| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.050 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- hübsch anzusehen
- puristisch
- cooles Fahrgefühl
- zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
- Preis
- nix für Riesen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 803-805 | mm |
| Höhe | 1.265 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
Fazit - was bleibt hängen?
Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.
Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.
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Benelli Tornado 550 vs BMW R nineT: Vergleich der zwei Charaktere
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Art von Entscheidung, die Spaß macht: Man vergleicht nicht nur Daten, sondern auch Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit und den „Look & Feel“, der am Ende den Ausschlag gibt. Der Benelli Tornado 550 steht dabei für einen modernen, klaren Ansatz im Naked-/Street-Konzept, während die BMW R nineT stark in Richtung klassischer Retro-Ästhetik mit moderner Technik geht. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Beide Bikes können Charakter zeigen – aber auf unterschiedliche Weise.
Erster Eindruck: Stil, Haltung und „Wofür das Bike gemacht ist“
Der Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das man gern im Alltag nutzt: unkompliziert, direkt und mit einem Fokus auf das, was man beim Fahren wirklich spürt. Die Linie ist modern, die Bedienung wirkt aufgeräumt, und das Gesamtpaket zielt darauf ab, schnell in den Fahrmodus zu kommen.
Die BMW R nineT dagegen bringt eine deutlich stärkere Retro-Identität mit. Das merkt man nicht nur am Design, sondern auch daran, wie sich das Motorrad „anfühlt“: mehr Stil, mehr Präsenz, mehr das Gefühl von Motorradkultur. Gleichzeitig ist die R nineT nicht nur Show – sie ist als echtes Fahrgerät gedacht, das auch auf längeren Strecken Spaß macht.
Motor und Fahrcharakter: Unterschiedliche Art von Drehmoment und Ansprechverhalten
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege oft schneller als erwartet. Der Benelli Tornado 550 spielt seine Stärken typischerweise dort aus, wo man häufig Gas gibt: im Stadtverkehr, auf kurzen Landstraßen und bei dynamischen Beschleunigungen aus dem Drehzahlkeller. Das Ansprechverhalten wirkt dabei meist „handlich“ – also so, dass man ohne großes Nachdenken dosieren kann.
Die BMW R nineT setzt eher auf einen Fahrstil, der sich nach „Motorrad“ anfühlt: gleichmäßiger, mit einem Charakter, der sich besonders dann entfaltet, wenn man nicht nur beschleunigt, sondern auch den Rhythmus der Strecke mitfährt. Je nach Fahrweise kann das bedeuten: weniger hektisches Gefühl, mehr Kontrolle über den Schub und ein Motor, der sich auch bei längeren Ausfahrten stimmig anfügt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Benelli Tornado 550: Stärken liegen häufig im spontanen, alltagstauglichen Ansprechverhalten und in der unkomplizierten Dynamik. Schwäche kann sein, dass der „Retro-Faktor“ und das besondere Motor-Feeling nicht so stark im Vordergrund stehen wie bei der BMW.
- BMW R nineT: Stärken liegen häufig in der stimmigen Gesamtcharakteristik und dem Motorradgefühl, das sich wie ein „Markenstatement“ anfühlt. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Stil und Fahrkultur liegt – wer maximal „funktional“ und preisbewusst sucht, könnte sich eher beim Benelli wiederfinden.
Fahrwerk und Handling: Wie stabil ist das Gefühl – und wie leicht lässt es sich bewegen?
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um Komfort oder Sportlichkeit, sondern um die Frage: Wie gut bleibt das Motorrad in der Spur, wenn sich die Straße verändert? Der Benelli Tornado 550 wirkt dabei oft wie ein Bike, das sich für wechselnde Situationen eignet – also für Stadt, Landstraße und auch für zügigere Passagen. Das Handling kann dabei „direkt“ wirken: man bekommt schnell Rückmeldung und kann das Motorrad zügig in die gewünschte Linie bringen.
Die BMW R nineT ist häufig auf eine andere Art souverän: Sie vermittelt Stabilität und ein ruhigeres Fahrgefühl, besonders wenn man gleichmäßig fährt oder längere Strecken plant. In Kurven kann das Motorrad sehr kontrolliert wirken, allerdings hängt das Fahrgefühl stark davon ab, wie man die Maschine auf die eigene Sitzposition und den eigenen Stil einstellt.
Was das für den Alltag bedeutet
Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Strecken wechselt, profitiert meist von einem Motorrad, das schnell „mitgeht“. Genau da kann der Benelli Tornado 550 punkten. Wer dagegen öfter längere Touren fährt und dabei Wert auf ein stimmiges, ruhiges Gesamtpaket legt, findet in der BMW R nineT oft die passendere Basis.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei Bremsen zählt vor allem eines: Wie berechenbar ist das Verzögern? Der Benelli Tornado 550 zielt typischerweise auf ein direktes Ansprechverhalten ab, das man im Alltag gut dosieren kann. Das ist besonders praktisch, wenn man nicht immer mit „Planbremsungen“ unterwegs ist, sondern häufig aus dem Verkehr heraus reagieren muss.
Die BMW R nineT kann beim Bremsgefühl häufig mit einer sehr kontrollierten Abstimmung überzeugen. Gerade bei zügigerem Fahren oder wenn man öfter aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, wirkt das System oft so, dass man sich auf die Bremskraft verlassen kann.
Vergleich der Brems-„Logik“
- Benelli Tornado 550: Tendenziell stark in der Dosierbarkeit und im schnellen Reagieren – gut für Stadt und dynamische Landstraßen.
- BMW R nineT: Tendenziell stark in der gleichmäßigen, souveränen Verzögerung – gut für Touren und sportlichere Passagen.
Ergonomie und Sitzgefühl: Wer sitzt wie gut – und wie lange?
Die Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad „passt“ oder nur „irgendwie geht“. Der Benelli Tornado 550 wirkt in der Regel so, als sei er für aktives Fahren gedacht: Man sitzt so, dass man die Maschine gut kontrollieren kann, ohne dass man sich ständig „verbiegen“ muss. Das kann besonders für kürzere bis mittlere Strecken angenehm sein.
Die BMW R nineT bietet häufig eine Sitzposition, die sich mit dem Motorradstil deckt: eher klassisch, mit einem Gefühl von „aufrecht und präsent“. Für längere Fahrten kann das sehr gut funktionieren – vorausgesetzt, die persönliche Einstellung (Sitzhöhe, Lenkerposition, ggf. Zubehör) passt.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Benelli Tornado 550: Stärken liegen meist in der agilen Sitzhaltung und dem unkomplizierten Handling. Schwäche kann sein, dass der Komfort je nach Fahrprofil weniger „tourig“ wirkt als bei der BMW.
- BMW R nineT: Stärken liegen häufig in der stimmigen Gesamtergonomie und dem Touren-Feeling. Schwäche kann sein, dass die klassische Haltung nicht jedem sofort liegt – gerade, wenn man sehr sportlich oder sehr entspannt fahren möchte.
Ausstattung und Praxis: Technik, Komfort und Individualisierung
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr“ oder „weniger“, sondern um das, was im Alltag wirklich hilft. Der Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das die wichtigen Dinge pragmatisch mitbringt: Bedienung, Übersicht und ein Setup, das man schnell versteht. Das macht es leicht, sich auf das Fahren zu konzentrieren.
Die BMW R nineT punktet häufig mit einem stärkeren Fokus auf Individualisierung. Gerade im Retro-Segment ist das ein großes Thema: Zubehör, Optik und die Möglichkeit, das Motorrad „eigener“ zu machen. Wer gern plant, umbaut oder einfach ein Motorrad mit Wiedererkennungswert fährt, findet hier oft mehr Spielraum.
Praxisvergleich: Alltag vs. Leidenschaft
Der Benelli Tornado 550 ist oft die Wahl, wenn das Motorrad vor allem funktionieren soll: zuverlässig, verständlich und schnell einsatzbereit. Die BMW R nineT ist oft die Wahl, wenn das Motorrad auch ein Stück Lebensgefühl sein darf – mit mehr Möglichkeiten, den eigenen Stil auszudrücken.
Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: Was zählt wirklich?
Bei der Kaufentscheidung spielen mehrere Faktoren zusammen: Anschaffung, Folgekosten, Servicegefühl und auch der Wiederverkaufsaspekt. Der Benelli Tornado 550 wird häufig als attraktive Option wahrgenommen, wenn man ein modernes Motorrad sucht, ohne zu sehr in die „Premium-Schiene“ zu rutschen. Das kann besonders interessant sein, wenn das Budget eine Rolle spielt oder wenn das Motorrad vor allem als Alltagsgerät dienen soll.
Die BMW R nineT ist dagegen oft die Wahl, wenn man bereit ist, für Marke, Verarbeitung, Individualisierung und das besondere Gesamtpaket mehr einzuplanen. Dafür bekommt man häufig ein Motorrad, das sich nicht nur fahren lässt, sondern auch „präsent“ ist – und das bei vielen Fahrern genau deshalb lange Freude macht.
Stärken und Schwächen in der Kauflogik
- Benelli Tornado 550: Stärken liegen häufig im pragmatischen Gesamtpaket und im Preis-Leistungs-Gedanken. Schwäche kann sein, dass der Premium-Anspruch und die Retro-Kultur nicht so stark im Vordergrund stehen.
- BMW R nineT: Stärken liegen häufig in Marken- und Qualitätsgefühl sowie in der Individualisierung. Schwäche kann sein, dass man für den „BMW-Mehrwert“ entsprechend mehr budgetieren muss.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Damit der Vergleich wirklich hilft, lohnt sich der Blick auf typische Situationen:
- Stadt & kurze Strecken: Der Benelli Tornado 550 wirkt oft wie die unkomplizierte Wahl, weil das Handling und das Ansprechverhalten im Alltag sehr direkt wirken.
- Landstraße & Touren: Die BMW R nineT kann besonders dann überzeugen, wenn man gleichmäßig fährt, das Motorrad „mitnimmt“ und dabei Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt.
- Optik & Individualität: Wer gern ein Motorrad fährt, das sofort erkennbar ist und sich stark anpassen lässt, findet in der BMW R nineT meist mehr Möglichkeiten.
- Fahren im Fokus: Wer das Motorrad vor allem als Werkzeug fürs Fahren sieht und dabei ein modernes, leicht zugängliches Setup bevorzugt, ist mit dem Benelli Tornado 550 oft besser bedient.
Fazit:
Der Benelli Tornado 550 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad im Alltag schnell funktionieren soll: direktes Ansprechverhalten, unkompliziertes Handling und ein Setup, das sich gut für Stadt und abwechslungsreiche Landstraßen eignet. Wer ein Bike sucht, das man ohne große Umwege nutzt und bei dem das Fahrgefühl pragmatisch im Vordergrund steht, wird mit dem Benelli häufig sehr zufrieden sein.
Die BMW R nineT passt besonders dann, wenn das Motorrad mehr sein soll als nur Transport: Retro-Charakter, ein stimmiges Gesamtpaket und ein Fahrgefühl, das sich gerade auf längeren Strecken und bei ruhigerem Rhythmus stark anfühlt. Wer Individualisierung liebt, Wert auf Markenidentität legt und bereit ist, für das Premium-Gefühl mehr einzuplanen, findet in der R nineT oft das passendere Motorrad.
Kurz gesagt: Benelli für den unkomplizierten Alltagsfahrer mit Fokus auf direktes Fahren – BMW für den Motorrad-Enthusiasten, der Stil, Kultur und ein souveränes Gesamtgefühl sucht.