UVP 7.069 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 16.449 €
Baujahr von 2019 bis 2024
Was kann der Italo SuperSportler für 6.999 Euro?
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Das kernige Power-Bike von Yamaha entpuppt sich im Test als Spaß-Granate
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Pro und Kontra

Pro:
  • Bums ohne Ende
  • Agiles Fahrverhalten
  • technisch (endlich) gut ausgestattet
  • gute Bremsen
  • schon in Serie alles an Bord -> fairer Preis
Kontra:
  • Fahrmodus nur im Stand änderbar
  • etwas seltsame Bedienung
  • Kupplung nicht in Reichweite einstellbar und etwas schwergängig
  • keine Handy-Connectivity

Abmessungen & Gewicht

Gewicht198kg
Radstand1.420mm
Länge2.090mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.155mm
Gewicht212kg
Radstand1.405mm
Länge2.100mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.165mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil
Hubraum554ccm
Hub71mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum998ccm
Hub51mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung56 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment54 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite413km
Leistung166 PS bei 11.500 U/Min
Drehmoment112 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.249km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch7l pro 100km
Reichweite249km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrahmen
Federung vorne41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm
Federung hinten45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 - 17'
Reifen hinten160/60 - 17'
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorne2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.
 
Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.999€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Weiß, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die neue MT-10 von Yamaha hat ordentlich zugelegt und ist vor allem technisch jetzt im Jahr 2022 angekommen. Zum Glück hat sie in Sachen Fahrspaß nichts eingebüßt, es ist immer noch eine echte Spaßrakete. Der Vergleich zur MT-09 liegt nahe, denn sowohl in Sachen Ergonomie wie auch Fahrspaß sind beide Maschinen vergleichbar - wenn auch die MT-10 in Sachen Leistung die Nase vorne hat.

Das Testbike wurde uns netterweise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dort steht eine schwarze MT-10 als Vorführer für Testfahren bereit. Die Umgebung in Haseldorf eignet sich perfekt für Probefahrten und außerdem hat Motorrad Ruser auch gerade jede Menge neue Yamahas geliefert bekommen. Also, wer mal aufsitzen möchte: Auf nach Haseldorf!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.450€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 11.500€
  • Baujahre: seit 2016-2018
  • Farben: schwarz, cyan, blau

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Benelli Tornado 550 vs Yamaha MT-10: Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gefühl beim Beschleunigen, um die Art, wie das Motorrad in Kurven arbeitet, und darum, wie gut es sich im Alltag anfühlt. Genau das nehmen wir hier unter die Lupe: den Benelli Tornado 550 und die Yamaha MT-10. Beide stehen für Fahrspaß, aber sie verfolgen unterschiedliche Ansätze – und genau daraus ergeben sich klare Stärken und ein paar typische Schwächen.

Grundidee der beiden Motorräder

Der Benelli Tornado 550 wirkt wie ein modernes Naked Bike, das vor allem mit einem stimmigen Gesamtpaket überzeugen will: kompaktere Dimensionen, ein agiles Handling und ein Motor, der sich dynamisch anfühlt. Die Yamaha MT-10 dagegen ist eher die „große“ Variante im Naked-Segment: Sie zielt auf souveräne Performance, ein sehr direktes Ansprechverhalten und eine Ausstattung, die auch auf längeren Touren überzeugt.

Schon hier zeigt sich der Kern des Vergleichs: Der Tornado 550 ist eher auf Leichtigkeit und Alltagstauglichkeit ausgelegt, während die MT-10 stärker auf „mehr“ setzt – mehr Reserven, mehr Durchzug und mehr Premium-Feeling.

Motor und Fahrcharakter: Wie fühlt sich die Leistung an?

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Der Benelli Tornado 550 bringt seine Dynamik so rüber, dass man zügig vorankommt, ohne ständig alles ausreizen zu müssen. Das macht das Motorrad besonders angenehm, wenn die Strecke abwechslungsreich ist: Stadt, Landstraße und schnelle Passagen lassen sich gut dosieren. Die Kraft wirkt dabei eher „zugänglich“ – man kann entspannt fahren und bekommt trotzdem schnell Schub, wenn es darauf ankommt.

Die Yamaha MT-10 spielt dagegen in einer anderen Liga, wenn es um Reserven geht. Der Motor liefert spürbar mehr Durchzug und fühlt sich dadurch auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän an. Das Ansprechverhalten ist oft sehr direkt, und genau das macht die MT-10 besonders reizvoll, wenn man gern zügig beschleunigt oder auf der Landstraße die Gänge konsequent nutzt. Wer häufig mit höherem Tempo unterwegs ist, merkt schnell: Die Yamaha ist weniger „auf Kante“ gefahren, sondern eher „auf Kontrolle“.

Stärken und Schwächen beim Motor

Stärke Benelli: dynamisch, gut dosierbar und alltagstauglich – ideal, wenn Fahrspaß ohne ständiges Hochdrehen gefragt ist.

Schwäche Benelli: bei sehr sportlicher Fahrweise und hohen Geschwindigkeiten fehlt im Vergleich die letzte Reserve.

Stärke Yamaha: mehr Kraftreserven, souveräner Schub und ein sehr „durchziehendes“ Fahrgefühl.

Schwäche Yamaha: wer eher entspannt unterwegs ist, könnte das Leistungsniveau als „zu viel“ empfinden – zumindest, wenn man selten die Möglichkeiten ausreizt.

Fahrwerk und Handling: Agil oder souverän?

Im Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Der Benelli Tornado 550 wirkt leichter zu bewegen und unterstützt eine schnelle, spielerische Linie durch die Kurven. Gerade bei wechselndem Tempo oder wenn die Straße nicht perfekt ist, fühlt sich das Motorrad oft unkompliziert an. Das ist ein großer Pluspunkt für alle, die gern spontan fahren: mal kurz um die Ecke, mal eine Runde über Land, ohne dass man sich erst „einstellen“ muss.

Die Yamaha MT-10 ist dagegen stärker auf Stabilität und Souveränität ausgelegt. In flotten Passagen liegt sie ruhig, vermittelt viel Vertrauen und bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten gut kontrollierbar. Das Fahrwerk arbeitet so, dass man das Motorrad eher „führt“ als „spielt“. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Für sportliche Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, ist genau diese Ruhe ein Vorteil.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

Stärke Benelli: agiles Handling, leichtes Gefühl in der Kurve und gute Alltagstauglichkeit.

Schwäche Benelli: bei sehr sportlicher Gangart kann die Yamaha im Vergleich mehr Stabilitätsreserven bieten.

Stärke Yamaha: souverän bei Tempo, sehr gutes Gefühl für die Linie und mehr „Highspeed-Vertrauen“.

Schwäche Yamaha: wer maximale Leichtigkeit sucht, empfindet die MT-10 im direkten Vergleich manchmal weniger „leichtfüßig“.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es um mehr als reine Bremsleistung. Entscheidend ist, wie gut sich die Verzögerung dosieren lässt und wie stabil das Motorrad dabei bleibt. Der Benelli Tornado 550 bietet ein Bremssystem, das sich für den Alltag und sportliche Landstraßenfahrten gut anfühlt. Die Dosierbarkeit wirkt dabei passend: Man kann früh bremsen, sauber in die Kurve gehen und die Verzögerung kontrolliert dosieren.

Die Yamaha MT-10 setzt im Vergleich noch einen Schritt drauf, vor allem wenn es um kräftiges Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten geht. Das Gefühl beim Bremsen ist oft sehr „direkt“ und vermittelt viel Kontrolle. Dadurch eignet sich die MT-10 besonders, wenn man gern zügig unterwegs ist und auch mal später bremst.

Stärken und Schwächen bei Bremsen

Stärke Benelli: gute Dosierbarkeit und ein stimmiges Bremsgefühl für gemischte Strecken.

Schwäche Benelli: bei sehr ambitionierten Bremsmanövern aus hohen Tempi wirkt die Yamaha im Vergleich souveräner.

Stärke Yamaha: mehr Reserven und sehr kontrolliertes Verzögern.

Schwäche Yamaha: wer selten sportlich bremst, braucht diese Reserven nicht zwingend.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Fokus auf das Wesentliche

Elektronik ist heute ein großes Thema, weil sie nicht nur „Komfort“ bedeutet, sondern auch Sicherheit und Fahrbarkeit. Der Benelli Tornado 550 bringt moderne Features mit, die das Motorrad im Alltag angenehm machen. Besonders hilfreich sind Fahrmodi und die Art, wie das Motorrad die Leistung je nach Situation „übersetzt“. Das sorgt dafür, dass sich das Bike je nach Fahrstil gut anfühlt – vom entspannten Cruisen bis zur sportlicheren Gangart.

Die Yamaha MT-10 ist im Vergleich oft noch stärker auf ein umfassendes Elektronikpaket ausgerichtet. Das merkt man vor allem daran, wie fein sich das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anpassen lässt. Gerade wenn die Strecke wechselt oder wenn man gern variiert (z. B. zwischen sportlich und kontrolliert), wirkt die Yamaha sehr „rund“ in der Abstimmung.

Stärken und Schwächen bei Elektronik

Stärke Benelli: moderne Unterstützung, die das Motorrad unkompliziert und alltagstauglich macht.

Schwäche Benelli: im direkten Vergleich wirkt die Yamaha bei fein abgestimmten Szenarien noch einen Tick „kompletter“.

Stärke Yamaha: sehr stimmige Elektronik-Integration und mehr Anpassungsmöglichkeiten.

Schwäche Yamaha: wer Elektronik eher als „nice to have“ sieht, muss nicht zwingend das Maximum wählen.

Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Runden oder lange Tage?

Die Sitzposition entscheidet stark darüber, wie lange man sich wohlfühlt. Der Benelli Tornado 550 wirkt so, als wäre er für viele Alltagssituationen gemacht: Man sitzt sportlich, aber nicht so kompromisslos, dass jede längere Ausfahrt sofort anstrengend wird. Das macht ihn interessant für Pendler, für Wochenendtouren und für alle, die ein Naked Bike wollen, das nicht nur „für die perfekte Runde“ taugt.

Die Yamaha MT-10 bietet ebenfalls eine sportliche Sitzposition, aber mit dem Charakter eines Bikes, das auch längere Strecken gut abkann. Durch die souveräne Fahrweise und die Stabilität fühlt sich die Yamaha auf Touren oft entspannter an, als man es vom ersten Eindruck her erwartet. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, wird die Yamaha eher als „Reise-nah“ wahrnehmen.

Stärken und Schwächen bei Ergonomie

Stärke Benelli: unkompliziertes Handling und eine Sitzposition, die im Alltag gut funktioniert.

Schwäche Benelli: bei sehr langen Tagen kann die sportliche Ausrichtung im Vergleich stärker ins Gewicht fallen.

Stärke Yamaha: mehr Laufruhe und Komfortgefühl über längere Strecken.

Schwäche Yamaha: wer maximale Leichtigkeit und „kleines Bike“-Gefühl sucht, könnte die MT-10 als etwas präsenter empfinden.

Alltag, Kosten und Wartung: Was bedeutet der Vergleich in der Praxis?

Im Alltag zählen Faktoren wie Wartungsfreundlichkeit, Verfügbarkeit von Teilen, Service-Struktur und die Frage, wie „stressfrei“ sich das Motorrad betreiben lässt. Der Benelli Tornado 550 ist in diesem Vergleich besonders interessant, wenn ein gutes Gesamtpaket im Vordergrund steht und man ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein Projekt anfühlt. Die Yamaha punktet zusätzlich mit dem typischen Eindruck, dass sie in vielen Regionen gut betreut wird und sich im Betrieb sehr etabliert anfühlt.

Beim Thema Kosten ist es weniger „billig vs. teuer“, sondern eher: Welche Art von Fahrspaß bekommt man für das investierte Budget? Die Benelli wirkt wie die Wahl, wenn man viel Fahrgefühl für den Alltag will. Die Yamaha ist eher die Wahl, wenn man das Motorrad auch dann noch gern fährt, wenn man sportlicher unterwegs ist und mehr Reserven ausnutzen möchte.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Benelli Tornado 550 ist besonders passend für Fahrer, die ein Naked Bike suchen, das sich leicht bewegt, im Alltag Spaß macht und sich auf der Landstraße dynamisch anfühlt, ohne dass man ständig am Limit fahren muss. Wer gern kurvig fährt, häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das unkompliziert bleibt, trifft mit dem Tornado 550 eine sehr stimmige Wahl.

Die Yamaha MT-10 passt vor allem für alle, die mehr Leistung und mehr Reserven wollen – und die das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Touren genießen möchten. Wer sportlich fährt, gern später bremst, viel Durchzug nutzt und eine sehr souveräne Gesamtcharakteristik sucht, wird mit der MT-10 deutlich mehr „Biss“ und Stabilität im Vergleich erleben.

Fazit:

Der Benelli Tornado 550 ist die bessere Wahl, wenn ein agiles, alltagstaugliches Naked Bike im Fokus steht: leicht zu bewegen, gut dosierbar im Fahrgefühl und ideal für gemischte Strecken. Er punktet vor allem dort, wo unkomplizierter Fahrspaß zählt – Stadt, Landstraße und spontane Touren. Die Yamaha MT-10 gewinnt dagegen den Vergleich, wenn es um souveräne Performance, mehr Reserven und ein sehr kontrolliertes Fahrverhalten bei flotter Gangart geht. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die das Motorrad auch auf längeren Strecken und bei höheren Tempi gern nutzen und die zusätzliche Stabilität sowie die umfassendere Elektronik-Integration spüren möchten.

Kurz gesagt: Benelli für den dynamischen Alltag mit leichtem Handling, Yamaha für mehr Power, mehr Ruhe bei Tempo und ein rundes Gesamtpaket für sportliche Touren.

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