| UVP | 3.469 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht und agil
- schicke Optik designed in Italy
- Voll-LED
- Ganganzeige
- fluffiges, exaktes Getriebe
- SEHR GÜNSTIG!
- kein ABS
- gewöhnungsbedürftiges Combinded Bremssystem
- Gänge etwas kurz übersetzt
- Seitenständer zu lang, Maschine steht recht steil
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 145 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4 Takt, 4 Ventile, OHC | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 54 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 13 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 10 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 568 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Gabel ø 35 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80 –17 | |
| Reifen hinten | 130/70 – 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 3 Kolben Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 125 besticht durch zwei Aspekte: Ihrer Optik und dem Preis. Okay, das Design ist Geschmackssache, aber beim Preis kann es keine zwei Meinungen geben: Nicht einmal 3.500 Euro sind im Vergleich zu den Wettbewerbern ein Witz. Die Maschine wirkt dennoch nicht billig oder schnell zusammengedengelt. Im Gegenteil, Schalter, Rahmen, und viele Details sind liebevoll gemacht - uns gefällt sie.Gestört hat uns eigentlich nur das fehlende ABS, ansonsten gab es kaum etwas zu meckern. Wer ein A1 bzw. B196 Bike sucht und keine 5.500 Euro ausgeben will, der sollte sich die Benelli Leoncino 125 unbedingt ansehen.
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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Benelli Leoncino 125 vs. BMW G 310 R: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die beide für den Alltag gemacht sind, wird der Vergleich schnell spannend: Die Benelli Leoncino 125 steht für einen modernen, charakterstarken Look und ein unkompliziertes Fahrkonzept. Die BMW G 310 R wirkt dagegen wie ein typischer Vertreter aus dem Hause BMW: klar strukturiert, technisch ordentlich gedacht und mit dem Anspruch, auch Einsteiger sicher und souverän zu begleiten. Wer zwischen beiden Modellen schwankt, möchte vor allem wissen, wie sie sich im Alltag unterscheiden – beim Anfahren, in der Stadt, auf Landstraßen und wenn es doch mal etwas länger wird.
Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Motorräder miteinander eingeordnet. Dabei geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was man daraus im Fahralltag ableiten kann: Stärken, Schwächen und der passende Einsatzzweck.
Grundcharakter: Stil und Fahrphilosophie
Benelli Leoncino 125: bodenständig mit eigenem Look
Die Leoncino 125 bringt einen eigenen Charakter mit: Sie wirkt nicht wie ein austauschbares Einsteigerbike, sondern wie ein Motorrad, das man gerne stehen lässt und das auch im Alltag „nach Motorrad“ aussieht. Das Konzept zielt darauf, dass sich das Fahren leicht anfühlt und man schnell Vertrauen aufbaut. Gerade für kurze Strecken und das tägliche Pendeln ist das ein Plus, weil man nicht erst lange „warmfahren“ muss.
BMW G 310 R: funktional, klar und souverän
Die BMW G 310 R wirkt dagegen wie ein durchdachtes Gesamtpaket. Der Fokus liegt spürbar auf einem kontrollierten Fahrgefühl und einer Bedienlogik, die man schnell versteht. Das Motorrad ist so ausgelegt, dass es auch dann ruhig bleibt, wenn man im Stadtverkehr öfter bremsen, anfahren und rangieren muss. Wer Wert auf ein „sauberes“ Handling legt, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein wichtiger Unterschied: Beide Motorräder sind für Einsteiger und Stadtbetrieb gedacht, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Die Benelli Leoncino 125 wirkt im Alltag oft „direkter“ im Ansprechverhalten, was das Anfahren und das schnelle Reagieren im Verkehr erleichtert. Das ist besonders dann hilfreich, wenn man häufig zwischen Ampeln, Ein- und Ausfahrten oder im dichten Verkehr unterwegs ist.
Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen, kontrollierten Gangart aus. Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen angenehm dosieren, ohne dass man ständig „gegenarbeiten“ muss. Gerade auf Landstraßen und bei moderatem Tempo wirkt das wie ein Vorteil: Man kommt entspannt voran, ohne dass das Motorrad ständig nach mehr Drehzahl verlangt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in der Art, wie sie Kurven und Richtungswechsel „mitmachen“. Die Benelli Leoncino 125 wirkt im Vergleich eher agil und unkompliziert. Das macht sie interessant, wenn man häufig enge Straßen fährt, häufig abbiegt oder einfach gerne dynamisch durch den Alltag kommt. Die Kehrseite: Wer sehr sportlich fährt oder längere Zeit zügig unterwegs ist, merkt eher, dass das Motorrad auf Alltagstauglichkeit optimiert ist.
Die BMW G 310 R steht im Vergleich für ein eher ruhiges, stabiles Fahrverhalten. Das hilft besonders bei wechselnden Bedingungen – etwa wenn die Straße nicht perfekt ist oder man auf längeren Strecken konzentriert bleiben möchte. In schnellen Richtungswechseln kann das Motorrad dadurch weniger „spielerisch“ wirken als die Benelli, dafür aber sehr berechenbar.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es im Alltag vor allem um zwei Dinge: gefühlte Dosierbarkeit und Konstanz. Die Benelli Leoncino 125 vermittelt beim Bremsen einen eher direkten Eindruck. Das ist praktisch, wenn man im Stadtverkehr häufig kurz und kräftig verzögert. Gleichzeitig ist es wichtig, dass man die Bremsleistung im eigenen Fahrstil einordnet – denn Einsteiger profitieren davon, wenn das Motorrad nicht zu „nervös“ reagiert.
Die BMW G 310 R wirkt im Vergleich beim Bremsen oft harmonischer und gut kontrollierbar. Gerade wenn man nicht ständig am Limit fährt, sondern eher gleichmäßig bremst, spielt das Motorrad seine Stärke aus: Man kann das Tempo sauber steuern und hat ein gutes Gefühl für den Bremsweg. Für viele Fahrer ist das genau die Art von Sicherheit, die man im Alltag wirklich braucht.
Ergonomie: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Reichweite
Ergonomie ist bei Einsteiger- und Stadtmotorrädern ein entscheidender Punkt. Die Benelli Leoncino 125 zielt darauf ab, dass man schnell eine angenehme Sitzposition findet und sich nicht „verkrampft“. Das hilft besonders bei häufigen Stop-and-go-Situationen, weil man weniger Zeit mit Nachjustieren verbringt.
Die BMW G 310 R bietet im Vergleich eine sehr klare, auf Kontrolle ausgelegte Sitzposition. Das Motorrad wirkt so, als wäre es darauf optimiert, dass man auch nach längerer Fahrt nicht sofort „durch“ ist. Wer regelmäßig pendelt oder gelegentlich längere Strecken fährt, profitiert oft davon, dass die Haltung nicht nur für kurze Fahrten passt.
Ausstattung und Technik: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „viel hilft viel“, sondern darum, ob die Technik den Alltag erleichtert. Die Benelli Leoncino 125 punktet im Vergleich vor allem mit einem stimmigen Gesamtbild: Bedienung und Übersicht wirken so, dass man schnell zurechtkommt. Das ist ein Vorteil, wenn man das Motorrad nicht ständig „studiert“, sondern einfach fahren möchte.
Die BMW G 310 R wirkt im Vergleich technisch sehr strukturiert. Gerade im Zusammenspiel aus Bedienlogik und Fahrmodi bzw. elektronischen Helfern (je nach Ausstattungsstand) entsteht ein Gefühl von „geordnetem System“. Das kann besonders dann helfen, wenn man als Einsteiger Sicherheit und klare Rückmeldung bevorzugt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Landstraße
Für die Stadt
In der Stadt zählt vor allem: leichtes Handling, gutes Ansprechverhalten und ein Motorrad, das sich im Verkehr nicht sperrig anfühlt. Die Benelli Leoncino 125 ist hier besonders interessant, wenn man häufig stoppt, anfahren muss und gerne agil unterwegs ist. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurze Wege und spontane Fahrten.
Die BMW G 310 R spielt seine Stärken ebenfalls im Stadtbetrieb aus, aber eher über die ruhige, kontrollierte Art. Wer im dichten Verkehr Wert auf ein sehr berechenbares Fahrgefühl legt, findet in der BMW oft die entspanntere Wahl.
Für das Pendeln
Beim Pendeln kommt es auf Konstanz an: gleichmäßiges Vorankommen, angenehme Ergonomie und ein Fahrwerk, das auch bei wechselnder Fahrbahn nicht ständig „nach Aufmerksamkeit“ verlangt. Hier kann die BMW G 310 R im Vergleich besonders überzeugen, weil sie auf längere Abschnitte oft souveräner wirkt.
Die Benelli Leoncino 125 bleibt aber eine starke Option, wenn das Pendeln eher aus kurzen Abschnitten besteht oder wenn man das Motorrad als „Alltagswerkzeug“ nutzen möchte, das schnell einsatzbereit ist und sich unkompliziert fährt.
Für Landstraßen und Touren light
Auf Landstraßen zeigt sich, wie gut ein Motorrad mit moderatem Tempo harmoniert. Die BMW G 310 R wirkt im Vergleich oft harmonischer, wenn man gleichmäßig fährt und nicht ständig am Drehzahlbereich „arbeitet“. Das macht entspannte Touren wahrscheinlicher.
Die Benelli Leoncino 125 kann auf Landstraßen ebenfalls Spaß machen, vor allem wenn man Kurven dynamisch angeht und das Motorrad als agiles Gerät wahrnimmt. Wer jedoch lange Strecken am Stück zügig fahren möchte, sollte im Hinterkopf behalten, dass die Auslegung stärker auf Alltag und Leichtigkeit zielt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Leoncino 125 – Stärken
- Charaktervolles Auftreten und ein Motorradgefühl, das man gerne im Alltag nutzt.
- Agiles Handling, das Richtungswechsel und Stadtverkehr angenehm macht.
- Unkompliziertes Fahrgefühl, ideal für Einsteiger und kurze Strecken.
Benelli Leoncino 125 – Schwächen
- Bei sehr sportlicher Fahrweise oder längeren zügigen Abschnitten kann die Auslegung spürbar „alltagsorientierter“ wirken.
- Wer maximale Langstreckenruhe erwartet, muss das Fahrprofil stärker anpassen.
BMW G 310 R – Stärken
- Berechenbares, ruhiges Fahrverhalten mit Fokus auf Kontrolle.
- Gute Dosierbarkeit bei Bremsen und im Fahrtempo.
- Stimmige Ergonomie für Pendeln und längere Abschnitte.
BMW G 310 R – Schwächen
- Im Vergleich kann sie weniger „spielerisch“ wirken als die Benelli.
- Wer vor allem maximale Agilität sucht, könnte die BMW als etwas „systematischer“ empfinden.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrgefühl und Nutzungsszenario besser zur eigenen Routine passt.
Benelli Leoncino 125
Die Leoncino 125 ist besonders passend für Fahrer, die ein leicht zu fahrendes, agiles Motorrad für den Alltag suchen. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, häufig kurze Strecken fährt und dabei ein Motorrad möchte, das schnell Vertrauen aufbaut, findet hier eine sehr stimmige Wahl. Auch für Einsteiger, die Wert auf einen markanten Look und unkomplizierte Handhabung legen, ist die Benelli eine starke Option.
BMW G 310 R
Die BMW G 310 R passt am besten zu denen, die ein ruhiges, kontrolliertes Fahrverhalten bevorzugen. Wer regelmäßig pendelt, auch mal längere Strecken fährt und dabei ein harmonisches Gesamtpaket aus Ergonomie, Dosierbarkeit und Stabilität sucht, wird mit der BMW oft zufriedener sein. Außerdem ist sie interessant für Fahrer, die Technik und Bedienlogik als Teil des Komforts sehen.
Fazit:
Die Benelli Leoncino 125 ist die bessere Wahl, wenn im Alltag vor allem Agilität, unkompliziertes Handling und ein charakterstarkes Auftreten zählen. Sie eignet sich besonders für Stadtverkehr, kurze Wege und alle, die ein Einsteigerbike suchen, das schnell Spaß macht und sich leicht anfühlt. Ihre Stärke liegt im direkten Fahrgefühl und in der einfachen Bedienbarkeit – ideal, wenn das Motorrad vor allem als täglicher Begleiter genutzt wird.
Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Konstanz, ruhige Kontrolle und ein stimmiges Gesamtpaket wichtiger sind als maximale Verspieltheit. Wer pendelt, auch mal weitere Strecken fährt und dabei ein berechenbares Fahrverhalten sowie eine ergonomisch angenehme Haltung bevorzugt, findet in der BMW oft die entspanntere Lösung. Kurz gesagt: Benelli für den agilen Alltag, BMW für die souveräne, kontrollierte Tour- und Pendelroutine.