| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.669 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- komfortables, vertrauensweckendes Fahrverhalten
- brummeliger Sound, erinnert an Boxer
- einfache Bedienung
- vermittelt sehr souveränes Fahrgefühl
- mächtige Optik
- für einen Einsteiger recht schwer
- Leistung wird zu Zweit mit Gepäck dünn
- Bremsen vorne benötigen Kraft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 895 | mm |
| Höhe | 1.480 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Einstellbare Upside-Down-Gabel Ø 50mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 -19 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | zwei schwimmend gelagerte Wave Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radial-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
Fazit - was bleibt hängen
Es ist schon erstaunlich, was Benelli für diesen Preis auf die Beine stellt. Wer jetzt denkt, dass dieses Bike bei diesem Preis ja nur Schrott sein kann, den müssen wir eines Besseren belehren. Die TRK 502 X ist ein gutes Motorrad, wenn auch mit überschaubarer Leistung und einfacher Ausstattung. Sie fährt toll, lässt sich gut bedienen und macht optisch mächtig was her. Da wird der eine oder andere A2-Führerschein-Inhaber sicherlich schwach werden. Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Benelli Deutschland für diesen Test zur Verfügung gestellt - vielen Dank!MotorradTest.de auf YouTube
Benelli Tornado 550 vs. Benelli TRK 502 X – Vergleich im Alltag
Wenn zwei Modelle aus dem gleichen Herstellerumfeld kommen, aber unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Benelli Tornado 550 wirkt dabei eher wie ein Motorrad für den Alltag mit sportlicherem Anspruch, während die Benelli TRK 502 X klar in Richtung Reise und vielseitige Streckenführung denkt. Genau diese Gegenüberstellung macht den Reiz aus: Wie unterscheiden sich die beiden Bikes bei Fahrgefühl, Komfort, Handling und dem, was man im Alltag wirklich merkt?
Grundcharakter: Straßenfokus vs. Reise- und Tourenorientierung
Die Tornado 550 steht für ein Konzept, das sich schnell nach „Straße zuerst“ anfühlt. Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad anfühlt, zielen darauf ab, zügig voranzukommen und Kurven dynamisch zu fahren. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke nicht nur geradeaus geht, sondern wenn es häufiger Richtungswechsel gibt.
Die TRK 502 X dagegen ist stärker auf Touren ausgelegt. Das zeigt sich nicht nur im optischen Auftritt, sondern vor allem im Gesamtpaket: Komfort, Windschutz und die Art, wie das Motorrad mit längeren Abschnitten umgeht. Wer öfter am Wochenende oder im Urlaub unterwegs ist, bekommt hier das Gefühl, dass das Bike für „mehr Strecke“ gemacht ist.
Motor und Fahrgefühl: Dynamik vs. entspanntes Tempo
Im Vergleich der beiden Modelle fällt auf, dass die Tornado 550 das Thema zügige Beschleunigung und ein direkteres Ansprechverhalten stärker betont. Das Motorrad wirkt dadurch besonders dann passend, wenn die Fahrt aus kurzen bis mittleren Abschnitten besteht und man häufiger mal „Gas geben“ möchte.
Die TRK 502 X spielt ihre Stärken eher bei gleichmäßigem Vorankommen. Sie wirkt darauf ausgelegt, auch bei längeren Etappen ruhig und souverän zu bleiben. Das ist nicht zwingend „langsam“, aber die Charakteristik ist stärker auf entspannte Kontrolle ausgelegt. Gerade wenn Gepäck oder längere Tagesetappen dazukommen, ist diese Art von Fahrgefühl ein echter Vorteil.
Fahrwerk und Handling: Agil in der Stadt, stabil auf Tour
Beim Handling zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Tornado 550 fühlt sich tendenziell agiler an. Das macht sie interessant für Stadtfahrten, für Landstraßen mit vielen Kurven und für alle, die gern nah am Fahrgefühl bleiben. Die Abstimmung wirkt so, dass man das Motorrad schnell „im Griff“ hat und Richtungswechsel zügig umsetzt.
Die TRK 502 X ist dagegen eher auf Stabilität und souveränes Gleiten ausgelegt. Das merkt man besonders bei wechselnden Untergründen oder wenn die Strecke länger wird. Das Motorrad vermittelt dabei mehr „Ruhe“ – ein Pluspunkt, wenn man nicht ständig nachjustieren möchte, sondern einfach Kilometer sammeln will.
Lenkung, Gewichtsempfinden und Alltag
Beide Bikes sind alltagstauglich, aber die Art, wie sie sich im Alltag anfühlen, ist unterschiedlich. Die Tornado 550 wirkt leichter im Kopf und im Handling, was das Manövrieren im Alltag angenehmer macht. Die TRK 502 X bringt durch ihr Reise-Konzept mehr „Tour-Gefühl“ mit, was sich in der Praxis oft positiv auswirkt: Man sitzt, fährt und bleibt dabei gelassen.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition entscheidet über den Fahrspaß
Komfort ist nicht nur eine Frage von „weichem Sitz“. Es geht auch um die Ergonomie: Wie gut passt die Sitzposition zu längeren Fahrten, wie entspannt bleibt der Oberkörper und wie gut lassen sich Arme und Beine über Zeit nutzen?
Die Tornado 550 wirkt eher wie ein Motorrad, das man gern für dynamische Fahrten nutzt. Das kann bedeuten, dass die Haltung sportlicher ausfällt und man dadurch schneller „im Fahrmodus“ ist. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ideal, weil die Beweglichkeit und das direkte Feedback im Vordergrund stehen.
Die TRK 502 X ist stärker auf Langstrecken-Komfort ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtabstimmung zielen darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch gern weiterfährt. Dazu passt auch der Fokus auf Windschutz und eine Reise-taugliche Gesamtergonomie.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Beide setzen auf ein sicheres Bremsgefühl, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die Tornado 550 wirkt dabei wie ein Bike, das man gern sportlich nutzt und bei dem das Verzögern „direkt“ und kontrolliert wirkt. Das ist besonders auf kurvigen Strecken relevant, wenn man häufiger aus bestimmten Geschwindigkeiten heraus abbremsen muss.
Die TRK 502 X spielt ihre Stärken eher im Alltags- und Tourenbetrieb aus. Hier zählt, dass das Motorrad auch bei längeren Fahrten berechenbar bleibt und das Bremsverhalten konstant wirkt. Gerade wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder häufiger in wechselnden Situationen bremst, ist diese Konstanz ein Vorteil.
Elektronik und Ausstattung: Was man im Alltag wirklich spürt
Elektronik ist heute ein wichtiger Teil des Fahrgefühls. Im Vergleich wird deutlich, dass beide Modelle auf moderne Grundlagen setzen, aber die Ausrichtung unterschiedlich ist. Die Tornado 550 wirkt stärker auf das „Fahren“ fokussiert – also auf ein Setup, das das Motorrad dynamisch nutzbar macht.
Die TRK 502 X ist dagegen stärker als Reise-Bike gedacht. Das bedeutet: Ausstattung und Bedienkonzept sind darauf ausgelegt, dass man unterwegs nicht ständig „arbeiten“ muss, sondern sich auf die Strecke konzentrieren kann. Dazu passt auch, dass das Motorrad insgesamt mehr Komfort- und Touren-Feeling vermittelt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Tornado 550 – Stärken
- Agiles Handling für Kurven und dynamische Fahrten
- Direktes Fahrgefühl, das Lust auf zügiges Fahren macht
- Alltagstauglich für Stadt und Landstraße
Benelli Tornado 550 – Schwächen
- Für sehr lange Etappen kann der sportlichere Charakter weniger „entspannt“ wirken als bei klaren Tourern
- Wer häufig mit viel Gepäck unterwegs ist, wird die Reiseorientierung der TRK 502 X stärker vermissen
Benelli TRK 502 X – Stärken
- Reise- und Komfortfokus für längere Strecken
- Stabiler Eindruck bei wechselnden Bedingungen
- Vielseitiges Konzept für Touren und abwechslungsreiche Strecken
Benelli TRK 502 X – Schwächen
- Im Vergleich wirkt das Handling tendenziell weniger „leichtfüßig“ als bei der Tornado 550
- Wer vor allem kurze, sportliche Fahrten sucht, könnte die Reiseorientierung als weniger „fokussiert“ empfinden
Welche Wahl passt besser? Für wen ist welches Bike sinnvoll?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Wer gern auf der Landstraße unterwegs ist, Kurven mag und ein Motorrad sucht, das sich schnell und dynamisch anfühlt, findet in der Benelli Tornado 550 eine sehr stimmige Wahl. Sie passt besonders gut, wenn der Fokus auf Fahrspaß, Agilität und einem direkten Ansprechverhalten liegt.
Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad möchte, das auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen souverän bleibt, trifft mit der Benelli TRK 502 X die passendere Wahl. Sie ist ideal für Touren, bei denen man nicht nur „ankommt“, sondern die Fahrt selbst als Erlebnis über viele Stunden genießen möchte.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag mit sportlicherem Charakter suchen: dynamisches Fahrgefühl, agiles Handling und viel Spaß auf kurvigen Strecken. Die Benelli TRK 502 X punktet dagegen dort, wo Komfort und Reise-Feeling zählen: längere Etappen, entspannteres Vorankommen und ein stabiler Gesamteindruck, der auch mit wechselnden Bedingungen gut zurechtkommt. Wer überwiegend kurze bis mittlere Strecken fährt und das Motorrad gern „aktiv“ bewegt, wird mit der Tornado 550 glücklicher. Wer regelmäßig tourt, mehr Zeit im Sattel verbringt und ein vielseitiges Bike für längere Fahrten sucht, liegt mit der TRK 502 X richtig. So wird aus dem Vergleich eine klare Entscheidung nach Fahrstil und Einsatzgebiet.