| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2005 | |
Pro und Kontra
- Komfort
- Verarbeitung
- Geländetauglichkeit
- Hohes Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 287 | kg |
| Radstand | 1.501 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.501 | mm |
| Sitzhöhe: | 900 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 192 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telelever (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 B 19 TL | |
| Reifen hinten | 150/70 H 17 TL | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremsen ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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Benelli Tornado 550 vs BMW R 1150 GS Adventure: Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide nach „Tour“ klingen, aber aus ganz unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Benelli Tornado 550 steht eher für ein leichtfüßiges, modernes Konzept, während die BMW R 1150 GS Adventure für die klassische, robuste Reiseenduro-Logik bekannt ist. Genau hier lohnt sich der Blick: Nicht nur auf einzelne Daten, sondern darauf, wie sich die Unterschiede im Alltag und auf langen Strecken auswirken.
Grundidee: Agilität vs. bewährte Adventure-Philosophie
Die Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das vor allem dort Spaß macht, wo es zügig vorangehen soll: kurvige Landstraßen, dynamisches Fahren und ein Handling, das schnell Vertrauen aufbaut. Die BMW R 1150 GS Adventure dagegen ist ein Motorrad, das man eher als „Reisegerät“ versteht. Das Konzept zielt auf Stabilität, Komfort und ein Gefühl von Sicherheit – auch dann, wenn die Strecke länger wird oder die Bedingungen unruhiger sind.
Motor und Antrieb: Charakter im Vergleich
Beim Motor zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Ansätzen. Die Benelli Tornado 550 ist tendenziell auf ein lebendiges Ansprechverhalten ausgelegt. Dadurch fühlt sich das Motorrad oft dann besonders stark an, wenn man häufiger in den passenden Drehzahlbereich arbeitet und das Gas bewusst nutzt. Die BMW R 1150 GS Adventure spielt dagegen häufig ihre Stärken aus, wenn man gleichmäßiger fährt und das Drehmoment über längere Zeit nutzbar bleibt. Das macht sie besonders attraktiv für lange Etappen, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte.
Im Vergleich der Fahrbarkeit bedeutet das: Die Benelli wirkt dynamischer und „direkter“, während die BMW eher souverän und gelassen rüberkommt. Wer gern zügig durchzieht, findet an der Benelli schnell den Rhythmus. Wer dagegen Wert auf entspanntes Dahingleiten legt, wird an der BMW mehr Ruhe und Konstanz spüren.
Schaltgefühl und Leistungsentfaltung
Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich tourentauglich sind, unterscheiden sie sich im „Arbeitsmodus“. Die Tornado 550 belohnt oft das aktive Fahren: Gas auf, Drehzahl im Blick, dann wieder raus aus der Kurve. Die R 1150 GS Adventure ist eher dafür gemacht, den Gang zu wählen und dann die Strecke laufen zu lassen. Das ist nicht besser oder schlechter – es ist eine Frage des Fahrstils.
Fahrwerk und Bremsen: Wie sich die Unterschiede anfühlen
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das Gesamtgefühl. Die Benelli Tornado 550 vermittelt typischerweise ein agiles Setup, das Kurvenwechsel unterstützt und das Motorrad schnell „in die Linie“ bringt. Das ist besonders auf Straßen mit wechselndem Belag spürbar: Man kann zügig reagieren, ohne dass sich das Motorrad träge anfühlt.
Die BMW R 1150 GS Adventure ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei längeren Fahrten, bei höherem Tempo oder wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist, wirkt die BMW oft wie ein Fels in der Brandung. Das Fahrwerk fühlt sich dann besonders passend an, wenn man nicht ständig Korrekturen machen möchte.
Bremsen im Alltag
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem die Abstimmung. Die Benelli wirkt häufig „sportlicher“ in der Dosierbarkeit, was das Fahren in Kurven und beim zügigen Anbremsen erleichtert. Die BMW punktet eher mit einer souveränen Verzögerung, die auch bei längeren Touren und wechselnden Bedingungen konstant bleibt. Wer viel Stadtverkehr und häufige Stop-and-go-Situationen hat, profitiert oft von der direkten Rückmeldung der Benelli. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, schätzt an der BMW die gleichmäßige, reiseorientierte Bremsperformance.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist einer der wichtigsten Unterschiede in diesem Vergleich. Die Benelli Tornado 550 tendiert zu einer Haltung, die das aktive Fahren unterstützt. Das bedeutet: Man sitzt so, dass man das Motorrad gut „führen“ kann, ohne dass der Rücken ständig gegen die Belastung arbeitet. Für kürzere bis mittlere Touren und für dynamische Fahrten ist das oft ein Vorteil.
Die BMW R 1150 GS Adventure ist dagegen auf Reisekomfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt häufig entspannter, und die Ergonomie ist so gestaltet, dass man auch nach vielen Stunden noch konzentriert fahren kann. Gerade auf langen Etappen mit wechselnder Fahrbahn macht sich das bemerkbar.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Auch der Windschutz spielt eine Rolle. Die BMW ist als Adventure-Modell typischerweise stärker auf den Schutz bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Die Benelli kann je nach Setup ebenfalls angenehm sein, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man für Touren nutzt, ohne den Fokus komplett auf „Fernreise-Bubble“ zu legen.
Handling und Gewicht: Wie leicht fühlt sich das Motorrad an?
Im Gewichts- und Handling-Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Benelli Tornado 550 wirkt meist leichter im Gefühl und lässt sich dadurch in engen Situationen, beim Rangieren und in kurvigen Passagen oft unkomplizierter bewegen. Das ist besonders praktisch, wenn man nicht nur auf der Autobahn unterwegs ist, sondern auch viel Landstraße und Alltag hat.
Die BMW R 1150 GS Adventure ist schwerer und dadurch in der Bewegung anders zu spüren. Das kann in engen Kehren zunächst „präsenter“ wirken, bringt aber auf der anderen Seite Stabilität bei Tempo und bei Last. Wer häufig mit Gepäck fährt oder lange Strecken plant, wird die BMW-typische Souveränität schnell zu schätzen wissen.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Langstreckenkomfort
Bei der Reisetauglichkeit ist die BMW R 1150 GS Adventure klar im Vorteil, wenn es um das klassische Adventure-Paket geht. Das Motorrad ist dafür bekannt, dass es mit Gepäck und längeren Etappen gut harmoniert. Dazu passt auch die Art, wie es sich auf wechselnden Untergründen anfühlt: nicht als Offroad-Spielzeug, sondern als Reisebegleiter.
Die Benelli Tornado 550 kann ebenfalls für Touren genutzt werden, aber eher im Sinne von „schnell losfahren und genießen“. Wer viel Tagesetappen fährt oder Touren plant, bei denen man nicht zwingend das Maximum an Gepäck und Ausrüstung mitnehmen muss, findet an der Benelli oft die passendere Balance aus Spaß und Alltagstauglichkeit.
Verbrauch und Reichweite im Vergleich
Im Vergleich von Kraftstoffverbrauch und Reichweite hängt die Bewertung stark vom Fahrstil ab. Die Benelli wirkt häufig dann besonders effizient, wenn man zügig, aber nicht permanent am Limit fährt. Die BMW kann bei gleichmäßigem Tempo ebenfalls überzeugen und spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn man konstant unterwegs ist und nicht ständig beschleunigt und bremst. Für die Praxis heißt das: Beide können für Touren reichen – die BMW gibt dabei oft mehr „Langstrecken-Sicherheit“, während die Benelli mehr „Fahrspaß pro Kilometer“ liefert.
Stärken und Schwächen: Wo die Motorräder wirklich punkten
Benelli Tornado 550 – Stärken
- Agiles Handling: schnell in der Linie, gut für kurvige Strecken.
- Dynamischer Fahrcharakter: macht Lust auf aktives Fahren.
- Alltagstauglichkeit: wirkt leichter zu bewegen und unkompliziert im Handling.
Benelli Tornado 550 – Schwächen
- Adventure-Fokus ist weniger ausgeprägt als bei der BMW.
- Bei sehr langen Etappen kann der Komfort je nach Setup weniger „reiseenduro-typisch“ wirken.
BMW R 1150 GS Adventure – Stärken
- Reisestabilität: souverän bei Tempo und mit Gepäck.
- Konstanter Fahrstil: entspanntes Dahingleiten auf langen Strecken.
- Adventure-Identität: passt gut zu Touren, die mehr als nur Asphalt bedeuten.
BMW R 1150 GS Adventure – Schwächen
- Mehr Gewicht im Gefühl: in engen Situationen weniger „leichtfüßig“.
- Wer sehr sportlich und häufig spontan beschleunigt, empfindet die BMW manchmal weniger direkt.
Für wen lohnt sich welcher Vergleichspartner?
Die Entscheidung fällt leichter, wenn man den eigenen Fahralltag ehrlich betrachtet. Wer gern kurvig fährt, das Motorrad aktiv bewegt und ein agiles Handling bevorzugt, findet in der Benelli Tornado 550 oft den besseren Match. Sie ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die Touren als Mischung aus Spaß und Effizienz sehen – mit dem Fokus auf Dynamik.
Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf Komfort und Stabilität legt und ein Motorrad sucht, das als Reiseenduro „einfach funktioniert“, ist mit der BMW R 1150 GS Adventure meist besser bedient. Sie richtet sich an Menschen, die das Motorrad als verlässlichen Begleiter für große Touren sehen – auch dann, wenn die Strecke nicht nur glatt und vorhersehbar ist.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 ist die Wahl, wenn ein Motorrad vor allem leicht zu bewegen sein soll, schnell Vertrauen im Handling aufbaut und ein dynamisches Fahrgefühl liefert. Sie passt besonders gut zu Kurven, Tages- und Wochenendtouren sowie zu Fahrern, die gern aktiv Gas geben und das Motorrad spürbar „mitnehmen“ möchten. Ihre Stärke liegt in der Agilität und im unkomplizierten Alltagscharakter.
Die BMW R 1150 GS Adventure spielt ihre Vorteile aus, wenn Komfort, Stabilität und Reiseorientierung im Vordergrund stehen. Wer lange Etappen plant, mit Gepäck unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der BMW den passenderen Begleiter. Ihre Stärke liegt in der bewährten Adventure-Philosophie und dem entspannten Langstrecken-Feeling.
Kurz gesagt: Benelli für sportlich-agiles Tourenfahren, BMW für klassische Reiseenduro-Ansprüche.