| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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Benelli Tornado 550 vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Straße, Spaß und gelegentliches Gelände
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach ähnlichen Einsatzbereichen klingen, aber in der Praxis ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau das passiert beim Vergleich Benelli Tornado 550 und Suzuki DR-Z 4SM. Beide Modelle stehen für Fahrspaß und eine sportliche Ausrichtung, doch sie holen ihre Stärken aus verschiedenen Richtungen: Die Benelli Tornado 550 wirkt eher wie ein vielseitiges Motorrad für den Alltag mit sportlichem Anspruch, während die Suzuki DR-Z 4SM stärker den Charakter eines kompromissarmen Spaßgeräts mit Fokus auf Agilität und Fahrgefühl vermittelt.
Im Folgenden werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet, die sich aus den jeweiligen Ausstattungs- und Fahrwerkskonzepten sowie aus dem Motor- und Bremsverhalten ergeben. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Modelle im Alltag und auf der Strecke anfühlen – und wo die jeweiligen Stärken gleichzeitig auch Grenzen zeigen.
Grundcharakter: Vielseitig vs. kompromissorientiert
Die Benelli Tornado 550 zielt auf ein Gesamtpaket, das sich sowohl im Alltag als auch auf sportlicheren Strecken wohlfühlt. Das merkt man vor allem daran, wie das Motorrad die Kraft aufbaut und wie es sich in unterschiedlichen Geschwindigkeitsbereichen kontrollieren lässt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für eine bestimmte Art von Fahrt gemacht ist, findet hier einen Ansatz, der auf „mehr als nur eine Rolle“ setzt.
Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist stärker auf den Charakter eines leichten, reaktionsfreudigen Motorrads ausgelegt. Das Konzept wirkt darauf hin, dass man das Bike aktiv fährt: Gas geben, Linien wählen, das Motorrad arbeiten lassen. Dadurch entsteht ein sehr direktes Fahrgefühl, das besonders dann Spaß macht, wenn die Strecke kurvig ist oder wenn abseits des reinen Asphaltprogramms mehr möglich sein soll.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorvergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen beiden Philosophien. Die Benelli Tornado 550 liefert ihre Leistung so, dass sie sich im Alltag gut dosieren lässt. Das ist vor allem dann angenehm, wenn häufiges Anfahren, zügiges Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder das ruhige Rollen auf Landstraßen gefragt sind. Das Motorrad wirkt dabei weniger „zickig“, sondern eher harmonisch im Zusammenspiel mit der Fahrweise.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt dagegen stärker die Karte der Direktheit. Das Ansprechverhalten und der Charakter der Kraftentfaltung sind so ausgelegt, dass man das Motorrad spürt, sobald man die Drehzahl in den passenden Bereich bringt. Das kann auf kurvigen Strecken ein echter Vorteil sein, weil das Bike schnell auf Fahrbefehle reagiert. Gleichzeitig bedeutet das: Wer eher entspannt cruisen möchte, muss die Suzuki unter Umständen etwas aktiver bewegen als die Benelli.
Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Agilität?
Beim Fahrwerk wird der Unterschied zwischen „komfortabler Vielseitigkeit“ und „sportlicher Agilität“ besonders deutlich. Die Benelli Tornado 550 vermittelt in der Regel ein ausgewogenes Gefühl: Sie liegt spürbar stabil, ohne dabei komplett „schwer“ zu wirken. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Untergründen ist das ein Plus, weil das Motorrad nicht nur in einer idealen Situation überzeugt.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Handling oft noch unmittelbarer. Das Motorrad lässt sich zügig in die Kurve bringen und wirkt dabei sehr lebendig. Das ist genau dann stark, wenn man gerne dynamisch fährt und das Motorrad als aktives Werkzeug nutzt. Allerdings kann diese Lebendigkeit auch bedeuten, dass man bei sehr ruppigen Passagen oder bei Fahrten mit viel Gepäck etwas mehr Aufmerksamkeit auf die Abstimmung und die eigene Fahrtechnik legen sollte.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Bremsenvergleich geht es weniger um „maximale“ Werte, sondern um das, was man als Fahrer spürt: Dosierbarkeit, Standfestigkeit und das Verhalten beim wiederholten Verzögern. Die Benelli Tornado 550 wirkt dabei tendenziell so, dass sie sich gut dosieren lässt und ein gleichmäßiges Gefühl vermittelt. Das hilft im Alltag, etwa beim häufigen Anbremsen an Ampeln oder in Situationen, in denen man nicht voll aus dem Tempo heraus verzögert.
Die Suzuki DR-Z 4SM kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, besonders wenn man sportlich fährt und das Motorrad in der Kurve kontrolliert. Das direkte Feedback unterstützt eine aktive Fahrweise. Wer jedoch eher selten hart bremst und viel im Stadtverkehr unterwegs ist, wird die Benelli oft als „entspannter“ empfinden, weil sich das System im Alltag sehr harmonisch anfühlt.
Komfort und Sitzposition: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Komfort ist nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern auch von Sitzhaltung, Ergonomie und dem Zusammenspiel mit dem Fahrwerk. Die Benelli Tornado 550 wirkt in der Gesamtheit oft als Motorrad, das sich für längere Fahrten gut eignet. Die Sitzposition unterstützt eine kontrollierte Haltung, ohne dass man sich ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Die Suzuki DR-Z 4SM bietet ebenfalls eine sportliche Position, die aber stärker auf aktives Fahren ausgelegt ist. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr motivierend sein. Für lange Autobahn- oder Dauerfahrten ist das Konzept jedoch weniger im Fokus, weil der Charakter eher in Richtung Kurve, Landstraße und „Fahrspaß mit Anspruch“ geht.
Alltag, Wartung und Kosten: Was im Betrieb zählt
Bei der Frage nach Wartung und Betrieb spielt nicht nur die Häufigkeit von Serviceintervallen eine Rolle, sondern auch die praktische Handhabung im Alltag. Die Benelli Tornado 550 wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das auf eine unkomplizierte Nutzung ausgelegt ist: einfache Routine, gut planbare Wartung und ein Konzept, das sich nicht wie ein Spezialgerät anfühlt.
Die Suzuki DR-Z 4SM hat durch ihren typischen Charakter als sportliches, leichtes Spaßgerät ebenfalls eine klare Linie. Gleichzeitig kann es sein, dass man bei einem Motorrad, das stärker auf „Fahren“ ausgelegt ist, die Verschleißthemen etwas bewusster im Blick behält – etwa bei Reifen, Bremsbelägen oder Antriebsteilen, je nachdem, wie dynamisch gefahren wird.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Tornado 550 – Stärken
- Vielseitiger Charakter: gut für Alltag, Landstraße und sportliche Ausfahrten.
- Harmonisches Ansprechverhalten: erleichtert entspanntes Fahren und dosiertes Beschleunigen.
- Ausgewogenes Fahrwerk: stabil und gleichzeitig alltagstauglich.
- Gute Alltagsergonomie: unterstützt längere Fahrten ohne ständiges „Gegenarbeiten“.
Benelli Tornado 550 – Schwächen
- Wer maximal „aggressiv“ und kompromisslos sportlich fahren möchte, könnte die Suzuki als direkter empfinden.
- In sehr ruppigen Situationen kann die sportliche Ausrichtung der Konkurrenz im Gefühl noch einen Tick „lebendiger“ wirken.
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Sehr direktes Fahrgefühl: reagiert schnell auf Gas und Lenkimpulse.
- Sportlicher Charakter: macht besonders auf kurvigen Strecken Spaß.
- Aktives Handling: unterstützt eine fahrerorientierte Fahrweise.
- Stimmiges Konzept für „Spaß mit Fokus“ statt „Allround ohne Kante“.
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen
- Für sehr entspannte, gleichmäßige Langstreckenfahrten kann der Charakter weniger „komfortabel“ wirken als bei der Benelli.
- Wer häufig im Stadtverkehr fährt und selten sportlich unterwegs ist, könnte die Benelli als stressfreier empfinden.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Benelli Tornado 550 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und dabei auch auf sportlichen Strecken nicht enttäuscht. Wer ein Bike möchte, das sich nicht auf eine einzige Disziplin festlegen lässt, findet in der Benelli Tornado 550 eine stimmige Kombination aus Fahrbarkeit, Komfort und kontrollierbarem Ansprechverhalten.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt vor allem zu Fahrern, die das Motorrad aktiv bewegen möchten und den direkten Kontakt zur Straße lieben. Wer Kurven mag, gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich wie ein „Werkzeug“ für Fahrspaß anfühlt, wird mit der Suzuki häufig mehr Emotionen pro Kilometer erleben.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 ist die rundere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und abwechslungsreiche Touren suchen. Sie wirkt harmonisch, leicht zu dosieren und bietet ein ausgewogenes Gesamtgefühl, das auch auf längeren Strecken überzeugt. Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Agilität und ein sehr direktes Fahrgefühl gefragt sind: auf kurvigen Strecken, bei dynamischer Fahrweise und wenn das Motorrad aktiv bewegt werden soll. Wer eher entspannt fährt und ein alltagstaugliches, unkompliziertes Paket bevorzugt, liegt mit der Benelli vorne. Wer hingegen Fahrspaß über Komfort priorisiert und die direkte Reaktion des Motorrads sucht, findet in der Suzuki DR-Z 4SM die passendere Option.