| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Ausstattung
- Komfort
- Cockpit & Bedienung
- Platzverhältnisse
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 271 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.540 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.215 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 141 PS bei 9.350 U/Min | |
| Drehmoment | 122 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 211 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm WP Upside Down-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | WP Monoshock, elektronisch einstellbare semi-aktive Dämpfung (Federweg 193)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge, Leichtmetallguss mit Kardanwellenantrieb | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmende Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 282 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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Benelli Tornado 550 vs Triumph Tiger 1200 XCA – Motorradvergleich
Wer ein Adventure-Bike sucht, steht schnell vor einer spannenden Frage: Soll es eher leicht und agil sein – oder darf es deutlich größer, komfortabler und technologisch üppiger ausfallen? Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Benelli Tornado 550 und der Triumph Tiger 1200 XCA an. Beide Modelle gehören in die Welt der Reiseenduros, aber sie verfolgen unterschiedliche Philosophien. Während die Benelli auf ein stimmiges Gesamtpaket mit moderner Basis und alltagstauglicher Handlichkeit setzt, spielt die Triumph ihre Stärken vor allem dort aus, wo lange Strecken, Komfort und Elektronik im Vordergrund stehen.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Hubraum
Auf dem Papier wirken die Unterschiede zunächst klar: Die Benelli Tornado 550 ist als 550er deutlich näher an einem „kompakten“ Adventure-Ansatz, während die Triumph Tiger 1200 XCA als 1200er die große Touring-Schiene bedient. Doch entscheidend ist nicht nur die Motorgröße, sondern wie sich die jeweiligen Werte im Alltag anfühlen: Ansprechverhalten, Durchzug, Fahrbarkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten und die Art, wie das Motorrad mit Last und Tempo umgeht.
Motor und Fahrgefühl: Agilität vs. souveräne Kraft
Benelli Tornado 550: Drehfreude und Alltagstauglichkeit
Die Benelli Tornado 550 zielt auf ein Motorrad, das sich leicht in den Verkehrsfluss einfügt und auf Landstraßen schnell „mitgeht“. Die Motorwerte sind so ausgelegt, dass der Antrieb nicht nur für zügiges Fahren taugt, sondern auch bei moderaten Drehzahlen angenehm nutzbar bleibt. Gerade auf Touren mit wechselndem Tempo zeigt sich: Die Maschine wirkt weniger wie ein „großer Brocken“, sondern eher wie ein Bike, das man gern bewegt – auch wenn die Strecke mal nicht perfekt geplant ist.
Triumph Tiger 1200 XCA: Kraftentfaltung und Reserven
Die Triumph Tiger 1200 XCA bringt dagegen die typische große Adventure-Logik mit: mehr Reserven, mehr Durchzug und ein Fahrgefühl, das auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannt bleibt. Die Motorwerte und die Abstimmung sorgen dafür, dass Überholmanöver und Autobahnabschnitte nicht „geplant“ werden müssen, sondern sich spontan erledigen lassen. Das macht die Triumph besonders interessant, wenn häufig lange Etappen anstehen oder wenn Gepäck und Mitfahrer das Motorrad spürbar fordern.
Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig unterwegs oder stabil auf Distanz
Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie das Motorrad mit Unebenheiten, Tempo und Richtungswechseln umgeht. Die Benelli Tornado 550 wirkt in der Praxis tendenziell handlicher: Das hilft beim Rangieren, beim schnellen Wechsel zwischen Kurven und beim Fahren auf Straßen, die nicht immer glatt sind. Auch auf Schotterabschnitten kann die Benelli dadurch überzeugen, weil sie sich leichter kontrollieren lässt und weniger „Trägheit“ aufbaut.
Die Triumph Tiger 1200 XCA spielt ihre Stärken vor allem bei Stabilität und Ruhe aus. Die Maschine liegt spürbar souveräner, besonders wenn das Tempo steigt oder wenn die Strecke wellig wird. Das ist ein klarer Vorteil auf langen Touren: weniger Ermüdung, mehr Gelassenheit. Gleichzeitig bedeutet das größere Motorrad auch: Wer sehr enge Passagen oder häufiges Stop-and-Go bevorzugt, merkt den Unterschied im Handling eher.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Abstimmung
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie auf Touren sicher wirken. Entscheidend ist dabei weniger, ob „mehr“ vorhanden ist, sondern wie gut die Bremsen dosierbar sind und wie stabil das Motorrad dabei bleibt. Die Triumph Tiger 1200 XCA bietet durch ihre Gesamtpaket-Logik ein sehr berechenbares Sicherheitsgefühl – besonders dann, wenn Elektronik und Fahrwerksabstimmung zusammenarbeiten. Die Benelli Tornado 550 kann ebenfalls mit einem stimmigen Bremsgefühl punkten, wirkt aber stärker als „leichtes“ Adventure: Das ist ein Plus für dynamische Fahrten, während die Triumph bei hohen Lasten und langen Etappen oft die entspanntere Wahl ist.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Upgrade bei der Triumph
Ein großer Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Art, wie Elektronik und Assistenz den Alltag erleichtern. Die Triumph Tiger 1200 XCA ist in der Regel deutlich stärker auf „Premium-Touring“ ausgelegt: Funktionen, die das Fahren komfortabler machen, unterstützen bei unterschiedlichen Bedingungen und reduzieren den Stress auf langen Strecken. Das zeigt sich besonders bei wechselndem Wetter, bei längeren Autobahnphasen oder wenn die Konzentration nicht ständig auf Kleinigkeiten gelenkt werden soll.
Die Benelli Tornado 550 ist dagegen eher auf ein modernes, praxisnahes Setup ausgerichtet. Das ist nicht automatisch „weniger“, sondern häufig „zielgerichteter“: Für viele Fahrerinnen und Fahrer reicht die Elektronik, um sicher und entspannt zu unterwegs zu sein, ohne dass das Motorrad sich wie ein Technikprojekt anfühlt. Wer vor allem fahren möchte und weniger Zeit mit Einstellungen verbringen will, findet hier oft den passenden Mittelweg.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Tagesreichweite
Beim Komfort trennt sich die Spreu schnell. Die Triumph Tiger 1200 XCA ist klar auf lange Tagesetappen ausgelegt. Windschutz, Sitzposition und das Gesamtgefühl beim Geradeausfahren sind so abgestimmt, dass man auch nach vielen Kilometern noch „frisch“ ankommt. Gerade auf Reisen mit Gepäck und bei höheren Geschwindigkeiten ist das ein echter Vorteil.
Die Benelli Tornado 550 kann ebenfalls mit einem angenehmen Sitzgefühl punkten, wirkt aber eher wie ein Bike, das man für Touren nutzt, bei denen Flexibilität wichtiger ist als maximale Langstrecken-„Bequemlichkeit“. Das kann bedeuten: weniger „Luxus“, dafür mehr Leichtigkeit im Handling. Wer häufig kurze bis mittlere Touren fährt, Stadt- und Landstraße kombiniert und zwischendurch auch mal abseits der Hauptstrecke unterwegs ist, wird die Benelli oft als unkomplizierter empfinden.
Ausstattung und Touring-Optionen: Premium-Paket vs. pragmatischer Einstieg
Die Triumph Tiger 1200 XCA steht für ein umfangreiches Touring-Paket. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad für unterschiedliche Situationen vorbereitet ist: von Komfortdetails bis hin zu Funktionen, die das Fahren vereinfachen. Das macht die Triumph besonders attraktiv, wenn das Motorrad als „einmal kaufen, viel fahren“-Lösung gedacht ist.
Die Benelli Tornado 550 ist dagegen häufig die Wahl, wenn ein Adventure-Bike gesucht wird, das sich gut in den Alltag integrieren lässt und trotzdem für Touren taugt. Die Ausstattung ist dabei so gewählt, dass sie nicht überfordert, sondern unterstützt. In der Praxis bedeutet das: weniger „Overkill“, mehr Fokus auf Fahrspaß und Nutzbarkeit.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli Tornado 550
- Agiles Handling und ein unkompliziertes Fahrgefühl im Alltag
- Gute Nutzbarkeit für Touren mit wechselnden Bedingungen
- Pragmatischer Ansatz: moderne Basis, ohne dass man ständig an Einstellungen denkt
Schwächen der Benelli Tornado 550
- Bei sehr langen Etappen kann die Premium-Komforttiefe der großen Touring-Klasse fehlen
- Wenn häufig hohe Lasten und sehr hohe Geschwindigkeiten im Fokus stehen, wirkt die Triumph oft souveräner
Stärken der Triumph Tiger 1200 XCA
- Touring-Komfort und entspannter Langstrecken-Charakter
- Mehr Reserven durch den großen Motor und die passende Abstimmung
- Starke Elektronik für Unterstützung in vielen Situationen
Schwächen der Triumph Tiger 1200 XCA
- Mehr Gewicht und dadurch weniger „Leichtfüßigkeit“ in engen oder sehr urbanen Szenarien
- Wer bewusst minimalistisch unterwegs sein möchte, könnte den Premium-Ansatz als „zu viel“ empfinden
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt am Ende weniger von einzelnen Zahlen ab, sondern davon, wie die nächsten Touren aussehen. Die Benelli Tornado 550 ist besonders passend, wenn ein Adventure-Bike gesucht wird, das sich leicht bewegt, schnell Vertrauen aufbaut und sowohl auf der Landstraße als auch auf lockeren Schotterabschnitten Spaß macht. Sie eignet sich gut für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht jede Fahrt „groß“ plant, sondern flexibel bleibt.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, hoher Komfort und eine starke elektronische Unterstützung im Vordergrund stehen. Wer häufig in den Urlaub fährt, viel Autobahnanteil hat oder das Motorrad mit Gepäck und Mitfahrer nutzt, profitiert besonders von der souveränen Kraftentfaltung und dem Touring-Fokus.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 ist die richtige Wahl für alle, die ein agiles Reiseenduro suchen: leicht zu bewegen, alltagstauglich und mit einem Motorcharakter, der sich auf Landstraße und bei wechselnden Bedingungen angenehm nutzen lässt. Sie punktet vor allem dort, wo Flexibilität zählt – bei Touren mit vielen Richtungswechseln, bei kürzeren Etappen und wenn das Motorrad auch mal abseits der Hauptstrecke „einfach mitkommt“.
Die Triumph Tiger 1200 XCA richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad als Langstrecken-Werkzeug sehen: mehr Reserven, mehr Stabilität und ein Komfort- sowie Elektronikpaket, das das Fahren über viele Stunden deutlich entspannter macht. Wer regelmäßig große Distanzen fährt, Wert auf Premium-Touring legt und auch bei hoher Last souverän unterwegs sein möchte, findet in der Triumph die passendere Basis.
Kurz gesagt: Benelli für bewegliches Adventure mit pragmatischem Fokus – Triumph für maximale Touring-Genussmomente und Unterstützung auf Distanz.