständig „gegen“ die Maschine arbeiten muss.
Die Voge R125S ist in vielen Fällen eine gute Wahl, wenn eine aufrechte, alltagstaugliche Haltung gefragt ist. Gerade für Einsteiger oder Fahrer, die häufig kurze Strecken fahren, kann das sehr passend sein. Gleichzeitig gilt: Wer sehr lange Touren plant oder häufig mit höherem Tempo unterwegs ist, sollte darauf achten, wie sich die Sitzposition über Zeit anfühlt.
Stärken und Schwächen sind hier also nicht absolut, sondern abhängig von der Nutzung: Imperiale 400 für entspanntes, klassisches Fahren; R125S für unkomplizierte Alltagsfahrten und schnelle Manöver.
Ausstattung und Alltag: Was zählt im echten Leben?
Im Alltag sind es oft die kleinen Dinge, die den Unterschied machen: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Ergonomie und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag „verwaltet“. Die Imperiale 400 setzt stärker auf den klassischen Look und eine stimmige Gesamtanmutung. Dadurch wirkt sie oft wie ein Motorrad, das man gern „in Szene setzt“ – und das auch optisch Freude macht, wenn es abgestellt wird.
Die R125S wirkt dagegen oft pragmatischer. Sie ist häufig die Art Motorrad, die man einfach nutzt: zur Arbeit, für kurze Touren, für das tägliche Pendeln. Wer Wert auf ein unkompliziertes Handling legt, findet in der R125S häufig die passende Mischung aus modernem Auftreten und alltagstauglicher Bedienung.
Für wen passt welches Motorrad?
Benelli Imperiale 400: Ideal für entspannte Touren und mehr Reserven
Die Benelli Imperiale 400 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn mehr Hubraum im Alltag spürbar sein soll. Sie passt gut zu Fahrern, die häufiger auf Landstraßen unterwegs sind, bei Verkehrslücken zügiger reagieren möchten und insgesamt ein souveränes, ruhigeres Fahrgefühl suchen. Auch wer das Retro-Design nicht nur „ok“ findet, sondern bewusst als Teil der eigenen Motorradidentität sieht, wird mit der Imperiale 400 eher zufrieden sein.
Voge R125S: Ideal für Einsteiger, Stadtverkehr und unkomplizierte Fahrten
Die Voge R125S eignet sich besonders für alle, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen. Sie ist eine starke Option für Einsteiger, Pendler und Fahrer, die vor allem in der Stadt unterwegs sind oder kurze bis mittlere Strecken bevorzugen. Das agile Handling und der moderne Charakter machen sie attraktiv für Menschen, die ein Motorrad möchten, das schnell „mitgeht“, ohne dass man ständig an seine Grenzen denkt.
Direkter Vergleich: Stärken und Schwächen im Überblick
Benelli Imperiale 400 – Stärken: mehr Antriebsspielraum im Alltag, oft souveräneres Fahrgefühl, starker Retro-Charakter und damit hohe emotionale Bindung. Benelli Imperiale 400 – Schwächen: wer maximale Stadtagilität sucht oder sehr kurze, „spritzige“ Fahrten priorisiert, könnte sich ein noch leichteres Gefühl wünschen.
Voge R125S – Stärken: agiles Handling, unkomplizierte Bedienung, moderner Look und sehr gute Eignung für Stadt und Einsteiger. Voge R125S – Schwächen: bei höheren Ansprüchen auf längeren Strecken oder bei viel Tempo ist die Imperiale 400 durch den größeren Hubraum im Vorteil.
Fazit:
Die Benelli Imperiale 400 ist die bessere Wahl, wenn im Alltag häufiger mehr Reserven gefragt sind: beim zügigen Mitschwimmen, auf Landstraßen oder wenn das Motorrad insgesamt souveräner und gelassener wirken soll. Dazu kommt der Retro-Charakter, der nicht nur optisch überzeugt, sondern auch das Fahrgefühl prägt. Wer gern entspannt fährt und dabei trotzdem das Gefühl haben möchte, jederzeit reagieren zu können, trifft mit der Imperiale 400 meist die passendere Entscheidung.
Die Voge R125S empfiehlt sich vor allem für Einsteiger, Pendler und alle, die ein leicht zu handhabendes Motorrad für den Alltag suchen. In der Stadt spielt die Agilität ihre Stärken aus, und das Motorrad wirkt insgesamt unkompliziert. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken mit höherem Tempo plant oder öfter „mehr Druck“ im Antrieb braucht, wird die Grenzen eher spüren als bei der Imperiale 400.
Kurz gesagt: Imperiale 400 für mehr Souveränität und Retro-Genuss, R125S für Agilität, Alltagstauglichkeit und einen unkomplizierten Einstieg.