| UVP | 3.469 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht und agil
- schicke Optik designed in Italy
- Voll-LED
- Ganganzeige
- fluffiges, exaktes Getriebe
- SEHR GÜNSTIG!
- kein ABS
- gewöhnungsbedürftiges Combinded Bremssystem
- Gänge etwas kurz übersetzt
- Seitenständer zu lang, Maschine steht recht steil
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 145 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4 Takt, 4 Ventile, OHC | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 54 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 13 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 10 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 568 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Gabel ø 35 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80 –17 | |
| Reifen hinten | 130/70 – 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 3 Kolben Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 125 besticht durch zwei Aspekte: Ihrer Optik und dem Preis. Okay, das Design ist Geschmackssache, aber beim Preis kann es keine zwei Meinungen geben: Nicht einmal 3.500 Euro sind im Vergleich zu den Wettbewerbern ein Witz. Die Maschine wirkt dennoch nicht billig oder schnell zusammengedengelt. Im Gegenteil, Schalter, Rahmen, und viele Details sind liebevoll gemacht - uns gefällt sie.Gestört hat uns eigentlich nur das fehlende ABS, ansonsten gab es kaum etwas zu meckern. Wer ein A1 bzw. B196 Bike sucht und keine 5.500 Euro ausgeben will, der sollte sich die Benelli Leoncino 125 unbedingt ansehen.
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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Benelli Leoncino 125 vs Brixton Cromwell 1200 – welcher Roadster passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Roadster mit Charakter“ aussehen, aber in der Praxis sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Benelli Leoncino 125 gegen Brixton Cromwell 1200. Beide Modelle stehen für einen eigenen Stil, doch sie zielen auf unterschiedliche Fahrprofile. Während die Leoncino 125 vor allem als unkomplizierter Einstieg und für den Alltag gedacht ist, spielt die Cromwell 1200 ihre Stärken dort aus, wo mehr Reserven, mehr Drehmoment und ein souveräneres Tempo gefragt sind.
Erster Eindruck: Design, Haltung und „Roadster-Vibe“
Optisch treffen beide Bikes den Retro-Roadster-Geschmack: runde Formen, stimmige Proportionen und ein Look, der nicht nach „Mainstream“ schreit. Die Benelli Leoncino 125 wirkt dabei leichter und agiler, was zum 125er-Konzept passt. Die Brixton Cromwell 1200 wirkt dagegen massiver und präsenter – ein Motorrad, das auf der Straße mehr „Gewicht“ vermittelt.
Schon hier zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Leoncino 125 ist eher das Bike für kurze Wege, spontane Touren und entspanntes Cruisen. Die Cromwell 1200 ist stärker auf das Gefühl ausgelegt, dass man auch bei längeren Strecken und zügigerem Fahren jederzeit Reserven hat.
Motor im Vergleich: Charakter statt nur Zahlen
Der größte Unterschied liegt natürlich im Hubraum und damit im Motorcharakter. Die Benelli Leoncino 125 ist auf ein harmonisches, gut dosierbares Fahren ausgelegt. Der Motor reagiert eher „direkt“ im Sinne von: Gas auf, Tempo aufbauen, ohne dass man ständig nach mehr Leistung suchen muss. Für Stadtverkehr und Landstraße ist das ein Vorteil, weil es sich meist entspannt anfühlt und die Maschine nicht ständig „gefordert“ werden muss.
Die Brixton Cromwell 1200 dagegen spielt in einer anderen Liga. Der Motor liefert deutlich mehr Durchzug und macht das Fahren vor allem bei Überholmanövern und beim Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen leichter. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus entspanntem Dahingleiten besteht, sondern wenn man häufiger zügig reagieren möchte.
Was das in der Praxis bedeutet
Im Alltag kann die Leoncino 125 ihre Stärke ausspielen: Sie ist unkompliziert, lässt sich gut fahren und wirkt nicht überfordert. Die Cromwell 1200 wirkt hingegen wie ein „Allrounder mit Reserven“: Man kann gemütlich fahren, aber wenn es schneller werden soll, ist das Motorrad bereit. Genau diese Reserve ist der Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht auch dann Spaß, wenn man mehr will“.
Fahrgefühl und Handling: leicht vs. souverän
Beim Handling unterscheiden sich die Bikes spürbar. Die Benelli Leoncino 125 fühlt sich im Vergleich oft leichter und handlicher an. Das macht sie besonders attraktiv, wenn viel Stadtverkehr, enge Straßen oder häufiges Rangieren im Spiel sind. Kurven lassen sich meist unkompliziert ansteuern, und das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die Brixton Cromwell 1200 ist nicht unbedingt „schwerfällig“, aber sie ist klar auf Souveränität ausgelegt. In flotteren Passagen liegt sie stabiler, und das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass man auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig bleibt. Das ist ein Plus für längere Strecken und für alle, die nicht nur von A nach B wollen, sondern unterwegs auch mal zügiger fahren.
Stärken und Schwächen im Handling
Benelli Leoncino 125: Stärke ist die Agilität und die entspannte Bedienbarkeit. Schwäche ist, dass man bei höheren Ansprüchen an Beschleunigung und Tempo schneller an Grenzen stößt – nicht weil das Motorrad schlecht wäre, sondern weil das Konzept eben ein anderes ist.
Brixton Cromwell 1200: Stärke ist die Souveränität und der ruhige Vortrieb. Schwäche kann sein, dass das größere Motorrad im Stadtbetrieb weniger „spielerisch“ wirkt als die 125er – dafür entschädigt es auf der Landstraße und auf längeren Strecken.
Bremsen und Fahrwerk: Vertrauen im Alltag
Bremsen und Fahrwerk sind bei beiden Bikes entscheidend, weil sie den Unterschied zwischen „kann man fahren“ und „fühlt sich sicher an“ ausmachen. Die Benelli Leoncino 125 ist auf ein alltagstaugliches Setup ausgelegt: Das Motorrad lässt sich kontrolliert abbremsen, und das Fahrwerk unterstützt ein gleichmäßiges, gutmütiges Fahrverhalten. Gerade wenn man neu in die Motorradwelt startet oder einfach entspannt unterwegs sein möchte, ist das ein Plus.
Die Brixton Cromwell 1200 profitiert von der stärkeren Motorisierung und dem insgesamt „erwachseneren“ Fahrwerksansatz. Beim Bremsen und in schnellen Richtungswechseln wirkt das Motorrad stabiler. Das ist besonders dann spürbar, wenn man nicht nur gemütlich fährt, sondern auch mal zügiger unterwegs ist.
Vergleich der Bremswirkung
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Leoncino 125 bremst so, dass sie zum Konzept passt – kontrolliert und alltagstauglich. Die Cromwell 1200 bremst so, dass sie auch zu mehr Tempo und mehr Reserven passt. Wer häufig Autobahn-ähnliche Strecken oder längere zügige Abschnitte fährt, wird die stärkere Abstimmung der Cromwell 1200 eher zu schätzen wissen.
Komfort: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Ergonomie
Komfort ist mehr als nur „bequem sitzen“. Es geht darum, wie gut das Motorrad im Alltag zu den eigenen Gewohnheiten passt. Die Benelli Leoncino 125 wirkt wie ein Bike, das man schnell „in den Alltag integriert“. Die Sitzposition ist eher auf entspanntes Fahren ausgelegt, und die Maschine bleibt auch bei kürzeren Strecken angenehm handhabbar.
Die Brixton Cromwell 1200 bietet ebenfalls Komfort, aber mit einem anderen Fokus: Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man auch für längere Touren nutzt. Die Ergonomie ist so gedacht, dass man nicht ständig das Gefühl hat, man müsse sich „zusammennehmen“, um entspannt zu bleiben.
Für wen ist welcher Komfortansatz sinnvoll?
Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist und sich leicht bewegen lässt, findet in der Leoncino 125 meist den besseren Match. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei mehr Tempo souverän bleibt, wird mit der Cromwell 1200 glücklicher.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „Gimmicks“, sondern darum, wie gut sich das Motorrad im Alltag nutzen lässt. Beide Modelle sind so konzipiert, dass sie nicht kompliziert wirken. Die Benelli Leoncino 125 punktet dabei mit einem unkomplizierten Gesamtpaket, das sich gut anfühlt, wenn man einfach losfahren will. Die Brixton Cromwell 1200 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das stärker auf das „Mitnehmen“ ausgelegt ist: mehr Reserven, mehr Durchzug und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Strecken nicht nachlässt.
Auch die Art, wie sich die Motorräder im Alltag „anfühlen“, ist ein Unterschied: Die Leoncino 125 ist eher das Bike für häufige kurze Fahrten und entspanntes Cruisen. Die Cromwell 1200 ist eher das Bike für Tage, an denen man mehr vorhat – und bei denen man nicht ständig auf die Leistung achten möchte.
Preis-Leistungs-Gedanke: Welche Investition passt zum Ziel?
Beim Preis-Leistungs-Vergleich zählt nicht nur, was das Motorrad kostet, sondern wofür man es nutzt. Die Benelli Leoncino 125 ist besonders dann stark, wenn das Budget im Fokus steht und das Motorrad vor allem für Stadt, Einsteigerfahrten und entspannte Touren gedacht ist. Sie bietet ein stimmiges Gesamtpaket, das sich gut in den Alltag einfügt.
Die Brixton Cromwell 1200 ist eher die Investition für alle, die längerfristig mehr Motorrad wollen: mehr Motorreserve, mehr Fahrspaß bei zügigerem Fahren und ein insgesamt „erwachseneres“ Fahrgefühl. Wer das Motorrad regelmäßig nutzt und nicht nur gelegentlich, wird den Mehrwert der Cromwell 1200 schneller spüren.
Fazit:
Die Benelli Leoncino 125 ist die bessere Wahl, wenn ein leicht zu fahrendes, alltagstaugliches Motorrad gesucht wird: Stadtverkehr, kurze Strecken, entspanntes Cruisen und ein unkomplizierter Einstieg stehen im Vordergrund. Sie wirkt handlich, lässt sich gut dosieren und passt besonders gut zu Fahrern, die nicht ständig nach mehr Leistung suchen müssen.
Die Brixton Cromwell 1200 empfiehlt sich, wenn das Motorrad mehr können soll: mehr Durchzug, mehr Reserven und ein souveräneres Fahrgefühl auf Landstraße und bei längeren Touren. Wer häufiger zügig fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei höheren Ansprüchen entspannt bleibt, trifft mit der Cromwell 1200 die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Leoncino 125 für den unkomplizierten Alltag, Cromwell 1200 für alle, die mehr Motorrad-Feeling und Reserven wollen.