| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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Benelli Tornado 550 vs. BMW R 1200 GS K25: Vergleich für Straße, Reise und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Benelli Tornado 550 und die BMW R 1200 GS K25, wird ein Vergleich besonders spannend. Beide Modelle stehen für Fahrspaß und Vielseitigkeit – aber sie zielen auf unterschiedliche Ansprüche. Während die Benelli Tornado 550 eher als zugängliches, dynamisches Motorrad wahrgenommen wird, steht die BMW R 1200 GS K25 für den klassischen Reiseenduro-Ansatz: komfortorientiert, robust gedacht und mit Fokus auf Langstrecke.
Im Folgenden geht es darum, die im Vergleich typischen Punkte beider Motorräder miteinander einzuordnen: Motor und Charakter, Fahrwerk und Handling, Ergonomie und Komfort, Reisetauglichkeit sowie Stärken und Schwächen. So lässt sich besser einschätzen, welches Bike eher zu den eigenen Touren passt.
Grundidee im Vergleich: Benelli Tornado 550 vs. BMW R 1200 GS K25
Die Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das Lust auf Bewegung macht: agil, unkompliziert und mit einem Charakter, der sich vor allem auf der Straße und bei flotteren Fahrten wohlfühlt. Die BMW R 1200 GS K25 dagegen ist ein echter Reiseenduro-Klassiker. Sie ist darauf ausgelegt, lange Strecken entspannt zu überstehen und dabei auch auf weniger perfekten Straßen souverän zu bleiben.
Das bedeutet nicht, dass das eine Motorrad „besser“ ist als das andere. Es bedeutet vor allem: unterschiedliche Prioritäten. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei Dynamik sucht, wird die Benelli oft näher am eigenen Fahrgefühl finden. Wer regelmäßig große Distanzen plant und Wert auf Komfort und Alltagstauglichkeit legt, schaut eher zur BMW.
Motor und Fahrgefühl: Wie unterscheiden sich die Charaktere?
Benelli Tornado 550: dynamisch und direkt
Im Vergleich zeigt sich die Benelli Tornado 550 meist als Motorrad mit spürbarer Direktheit. Der Motorcharakter wirkt tendenziell „hands-on“: Gasbefehle werden zügig umgesetzt, und das Motorrad lädt dazu ein, die Drehzahl zu nutzen. Das kann auf kurvigen Strecken besonders Spaß machen, weil das Ansprechverhalten und die Abstimmung ein aktives Fahren belohnen.
Stärke der Benelli: das lebendige Gefühl beim Beschleunigen und die unkomplizierte Art, das Motorrad zu bewegen. Schwäche im Vergleich: Wer vor allem auf gleichmäßige, entspannte Langstrecken setzt, kann die BMW in der Art, wie sie Tempo „wegrollt“, als souveräner empfinden.
BMW R 1200 GS K25: souverän und reisetauglich
Die BMW R 1200 GS K25 steht im Fahrgefühl häufig für Ruhe und Durchzug. Der Motor liefert typischerweise ein gleichmäßigeres Gesamtbild, das sich besonders auf langen Strecken auszahlt. Statt ständig „arbeiten“ zu müssen, lässt sich die BMW oft harmonisch im passenden Drehzahlbereich bewegen. Das macht sie attraktiv, wenn Tourenplanung, Komfort und entspanntes Fahren im Vordergrund stehen.
Stärke der BMW: die Art, wie sie Geschwindigkeit und Fahrstabilität über Distanz hält. Schwäche im Vergleich: Das Motorrad wirkt im Handling schwerer und „größer“, besonders bei sehr langsamen Manövern oder wenn häufig enge Wechsel zwischen engen Kurven und niedrigen Geschwindigkeiten gefragt sind.
Fahrwerk und Handling: Agil vs. stabil
Benelli Tornado 550: wendig im Alltag
Die Benelli Tornado 550 wird im Vergleich oft als Motorrad beschrieben, das sich im Alltag leicht anfühlt. Das Handling wirkt agil, und gerade auf Landstraßen oder in kurvigen Abschnitten kann das ein echter Vorteil sein. Auch wenn die Tour mal spontan wird, bleibt das Motorrad gut kontrollierbar.
Stärken: handliches Gefühl, schnelle Richtungswechsel, unkomplizierte Fahrbarkeit. Schwächen: Auf sehr langen, unruhigen Strecken kann die BMW tendenziell mehr „Gelassenheit“ ausstrahlen, während die Benelli stärker vom eigenen Fahrstil und der jeweiligen Streckenqualität abhängt.
BMW R 1200 GS K25: stabil bei Tempo und Last
Die BMW R 1200 GS K25 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um Stabilität geht. Bei höheren Geschwindigkeiten und bei wechselnden Untergründen wirkt sie oft souveräner. Dazu kommt: Reiseenduros werden häufig mit Gepäck gefahren, und genau dafür ist die GS als Konzept bekannt.
Stärken: ruhiges Fahrverhalten, gute Stabilität, komfortorientierte Abstimmung. Schwächen: Das Handling kann im Vergleich weniger „leichtfüßig“ wirken, vor allem in engen Situationen oder wenn das Motorrad ohne viel Schwung bewegt werden muss.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet
Benelli Tornado 550: sportlicheres Gefühl
Im Vergleich wirkt die Sitzposition der Benelli Tornado 550 häufig etwas näher an einem sportlich orientierten Alltag. Das kann das Fahrgefühl lebendiger machen und sorgt dafür, dass man sich schneller „eingefunden“ fühlt. Für kürzere bis mittlere Touren ist das oft ein Vorteil, weil die Ergonomie nicht zu sehr auf reines Langstreckenkomfort-Design getrimmt ist.
Stärke: angenehmes, aktives Fahrgefühl. Schwäche: Wer sehr lange am Stück fährt, kann bei der BMW eher den Eindruck bekommen, dass sie für dauerhafte Reisehaltung optimiert ist.
BMW R 1200 GS K25: Reisehaltung und Entspannung
Die BMW R 1200 GS K25 ist typischerweise auf Komfort ausgelegt. Die Ergonomie unterstützt eine Reisehaltung, bei der der Körper weniger „arbeitet“. Gerade wenn Windschutz, Sitzkomfort und die Gesamtbalance auf langen Strecken eine Rolle spielen, kann die GS im Vergleich punkten.
Stärken: entspannteres Langstrecken-Feeling, gute Eignung für Touren mit Gepäck. Schwächen: Wer ein besonders leichtes, sportliches Handling bevorzugt, könnte die BMW als weniger „direkt“ empfinden.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Wind und Alltag
Benelli Tornado 550: flexibel für Touren ohne Overkill
Die Benelli Tornado 550 eignet sich im Vergleich besonders für Reisende, die nicht zwingend mit maximalem Gepäck unterwegs sind. Sie ist eine gute Wahl, wenn Touren spontan entstehen, das Motorrad im Alltag unkompliziert bleiben soll und man eher „leicht und schnell“ unterwegs sein möchte.
Stärken: unkomplizierte Handhabung, gute Basis für Touren. Schwächen: Für sehr lange Etappen mit viel Gepäck kann die BMW in der Gesamtsumme komfortabler wirken.
BMW R 1200 GS K25: das Reiseenduro-Konzept
Die BMW R 1200 GS K25 ist im Vergleich das Motorrad, das man mit dem Begriff „Reiseenduro“ verbindet. Sie ist dafür bekannt, dass sie mit Gepäck und auf wechselnden Straßen gut funktioniert. Dazu kommt: Die GS ist häufig so aufgebaut, dass Zubehör und Touring-Optionen nahtlos in das Gesamtkonzept passen.
Stärken: hohe Reisetauglichkeit, komfortorientierte Gesamtwirkung, starkes Konzept für lange Touren. Schwächen: Im Vergleich kann sie im Alltag mehr „Motorrad“ sein – vom Gewicht bis zum Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Wo die Benelli Tornado 550 besonders punktet
- Agilität und Direktheit im Fahrgefühl – ideal für kurvige Strecken und dynamisches Fahren.
- Alltagsfreundlichkeit durch ein eher leicht zu bewegendes Motorradgefühl.
- Flexibilität für Touren, die nicht zwingend auf maximale Reiseausstattung ausgelegt sind.
Wo die BMW R 1200 GS K25 besonders punktet
- Langstreckenkomfort und souveräne Art, Tempo über Distanz zu halten.
- Stabilität bei wechselnden Bedingungen und typischer Reisebelastung.
- Reiseenduro-Charakter mit starkem Gesamtkonzept für Touring.
Typische Vergleichs-Nachteile
- Benelli Tornado 550: Wer sehr lange Etappen mit maximaler Entspannung sucht, könnte die BMW als „rundere“ Reiseplattform empfinden.
- BMW R 1200 GS K25: Wer ein besonders leichtes, sportlich-agiles Handling bevorzugt, kann die GS im Vergleich weniger „handlich“ finden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Benelli Tornado 550 – passend für diesen Fahrstil
Die Benelli Tornado 550 ist besonders interessant, wenn Touren häufig aus kurvigen Strecken, spontanen Ausfahrten und einem dynamischen Fahrgefühl bestehen. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag nicht zu schwer wirkt und bei dem man schnell „mitfahren“ kann, findet hier eine stimmige Basis. Auch für Fahrer, die nicht zwingend das klassische Reiseenduro-Setup brauchen, kann die Benelli eine sehr attraktive Wahl sein.
BMW R 1200 GS K25 – passend für diesen Fahrstil
Die BMW R 1200 GS K25 passt besonders gut, wenn Langstrecke und Komfort im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, Wert auf Stabilität legt und ein Motorrad möchte, das sich als Reiseplattform bewährt, wird mit der GS häufig zufriedener sein. Auch wer mit Gepäck unterwegs ist und Touren auf unterschiedlichen Straßen plant, findet in der BMW das passende Konzept.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn ein agiles, direktes Fahrgefühl und unkomplizierte Alltags- und Landstraßen-Touren im Mittelpunkt stehen. Sie macht Lust auf aktives Fahren und wirkt dabei oft handlicher. Die BMW R 1200 GS K25 spielt ihre Stärken vor allem bei langen Strecken und einem komfortorientierten Reiseenduro-Konzept aus: stabil, souverän und darauf ausgelegt, auch mit Gepäck entspannt zu funktionieren. Wer also eher „kurz, dynamisch, kurvig“ fährt, findet in der Benelli Tornado 550 den passenden Charakter. Wer dagegen regelmäßig große Distanzen plant, viel Wert auf Ruhe im Fahrgefühl legt und ein Motorrad für Touring sucht, wird mit der BMW R 1200 GS K25 deutlich besser bedient.