| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Benelli Tornado 550 vs. Kawasaki W 800: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wer zwischen Benelli Tornado 550 und Kawasaki W 800 schwankt, sucht meist nicht nur „das schnellere“ Motorrad, sondern das passendere Gesamtpaket. Beide Modelle stehen für einen eigenen Charakter: Die Benelli Tornado 550 wirkt moderner und richtet sich stärker an Fahrer, die ein dynamisches, alltagstaugliches Setup wollen. Die Kawasaki W 800 dagegen setzt deutlich auf den klassischen Retro-Look und ein Fahrgefühl, das sich eher nach entspanntem Cruisen anfühlt.
Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Motorräder gegenübergestellt – inklusive Stärken und Schwächen. So lässt sich leichter einschätzen, welches Bike besser zu den eigenen Prioritäten passt: agiles Handling, Komfort, Motorcharakter oder die Art, wie sich das Motorrad im Alltag „anfühlt“.
Design und Gesamteindruck: modern vs. klassisch
Der erste Unterschied zeigt sich bereits im Erscheinungsbild. Die Benelli Tornado 550 wirkt insgesamt stimmiger in Richtung moderner Roadster-Optik: klare Linien, ein zeitgemäßes Auftreten und ein Setup, das eher nach „Fahren“ aussieht. Die Kawasaki W 800 spielt dagegen bewusst die Retro-Karte: runde Formen, klassisches Styling und eine Silhouette, die sofort an die Tradition der großen Zweizylinder-Cruiser erinnert.
Stärke der Benelli: wirkt im Alltag oft „frischer“ und passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das nicht nur gut aussieht, sondern auch sportlich-nüchtern im Handling bleibt. Schwäche der Benelli: wer ganz bewusst den Retro-Charme sucht, fühlt sich bei der Optik weniger abgeholt.
Stärke der Kawasaki: der Look ist ein echter Kaufgrund – und das Motorrad macht optisch auch im Stand etwas her. Schwäche der Kawasaki: wer ein sehr modernes Gesamtgefühl erwartet, kann sich an der klassischen Ausrichtung zunächst weniger „up to date“ fühlen.
Motorcharakter: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb gemacht, aber sie liefern das Fahrgefühl auf unterschiedliche Weise. Die Benelli Tornado 550 ist im Vergleich eher als Motorrad beschrieben, das sich dynamisch und direkt anfühlt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken spielt das eine Rolle: Gasannahme und die Art, wie der Motor die Drehzahl aufbaut, wirken tendenziell „handlicher“ für wechselnde Situationen.
Die Kawasaki W 800 steht dagegen für einen Motorlauf, der stärker auf gleichmäßiges Cruisen ausgelegt ist. Im Vergleich wird deutlich, dass das Motorrad besonders dann Spaß macht, wenn man nicht ständig „arbeitet“, sondern den Rhythmus findet. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein, weil das Motorrad nicht nur Leistung liefert, sondern auch ein stimmiges Gesamtgefühl aus Vibration, Klang und gleichmäßigem Vortrieb.
Stärke der Benelli: wirkt lebendiger im Alltag, besonders wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder angefahren wird. Schwäche der Benelli: wer vor allem entspanntes Dahingleiten sucht, könnte den Charakter als weniger „romantisch“ empfinden.
Stärke der Kawasaki: der Motorcharakter unterstützt das entspannte Fahren und macht Touren oft zu einem Genuss. Schwäche der Kawasaki: wer sehr sportliche Impulse und ein „agiles“ Ansprechverhalten erwartet, muss sich stärker auf den Cruiser-Charakter einstellen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Beim Handling unterscheiden sich die Motorräder spürbar in der Art, wie sie Kurven und Tempowechsel „mitmachen“. Die Benelli Tornado 550 wird im Vergleich eher als Motorrad beschrieben, das sich gut kontrollieren lässt und sich für zügiges Fahren auf Landstraßen anbietet. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, dass man das Motorrad aktiv führen kann – also nicht nur „mitrollen“, sondern auch gezielt reagieren.
Die Kawasaki W 800 wirkt im Vergleich stärker auf Stabilität und ruhiges Gleiten ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie unhandlich wäre, aber der Fokus liegt weniger auf hektischen Richtungswechseln und mehr auf einem gleichmäßigen Fahrstil. Wer gerne vorausschauend fährt und Kurven flüssig nimmt, bekommt hier ein stimmiges Setup.
Stärke der Benelli: mehr „Biss“ im Kurven- und Richtungswechselgefühl. Schwäche der Benelli: bei sehr entspanntem Cruisen kann das Motorrad subjektiv „zu aktiv“ wirken, wenn man einfach nur Ruhe möchte.
Stärke der Kawasaki: gelassenes Fahrverhalten und ein komfortableres Grundgefühl. Schwäche der Kawasaki: wer ein sehr sportliches, leichtfüßiges Handling sucht, könnte die Ausrichtung weniger passend finden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich wird deutlich, dass beide Motorräder auf den Straßenbetrieb ausgelegt sind und ein sicheres Verzögern ermöglichen. Die Benelli Tornado 550 wirkt dabei tendenziell wie ein Motorrad, das beim Bremsen gut dosierbar ist und damit zu einem aktiven Fahrstil passt. Das ist besonders dann hilfreich, wenn man in der Stadt oder auf Landstraßen öfter in kurzen Abständen verzögert.
Die Kawasaki W 800 wird im Vergleich eher als Motorrad beschrieben, das beim Bremsen stabil bleibt und ein ruhiges Sicherheitsgefühl vermittelt. Gerade bei längeren Fahrten kann das angenehm sein, weil man sich auf ein gleichmäßiges Verhalten verlassen kann.
Stärke der Benelli: unterstützt einen dynamischen Fahrstil durch gutes Ansprech- und Dosiergefühl. Schwäche der Benelli: wer vor allem „sanft“ und ohne viel Aktivität fährt, empfindet die Bremsdynamik eventuell als etwas „präsenter“ als nötig.
Stärke der Kawasaki: vermittelt Stabilität und ein gleichmäßiges Bremsgefühl. Schwäche der Kawasaki: wer maximale Sportlichkeit erwartet, muss sich stärker auf den Cruiser-Charakter einstellen.
Komfort und Sitzposition: Alltagstauglichkeit im Fokus
Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die Benelli Tornado 550 wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das für den Alltag gemacht ist: eine Sitzposition, die nicht zu „gestreckt“ oder zu „eingekuschelt“ wirkt, und ein Setup, das sich für unterschiedliche Streckenlängen eignet. Dadurch ist sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende genutzt wird, sondern auch für Pendelstrecken.
Die Kawasaki W 800 setzt im Vergleich stärker auf das klassische Cruiser-Erlebnis. Das kann sehr angenehm sein, weil die Sitzhaltung oft auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass man bei sehr sportlichem Fahren weniger „agil“ sitzt als auf einem moderneren Roadster.
Stärke der Benelli: vielseitig im Alltag, oft passend für unterschiedliche Fahrertypen und Strecken. Schwäche der Benelli: wer eine sehr ausgeprägte Cruiser-Entspannung sucht, findet diese bei der Benelli weniger stark ausgeprägt.
Stärke der Kawasaki: entspannter Grundcharakter, der Touren besonders angenehm machen kann. Schwäche der Kawasaki: wer häufig zügig fährt und dabei maximale Sportlichkeit erwartet, könnte die Ausrichtung weniger treffen.
Ausstattung und Praxis: was im Alltag zählt
Bei der Ausstattung geht es im Vergleich vor allem um die Frage, wie gut sich die Motorräder in der Praxis nutzen lassen. Die Benelli Tornado 550 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das auf moderne Alltagstauglichkeit setzt: Bedienelemente und das Gesamtpaket passen gut zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.
Die Kawasaki W 800 punktet im Vergleich vor allem über den klassischen Charakter und die Art, wie sie sich „stimmig“ anfühlt. Das kann bedeuten, dass sie nicht jeden Trend mitnimmt, aber dafür ein sehr stimmiges Gesamtbild liefert – besonders für Fahrer, die Wert auf Stil und Fahrgefühl legen.
Stärke der Benelli: wirkt pragmatisch und alltagstauglich. Schwäche der Benelli: wer den Retro-Look als Hauptkriterium hat, könnte sich bei der Optik weniger wiederfinden.
Stärke der Kawasaki: starker Charakter und ein Motorradgefühl, das man gerne „lebt“. Schwäche der Kawasaki: wer maximale Modernität erwartet, könnte die Ausrichtung als weniger „trendgetrieben“ empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Am Ende entscheidet selten ein einzelnes Detail. Vielmehr geht es darum, welche Prioritäten im Alltag und auf Touren am wichtigsten sind. Der Vergleich zeigt: Die Benelli Tornado 550 passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich dynamisch fahren lässt, im Alltag flexibel bleibt und ein aktives Handling unterstützt. Die Kawasaki W 800 ist dagegen die bessere Wahl, wenn der klassische Retro-Charakter, ein ruhigerer Fahrstil und ein stimmiger Motorlauf im Vordergrund stehen.
Typische Profile für die Benelli Tornado 550
- Fahrer, die ein Motorrad für Stadt und Landstraße suchen und häufig Tempowechsel haben
- Menschen, die ein aktives Handling bevorzugen und das Motorrad gerne führen
- Wer ein modernes Gesamtpaket möchte, ohne auf Fahrspaß zu verzichten
Typische Profile für die Kawasaki W 800
- Fahrer, die Retro-Optik und klassisches Fahrgefühl besonders schätzen
- Menschen, die lange Strecken entspannt genießen möchten
- Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur „funktioniert“, sondern auch eine emotionale Note mitbringt
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 ist im Vergleich die passendere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag lebendig anfühlt und auf Landstraßen mit einem aktiveren Handling überzeugt. Wer häufig zwischen Stadtverkehr, kurzen Strecken und spontanen Touren wechselt, bekommt hier ein vielseitiges Gesamtpaket, das sich gut kontrollieren lässt und zu einem dynamischen Fahrstil einlädt.
Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn der Fokus auf klassischem Retro-Charakter, ruhigem Cruisen und einem stimmigen Motorlauf liegt. Für längere Fahrten und für alle, die das Motorrad eher genießen als „arbeiten“ möchten, wirkt sie besonders stimmig. Kurz gesagt: Benelli für mehr Agilität und moderne Alltagsdynamik, Kawasaki für Stil, Gelassenheit und das klassische Fahrgefühl.