| UVP | 8.369 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- fette Optik mit 50er Gabel!
- fetter Sound
- Reihentwin mit Charakter
- gut ablesbares Cockpit
- hoher und breiter Lenker
- obwohl nicht ganz leicht trotzdem wenig
- Bremsen
- keine Traktionskontrolle
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 754 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 76 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 306 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 50 mm (Federweg 148)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 40)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60R 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Radialbremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 800 Trail ist ein echtes Spaß-Bike. Sie sieht nicht nur schick aus, sondern die Fahrerei bringt auch richtig Laune. Es gibt bis auf die Bremse kaum Kritikpunkte, die Maschine wirkt wertig und gut verarbeitet. Die Fahrleistungen überfordern niemanden, aber man kann bei Bedarf auch mal Gas geben und Spaß haben.Der Preis für diese Maschine ist hervorragend. Man bekommt viel Motorrad für wenig Geld. Die eher übersichtliche technische Ausstattung der Benelli passt gut zu einem Scrambler. Wer auf diese Art von Bikes steht, sollte schleunigst einen Benelli-Händler aufsuchen und eine Probefahrt machen. Bringt echt Laune, das werdet ihr sehen!
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Benelli Leoncino 800 Trail vs. Yamaha Tracer 7 GT – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aus dem Bereich „Allround-Touring mit Abenteuer-Vibe“ gegeneinander antreten, entscheidet am Ende meist nicht nur die reine Motorleistung. Es geht darum, wie sich das Gesamtpaket anfühlt: beim Anfahren in der Stadt, beim zügigen Fahren auf Landstraßen und vor allem auf längeren Touren. Genau hier setzen der Benelli Leoncino 800 Trail und die Yamaha Tracer 7 GT an. Beide zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als nur kurze Ausfahrten – aber sie gehen den Weg dahin unterschiedlich an.
Grundidee und Charakter: Trail-Feeling vs. Touring-Fokus
Der Benelli Leoncino 800 Trail wirkt wie ein Motorrad, das bewusst „leicht“ und zugänglich bleiben möchte. Der Trail-Ansatz steht für ein Motorrad, das sich auch abseits der ganz glatten Strecken wohlfühlt, ohne dabei den Alltag zu vernachlässigen. Die Yamaha Tracer 7 GT dagegen ist klar stärker auf Touring-Komfort ausgelegt. Das merkt man an der Ausrichtung der Ausstattung und daran, wie das Motorrad auf längere Strecken „beruhigt“ wirkt.
Wie sich das in der Praxis zeigt
Im Vergleich der Gesamtcharakteristik fällt auf: Während der Benelli eher den Eindruck vermittelt, agil und unkompliziert zu bleiben, spielt die Yamaha ihre Stärken dort aus, wo es um Konstanz, Windschutz und Langstrecken-Handling geht. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder regelmäßig längere Etappen fährt, wird die Yamaha oft als „runderes“ Paket empfinden. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich auch mal wie ein „Tagesabenteuer“ anfühlt, findet im Benelli eher die passende Richtung.
Motor und Fahrgefühl: Antritt, Drehfreude und Alltagstauglichkeit
Beide Modelle bewegen sich in einem Bereich, in dem man im Alltag nicht ständig am Drehzahlrad drehen muss. Im direkten Vergleich der Motorwerte (Leistung, Drehmoment und Drehfreude) zeigt sich: Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt im typischen Tourenbetrieb oft souveräner, weil sie die Kraft sehr gleichmäßig in den nutzbaren Bereich bringt. Der Benelli Leoncino 800 Trail kann dagegen mit einem lebendigeren „Direktgefühl“ punkten, besonders wenn es um zügiges Beschleunigen aus dem Stand oder aus dem unteren bis mittleren Drehzahlbereich geht.
Stärken und Schwächen im Motor-Teil
- Benelli Leoncino 800 Trail: Stärken liegen im agilen Ansprechverhalten und im Charakter, der sich eher nach „Fahren“ als nach „Abspulen“ anfühlt. Schwäche: Wer sehr lange, gleichmäßige Autobahn- oder Schnellstraßenetappen plant, wird die Yamaha oft als entspannter wahrnehmen.
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärken liegen in der tourentauglichen Kraftentfaltung und im insgesamt harmonischen Zusammenspiel. Schwäche: Das Motorrad wirkt in manchen Situationen weniger „leichtfüßig“, wenn man es bewusst sportlich und spontan aus dem Stand heraus treiben möchte.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie ein Motorrad in Kurven „arbeitet“ und wie es auf Unebenheiten reagiert. Im Vergleich der Fahrwerksauslegung zeigt sich ein klarer Unterschied: Der Benelli Leoncino 800 Trail zielt stärker auf ein lebendiges, trail-orientiertes Gefühl. Die Yamaha Tracer 7 GT ist dagegen auf Stabilität und Tourenkomfort ausgelegt.
Kurven, Tempo und Untergrund
Auf kurvigen Landstraßen kann der Benelli seine Stärken ausspielen, weil er sich oft schneller „in die Linie“ bringen lässt. Gleichzeitig bleibt er kontrollierbar, wenn der Untergrund wechselt. Die Yamaha fühlt sich bei höherem Tempo und auf längeren Strecken häufig ruhiger an. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man nicht nur sportlich fährt, sondern auch einfach ankommen möchte – mit möglichst wenig Ermüdung.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsleistung und des Ansprechverhaltens zeigt sich: Beide Motorräder liefern ein sicheres Gefühl, aber mit unterschiedlicher „Charakteristik“. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt tendenziell fein dosierbar und stabil, was gerade bei häufigem Wechsel zwischen Stadtverkehr und Landstraße hilft. Der Benelli kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber in der Abstimmung etwas „direkter“, was sportlich Fahrende mögen – während andere eher die Yamaha als entspannter empfinden.
Elektronik und Assistenz: Komfort durch moderne Helfer
Gerade bei Touring-Maschinen ist Elektronik mehr als nur „nice to have“. Im Vergleich der elektronischen Ausstattung fällt auf, dass die Yamaha Tracer 7 GT stärker auf den Komfort im Alltag und auf längeren Strecken ausgelegt ist. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad mit unterschiedlichen Bedingungen umgeht und wie gut sich die Fahrmodi bzw. Assistenzfunktionen in den Alltag integrieren.
Wo die Yamaha punktet – und wo der Benelli dagegenhält
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärken liegen in der „Tourenlogik“ der Elektronik. Das Motorrad unterstützt eher das entspannte Fahren und reduziert Stress, wenn es wechselhaft wird.
- Benelli Leoncino 800 Trail: Stärken liegen in einem insgesamt unkomplizierten Fahrgefühl. Schwäche: Wer sehr stark auf Assistenz und Komfortfunktionen setzt, wird bei der Yamaha häufiger das Gefühl haben, dass das Paket konsequent auf Langstrecke optimiert ist.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagskomfort vs. Reisehaltung
Die Sitzposition entscheidet darüber, wie lange man sich wohlfühlt. Im Vergleich der Ergonomie zeigt sich: Der Benelli Leoncino 800 Trail wirkt tendenziell etwas „freier“ und näher an einem sportlich-tourenden Konzept. Die Yamaha Tracer 7 GT ist stärker auf eine Reisehaltung ausgelegt, die den Oberkörper stabilisiert und den Fahrtwind besser abfängt.
Windschutz und Schutzwirkung
Gerade auf längeren Strecken wird der Unterschied spürbar. Die Yamaha bietet durch ihre Touring-Ausrichtung meist mehr Schutzwirkung, was sich in weniger Ermüdung äußert. Der Benelli kann dafür in der Stadt und auf kürzeren Strecken als „handlicher“ empfunden werden, weil die Gesamthaltung oft dynamischer wirkt.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „Dinge“, sondern darum, wie gut das Motorrad für den Alltag vorbereitet ist. Im Vergleich der seriennahen Touring-Features zeigt die Yamaha Tracer 7 GT häufig den klareren Vorteil, wenn es um Komfort und Reisevorbereitung geht. Der Benelli Leoncino 800 Trail kann dagegen mit einem stimmigen Gesamtpaket überzeugen, das sich eher nach „Trail-Urlaub light“ anfühlt.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Benelli Leoncino 800 Trail: Stärken: lebendiges Handling, Trail-Charakter, oft ein unkompliziertes Gefühl im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Touren. Schwächen: Wer sehr viel Wert auf maximalen Windschutz und „Reise-Ready“ legt, könnte bei der Yamaha mehr finden.
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärken: Touring-Komfort, Schutzwirkung, Elektronik-Logik und ein insgesamt sehr stimmiges Langstreckenpaket. Schwächen: Wer ein besonders leichtfüßiges, trailbetontes Fahrgefühl sucht, wird den Benelli als näher am „Abenteuer“ empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil erklären. Die Yamaha Tracer 7 GT ist die Wahl, wenn der Fokus auf Touring liegt: längere Strecken, wechselnde Bedingungen, möglichst wenig Ermüdung und ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt. Die Benelli Leoncino 800 Trail ist dagegen ideal, wenn das Motorrad nicht nur „Reise“ sein soll, sondern auch Trail-Feeling und ein agiles, spontanes Fahrgefühl bieten darf.
Typische Szenarien
- Viele Kilometer am Stück: Yamaha Tracer 7 GT wirkt oft entspannter, weil Windschutz und Touring-Ausrichtung stärker greifen.
- Kurvenreiche Landstraßen und spontane Ausflüge: Benelli Leoncino 800 Trail kann durch sein lebendiges Handling mehr Spaß bringen.
- Alltag mit gelegentlichen Touren: Beide funktionieren, aber die Yamaha bietet häufig das rundere Komfortpaket, während der Benelli mehr „Charakter“ im Fahrgefühl liefert.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Touring-Komfort liegt: Windschutz, Elektronik-Logik und ein insgesamt sehr stimmiges Langstreckenpaket machen sie besonders interessant für regelmäßige längere Fahrten und für alle, die möglichst entspannt ankommen möchten. Wer häufig mit wechselnden Bedingungen unterwegs ist oder einfach weniger „Fahrerarbeit“ im Alltag spüren will, findet in der Yamaha meist die passendere Basis.
Der Benelli Leoncino 800 Trail punktet vor allem dort, wo es um Agilität, ein lebendiges Fahrgefühl und den Trail-Charakter geht. Für kürzere bis mittlere Touren, für kurvige Strecken und für Fahrerinnen und Fahrer, die ihr Motorrad gern aktiv bewegen, wirkt der Benelli oft näher am gewünschten „Abenteuer“-Gefühl. Kurz gesagt: Yamaha für Reise und Komfort, Benelli für Charakter, Dynamik und Trail-Vibe.