UVP 3.469 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 15.190 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Was kann das Preiskracher A1 / B195 Naked-Bike von Benelli?
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Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leicht und agil
  • schicke Optik designed in Italy
  • Voll-LED
  • Ganganzeige
  • fluffiges, exaktes Getriebe
  • SEHR GÜNSTIG!
Kontra:
  • kein ABS
  • gewöhnungsbedürftiges Combinded Bremssystem
  • Gänge etwas kurz übersetzt
  • Seitenständer zu lang, Maschine steht recht steil
Pro:
  • Bremsen und Fahrwerk
  • nicht zu schwer
  • technisch gut ausgestattet
  • toller Motor mit ordentlich Bums
  • handlich dank tiefem Schwerpunkt
Kontra:
  • Tank polarisiert optisch
  • Turbulenzen und Lärm am Helm
  • Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht145kg
Radstand1.370mm
Länge2.030mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.115mm
Gewicht196kg
Radstand1.528mm
Radstand1.528mm
Sitzhöhe: 850 mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, 4 Takt, 4 Ventile, OHC
Hubraum125ccm
Hub54mm
Bohrung54mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe, Viertakt
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung13 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment10 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.110km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite568km
Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.239km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite444km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down Gabel ø 35 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 125)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge
Reifen vorne100/80 –17
Reifen hinten130/70 – 17
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, 3 Kolben Bremssattel ( Ø 280 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneVierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Benelli Leoncino 125 besticht durch zwei Aspekte: Ihrer Optik und dem Preis. Okay, das Design ist Geschmackssache, aber beim Preis kann es keine zwei Meinungen geben: Nicht einmal 3.500 Euro sind im Vergleich zu den Wettbewerbern ein Witz. Die Maschine wirkt dennoch nicht billig oder schnell zusammengedengelt. Im Gegenteil, Schalter, Rahmen, und viele Details sind liebevoll gemacht - uns gefällt sie.
 
Gestört hat uns eigentlich nur das fehlende ABS, ansonsten gab es kaum etwas zu meckern. Wer ein A1 bzw. B196 Bike sucht und keine 5.500 Euro ausgeben will, der sollte sich die Benelli Leoncino 125 unbedingt ansehen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.499€
  • Verfügbarkeit: seit 04/2022
  • Farben: Grau, Grün, Weiß

Fazit - was bleibt hängen?

Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.
 
Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.295 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: orange, schwarz

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Benelli Leoncino 125 vs KTM 890 Adventure – Vergleich & Empfehlungen

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Benelli Leoncino 125 und die KTM 890 Adventure, lohnt sich ein genauer Blick. Denn hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht ein kompakter, alltagstauglicher Charakter mit dem Fokus auf Leichtigkeit und unkompliziertes Handling. Auf der anderen Seite geht es um ein ausgewachsenes Adventure-Konzept, das auf längere Strecken, wechselnde Untergründe und einen deutlich dynamischeren Auftritt ausgelegt ist. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Grenzen – und welches Motorrad passt am besten zu den eigenen Plänen.

Grundcharakter: Leicht & unkompliziert vs. Abenteuer & Durchzug

Die Benelli Leoncino 125 ist vor allem für Fahrerinnen und Fahrer interessant, die ein Motorrad suchen, das sich leicht bewegen lässt und im Alltag nicht kompliziert wird. Der Look und die Sitzposition wirken nah an einem modernen Street-/Scrambler-Stil, ohne den Anspruch zu haben, jedes Terrain „erzwingen“ zu müssen. Der Motorcharakter ist auf Alltagstempo und entspannte Fahrten ausgelegt – ideal, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen.

Die KTM 890 Adventure dagegen ist ein Motorrad, das für mehr Reserven steht. Der Adventure-Ansatz zeigt sich in der Auslegung für längere Touren, in der Bereitschaft, auch mal abseits der klassischen Route zu fahren, und in der insgesamt sportlicheren Ausrichtung. Wer häufig weitere Strecken fährt oder sich auf wechselnde Bedingungen einstellen möchte, findet hier ein Konzept, das deutlich mehr „Spielraum“ bietet.

Motor & Fahrgefühl: Alltagstempo vs. mehr Reserven

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Benelli Leoncino 125 ist auf ein ruhigeres, gut kontrollierbares Fahrgefühl ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll. Beschleunigungen und Durchzug sind so abgestimmt, dass sie im Stadtverkehr und auf Landstraßen angenehm nutzbar bleiben. Das Motorrad wirkt dabei eher wie ein „Begleiter“ als wie ein „Antrieb mit Druck“.

Die KTM 890 Adventure spielt in einer anderen Liga. Durch die deutlich stärkere Ausrichtung auf Leistung und Drehmoment entsteht ein Fahrgefühl, das auch bei zügigerem Tempo souverän bleibt. Gerade beim Überholen, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Fahren mit Gepäck zeigt sich, dass die KTM für mehr Reserven gebaut ist. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Tourenplanung und Fahrdynamik zusammenkommen.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Benelli Leoncino 125: Stärke ist die unkomplizierte Nutzung im Alltag und ein gutmütiges, leichtes Handling. Schwäche kann dort liegen, wo längere Strecken mit hohem Tempo oder häufiges „zügiges Fahren“ erwartet werden.
  • KTM 890 Adventure: Stärke ist die Leistungs- und Reservenorientierung für Touren, dynamisches Fahren und wechselnde Bedingungen. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag mehr „Motorrad“ ist: Gewicht, Größe und Anspruch an das Handling sind spürbar.

Ergonomie & Sitzgefühl: kompakt für den Alltag vs. touring-orientiert

Die Benelli Leoncino 125 wirkt ergonomisch auf Alltag und kurze bis mittlere Strecken zugeschnitten. Die Sitzposition ist so gestaltet, dass man sich schnell wohlfühlt und das Motorrad auch bei häufigen Stop-and-go-Situationen gut kontrollieren kann. Gerade im Stadtverkehr ist das ein Plus: weniger „Kampf“ mit dem Motorrad, mehr Fokus auf den Verkehr.

Die KTM 890 Adventure ist dagegen stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie zielen auf Tourentauglichkeit ab – inklusive der Fähigkeit, sich auf unterschiedliche Fahrhaltungen einzustellen. Das kann auf langen Strecken sehr angenehm sein, verlangt aber im Gegenzug etwas mehr Gewöhnung, besonders wenn man von einem kleineren Motorrad kommt.

Fahrwerk & Handling: leicht zu bewegen vs. stabil auf Strecke

Beim Handling trennt sich die Spreu schnell: Die Benelli Leoncino 125 ist spürbar leichter zu manövrieren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Parken, enge Straßen oder häufiges Rangieren zum Alltag gehören. In Kurven wirkt sie agil und lässt sich unkompliziert „durchziehen“ – ideal, wenn das Motorrad nicht ständig gegen seine eigenen Grenzen arbeiten soll.

Die KTM 890 Adventure punktet vor allem mit Stabilität und Fahrruhe bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken. Das Fahrwerk ist auf Komfort und Kontrolle ausgelegt, damit das Motorrad auch dann souverän bleibt, wenn die Straße nicht perfekt ist. In engen Stadtbereichen kann das Handling jedoch weniger spontan wirken, weil das Motorrad mehr Masse und mehr „System“ mitbringt.

Alltagstauglichkeit: Wo die Unterschiede wirklich zählen

Im Alltag zeigt sich: Die Benelli Leoncino 125 ist die entspanntere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für kurze Wege, spontane Fahrten und ein unkompliziertes Handling genutzt wird. Die KTM 890 Adventure ist die bessere Wahl, wenn der Alltag bereits nach Touren aussieht – also wenn längere Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse und das Mitnehmen von Ausrüstung regelmäßig vorkommen.

Bremsen & Sicherheit: Kontrolle bei jedem Tempo

Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, zuverlässig zu bremsen, aber der Einsatzbereich unterscheidet sich. Die Benelli Leoncino 125 bietet eine Bremsleistung, die im Stadt- und Landstraßenbetrieb sehr gut passt. Die Dosierbarkeit und die insgesamt „überschaubare“ Leistungsentfaltung erleichtern es, das Motorrad in typischen Alltagssituationen sicher zu kontrollieren.

Die KTM 890 Adventure muss dagegen auch bei höheren Geschwindigkeiten und unter anspruchsvolleren Bedingungen überzeugen. Hier spielt die Kombination aus Bremsleistung und Fahrstabilität eine größere Rolle. Gerade bei längeren Touren oder wenn das Motorrad mit Gepäck bewegt wird, zeigt sich der Vorteil eines stärker dimensionierten Adventure-Konzepts.

Ausstattung & Praxis: Was man wirklich merkt

Bei der Benelli Leoncino 125 steht die praktische Nutzung im Vordergrund. Die Ausstattung ist so gedacht, dass sie den Alltag erleichtert und das Motorrad nicht unnötig „überlädt“. Das ist ein Plus, wenn das Motorrad schnell startklar sein soll und man sich auf das Fahren konzentriert.

Die KTM 890 Adventure ist stärker auf Touren und Fahrmodi ausgelegt. In der Praxis bedeutet das: Wer gerne plant, Ausrüstung mitnimmt und auch mal andere Strecken fährt, profitiert von der Adventure-typischen Auslegung. Das Motorrad wirkt dadurch wie ein System, das für unterschiedliche Situationen vorbereitet ist.

Für wen passt welches Motorrad?

Benelli Leoncino 125: die richtige Wahl für…

Die Benelli Leoncino 125 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu handhaben ist, schnell verfügbar bleibt und sich für kurze bis mittlere Strecken ideal anfühlt. Wer ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach „mehr“ verlangt, sondern einfach Spaß macht, wird hier schnell warm. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die sich an das Motorradfahren herantasten oder bewusst ein unkompliziertes Setup bevorzugen, ist die Leoncino eine stimmige Option.

KTM 890 Adventure: die richtige Wahl für…

Die KTM 890 Adventure passt vor allem zu Menschen, die regelmäßig weitere Strecken fahren, gerne zügig unterwegs sind oder sich nicht auf eine einzige Streckenart festlegen möchten. Wer Touren plant, gerne Ausrüstung dabei hat und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der KTM die bessere Grundlage. Das Motorrad ist weniger „kurz und leicht“, sondern eher „bereit für alles“.

Fazit:

Die Benelli Leoncino 125 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Alltag, einfachem Handling und unkomplizierten Fahrten liegt. Sie überzeugt durch ihr leichtes, gut kontrollierbares Fahrgefühl und passt besonders dann, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und entspannte Landstraßenfahrten den Alltag bestimmen. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht, ohne ständig an Grenzen zu stoßen, findet in der Leoncino 125 eine stimmige Lösung.

Die KTM 890 Adventure ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn Touren, Reserven und ein deutlich dynamischerer Charakter wichtiger sind. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald längere Strecken, höheres Tempo oder wechselnde Bedingungen ins Spiel kommen – und wenn das Motorrad auch mit Ausrüstung souverän bleiben soll. Wer ein „Allrounder“-Motorrad für mehr als nur den täglichen Weg sucht, wird mit der KTM deutlich zufriedener sein.

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