| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.645 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- klassische, aufgeräumte & wertige Optik
- Motor mit guten Manieren
- einfach zu fahrende A2-Maschine
- abschaltbare Traktionskontrolle
- einfacher, aber gut gemachter Roadster
- Fußrasten dicht beieinander
- Soziusbetrieb so lala
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.084 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Starre 300 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel, ABS ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, Schwimmsattel, ABS ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
Fazit zur Triumph Speed 400
Die Triumph Speed 400 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2-Nakedbike mit jeder Menge Style. Sie sieht aber nicht nur gut aus, sondern fährt sich auch klasse. Mit guten Bremsen und guten Reifen sowie einem quirligen Einzylinder zeigt Triumph der Konkurrenz, wie man ein optisches hochwertiges Bike auf die Straße stellt. Gut gemacht!Die Testmaschine wurde uns vom Triumph Flagshipstore Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Speed 400 in Blau als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Das gilt übrigens auch für das Schwestermodell, der Triumph Scrambler 400 X, die wir ja mindestens genauso schick finden und demnächst auch testen werden. Wir freuen uns jetzt schon!
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Benelli Tornado 550 vs Triumph Speed 400: Vergleich der Naked-Bikes
Wenn zwei moderne Naked-Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Benelli Tornado 550 und der Triumph Speed 400 steht vor allem die Frage im Raum, wie sich die Konzepte im Alltag anfühlen: Wie gut lässt sich das Motorrad im Stadtverkehr bewegen, wie souverän wirkt es auf der Landstraße und wie stimmig ist das Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Komfort? Genau darum geht es in diesem Vergleich.
Überblick: Zwei Ansätze für den Alltag
Die Benelli Tornado 550 setzt auf einen größeren Hubraum-Ansatz und zielt damit häufig auf ein kräftigeres Ansprechverhalten und mehr Reserven im Fahrbetrieb. Die Triumph Speed 400 verfolgt dagegen den typischen Triumph-Charakter: kompakt, alltagstauglich und mit Fokus auf ein leicht zu beherrschendes Fahrgefühl. Beide Motorräder sind damit prädestiniert für Pendler, Einsteiger und alle, die ein Naked Bike für die regelmäßige Nutzung suchen – aber sie liefern das Erlebnis auf unterschiedliche Weise.
Motor und Fahrgefühl: Charakter vs. Reserven
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Benelli Tornado 550 wirkt im Alltag oft dann im Vorteil, wenn es um Durchzug und entspannte Drehzahlbereiche geht. Der größere Motoransatz unterstützt dabei, dass man weniger häufig nachjustieren muss und sich das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten ruhig fahren lässt. Das ist besonders praktisch, wenn der Verkehr stop-and-go macht oder wenn auf der Landstraße häufig beschleunigt und wieder abgebremst wird.
Die Triumph Speed 400 spielt ihre Stärken eher über die Art, wie sie sich fahren lässt. Sie wirkt häufig agiler im Ansprechverhalten und vermittelt ein unmittelbares Gefühl zwischen Gasgriff und Vortrieb. Das kann sich gerade in der Stadt oder bei sportlicheren Passagen als Vorteil herausstellen, weil das Motorrad schnell auf Fahrbefehle reagiert. Wer gern dynamisch fährt, profitiert oft von dieser direkten Abstimmung.
Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Agilität
Beim Fahrwerk geht es im Vergleich nicht nur um „hart“ oder „weich“, sondern um die Frage, wie das Motorrad mit Unebenheiten, Lastwechseln und Kurvenrhythmus umgeht. Die Benelli Tornado 550 wirkt tendenziell dann im Vorteil, wenn es um ruhiges Rollen und ein souveränes Gefühl bei wechselnden Bedingungen geht. Das kann auf längeren Strecken und bei zügigerem Tempo besonders angenehm sein, weil das Motorrad weniger „nacharbeiten“ muss.
Die Triumph Speed 400 punktet dagegen häufig mit einem handlichen Charakter. In engen Kurven, beim Rangieren oder wenn es darum geht, schnell die Linie zu wechseln, fühlt sie sich oft leichter an. Das ist ein Plus für alle, die viel in der Stadt unterwegs sind oder gern kurvige Strecken fahren, ohne dass das Motorrad „schwer“ wirkt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bei Bremsen zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt und wie konstant die Verzögerung wirkt. Im Vergleich zeigt sich: Die Benelli Tornado 550 kann mit einem eher stabilen Bremsgefühl überzeugen, besonders wenn man aus höheren Geschwindigkeiten in den Alltagstakt zurückkommt. Das gibt Sicherheit, wenn häufig gebremst werden muss oder wenn man zügig in den Verkehr einfädelt.
Die Triumph Speed 400 spielt ihre Stärken oft in der Dosierbarkeit aus. Gerade im Stadtverkehr, wo man häufig sanft verzögert oder kurzzeitig stark bremst, ist ein feinfühliges Setup ein echter Vorteil. Wer viel im Stop-and-go fährt, merkt den Unterschied häufig schneller als auf einer langen Landstraßenetappe.
Komfort und Sitzposition: Für kurze Wege oder längere Touren
Komfort ist bei Naked Bikes ein entscheidender Punkt, weil die Sitzposition oft näher an der „sportlich aufrechten“ Mitte liegt. Die Benelli Tornado 550 wirkt im Vergleich häufig dann stimmig, wenn man eine entspannte, alltagstaugliche Haltung sucht und dabei trotzdem genug Kontrolle behalten möchte. Das Motorrad eignet sich damit gut für Pendler, die regelmäßig längere Streckenabschnitte fahren.
Die Triumph Speed 400 kann dagegen besonders bei Fahrern punkten, die ein leichtes, unkompliziertes Handling bevorzugen. Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad im Alltag bewegt, unterstützen oft ein zügiges Vorankommen – ohne dass man sich ständig „verstellen“ muss. Für viele ist das genau die richtige Mischung aus Komfort und Fahrspaß.
Elektronik und Alltagstauglichkeit: Wie modern fühlt es sich an?
Im Alltag entscheidet oft die Summe aus kleinen Details: Wie gut lässt sich das Motorrad starten, wie unterstützt es beim Fahren, wie wirkt die Bedienung im täglichen Rhythmus? Sowohl die Benelli Tornado 550 als auch die Triumph Speed 400 sind moderne Motorräder, die auf eine zeitgemäße Nutzung ausgelegt sind. Der Unterschied liegt häufig weniger in „ob“ als in „wie“: Die Triumph wirkt dabei oft besonders stimmig in der Bedienlogik und im Gesamtgefühl, während die Benelli häufig als pragmatischer Allrounder wahrgenommen wird, der sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Tornado 550: Stärken
- Mehr Reserven im Fahrbetrieb: Der größere Hubraum-Ansatz unterstützt entspannte Fahrweise und kräftigen Durchzug.
- Ruhigeres Gesamtgefühl: Besonders auf längeren Strecken kann das Motorrad souverän wirken.
- Allround-Charakter: Gut geeignet für Pendeln, Landstraße und Wochenendtouren.
Benelli Tornado 550: Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als die Triumph: In sehr engen Situationen kann die Agilität weniger im Vordergrund stehen.
- Fahrstilabhängig: Wer maximal sportliche Reaktionsfreude sucht, könnte die Triumph als direkter empfinden.
Triumph Speed 400: Stärken
- Agiles Handling: In der Stadt und in kurvigen Abschnitten wirkt das Motorrad oft besonders lebendig.
- Fein dosierbares Bremsgefühl: Hilft im Alltag, besonders bei häufigen Geschwindigkeitswechseln.
- Stimmiges Gesamtpaket: Bedienung und Fahrgefühl passen oft sehr gut zusammen.
Triumph Speed 400: Schwächen
- Mehr Drehzahl nötig, wenn es zügig werden soll: Je nach Fahrweise kann der kleinere Hubraum weniger „von allein“ Reserven liefern.
- Anspruch an den Fahrstil: Wer sehr entspannt im großen Gang fahren möchte, muss eventuell etwas mehr planen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Benelli Tornado 550 ist besonders interessant für Fahrer, die ein Naked Bike suchen, das im Alltag souverän wirkt und bei wechselnden Bedingungen nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Wer häufig pendelt, auch längere Strecken am Stück fährt oder einfach gern Reserven hat, findet in der Benelli oft das passendere Gesamtgefühl.
Die Triumph Speed 400 ist dagegen eine starke Wahl für alle, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad möchten: für die Stadt, für kurvige Feierabendrunden und für Fahrspaß, der sich schnell und direkt anfühlt. Wer gern agil unterwegs ist und das Motorrad als „einfach da“ erleben will, dürfte mit der Triumph besonders glücklich werden.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 und die Triumph Speed 400 sind beide überzeugende Naked-Bikes, aber sie treffen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Benelli spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn entspannte Fahrweise, Durchzug und ein ruhigeres Gesamtgefühl gefragt sind. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler und für alle, die auch auf längeren Strecken wenig Stress im Fahrbetrieb möchten. Die Triumph punktet dagegen mit Agilität, einem sehr direkten Fahrgefühl und einer oft besonders gut dosierbaren Performance im Alltag. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, häufig zwischen engen Situationen wechselt oder kurvige Strecken lieber dynamisch fährt, findet in der Speed 400 meist den stimmigeren Begleiter.
Kurz gesagt: Benelli Tornado 550 für Souveränität und Reserven, Triumph Speed 400 für Agilität und unmittelbaren Fahrspaß.