| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Motor
- Windschutz
- Fahrstabilität
- Sound
- Quickshifter
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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Benelli Tornado 550 vs. Ducati Supersport S – welcher Supersport passt besser?
Wenn zwei Sportmotorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber beim Fahren schnell unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich spannend. Genau das passiert beim Duell Benelli Tornado 550 gegen Ducati Supersport S. Beide Modelle stehen für sportliche Performance und ein dynamisches Fahrgefühl – doch sie holen ihre Stärken aus verschiedenen Richtungen. Während die Benelli Tornado 550 vor allem mit einem stimmigen Gesamtpaket und einem klaren Fokus auf Fahrspaß punktet, spielt die Ducati Supersport S ihre Stärken besonders dort aus, wo es um Premium-Feeling, Elektronik und ein sehr zielgerichtetes Setup für sportliche Einsätze geht.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich Motorcharakter und Ansprechverhalten, wie wirkt sich das Fahrwerk auf das Kurventempo aus, und welche Rolle spielen Bremsen, Ergonomie und Ausstattung? So lässt sich besser einschätzen, welches Motorrad eher zum eigenen Fahrstil passt – egal ob die Tour eher aus zügigen Landstraßen besteht oder ob das Wochenende auch mal sportlicher geplant ist.
Überblick: Zwei Supersport-Philosophien
Die Benelli Tornado 550 ist als sportlich orientiertes Motorrad gedacht, das sich im Alltag nicht zu schade ist und dabei trotzdem genug Temperament für flotte Ausfahrten mitbringt. Die Ducati Supersport S verfolgt dagegen eine stärker „sportlich-präzise“ Ausrichtung: Das Motorrad wirkt von der ersten Minute an wie ein Gerät, das auf Kontrolle, Rückmeldung und ein sehr direktes Fahrgefühl optimiert wurde.
Beide Modelle zielen auf Fahrer ab, die nicht nur geradeaus schnell sein wollen, sondern Kurven als Spielwiese sehen. Der Unterschied liegt eher darin, wie das erreicht wird: Benelli setzt auf ein ausgewogenes Paket, Ducati auf ein stärker abgestimmtes Gesamtbild mit spürbarem Premiumanspruch.
Motor und Fahrgefühl: Antrieb als Charakterfrage
Benelli Tornado 550: gleichmäßig, zugänglich, tourentauglich
Beim Antrieb der Benelli Tornado 550 steht das harmonische Zusammenspiel im Vordergrund. Das Motorrad wirkt so abgestimmt, dass es sich im Alltag leicht dosieren lässt und auch bei moderater Fahrt nicht „zu viel“ verlangt. Beim Beschleunigen zeigt sich ein Ansprechverhalten, das eher auf flüssiges Vorankommen als auf hektische Impulse ausgelegt ist. Dadurch eignet sich die Benelli gut für Strecken, auf denen nicht jede Kurve mit maximalem Tempo angefahren wird, sondern der Rhythmus zählt.
Ducati Supersport S: sportlich, direkt, mit klarer Kante
Die Ducati Supersport S vermittelt dagegen schneller das Gefühl, dass der Motor auf sportliche Nutzung getrimmt ist. Das Ansprechverhalten wirkt unmittelbarer, und das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge etwas aktiver zu nutzen. Wer gern zügig beschleunigt, spürt bei der Ducati eher den „Kick“ aus dem Drehzahlbereich, während die Benelli stärker auf eine gleichmäßige Linie setzt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Stärken der Benelli liegen in der Zugänglichkeit: Das Motorrad lässt sich angenehm fahren, ohne dass ständig die „sportliche Schalterstellung“ nötig ist. Schwäche im Vergleich: Wer sehr kompromissloses, sofortiges Sportgefühl sucht, könnte bei der Benelli weniger „Biss“ verspüren als bei der Ducati.
Stärken der Ducati sind die direkte Rückmeldung und die sportliche Ausrichtung, die sich besonders beim zügigen Fahren bemerkbar macht. Schwäche im Vergleich: Die Supersport S wirkt stärker auf sportliche Nutzung getrimmt – wer viel entspannt cruisen möchte, empfindet die Auslegung eventuell als etwas „konsequenter“ als nötig.
Fahrwerk und Handling: Wie stabil ist das Tempo?
Benelli Tornado 550: ausgewogen für Alltag und flotte Landstraße
Die Benelli Tornado 550 zeigt ein Fahrwerk, das sich vor allem durch Ausgewogenheit auszeichnet. In Kurven bleibt das Motorrad gut kontrollierbar, und die Linie lässt sich sauber halten. Gerade auf Strecken mit wechselndem Belag wirkt die Abstimmung angenehm: Das Motorrad vermittelt Vertrauen, ohne dass es sich „hart“ oder nervös anfühlt.
Ducati Supersport S: präzise für sportliche Kurvenarbeit
Die Ducati Supersport S spielt ihre Stärken besonders beim sportlichen Kurventempo aus. Das Handling wirkt sehr direkt, und das Motorrad unterstützt das zügige Umlegen. Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und dann zügig wieder Gas gibt, bekommt bei der Ducati ein deutlich „sportlicheres Werkzeug“ an die Hand.
Vergleich: Wer profitiert mehr?
Die Benelli ist im Vergleich oft die bessere Wahl, wenn der Mix aus Alltag, Tour und gelegentlichem sportlichem Fahren im Vordergrund steht. Die Ducati ist eher dann im Vorteil, wenn das Motorrad regelmäßig sportlich bewegt wird und präzises Handling wichtiger ist als maximale Alltagsentspannung.
Bremsen: Gefühl und Standfestigkeit
Bei beiden Motorrädern ist das Bremskonzept auf sportliche Nutzung ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Charakter: Die Ducati Supersport S wirkt beim Bremsen tendenziell „griffig“ und sehr kontrolliert, was besonders beim wiederholten Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten hilft. Die Benelli Tornado 550 bietet ebenfalls solide Verzögerung und lässt sich gut dosieren, wirkt im direkten Vergleich aber etwas weniger „premium-direkt“ in der Rückmeldung.
Stärken Benelli: gut dosierbar, alltagstauglich, zuverlässig im Tourenbetrieb. Schwäche im Vergleich: weniger das Gefühl von maximaler Sport-Feinheit als bei der Ducati.
Stärken Ducati: sehr präzises Bremsgefühl, sportliche Standfestigkeit bei zügiger Fahrweise. Schwäche im Vergleich: wer selten sportlich bremst, merkt den Vorteil möglicherweise weniger.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Fokus aufs Fahren
Elektronik ist bei modernen Supersport-Maschinen ein entscheidender Unterschied. Die Ducati Supersport S setzt hier stärker auf ein Paket, das das Fahren aktiv unterstützt und das Motorrad in kritischen Situationen stabilisiert. Das kann gerade dann helfen, wenn die Fahrweise dynamischer wird oder wenn die Bedingungen nicht perfekt sind.
Die Benelli Tornado 550 bietet ebenfalls moderne Grundlagen, wirkt aber im Vergleich eher darauf ausgelegt, das Motorrad als leicht verständliches Sportgerät zu präsentieren. Das ist ein Plus für Fahrer, die lieber „direkt“ fahren und die Elektronik nicht als Hauptdarsteller sehen.
Stärken und Schwächen
Ducati-Vorteil: mehr Unterstützung im sportlichen Betrieb, dadurch mehr Sicherheit und Komfort beim dynamischen Fahren. Ducati-Nachteil: wer bewusst auf möglichst wenig „Eingriffe“ setzt, könnte die Ducati als zu stark geregelt empfinden.
Benelli-Vorteil: klare Bedienbarkeit und ein Fahrgefühl, das sich schnell erschließt. Benelli-Nachteil: im Vergleich kann die Ducati bei anspruchsvoller Fahrweise die Nase vorn haben.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz, Komfort
Gerade bei Supersportlern entscheidet die Ergonomie darüber, ob das Motorrad auf Dauer Spaß macht. Die Ducati Supersport S wirkt im Gesamteindruck sportlicher positioniert: Die Sitzhaltung ist eher auf zügige Kurvenarbeit ausgelegt, was bei längeren Touren spürbar sein kann. Gleichzeitig kann die Ducati durch ihre Stabilität und die präzise Rückmeldung das „sportliche Arbeiten“ angenehm machen.
Die Benelli Tornado 550 bietet im Vergleich eine etwas zugänglichere Haltung. Das Motorrad lässt sich häufig entspannter bewegen, ohne dass der sportliche Charakter verloren geht. Für Fahrer, die regelmäßig auch längere Strecken fahren oder den Alltag nicht komplett ausklammern, ist das ein echter Pluspunkt.
Design und Gesamteindruck: Wer wirkt wie „sein“ Motorrad?
Auch wenn Design kein Fahrwert ist, beeinflusst es die tägliche Motivation. Die Ducati Supersport S wirkt durch ihren Premium-Anspruch und die typische Ducati-Formensprache sehr präsent. Die Benelli Tornado 550 wirkt dagegen modern und sportlich, aber oft etwas „unaufgeregter“ im Auftritt. Wer Wert auf den besonderen Markencharakter legt, wird bei Ducati schneller ein emotionales „Ja“ finden. Wer dagegen ein sportliches Motorrad sucht, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt, wird sich mit der Benelli eher wohlfühlen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Benelli Tornado 550 – ideal für…
- Fahrer, die ein sportliches Motorrad suchen, das sich auch im Alltag gut bewegen lässt
- Tourenfahrer, die Kurven genießen, aber nicht ständig auf maximale Härte setzen
- Menschen, die ein ausgewogenes Gesamtpaket bevorzugen und die Elektronik nicht als „Hauptthema“ sehen
Ducati Supersport S – ideal für…
- Fahrer, die ein sehr direktes, sportlich präzises Handling erleben möchten
- Menschen, die dynamisch fahren und dabei von moderner Unterstützung profitieren wollen
- Wer Wert auf Premium-Feeling, starke Rückmeldung und konsequent sportliche Auslegung legt
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 ist die bessere Wahl, wenn ein sportliches Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag leichtfüßig bewegt und auf Touren angenehm bleibt. Im Vergleich punktet die Benelli vor allem mit einem ausgewogenen Fahrgefühl, gut dosierbarer Performance und einer Ergonomie, die nicht nur für kurze Sessions funktioniert. Wer regelmäßig fährt, ohne jedes Wochenende „Rennstreckenmodus“ zu denken, findet in der Tornado 550 einen stimmigen Begleiter.
Die Ducati Supersport S empfiehlt sich besonders dann, wenn sportliche Präzision im Vordergrund steht. Die Ducati wirkt beim dynamischen Fahren direkter, unterstützt durch moderne Elektronik und vermittelt ein sehr kontrolliertes Gefühl bei Brems- und Kurvenmanövern. Für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und das Motorrad als Werkzeug für ambitioniertes Kurvenfahren nutzen, ist die Supersport S die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Benelli für ausgewogene Alltags- und Tourenfreude, Ducati für maximalen Sportfokus und Premium-Rückmeldung.