| UVP | 4.869 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- konsequenter Klassik-Look
- einfachste Bedienung
- Speichenfelgen ohne Aufpreis
- schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
- günstiger Preis
- überschaubare Leistung
- etwas klobige Fußrastenanlage
- mittelmässige Bremse
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 374 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm | |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm | |
| Aufhängung hinten | Kasten-Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 18 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen.Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat!
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Benelli Imperiale 400 vs. Yamaha XSR 700 Xtribute – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder aus dem gleichen „Retro“-Umfeld kommen, aber ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich besonders spannend. Genau das passiert bei der Benelli Imperiale 400 und der Yamaha XSR 700 Xtribute. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick stimmig und charaktervoll – doch sobald es um Fahrgefühl, Einsatzbereich und den passenden Alltag geht, zeigen sich klare Unterschiede. Dieser Vergleich hilft dabei, die Stärken und Schwächen beider Motorräder besser einzuordnen, damit die Entscheidung nicht nur nach Optik fällt.
Erster Eindruck: Retro-Charakter trifft auf unterschiedliche Philosophie
Die Benelli Imperiale 400 steht für eine eher klassische, ruhige Retro-Anmutung. Das Motorrad wirkt wie gemacht für entspannte Fahrten, bei denen der Charakter des Motors und das stimmige Gesamtbild im Vordergrund stehen. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen spielt stärker in der Liga „modernes Neo-Retro“: Sie wirkt sportlicher, dynamischer und insgesamt präsenter – auch durch die Ausrichtung auf ein lebendigeres Fahrprofil.
Wichtig ist: Beide Designs sind nicht nur Deko. Sie spiegeln wider, wie die Motorräder typischerweise genutzt werden. Wer vor allem gemütlich unterwegs ist, findet in der Imperiale 400 schnell den richtigen Ton. Wer dagegen öfter zügig fährt, Kurven dynamischer angeht oder häufiger „mehr Reserven“ spüren möchte, wird bei der XSR 700 eher das Gefühl bekommen, dass sie dafür gebaut ist.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Benelli Imperiale 400 ist auf ein harmonisches, gut dosierbares Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Der Antrieb wirkt oft „zugänglich“, lässt sich im Stadtverkehr angenehm bewegen und unterstützt entspanntes Cruisen. Gerade wenn häufig Stop-and-Go oder kurze Strecken anstehen, spielt das eine große Rolle.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute zielt dagegen stärker auf spürbare Dynamik. Im Alltag zeigt sich das vor allem dann, wenn es um Beschleunigung aus dem Stand, Überholmanöver oder das zügige Herausbeschleunigen aus Kurven geht. Die XSR 700 fühlt sich in solchen Momenten „präsenter“ an und bietet mehr Spielraum, ohne dass man ständig am Gas arbeiten muss.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich:
- Benelli Imperiale 400: Stärke ist das entspannte, gut kontrollierbare Fahren. Schwäche kann sein, dass bei sportlicher Fahrweise schneller der Wunsch nach mehr Reserven entsteht.
- Yamaha XSR 700 Xtribute: Stärke ist die spürbare Leistungs- und Dynamikreserve. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch für manche Fahrprofile „zu viel“ sein kann, wenn bewusst eher ruhig und sparsam gefahren wird.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern darum, wie das Motorrad mit Tempo, Unebenheiten und Kurvenradien umgeht. Die Benelli Imperiale 400 vermittelt häufig ein eher ruhiges Fahrgefühl. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecken nicht perfekt sind oder wenn die Fahrt vor allem entspannt sein soll. Das Motorrad wirkt dabei oft wie ein verlässlicher Begleiter, der nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt im Vergleich oft sportlicher abgestimmt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad in Kurven „mitgeht“ und wie es beim Wechsel zwischen verschiedenen Fahrzuständen reagiert. Wer gern zügiger fährt oder Kurven häufiger dynamisch ansteuert, bekommt bei der XSR 700 meist das Gefühl, dass sie schneller „auf Temperatur“ ist.
Stärken und Schwächen:
- Benelli Imperiale 400: Stärke ist das entspannte, alltagstaugliche Fahrverhalten. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Gangart die „sportliche Kante“ weniger stark ausgeprägt ist.
- Yamaha XSR 700 Xtribute: Stärke ist das dynamischere Handling. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr gemütlicher Fahrweise weniger „gelassen“ wirkt als die Imperiale 400.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Alltag entscheidend – besonders in der Stadt oder bei wechselnden Bedingungen. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt häufig als das Motorrad, das bei zügigerem Fahren mehr „Sicherheitsgefühl“ vermittelt. Das liegt nicht nur an der reinen Bremsleistung, sondern auch an der Dosierbarkeit und dem Gesamteindruck beim Verzögern.
Die Benelli Imperiale 400 ist ebenfalls auf Alltag und kontrolliertes Fahren ausgelegt. Wer überwiegend moderat unterwegs ist, wird mit der Bremsanlage in der Regel gut zurechtkommen. Der Unterschied wird vor allem dann relevant, wenn häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn man sportlicher unterwegs ist.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie gut?
Die Sitzposition entscheidet stark darüber, wie lange man sich wohlfühlt – und wie anstrengend längere Fahrten werden. Die Benelli Imperiale 400 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das für entspannte Fahrten gemacht ist. Die Ergonomie unterstützt häufig eine natürliche Haltung, die auch bei längeren Stadt- oder Landstraßenetappen nicht sofort „drückt“.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute kann je nach Fahrstil etwas sportlicher wirken. Das ist nicht automatisch negativ: Wer gern aktiv fährt, profitiert oft von der Position, weil sie das Handling unterstützt. Für sehr lange, gemütliche Touren kann es aber sein, dass die Imperiale 400 subjektiv „entspannter“ bleibt.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um einzelne Features, sondern darum, wie gut das Motorrad im Alltag funktioniert. Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt in der Praxis oft als das Modell, das mehr „Allround“-Anspruch erfüllt: Sie passt häufig sowohl für kurze Wege als auch für längere Fahrten, bei denen man nicht ständig nachbessern oder improvisieren möchte.
Die Benelli Imperiale 400 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Motorrad als Lifestyle- und Alltagsmaschine genutzt wird. Sie wirkt dabei oft unkompliziert und stimmig – genau das macht sie für viele Fahrerinnen und Fahrer attraktiv, die nicht ständig „Maximalleistung“ suchen, sondern ein Motorrad, das sich gut anfühlt.
Stärken im direkten Vergleich
- Benelli Imperiale 400: punktet mit dem entspannten Charakter, dem stimmigen Retro-Gefühl und einem Fahrstil, der nicht nach „Druck“ verlangt.
- Yamaha XSR 700 Xtribute: punktet mit mehr Dynamik, einem lebendigeren Fahrgefühl und dem Eindruck, auch bei zügigerem Tempo souverän zu bleiben.
Für wen passt welches Motorrad?
Die wichtigste Frage ist selten „Welches ist besser?“, sondern „Welches passt besser?“. Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Benelli Imperiale 400: ideal für…
Die Benelli Imperiale 400 ist besonders interessant für alle, die ein Motorrad suchen, das vor allem entspannt funktioniert: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken, gemütliche Landstraßenfahrten und ein Retro-Look, der nicht nach Kompromiss aussieht. Wer gern gleichmäßig fährt, das Motorrad als Lifestyle-Begleiter sieht und nicht ständig das Bedürfnis nach mehr Leistung hat, wird mit der Imperiale 400 sehr wahrscheinlich glücklich.
Yamaha XSR 700 Xtribute: ideal für…
Die Yamaha XSR 700 Xtribute passt besonders gut, wenn öfter mehr Dynamik gefragt ist: längere Strecken, zügigeres Fahren, häufiges Überholen oder einfach das Gefühl, jederzeit Reserven zu haben. Wer ein Motorrad möchte, das sowohl im Alltag als auch auf Touren Spaß macht und dabei nicht schnell „an seine Grenzen“ kommt, findet in der XSR 700 oft die passendere Wahl.
Fazit:
Die Benelli Imperiale 400 und die Yamaha XSR 700 Xtribute sind beide starke Vertreter im Retro-Umfeld, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Imperiale 400 wirkt wie die Wahl für alle, die vor allem entspannt cruisen, im Alltag unkompliziert unterwegs sein möchten und ein harmonisches Fahrgefühl schätzen. Ihre Stärke liegt im ruhigen, gut dosierbaren Charakter – wer eher gemütlich fährt, wird das als Vorteil erleben. Die XSR 700 Xtribute spielt dagegen ihre Stärken aus, wenn Dynamik wichtiger ist: mehr Reserven beim Beschleunigen, ein lebendigeres Handling und ein souveräner Eindruck auch bei zügigerer Gangart. Wer häufiger Touren fährt oder das Motorrad auch sportlicher bewegt, wird die Yamaha meist als „passender“ empfinden. Kurz gesagt: Imperiale 400 für den entspannten Retro-Alltag, XSR 700 Xtribute für mehr Fahrspaß und Reserven – je nachdem, welche Art von Motorrad-Erlebnis im Vordergrund steht.