| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- Fahrleistungen
- Komfort
- Ausstattung
- Preis-Leistung
- Getriebe sehr kurz übersetzt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 7.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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Benelli Tornado 550 vs. Kawasaki Z 1000 SX – Vergleich der beiden Straßenmotorräder
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, lohnt sich ein genauer Blick. Die Benelli Tornado 550 steht für einen modernen, agilen Ansatz im Alltag und auf kürzeren Touren. Die Kawasaki Z 1000 SX dagegen ist stärker auf Komfort, Reichweite und souveräne Autobahn-Performance ausgelegt. Genau hier setzt der Vergleich an: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle bei Motor, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und beim Fahrkomfort – und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen?
Grundidee der Motorräder: Charakter statt nur Daten
Beide Maschinen bewegen sich im Bereich der straßentauglichen Motorräder, aber die Zielrichtung ist klar. Die Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt: leichtfüßig, unkompliziert und mit einem Fokus auf Dynamik im Alltag. Die Kawasaki Z 1000 SX ist dagegen ein Motorrad, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt – mit einer Ausstattung, die auf längere Strecken und entspanntes Tempo ausgelegt ist.
Fahrgefühl und Sitzposition
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Tornado 550 zielt eher auf eine sportlich-praktische Haltung, die das schnelle Umsetzen in der Stadt und das zügige Fahren auf Landstraßen erleichtert. Die Z 1000 SX bietet eine Sitzposition, die mehr auf Stabilität und Komfort bei längeren Fahrten ausgelegt ist. Wer häufig pendelt oder gern spontan kurze Runden dreht, findet an der Tornado 550 oft den direkteren Zugang. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert bei der Kawasaki von der „Tourer“-Anmutung.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar. Die Benelli Tornado 550 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man häufig beschleunigt, schaltet und die Drehzahl nutzt, um zügig voranzukommen. Die Maschine wirkt dabei lebendig und „handlich“, wodurch sie sich gut anfühlt, wenn Tempo und Rhythmus öfter wechseln.
Die Kawasaki Z 1000 SX ist dagegen stärker auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Die Kawasaki bringt mehr Reserven für Autobahnfahrten und für Situationen, in denen man ohne großes Herunterschalten beschleunigen möchte. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Touren mit konstantem Tempo oder Überholmanövern aus höheren Geschwindigkeiten heraus häufig vorkommen.
Schaltverhalten und Durchzug
Beide Motorräder lassen sich im Alltag gut bewegen, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“ – also Drehzahl und Gangwahl bewusst nutzt. Die Z 1000 SX bietet eher das Gefühl, dass der Motor auch in weniger „sportlichen“ Drehzahlbereichen zuverlässig zieht. Das ist ein klarer Vorteil für entspannte Fahrten, kann aber für Fahrer, die maximalen Kick aus dem Schalten suchen, weniger „direkt“ wirken.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Vergleich der Fahrwerkswerte und der typischen Abstimmung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Benelli Tornado 550 wirkt auf Dynamik ausgelegt. Das unterstützt ein zügiges Kurvenfahren, schnelles Umlegen und ein leichtes Handling bei wechselnden Geschwindigkeiten.
Die Kawasaki Z 1000 SX setzt stärker auf Stabilität. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken spielt das seine Vorteile aus: Das Motorrad bleibt ruhiger in der Spur, vermittelt mehr Gelassenheit und unterstützt eine gleichmäßige Fahrweise. In engen Kehren kann die Kawasaki zwar ebenfalls überzeugen, aber die Tornado 550 fühlt sich in solchen Situationen oft „näher am Fahrer“ an.
Reifen, Federung und Alltagstauglichkeit
Bei beiden Motorrädern ist die Alltagstauglichkeit ein wichtiges Thema. Die Tornado 550 punktet tendenziell mit einem agilen Setup, das Unebenheiten im Stadt- und Landstraßenbetrieb gut „wegsteckt“, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss. Die Z 1000 SX ist eher die Wahl, wenn man auch bei längeren Etappen und wechselnden Straßenverhältnissen ein ruhiges, berechenbares Fahrverhalten sucht.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Vergleich entscheidend, weil sie direkt beeinflussen, wie sicher sich ein Motorrad in Alltagssituationen anfühlt. Im Datenvergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 1000 SX wirkt insgesamt stärker auf kräftiges, kontrolliertes Verzögern ausgelegt. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten bremst oder wenn man auf längeren Touren öfter in den „Tempo-Stop-and-Go“-Modus kommt.
Die Benelli Tornado 550 kann ebenfalls überzeugen, vor allem durch ein stimmiges Ansprechverhalten und eine gute Dosierbarkeit. Die Schwäche liegt nicht unbedingt in der Bremsleistung, sondern eher in der Frage, wie souverän sich das Motorrad bei sehr sportlicher Fahrweise aus höheren Geschwindigkeiten anfühlt. Wer überwiegend moderat fährt, wird mit der Tornado 550 sehr zufrieden sein.
Elektronik und Assistenz: Komfort- und Sicherheitsgefühl
Elektronik macht sich nicht nur in „Hightech“-Features bemerkbar, sondern vor allem im Alltag. Die Kawasaki Z 1000 SX ist im Vergleich der Ausstattungswerte tendenziell stärker positioniert, wenn es um Komfort und unterstützende Systeme geht. Das kann die Handhabung erleichtern, besonders bei wechselnden Bedingungen oder wenn man nicht jedes Mal bewusst „gegen“ das Motorrad arbeiten möchte.
Die Benelli Tornado 550 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Weniger Komplexität kann das Gefühl von Direktheit erhöhen. Wer Elektronik als „Hilfe“ versteht und nicht als Hauptargument, findet an der Tornado 550 oft genau den richtigen Mix.
Alltag, Regen, Langstrecke
Für Fahrten bei wechselndem Wetter und für lange Etappen ist die Kawasaki häufig im Vorteil, weil sie ein insgesamt „tourigeres“ Gesamtpaket liefert. Die Tornado 550 ist dafür oft die bessere Wahl, wenn man das Motorrad als unkomplizierten Begleiter im Alltag nutzt und nicht ständig an Komfort-Features denkt.
Komfort und Ergonomie: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Der größte Unterschied im Vergleich zeigt sich beim Komfort. Die Kawasaki Z 1000 SX ist klar auf längere Fahrten ausgelegt: Die Verkleidung bzw. der Windschutzgedanke, die Sitzposition und die insgesamt tourorientierte Abstimmung sorgen dafür, dass man nach mehreren Stunden nicht das Gefühl hat, „abzuarbeiten“ zu müssen.
Die Benelli Tornado 550 ist dagegen eher ein Motorrad für kürzere bis mittlere Strecken. Sie kann natürlich auch längere Fahrten ab, aber der Schwerpunkt liegt stärker auf dem Fahrspaß im Rhythmus von Stadt, Landstraße und spontanen Ausflügen. Wer häufig am Wochenende losfährt und dabei gern flexibel bleibt, wird die Tornado 550 besonders passend finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Tornado 550 – Stärken
- Agiles Handling für Stadt und Landstraße
- Direkter Fahrcharakter, der Lust auf aktives Fahren macht
- Unkomplizierte Alltagsnutzung ohne „Tourer-Gefühl“
Benelli Tornado 550 – Schwächen
- Weniger Fokus auf Langstrecken-Komfort im Vergleich zur Kawasaki
- Bei sehr sportlicher Fahrweise kann das Reservegefühl geringer ausfallen
Kawasaki Z 1000 SX – Stärken
- Tourenorientiertes Gesamtpaket mit starkem Komfortfokus
- Mehr Reserven für Autobahn und zügige Überholmanöver
- Stabileres Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten
Kawasaki Z 1000 SX – Schwächen
- Im Vergleich zur Tornado 550 weniger „leichtfüßig“ im engen Alltag
- Wer maximale Einfachheit sucht, empfindet die Ausstattung als weniger „pur“
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die Benelli Tornado 550 ist besonders attraktiv, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden, wenn das Motorrad im Alltag schnell verfügbar sein soll und wenn man das Gefühl liebt, aktiv mit dem Bike zu arbeiten. Sie ist eine gute Wahl für Fahrer, die Dynamik und Agilität in den Vordergrund stellen.
Die Kawasaki Z 1000 SX ist die bessere Wahl, wenn regelmäßig längere Touren anstehen, wenn Autobahnfahrten zum Alltag gehören oder wenn man ein Motorrad möchte, das auch bei hoher Kilometerzahl entspannt bleibt. Wer Komfort, Stabilität und ein souveränes Leistungsgefühl sucht, wird mit der Kawasaki deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 überzeugt im Vergleich vor allem durch ihr agiles, lebendiges Fahrgefühl. Sie passt besonders gut zu Fahrten im Stadtverkehr, auf kurvigen Landstraßen und für alle, die ihr Motorrad gern aktiv bewegen. Die Stärken liegen in der Direktheit und im unkomplizierten Handling, während der Langstrecken-Komfort und das Reservegefühl bei sehr sportlicher Fahrweise im direkten Vergleich hinter der Kawasaki zurückbleiben.
Die Kawasaki Z 1000 SX spielt ihre Vorteile dort aus, wo es länger wird: auf Autobahnabschnitten, bei zügigen Etappen und wenn Stabilität sowie ein tourorientiertes Gesamtpaket zählen. Im Vergleich der aufgelisteten Werte wirkt die Kawasaki insgesamt souveräner und bietet mehr Gelassenheit bei höheren Geschwindigkeiten. Wer häufig reist oder einfach gern entspannt unterwegs ist, findet in der Z 1000 SX die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Tornado 550 für Agilität und Alltagstouren, Z 1000 SX für Komfort, Stabilität und Langstrecke.