UVP 6.069 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2017 bis 2023
Cooler A2-Cruiser mit V2 Motor für 6.000 Euro
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Retro, Scrambler, Naked, Tourer - was ist das für eine Maschine?
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Pro und Kontra

Pro:
  • leicht und handlich zu fahren
  • charakterstarker V2-Motor
  • lässiges Design
  • schöner Blubber-Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
Kontra:
  • Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Bremsen vorne könnte bissiger sein
Pro:
  • Motor
  • Handling
  • Bremsen
  • Fahrwerk
  • Qualitätsanmutung
  • Optik
Kontra:
  • fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
  • Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.520mm
Länge2.170mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 730 mm
Höhe1.100mm
Gewicht221kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.105mm

Motor

Motor-BauartV-Twin/4-Takt
Hubraum385ccm
Hub68mm
Bohrung60mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung34 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment35 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite417km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorne35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 65)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90-R16
Reifen hinten150/80-R16
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorneZR
Reifen hintenZR

Bremsen

Bremsen vorneBremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenBremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Braun

Fazit - was bleibt hängen

Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger. 
 
Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.320€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: schwarz-rot, blau, weiß

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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. BMW R nineT Urban G/S – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Charakter“ aussehen, wird der Vergleich spannend: Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf den lässigen Bobber-Look mit klarer, reduzierter Optik. Die BMW R nineT Urban G/S dagegen steht für den ikonischen Retro-Scrambler-Vibe – mit dem Anspruch, nicht nur gut auszusehen, sondern auch im Alltag und auf wechselndem Terrain souverän zu wirken. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Konzepte im Fahralltag unterscheiden: beim Stil, beim Fahrgefühl, bei der Handhabung und bei dem, was man aus den jeweiligen Stärken heraus am meisten herausholt.

Design und Gesamteindruck: Bobber vs. Urban G/S

Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie ein Statement aus der Werkstatt: tieferer, kompakterer Look, betonte Linien und ein Setup, das bewusst auf „weniger“ setzt. Das Motorrad wirkt dadurch sehr nahbar – optisch wie auch vom Gefühl her. Wer sich an einem klassischen Bobber-Charakter erfreut, bekommt hier eine stimmige Basis, die sich außerdem leicht personalisieren lässt.

Die BMW R nineT Urban G/S spielt dagegen in einer anderen Liga: Sie ist weniger „puristisch“ und mehr „ikonisch“. Der Urban G/S-Stil verbindet Retro-Elemente mit einer Haltung, die an Abenteuer im urbanen Umfeld erinnert. Dadurch wirkt das Motorrad nicht nur wie ein Designobjekt, sondern wie ein ernstzunehmender Begleiter, der auch auf längeren Strecken und bei wechselnden Straßenverhältnissen nicht aus dem Konzept kommt.

Motor und Fahrgefühl: Charakter im Alltag

Beim Fahrgefühl zeigen sich die Unterschiede vor allem in der Art, wie die Leistung umgesetzt wird. Die Benelli Leoncino Bobber 400 zielt spürbar auf ein direktes, unkompliziertes Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Anfahren, zügiges Durchschlängeln und entspanntes Landstraßenfahren im Vordergrund stehen. Die Maschine vermittelt das Gefühl, dass sie nicht „auf Leistung getrimmt“ ist, sondern auf Alltagstauglichkeit und ein harmonisches Zusammenspiel aus Drehmoment und Kontrolle.

Die BMW R nineT Urban G/S fühlt sich im Vergleich oft „erwachsener“ an: Das Motorrad wirkt stabil in der Linie, und die Kraftentfaltung ist so gestaltet, dass man auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig und sicher unterwegs ist. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus Stadt und kurzen Ausfahrten besteht, spielt die BMW ihre Stärken aus. Das Fahrgefühl ist weniger „leichtfüßig“ im Sinne von spontanem Spiel, sondern eher „präzise“ im Sinne von souveränem Vorankommen.

Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder bewegen

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist vom Konzept her auf ein agiles, gut kontrollierbares Handling ausgelegt. In engen Situationen und bei häufigen Richtungswechseln zeigt sich das als Vorteil: Das Motorrad lässt sich spürbar leichter „führen“, wirkt handlich und unterstützt den Fahrer dabei, Tempo und Linie schnell anzupassen. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Route aus Stadtbereichen, Kreisverkehren und kurvigen Abschnitten besteht.

Die BMW R nineT Urban G/S bringt dagegen ein anderes Bewegungsgefühl mit. Sie wirkt in der Fahrstabilität sehr gefestigt und gibt dem Fahrer das Vertrauen, auch bei längeren Strecken oder wechselndem Untergrund ruhig zu bleiben. Das Handling ist nicht unbedingt „zackig“ wie bei einer reinen Stadtmaschine, aber es ist berechenbar und vermittelt Sicherheit. Wer gern entspannt fährt und dabei nicht ständig nachjustieren möchte, wird die BMW häufig als angenehmer empfinden.

Bremsen und Fahrkontrolle: Vertrauen in jeder Situation

Bei der Bremsleistung zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen „direkt und alltagstauglich“ und „konsequent und souverän“. Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet mit einem Setup, das sich gut dosieren lässt. Das ist im Stadtverkehr Gold wert, weil häufiges Bremsen und Anfahren nicht jedes Mal ein „Neudenken“ erfordert. Die Bremsen wirken so, als wären sie auf kontrolliertes Fahren ausgelegt – nicht auf hektische Manöver.

Die BMW R nineT Urban G/S bietet im Vergleich ein besonders stimmiges Gesamtpaket aus Verzögerung und Gefühl. Gerade bei zügigerem Fahren auf Landstraßen oder wenn die Strecke länger wird, spielt die BMW ihre Stärke aus: Man kann stärker auf die Stabilität des Motorrads vertrauen und bekommt eine Fahrkontrolle, die sich „rund“ anfühlt. Das ist ein Plus für Fahrer, die gern gleichmäßig und mit klarer Linie unterwegs sind.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Sicht und Komfort

Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt in der Sitzhaltung eher auf einen entspannten, aber sportlich angehauchten Alltag ausgelegt. Durch den Bobber-Charakter sitzt man meist so, dass man die Umgebung gut im Blick hat und das Motorrad schnell „greifbar“ bleibt. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das sehr passend, weil die Maschine nicht das Gefühl vermittelt, dass man sich erst „einarbeiten“ muss.

Die BMW R nineT Urban G/S ist ergonomisch stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, wie das Motorrad den Fahrer über Zeit unterstützt: Die Sitzposition wirkt weniger wie ein Kompromiss, sondern eher wie eine bewusste Ausrichtung auf Touren. Wer häufig unterwegs ist – auch mal über Land oder mit längeren Tagesetappen – wird die BMW oft als komfortabler wahrnehmen.

Ausstattung und Charakter: Was man wirklich merkt

Im Alltag zählt nicht nur die reine Technik, sondern auch, wie sich das Gesamtpaket anfühlt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist ein Motorrad, das stark über seine Einfachheit und seinen Stil überzeugt. Es macht Spaß, weil es nicht überladen wirkt und man sich schnell auf das Wesentliche konzentriert: fahren, genießen, ankommen. Gerade für Fahrer, die gern selbst Hand anlegen oder ihr Motorrad optisch und funktional weiterentwickeln möchten, ist die Benelli eine gute Basis.

Die BMW R nineT Urban G/S wirkt dagegen wie ein durchdachtes Gesamtpaket. Sie ist weniger „Projekt“, mehr „Premium-Begleiter“. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad als Einheit funktioniert: vom Fahrgefühl über die Stabilität bis hin zu dem Eindruck, dass man mit wenig Aufwand viel Fahrspaß bekommt. Wer Wert auf hochwertige Anmutung und ein stimmiges Gesamtbild legt, wird hier deutlich eher glücklich.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken

  • Stil und Persönlichkeit: Bobber-Optik, die sofort auffällt und Lust auf Individualisierung macht.
  • Alltagsnähe: Handlich und unkompliziert im Stadtverkehr sowie auf kurzen bis mittleren Strecken.
  • Kontrolliertes Fahrgefühl: Bremsen und Handling wirken gut dosierbar und alltagstauglich.

Benelli Leoncino Bobber 400 – Schwächen

  • Konzept für „Tour“ weniger im Fokus: Für lange Etappen kann die BMW im Komfort- und Stabilitätsgefühl vorn liegen.
  • Weniger „Premium-Souveränität“: Wer ein besonders ruhiges, erwachsenes Gesamtgefühl sucht, findet das eher bei der BMW.

BMW R nineT Urban G/S – Stärken

  • Stabilität und Ruhe: Souveränes Fahrverhalten, besonders wenn die Strecke länger oder anspruchsvoller wird.
  • Ergonomie für längere Fahrten: Die Sitzposition und das Gesamtgefühl sind stark auf Touren ausgelegt.
  • Ikonischer Retro-Charakter: Urban G/S Look mit „mehr Motorrad“ im Gesamteindruck.

BMW R nineT Urban G/S – Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ im Stadtgefühl: In engen Situationen kann die Benelli agiler wirken.
  • Anspruch an den Einsatzzweck: Wer vor allem kurze Wege und viel Stadtverkehr fährt, bekommt den Tour-Vorteil der BMW nicht immer voll ausgespielt.

Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders passend, wenn der Fokus auf Stil, unkompliziertem Handling und Spaß im Alltag liegt. Wer gern in der Stadt unterwegs ist, häufig abbiegt, kurze Strecken fährt und dabei ein Motorrad möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt, trifft mit der Benelli eine sehr stimmige Wahl. Auch für Fahrer, die ihr Motorrad gern optisch und technisch weiterentwickeln, ist die Basis attraktiv.

Die BMW R nineT Urban G/S passt am besten, wenn Touren, Stabilität und ein erwachsenes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern zügig über Land fährt, längere Tagesetappen plant oder ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, wird die BMW häufig als die rundere Wahl empfinden. Der Urban G/S-Charakter ist dabei nicht nur Deko, sondern Teil des Fahrkonzepts.

Fazit:

Die Benelli Leoncino Bobber 400 gewinnt vor allem dort, wo es leicht, direkt und stilsicher sein soll: im Stadtverkehr, auf kurzen bis mittleren Strecken und für alle, die ein Motorrad mit klarer Persönlichkeit suchen. Das Handling wirkt handlich, das Fahrgefühl unkompliziert und die Bremsen lassen sich im Alltag gut dosieren. Wer Spaß daran hat, das Motorrad auch optisch weiterzuentwickeln, findet hier eine starke Basis.

Die BMW R nineT Urban G/S spielt ihre Stärken aus, wenn es um Stabilität, Komfort über Zeit und souveränes Vorankommen geht. Besonders auf längeren Fahrten und bei wechselnden Straßenverhältnissen fühlt sich die BMW oft runder an: präziser, ruhiger und insgesamt tourentauglicher. Wer ein ikonisches Retro-Scrambler-Motorrad sucht, das nicht nur gut aussieht, sondern auch als verlässlicher Begleiter überzeugt, liegt mit der BMW näher am Ziel.

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