| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.100 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- für eine Boxer-Maschine relativ leicht
- kräftiger Motor mit Charakter
- als agiler Tourer aufrüstbar
- kein Technik-Overload
- sicheres Fahrgefühl
- nicht ganz billig
- Windschutz unterirdisch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann.MotorradTest.de auf YouTube
Benelli Tornado 550 vs. BMW R 1200 R – Motorradvergleich im Überblick
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Benelli Tornado 550 steht für einen modernen, dynamischen Roadster-Ansatz mit Fokus auf Alltag und Fahrspaß. Die BMW R 1200 R dagegen verkörpert die klassische Premium-Roadster-Philosophie mit viel Substanz, Komfort und einem Motor, der auf Langstrecke und Alltag gleichermaßen überzeugt. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, schaut am besten nicht nur auf einzelne Daten, sondern auf das Gesamtpaket: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie arbeitet das Fahrwerk, wie passt die Sitzposition, und welche Rolle spielen Elektronik und Ausstattung im Alltag?
Grundidee und Charakter: Roadster für unterschiedliche Ansprüche
Die Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Agilität und unkomplizierten Fahrspaß ausgelegt ist. Der Charakter ist eher direkt und lebendig: Man sitzt sportlich, bewegt sich im Stadtverkehr leicht und hat das Gefühl, dass das Motorrad schnell auf Impulse reagiert. Das macht die Tornado 550 besonders interessant, wenn kurze Strecken, kurvige Abschnitte und spontane Touren im Vordergrund stehen.
Die BMW R 1200 R ist dagegen stärker auf souveräne Kontrolle und Komfort ausgelegt. Der Fokus liegt weniger auf „leichtfüßig“ im Sinne von maximaler Agilität, sondern mehr auf einem ruhigen, stabilen Fahrgefühl. Gerade bei längeren Strecken spielt das Motorrad seine Stärken aus: gleichmäßiger Vortrieb, gute Abstimmung und ein Gesamtpaket, das sich nach Premium anfühlt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Ansätzen. Die Benelli Tornado 550 setzt auf einen Motorcharakter, der sich eher nach „ziehen und drehen“ anfühlt. Das ist ideal, wenn man gerne mit dem Gas arbeitet, die Drehzahl nutzt und das Motorrad in Schwung bringt. In der Stadt und auf Landstraßen wirkt das besonders angenehm, weil das Motorrad schnell verfügbar ist und man nicht ständig „planen“ muss.
Die BMW R 1200 R punktet mit einem Antrieb, der sich auf gleichmäßige Kraftentfaltung und entspanntes Fahren konzentriert. Das Motorrad lässt sich häufig auch unterhalb der Spitzenbereiche gut bewegen, wodurch es auf längeren Strecken weniger anstrengend wirkt. Wer gerne konstant fährt oder auch mal entspannt überholen möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtgefühl.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- Benelli Tornado 550: Stärke ist die spritzige, direkte Art – ideal für dynamische Fahrstile. Schwäche kann sein, dass wer maximal entspanntes Gleiten sucht, die BMW als „ruhiger“ empfindet.
- BMW R 1200 R: Stärke ist die souveräne Kraftentfaltung und das entspannte Fahren. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximaler Leichtigkeit liegt, wenn man besonders agil und „leicht“ unterwegs sein will.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigen sich klare Unterschiede. Die Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das Kurven gerne „mitmacht“. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Tempo und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dabei zu schwerfällig zu wirken. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Fahrbahnbedingungen ist das ein Plus: Man kann das Motorrad zügig in die Linie bringen und hat das Gefühl, dass es schnell wieder „bereit“ ist.
Die BMW R 1200 R spielt ihre Stärken eher in Stabilität und Fahrkomfort aus. Das Motorrad liegt ruhig, federt spürbar souverän ab und vermittelt ein sicheres Gefühl, auch wenn die Strecke länger wird oder das Tempo steigt. In schnellen Autobahnabschnitten oder auf welligen Landstraßen wirkt die BMW oft wie die „ausgereiftere“ Wahl für entspannte Kilometer.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen sportlicher Direktheit und souveräner Dosierbarkeit. Die Benelli Tornado 550 bietet ein Ansprechverhalten, das sich gut für zügige Manöver eignet. Die BMW R 1200 R punktet dagegen häufig mit einer sehr kontrollierten Bremswirkung und einem stabilen Gefühl beim Verzögern – besonders dann, wenn man nicht nur „hart“ bremst, sondern sauber dosiert.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Bei der Ergonomie trennt sich die Spreu vom Weizen, weil man das Motorrad täglich spürt. Die Benelli Tornado 550 bietet eine Sitzposition, die eher auf aktives Fahren ausgelegt ist. Das unterstützt eine sportlichere Haltung und macht es leicht, sich im Alltag umzusetzen – besonders, wenn man häufig stop-and-go fährt oder öfter mal schnell die Position wechselt.
Die BMW R 1200 R ist in der Regel stärker auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt häufig entspannter, und das Motorrad unterstützt eine Haltung, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Wer regelmäßig längere Touren fährt, wird diesen Unterschied schnell merken.
Für wen passt welche Haltung?
- Benelli Tornado 550: passt gut, wenn eine aktive, straßenorientierte Sitzposition gewünscht ist und kurze bis mittlere Strecken dominieren.
- BMW R 1200 R: passt gut, wenn Komfort und entspannte Haltung bei längeren Fahrten wichtiger sind.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. Premium-Umfang
Elektronik ist heute ein entscheidender Punkt, weil sie nicht nur „nice to have“ ist, sondern den Alltag spürbar erleichtern kann. Die Benelli Tornado 550 wirkt dabei wie ein Motorrad, das moderne Features sinnvoll integriert, ohne den Fokus zu verlieren. Das macht sie attraktiv, wenn man ein zeitgemäßes Motorrad möchte, das sich nicht wie ein Technikprojekt anfühlt.
Die BMW R 1200 R spielt ihre Stärken oft im Premium-Umfeld aus: Die Ausstattung wirkt in der Gesamtheit stimmig, und die Elektronik unterstützt das Fahrgefühl. Gerade wenn man unterschiedliche Fahrmodi oder eine fein abgestimmte Unterstützung im Alltag schätzt, kann die BMW deutliche Vorteile bieten.
Stärken und Schwächen bei Ausstattung und Elektronik
- Benelli Tornado 550: Stärke ist die moderne, alltagstaugliche Integration. Schwäche kann sein, dass wer maximale Premium-Tiefe erwartet, bei der BMW mehr „Rundum-Paket“ findet.
- BMW R 1200 R: Stärke ist das stimmige Premium-Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass man für den Komfort und die Ausstattungsbreite auch entsprechend mehr „Motorrad“ im Sinne von Anspruch und Budget mitbringt.
Alltag, Wartung und Betrieb: Praktische Unterschiede
Im Alltag zählt nicht nur das Fahrgefühl, sondern auch, wie unkompliziert sich das Motorrad betreiben lässt. Die Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das auf unkomplizierte Nutzung ausgelegt ist: Es ist schnell startklar, eignet sich für regelmäßige Fahrten und macht Lust auf spontane Touren. Wer ein Motorrad sucht, das nicht zu viel „Aufwand“ im Kopf erzeugt, wird hier schnell warm.
Die BMW R 1200 R steht dagegen oft für ein durchdachtes Premium-Konzept. Das kann bedeuten, dass der Betrieb sich sehr „geordnet“ anfühlt und das Motorrad über Jahre hinweg als verlässlicher Begleiter wahrgenommen wird. Gleichzeitig sollte man bei Premium-Modellen immer auch die Gesamtkosten im Blick behalten – nicht, weil es zwangsläufig „schlecht“ ist, sondern weil Premium-Ausstattung und Service-Umfeld ihren Preis haben können.
Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrertyp?
Die Benelli Tornado 550 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht wirkt, dynamisch anspricht und auf Fahrspaß ausgelegt ist. Wer gerne kurvig fährt, oft kurze bis mittlere Strecken unterwegs ist und ein direktes Handling bevorzugt, findet in der Tornado 550 einen starken Partner. Sie punktet vor allem dort, wo Agilität und spontane Fahrfreude zählen.
Die BMW R 1200 R empfiehlt sich, wenn Komfort, souveräne Stabilität und ein Premium-Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Für längere Touren, entspanntes Cruisen und ein sehr kontrolliertes Fahrverhalten ist die BMW häufig die passendere Entscheidung. Wer ein Motorrad möchte, das auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt und bei Ausstattung sowie Elektronik ein stimmiges Paket bietet, wird mit der R 1200 R glücklicher.
Kurz gesagt: Benelli für lebendigen Roadster-Alltag und Kurvenfreude, BMW für Premium-Komfort, Stabilität und Langstreckenfokus.