| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. BMW R 1200 GS Adventure: Vergleich der Motorrad-Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Benelli Leoncino Bobber 400 und die BMW R 1200 GS Adventure, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: die Art, wie sich das Motorrad anfühlt, wie es sich im Alltag bewegt und wofür es sich am ehesten anbietet. Genau das schauen wir uns hier an – mit Blick auf Stärken, Schwächen und die typischen Einsatzprofile.
Grundidee: Bobber-Style vs. Reiseenduro-Philosophie
Die Benelli Leoncino Bobber 400 steht für einen klaren Look und ein unkompliziertes Fahrgefühl. Der Fokus liegt auf dem „einfach losfahren“-Erlebnis: Stadt, Landstraße und kurze Touren sind die natürliche Bühne. Die Maschine wirkt dabei bewusst leicht und zugänglich – auch wenn sie natürlich nicht als „kleines“ Motorrad gedacht ist, sondern als eigenständiger Charakter.
Die BMW R 1200 GS Adventure verfolgt dagegen eine andere Idee: Sie ist als Reiseenduro gebaut, um lange Strecken, wechselnde Untergründe und hohe Ansprüche zu meistern. Das Motorrad ist auf Komfort, Stabilität und Reichweite ausgelegt. Wer häufig tourt, plant und auch mal abseits der reinen Asphaltstrecke unterwegs ist, findet hier eine sehr passende Basis.
Fahrgefühl im Vergleich: Agilität und Leichtigkeit vs. Souveränität
Benelli Leoncino Bobber 400: direkt, lebendig, nah am Fahrer
Die Benelli spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es dynamisch und überschaubar bleibt. Das Motorrad wirkt im Handling oft „handlicher“ als man es vom optischen Eindruck erwarten würde. Gerade beim Anfahren, in Kurven und bei zügigen Landstraßenpassagen zeigt sich der Charakter: Es fühlt sich eher nach Motorradspaß an als nach „großem Gerät“.
Eine mögliche Schwäche ist, dass die Bobber-Philosophie nicht automatisch auf maximale Langstrecken-Entspannung ausgelegt ist. Wer sehr lange Tagesetappen plant oder häufig in sehr ruppigem Terrain unterwegs ist, wird die Grenzen eher spüren als bei einer Reiseenduro.
BMW R 1200 GS Adventure: ruhig, stabil, auf Distanz
Die BMW wirkt im Vergleich wie ein Gegenpol: Sie vermittelt Souveränität. Das Fahrwerk und die Gesamtkonzeption zielen darauf, dass das Motorrad auch bei längeren Strecken kontrolliert bleibt. Auf Autobahnabschnitten, bei konstantem Tempo oder wenn die Straße wechselt, spielt die GS Adventure ihre Stärke aus: Sie „trägt“ den Fahrer und bleibt dabei berechenbar.
Als Schwäche kann sich die Reiseenduro-Logik im Alltag bemerkbar machen: Das Motorrad ist deutlich präsenter, was Rangieren, enge Parklücken oder sehr häufiges Stop-and-go betrifft. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist und kurze Wege fährt, muss sich an das größere Gesamtgefühl gewöhnen.
Motor und Antrieb: Charakter statt reine Leistung
Beim Vergleich der Motoren geht es weniger darum, wer „mehr“ hat, sondern wie sich die Leistung nutzbar anfühlt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist auf ein unmittelbares Ansprechverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Fahren nicht nur aus „Durchziehen“ besteht, sondern aus dem Wechsel zwischen Beschleunigen, Rollen und dem Gefühl, jederzeit spontan reagieren zu können.
Die BMW R 1200 GS Adventure steht dagegen für einen Antrieb, der auf Durchzug und Langstreckenkomfort ausgelegt ist. Gerade wenn die Strecke länger wird oder wenn Gepäck und wechselnde Bedingungen dazukommen, zeigt sich die Stärke: Das Motorrad bleibt auch unter Last ruhig und kontrolliert. Das ist ein klarer Vorteil für Tourenfahrer.
Als Gegenpunkt gilt: Wer vor allem kurze Strecken fährt und selten in den Bereich kommt, in dem die GS ihre Reserven ausspielt, kann den Mehrwert weniger stark spüren.
Ergonomie und Sitzposition: Bobber-Nähe vs. Reisehaltung
Benelli: entspannter Look, aber sportlicheres Gefühl
Die Sitzposition der Benelli wirkt typischerweise „nah“ und betont den Motorradstil. Das kann sich im Alltag sehr angenehm anfühlen, weil man schnell eine natürliche Haltung findet. Gleichzeitig ist das Konzept eher auf Straßenfahrten ausgelegt, bei denen man nicht stundenlang in derselben Haltung „durchhält“.
Wer häufig sehr lange fährt, wird bei einer Reiseenduro oft mehr Unterstützung durch die Gesamtkonzeption finden. Das ist keine Abwertung, sondern eine Frage des Einsatzprofils.
BMW: Reiseenduro-Ergonomie für lange Tage
Die BMW ist auf Touren ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie sich die Haltung über längere Zeit anfühlt: stabil, komfortorientiert und darauf vorbereitet, dass man auch bei wechselndem Tempo und Winddruck entspannt bleibt. Gerade auf langen Strecken ist das ein echter Pluspunkt.
Die Kehrseite: Die GS Adventure ist weniger „leichtfüßig“ im Gefühl als die Benelli. Wer häufig im dichten Verkehr steht oder sehr oft umsetzt, merkt das schneller.
Fahrwerk und Bremsen: Kontrolle im Alltag vs. Reserven auf Tour
Beide Motorräder sind für ihren Zweck gebaut, und das sieht man im Fahrwerks- und Bremsgefühl. Die Benelli vermittelt eher das Gefühl von direkter Rückmeldung: Man spürt schneller, wie sich die Reifen und die Straße verhalten. Das ist stark für kurvige Abschnitte und für Fahrer, die gerne „mit dem Motorrad arbeiten“.
Die BMW ist dagegen auf Reserven ausgelegt. Das Fahrwerk und die Bremsen zielen darauf, dass das Motorrad auch dann stabil bleibt, wenn die Bedingungen nicht ideal sind – etwa bei längeren Etappen, wechselndem Untergrund oder wenn das Motorrad stärker belastet ist. Das ist ein Vorteil für Menschen, die nicht nur am Wochenende fahren, sondern regelmäßig auf Tour gehen.
Schwäche der Benelli im Vergleich: Für sehr lange, anspruchsvolle Strecken kann die Reiseenduro-Philosophie der BMW einfach mehr Komfort und Gelassenheit bieten. Schwäche der BMW: Im engen Stadtverkehr kann die größere Masse und das „Reisegefühl“ weniger passend sein.
Ausstattung und Praxis: Stil und Alltag vs. Touren-Setup
Die Benelli wirkt wie ein Motorrad, das man gerne fährt, weil es optisch und vom Charakter her sofort anspricht. In der Praxis bedeutet das: Sie passt gut zu Alltagstouren, kurzen Ausfahrten und Fahrern, die ein Motorrad suchen, das nicht nach „Projekt“ aussieht, sondern nach sofortigem Fahrspaß.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen ein Motorrad, das man als Tourenwerkzeug versteht. Sie ist darauf ausgelegt, dass man plant, ausrüstet und lange unterwegs ist. Wer Gepäck, Zubehör und eine gewisse „Reise-Logik“ schätzt, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Im Vergleich zeigt sich: Die Benelli punktet eher mit dem unkomplizierten Einstieg und dem direkten Fahrgefühl. Die BMW punktet mit dem Gesamtpaket für lange Strecken und wechselnde Anforderungen.
Für wen passt welches Motorrad?
Benelli Leoncino Bobber 400 – ideal für…
Die Benelli ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad mit klarer Optik, einem lebendigen Fahrgefühl und einem eher straßenorientierten Einsatz suchen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gerne kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei Wert auf ein Motorrad legt, das sich „einfach“ anfühlt, wird mit der Benelli sehr zufrieden sein.
Auch für Einsteiger, die nicht nur „funktional“, sondern auch stilbewusst fahren möchten, kann die Benelli eine gute Wahl sein – solange die Erwartungen an Langstreckenkomfort und Offroad-Reserven realistisch bleiben.
BMW R 1200 GS Adventure – ideal für…
Die BMW ist die bessere Wahl für Menschen, die regelmäßig lange Touren fahren, gerne weit weg planen und dabei Komfort und Stabilität priorisieren. Wer auch bei wechselnden Bedingungen souverän unterwegs sein möchte, bekommt mit der GS Adventure ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.
Wer dagegen vor allem kurze Strecken fährt, viel rangiert und ein möglichst leichtes Handling im Alltag sucht, wird die BMW als weniger „spielerisch“ empfinden als die Benelli.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Leoncino Bobber 400
- Stärken: direkter Fahrcharakter, lebendiges Handling, straßenorientierter Spaß, unkomplizierter Alltagsbezug.
- Schwächen: weniger Fokus auf maximale Langstrecken-Entspannung und Reise-Reserven im Vergleich zur GS Adventure.
BMW R 1200 GS Adventure
- Stärken: souveränes Langstrecken-Fahrgefühl, komfortorientierte Reiseergonomie, Stabilität bei wechselnden Bedingungen.
- Schwächen: im engen Stadtbetrieb weniger handlich, insgesamt präsenter durch Größe und Reise-Setup.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die passendere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Stil, direktem Fahrgefühl und straßenorientiertem Spaß liegt. Sie eignet sich besonders für Alltag, kurze bis mittlere Touren und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell „funktioniert“ und sich nicht nach Reiseausrüstung anfühlt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder das Motorrad vor allem für abwechslungsreiche Landstraßen nutzt, findet hier einen stimmigen Begleiter.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist die bessere Option, wenn lange Strecken, Komfort und Reserven im Vordergrund stehen. Für Tourenfahrer, die regelmäßig große Distanzen fahren, Gepäck mitdenken und auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben wollen, bietet die GS Adventure die überzeugendere Gesamtkonzeption. Kurz gesagt: Benelli für den unmittelbaren Fahrspaß, BMW für die große Reise.