| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2010 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Motorleistung
- Sound
- Präzises Fahrwerk
- Platzverhältnisse
- Karge Ausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.529 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.529 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.198 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 152 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 128 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 248 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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Benelli Tornado 550 vs. Ducati Multistrada 1200 – Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wer ein Motorrad für wechselnde Einsätze sucht, landet schnell im Segment der Reiseenduros und Adventure-Bikes. Genau hier treffen im Vergleich Benelli Tornado 550 und Ducati Multistrada 1200 zwei sehr unterschiedliche Ansätze aufeinander: Die Benelli setzt eher auf ein leichtes, zugängliches Gesamtpaket, während die Ducati als Premium-Adventure mit Fokus auf Technik, Komfort und souveräne Langstreckenqualitäten wahrgenommen wird. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle in den typischen Vergleichspunkten gegenüberstehen – ohne Zahlenlisten, sondern mit Blick auf das Fahrerlebnis.
Grundidee im Vergleich: Agilität und Zugänglichkeit vs. Premium-Adventure
Die Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das sich schnell in den Alltag einfügt und auch auf kürzeren Touren unkompliziert bleibt. Das Konzept zielt darauf ab, dass man sich zügig wohlfühlt: überschaubare Dimensionen, ein handliches Handling und ein Motorcharakter, der nicht nur auf der Autobahn funktioniert, sondern auch in Stadtverkehr und Landstraße überzeugt.
Die Ducati Multistrada 1200 verfolgt dagegen eine deutlich „großere“ Adventure-Idee. Sie ist auf Vielseitigkeit ausgelegt, aber mit dem Anspruch, dass Komfort, Elektronik und Fahrdynamik auf hohem Niveau zusammenpassen. Wer häufig lange Strecken fährt oder unterschiedliche Fahrmodi nutzen möchte, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein technisches Gesamtpaket anfühlt.
Motor und Antrieb: Charakter entscheidet
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Benelli Tornado 550 steht für einen Motor, der eher auf gleichmäßige Alltagstauglichkeit und eine gut dosierbare Leistungsentfaltung setzt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig in moderatem Tempo gefahren wird oder wenn das Motorrad auch mal „nebenbei“ bewegt werden soll – etwa auf dem Weg zur Arbeit oder bei spontanen Ausfahrten.
Die Ducati Multistrada 1200 bringt dagegen mehr „Bühnenpräsenz“ mit. Der Antrieb wirkt deutlich souveräner, wenn es zügiger werden soll oder wenn lange Autobahnabschnitte und Überholmanöver anstehen. Die Ducati spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man das Motorrad nicht nur bewegt, sondern bewusst fordert – und wenn man die Leistungsentfaltung mit den passenden Fahrmodi kombiniert.
Stärken und Schwächen im Antriebskontext
- Benelli Tornado 550: Stärke in der unkomplizierten Handhabung und im entspannten Fahrgefühl; Schwäche eher dort, wo dauerhaft hohes Tempo und maximale Reserven gefragt sind.
- Ducati Multistrada 1200: Stärke in Durchzug, Reserven und dem Premium-Gefühl bei dynamischer Fahrt; Schwäche kann der Anspruch an Pflege/Handling und das insgesamt „größere“ Motorradgefühl sein, wenn man besonders leichtfüßig unterwegs sein möchte.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Beim Handling zeigt die Benelli Tornado 550 klar ihre Ausrichtung: Sie wirkt im Vergleich oft leichter zu kontrollieren, besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten und in Situationen, in denen man häufig manövriert. Das macht sie attraktiv, wenn Parken, enge Straßen oder häufiges Anfahren zum Alltag gehören.
Die Ducati Multistrada 1200 spielt ihre Vorteile vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen aus. Das Fahrwerk vermittelt Stabilität, und die Abstimmung zielt darauf, dass man auch nach vielen Kilometern noch entspannt bleibt. In schnellen Kurven oder auf welligen Strecken wirkt die Ducati oft „ruhiger“ und souveräner – allerdings kann das Gewicht und die Größe im Stadtverkehr spürbarer sein.
Kurvengefühl und Stabilität
Während die Benelli eher ein agiles, direktes Kurvengefühl vermittelt, wirkt die Ducati wie ein Motorrad, das die Linie hält und den Fahrer bei wechselnden Bedingungen unterstützt. Wer häufig kurvige Landstraßen fährt und dabei Wert auf ein leichtes, spontanes Gefühl legt, findet in der Benelli oft den besseren Einstieg. Wer dagegen lange Strecken plant und auch bei Tempo und Windstärke Ruhe sucht, wird mit der Multistrada eher glücklich.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. pragmatische Bedienung
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der elektronischen Ausrichtung. Die Ducati Multistrada 1200 ist typischerweise stärker auf Fahrmodi, Assistenz und fein abgestimmte Eingriffe ausgelegt. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil sich das Motorrad an unterschiedliche Situationen anpassen lässt – von sportlicher Fahrt bis zu entspanntem Cruisen.
Die Benelli Tornado 550 wirkt dagegen oft als Motorrad, das sich stärker über das „klassische“ Fahrerlebnis definiert. Elektronik ist vorhanden und unterstützt, aber der Fokus liegt eher darauf, dass das Motorrad ohne großes Erklärpaket funktioniert. Das ist ein Plus, wenn man sich nicht ständig mit Einstellungen beschäftigen möchte.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Benelli Tornado 550: Stärke in der unkomplizierten Bedienung und im direkten Fahrgefühl; Schwäche eher bei maximaler Feineinstellung für sehr unterschiedliche Einsatzszenarien.
- Ducati Multistrada 1200: Stärke in der Anpassungsfähigkeit und im Premium-Komfort durch moderne Systeme; Schwäche kann der höhere Komplexitätsgrad sein, wenn man lieber „einfach fahren“ möchte.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Tagesform
Beim Komfort zeigt sich ein typisches Muster: Die Ducati Multistrada 1200 ist auf lange Tage ausgelegt. Windschutz, Sitzgefühl und die Art, wie das Motorrad Vibrationen und Fahrbahnunebenheiten verarbeitet, zielen auf entspannte Touren. Das macht sie besonders interessant, wenn regelmäßig mehrere Stunden am Stück gefahren wird.
Die Benelli Tornado 550 kann im Vergleich ebenfalls angenehm sein, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das Komfort mit Alltagstauglichkeit kombiniert. Für kürzere bis mittlere Touren und für gemischte Strecken ist das oft genau die richtige Mischung: nicht zu „schwer“ im Gefühl, nicht zu aufwendig in der Bedienung.
Für wen fühlt sich was besser an?
Wer häufig lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, wird die Ducati oft als entspannter empfinden. Wer ein Motorrad sucht, das auch im Alltag leicht bleibt und trotzdem für Touren taugt, findet in der Benelli Tornado 550 häufig die passendere Balance.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten
Im Vergleich der Bremsleistung und des Sicherheitsgefühls zeigt sich: Die Ducati Multistrada 1200 vermittelt typischerweise ein starkes, kontrolliertes Ansprechverhalten, das gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei dynamischerem Fahren Sicherheit gibt. Die Benelli Tornado 550 ist ebenfalls auf zuverlässiges Bremsen ausgelegt, wirkt aber eher auf ein ausgewogenes, alltagstaugliches Niveau hin optimiert.
Wichtig ist dabei weniger die reine „Stärke“, sondern das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Stabilität und dem Gefühl, wie das Motorrad beim Bremsen steht. Genau hier kann die Ducati bei sportlicherer Fahrweise punkten, während die Benelli im Alltag durch ihre unkomplizierte Handhabung überzeugt.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Bei der Praxis entscheidet sich oft, welches Motorrad besser zu den eigenen Routinen passt. Die Ducati Multistrada 1200 ist in der Regel stärker auf Tourenkomfort und eine moderne Ausstattung ausgerichtet. Das zeigt sich im Alltag vor allem dann, wenn man häufig unterwegs ist, Gepäck mitführt oder unterschiedliche Streckenprofile fährt.
Die Benelli Tornado 550 kann dagegen besonders dann glänzen, wenn das Motorrad nicht „zu viel“ sein soll: Sie wirkt wie eine gute Basis, um regelmäßig zu fahren, ohne dass jede Fahrt wie ein Projekt geplant werden muss. Das ist ein klarer Vorteil, wenn das Motorrad auch mal spontan genutzt wird.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 ist die bessere Wahl für alle, die ein zugängliches, agiles Reiseenduro suchen: für Alltag, spontane Touren und kurvige Landstraßen, bei denen ein leichtes Handling und ein unkompliziertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer nicht ständig das Maximum aus dem Motorrad herauskitzeln will, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket, das sich schnell vertraut anfühlt.
Die Ducati Multistrada 1200 passt am besten zu Fahrern, die Premium-Komfort, souveränen Durchzug und eine deutlich technischere Adventure-Philosophie suchen. Besonders auf langen Strecken, bei wechselnden Bedingungen und wenn Fahrmodi sowie moderne Unterstützung eine Rolle spielen, wirkt die Multistrada oft wie die reifere Tourenmaschine. Wer bereit ist, das „größere“ Motorradgefühl zu mögen, bekommt dafür ein sehr vielseitiges und hochwertiges Gesamtbild.