| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.795 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
Fazit - was bleibt hängen
Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.
Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.
Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.
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Benelli Tornado 550 vs. Kawasaki Versys 1000 S – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Benelli Tornado 550 steht für einen modernen, agilen Charakter, der sich vor allem dann wohlfühlt, wenn die Route nicht nur geradeaus geht. Die Kawasaki Versys 1000 S dagegen ist deutlich stärker auf große Strecken, souveränen Komfort und eine ausgereifte Reiseausrichtung getrimmt. Beide Modelle können als Allrounder verstanden werden – aber sie setzen ihre Schwerpunkte an verschiedenen Stellen.
Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die typischen Eigenschaften beider Motorräder im Alltag und auf Touren bemerkbar machen. Dabei werden die im Vergleich genannten Werte und Ausstattungsdetails so gegeneinander gestellt, dass klar wird: Wo punktet die Tornado 550, wo spielt die Versys 1000 S ihre Stärken aus?
Motor und Leistungsgefühl: Agilität vs. Reise-Souveränität
Benelli Tornado 550
Die Benelli Tornado 550 wirkt im Vergleich vor allem dann überzeugend, wenn ein Motorrad nicht nur schnell sein soll, sondern auch leichtfüßig bleibt. Die im Vergleich gegenübergestellten Leistungsdaten zeigen: Die Tornado 550 ist eher auf ein harmonisches, gut dosierbares Ansprechverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also für Landstraße, Stadt-Umfeld und kurvige Strecken.
Kawasaki Versys 1000 S
Die Kawasaki Versys 1000 S bringt im Vergleich deutlich mehr Reserven mit. Die Gegenüberstellung der Leistungswerte unterstreicht den Charakter: Die Maschine ist darauf ausgelegt, auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Autobahnabschnitten entspannt zu bleiben. Das spürt man vor allem beim Überholen und beim Durchzug aus niedrigeren Drehzahlen. Wer häufig lange Strecken fährt oder regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, profitiert von dieser Reise-Souveränität.
Fahrwerk und Handling: Wendigkeit auf der einen Seite, Stabilität auf der anderen
Wie sich die Werte im Fahrgefühl übersetzen
Beim Fahrwerkvergleich ist entscheidend, wie die im Test gegenübergestellten Parameter zusammenwirken. Die Benelli Tornado 550 wirkt tendenziell leichter zu bewegen. Das zeigt sich in der Art, wie sie in Richtungswechseln reagiert und wie schnell sich ein Tempowechsel anfühlt. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil: Das Motorrad wirkt weniger „groß“ und lässt sich dadurch oft intuitiver fahren.
Die Kawasaki Versys 1000 S spielt dagegen ihre Stärke aus, wenn es um Stabilität und Ruhe geht. Die im Vergleich genannten Fahrwerks- und Geometrie-Ansätze zielen stärker darauf, dass das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten oder bei wechselnden Straßenbedingungen kontrolliert bleibt. Das ist besonders auf langen Touren spürbar, wenn die Konzentration über Stunden hinweg nicht ständig neu „eingestellt“ werden muss.
Stärken und Schwächen im Alltag
Stärken der Tornado 550: agiles Handling, unkompliziertes Fahrgefühl, gute Basis für dynamische Landstraßenfahrten.
Schwächen der Tornado 550: wer sehr lange Etappen mit hoher Reisegeschwindigkeit plant, merkt schneller, dass die Versys 1000 S mehr Reserven bietet.
Stärken der Versys 1000 S: souveräne Stabilität, komfortorientierte Abstimmung, starkes Langstrecken-Feeling.
Schwächen der Versys 1000 S: im engen Stadtverkehr oder bei sehr häufigen, schnellen Richtungswechseln kann das größere Reise-Konzept weniger „leicht“ wirken als bei der Tornado 550.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Im Vergleich der Bremskomponenten zeigt sich vor allem ein Unterschied im Einsatzprofil. Die Benelli Tornado 550 vermittelt ein Gefühl von direkter Ansprechbarkeit, was das Motorrad für sportlichere Fahrten attraktiv macht. Die Kawasaki Versys 1000 S setzt stärker auf ein konsistentes Sicherheitsgefühl über längere Zeit und bei wechselnden Bedingungen. Gerade wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn längere Abfahrten anstehen, ist diese Konstanz ein Plus.
Beide Motorräder zielen auf sicheres Bremsen ab, aber die Art, wie sich das Vertrauen aufbaut, unterscheidet sich: Die Tornado 550 wirkt eher „handlich und spontan“, die Versys 1000 S eher „groß und gelassen“.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Benelli Tornado 550
Die Ergonomie der Tornado 550 ist im Vergleich so angelegt, dass sie für viele Fahrerinnen und Fahrer eine natürliche, nicht zu extreme Sitzposition ermöglicht. Der Fokus liegt auf einem guten Kompromiss aus Kontrolle und Komfort. Auf kürzeren bis mittleren Touren fühlt sich das Motorrad dadurch oft sehr passend an – besonders, wenn die Fahrt nicht nur aus Autobahn besteht.
Kawasaki Versys 1000 S
Die Versys 1000 S ist deutlich stärker auf Reise-Komfort ausgelegt. Im Vergleich der Komfort-Aspekte wird schnell klar, warum: Der Windschutz und die Ausrichtung der Sitzposition sind darauf optimiert, dass der Körper bei langen Etappen weniger „arbeiten“ muss. Dazu kommt die Ausstattung, die das Motorrad im Alltag entspannter macht, etwa durch Funktionen, die das Fahren vereinfachen.
Stärken der Tornado 550: angenehmer Alltagskompromiss, gute Beweglichkeit, unkompliziertes Handling.
Schwächen der Tornado 550: bei sehr langen Strecken kann der Komfortvorteil der Versys 1000 S deutlicher werden.
Stärken der Versys 1000 S: Reiseorientierung, weniger Ermüdung auf langen Etappen, insgesamt „tourentauglicher“ Charakter.
Schwächen der Versys 1000 S: wer vor allem kurze Strecken und enge Passagen fährt, muss das Reise-Setup nicht zwingend ausnutzen.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. Reise-Setup
Im Vergleich der Elektronik zeigt sich ein klarer Unterschied im Anspruch. Die Benelli Tornado 550 bietet moderne Grundlagen, die das Fahren im Alltag erleichtern. Die Kawasaki Versys 1000 S geht hier oft einen Schritt weiter und wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das für unterschiedliche Situationen vorbereitet ist – vom zügigen Landstraßen-Tempo bis zur entspannten Fahrt mit Gepäck.
Auch bei der Ausstattung wird im Vergleich deutlich, dass die Versys 1000 S stärker als „Reiseplattform“ gedacht ist. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für den Feierabend, sondern auch für längere Urlaubsfahrten genutzt wird.
Verbrauch, Reichweite und Praxis: Kostengefühl im Vergleich
Beim Thema Verbrauch und Reichweite lohnt sich der Blick auf das Zusammenspiel aus Motorcharakter und Fahrprofil. Die Tornado 550 wirkt im Vergleich tendenziell effizienter im Sinne eines „Alltagsmotorrads“, bei dem man häufig in einem moderaten Bereich unterwegs ist. Die Versys 1000 S kann zwar ebenfalls wirtschaftlich bewegt werden, aber ihr Charakter lädt eher dazu ein, Reserven zu nutzen – und das kann den Verbrauch je nach Fahrweise beeinflussen.
Für die Praxis heißt das: Wer oft im Stadt- und Landstraßenmix unterwegs ist und dabei bewusst moderat fährt, findet in der Tornado 550 ein stimmiges Gesamtpaket. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt und dabei Komfort sowie Durchzug priorisiert, wird die Versys 1000 S als passend empfinden.
Wartung und Alltag: Wie unkompliziert bleibt das Motorrad?
Auch wenn Wartung nie das spannendste Thema ist, entscheidet sie über Zufriedenheit. Im Vergleich der Wartungsaspekte zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich auf einen normalen Betrieb ausgelegt. Die Tornado 550 wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gerne „einfach nutzt“, während die Versys 1000 S durch ihr Reise-Konzept eher für Fahrerinnen und Fahrer gedacht ist, die das Motorrad langfristig als Tourenbegleiter sehen.
Wichtig ist: Die Wahl hängt weniger davon ab, ob ein Motorrad „wartungsarm“ ist, sondern davon, wie gut das Gesamtpaket zum eigenen Nutzungsprofil passt.
Für wen passt welches Motorrad?
Benelli Tornado 550 – die bessere Wahl für…
Die Benelli Tornado 550 ist besonders interessant für Fahrten, bei denen Wendigkeit, ein lebendiges Fahrgefühl und ein unkomplizierter Charakter im Vordergrund stehen. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, gerne Kurven fährt und ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein großes Reisegerät anfühlt, trifft mit der Tornado 550 eine sehr stimmige Wahl. Auch für Einsteigerinnen und Einsteiger oder Umsteiger, die ein modernes Allround-Motorrad suchen, wirkt sie im Vergleich attraktiv.
Kawasaki Versys 1000 S – die bessere Wahl für…
Die Kawasaki Versys 1000 S ist die passendere Option für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren oder das Motorrad als Reiseplattform nutzen möchten. Wer Wert auf souveränen Durchzug, stabilen Geradeauslauf, hohen Komfort und eine Ausstattung legt, die das Fahren über Stunden erleichtert, wird mit der Versys 1000 S deutlich glücklicher. Auch wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder öfter Autobahnanteile hat, profitiert von den im Vergleich hervorgehobenen Reise-Stärken.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Agilität, ein leichtes Handling und ein unkompliziertes Fahrgefühl zählen. Sie passt besonders gut zu Fahrprofilen mit viel Landstraße, häufigen Tempo- und Richtungswechseln sowie dem Wunsch nach einem modernen Allrounder, der sich nicht zu „groß“ anfühlt. Die Kawasaki Versys 1000 S spielt ihre Stärken hingegen konsequent aus, wenn Komfort, Stabilität und Reserven für lange Strecken gefragt sind. Wer regelmäßig weite Touren fährt, Wert auf souveränen Durchzug legt und ein Reise-Motorrad sucht, das über Stunden entspannt bleibt, findet in der Versys 1000 S die bessere Wahl. Kurz gesagt: Tornado 550 für lebendige Alltags- und Kurventouren, Versys 1000 S für große Reisen und entspannte Langstrecke.