| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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Benelli Tornado 550 vs Yamaha XSR 700 Xtribute – der Roadster-Vergleich
Wenn zwei Roadster aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Genau das macht den Vergleich zwischen der Benelli Tornado 550 und der Yamaha XSR 700 Xtribute so spannend: Beide Motorräder setzen auf einen modernen Mix aus Charakter, Alltagstauglichkeit und einem Look, der nicht nach „Mainstream“ aussieht. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie sich fahren lassen, wie sie sich im Alltag anfühlen und wie sie ihre Stärken ausspielen.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – ohne die Motorräder auf einzelne Werte zu reduzieren. Denn am Ende zählt, wie sich Motor, Fahrwerk und Ergonomie im echten Fahrbetrieb ergänzen.
Design und Gesamteindruck: Retro-Vibe trifft auf modernen Roadster-Anspruch
Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt sehr bewusst mit dem Retro-Charakter: Rundliche Formen, stimmige Proportionen und ein stimmiges Gesamtbild, das auch im Stand wirkt. Die Optik ist dabei nicht nur Deko, sondern Teil des Fahrgefühls – man sitzt „klassisch“ und fühlt sich schnell in der Rolle eines Roadster-Fahrers.
Die Benelli Tornado 550 wirkt dagegen etwas moderner und kantiger im Auftritt. Der Look ist ebenfalls roadster-typisch, aber mit einer eigenen Handschrift, die eher nach „aktueller Interpretation“ als nach reiner Retro-Reminiszenz aussieht. Wer ein Motorrad sucht, das sich optisch klar positioniert, findet hier eine Alternative, die nicht nach Kopie wirkt.
Motor und Charakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motor geht es nicht nur darum, wie stark ein Motorrad „auf dem Papier“ ist, sondern wie es die Kraft nutzbar macht. Die Yamaha XSR 700 Xtribute zeigt typischerweise einen Charakter, der sich besonders in der Stadt und auf Landstraßen angenehm dosieren lässt. Das Ansprechverhalten wirkt oft spontan, und das Motorrad lässt sich in vielen Situationen ohne großes „Planen“ fahren. Dadurch entsteht ein entspanntes Gefühl, wenn es um häufiges Beschleunigen, Beschleunigungswechsel und entspanntes Cruisen geht.
Die Benelli Tornado 550 setzt ebenfalls auf einen lebendigen Motor, der sich gut in den Alltag integrieren lässt. Im Vergleich zur Yamaha steht häufig das Gefühl im Vordergrund, dass die Benelli ihre Stärken besonders dann ausspielt, wenn man etwas aktiver fährt: Gas auf, Linie halten, und das Motorrad begleitet den Fahrer dynamischer. Das kann gerade auf kurvigen Strecken Spaß machen, während die Yamaha eher „smooth“ und souverän wirkt.
Zwischenfazit Motor
Wer ein Motorrad bevorzugt, das sich im Alltag leichtfüßig und spontan anfühlt, liegt mit der Yamaha XSR 700 Xtribute oft richtig. Wer dagegen mehr Lust auf aktives Fahren hat und das Motorrad als „Mitspieler“ erleben möchte, findet in der Benelli Tornado 550 eine spannende Alternative.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Konzepte gedacht sind. Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt häufig wie ein Motorrad, das auf ruhige Kontrolle ausgelegt ist: Geradeauslauf und Stabilität passen, und in Kurven vermittelt sie ein Gefühl von „Zuverlässigkeit“. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Strecke wechselt – von Stadtverkehr zu Landstraße, von glattem Asphalt zu etwas unruhigerem Belag.
Die Benelli Tornado 550 kann sich im Vergleich dazu oft agiler anfühlen. Das bedeutet nicht automatisch „härter“ oder „unruhiger“, sondern eher: Das Motorrad reagiert schneller auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, die Linie aktiv zu gestalten. Wer gerne zügig fährt oder Kurven bewusst ansteuert, wird diese Eigenschaft schnell schätzen.
Kurvengefühl im Vergleich
Die Yamaha punktet tendenziell mit souveränem Kurvengefühl und einem ruhigen Gesamtpaket. Die Benelli punktet eher mit direkterem Ansprechverhalten und dem Eindruck, dass man das Motorrad stärker „mitlenkt“ – ideal für Fahrer, die Dynamik suchen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei Bremsen entscheidet nicht nur die reine Bremskraft, sondern auch die Dosierbarkeit. Die Yamaha XSR 700 Xtribute vermittelt dabei oft ein sehr kontrolliertes Gefühl: Man kann Verzögerung fein dosieren, was im Stadtverkehr und bei wechselnden Situationen ein echter Vorteil ist. Gerade wenn Ampeln, Kreisverkehre oder unerwartete Bremsmanöver den Alltag bestimmen, ist dieses „Berechenbar-Sein“ Gold wert.
Die Benelli Tornado 550 kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt im Vergleich aber häufig etwas „direkter“ in der Reaktion. Das ist positiv, wenn man gerne zügig verzögert und das Motorrad schnell zum Stehen bringen möchte. Gleichzeitig profitieren Fahrer, die eine sehr sanfte Dosierung bevorzugen, oft von dem ruhigen Gefühl, das die Yamaha vermittelt.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Komfort
Roadster sind oft die Kategorie, in der Ergonomie besonders wichtig ist: Man sitzt aufrecht genug, um entspannt zu bleiben, aber sportlich genug, um nicht „wie auf einem Sofa“ zu fahren. Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt dabei häufig wie ein Motorrad, das für viele Körpergrößen gut funktioniert und im Alltag angenehm bleibt. Die Sitzposition unterstützt ein entspanntes Handling, ohne dass man nach kurzer Zeit das Gefühl hat, man müsse sich „zurechtbiegen“.
Die Benelli Tornado 550 bietet ebenfalls eine alltagstaugliche Haltung. Im Vergleich zur Yamaha kann sie sich jedoch je nach Fahrstil etwas anders anfühlen: Wer gerne etwas aktiver sitzt und die Arme/Schultern bewusst einsetzt, findet oft eine gute Passform. Für sehr lange Strecken entscheidet am Ende aber vor allem, wie gut die Sitzposition zur eigenen Statur passt.
Für den Alltag entscheidend
Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich. Die Yamaha wirkt dabei oft „universeller“ im Komfortgefühl, während die Benelli eher dann überzeugt, wenn der Fahrer aktiv mitarbeitet und die Dynamik nutzt.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, was im Alltag sinnvoll ist. Die Yamaha XSR 700 Xtribute punktet häufig mit einem stimmigen Gesamtpaket, das sich wie aus einem Guss anfühlt. Das betrifft Bedienlogik, Übersicht und das Gefühl, dass alles dort sitzt, wo man es erwartet.
Die Benelli Tornado 550 kann im Vergleich besonders interessant sein, wenn man ein Motorrad sucht, das sich nicht nur auf den ersten Blick gut macht, sondern auch im Alltag pragmatisch funktioniert. Gerade wer Wert darauf legt, dass das Motorrad „einfach mitfährt“ und nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, findet hier eine solide Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 700 Xtribute – typische Stärken
- Sehr stimmiges Gesamtgefühl aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie
- Kontrollierte Dosierbarkeit bei Bremsen und im Fahrbetrieb
- Allround-Charakter für Stadt, Landstraße und entspannte Touren
Yamaha XSR 700 Xtribute – mögliche Schwächen
- Wer maximale „Direktheit“ sucht, könnte die Yamaha im Vergleich etwas ruhiger empfinden
- Je nach Geschmack kann der Retro-Look stärker im Vordergrund stehen als bei neutraleren Designs
Benelli Tornado 550 – typische Stärken
- Agiles Fahrgefühl und aktives Handling
- Eigenständiger Charakter im Design und in der Fahrweise
- Spaßfaktor auf kurvigen Strecken durch dynamisches Ansprechverhalten
Benelli Tornado 550 – mögliche Schwächen
- Wer ein besonders „universelles“ Komfort-Setup sucht, sollte die Passform individuell prüfen
- Je nach Fahrstil kann die Benelli stärker nach „Mitfahren“ verlangen
Welche Wahl passt? Empfehlung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen Benelli Tornado 550 und Yamaha XSR 700 Xtribute hängt vor allem davon ab, wie gefahren wird. Beide Motorräder sind keine „Showpieces“, sondern Roadster, die man regelmäßig nutzen möchte. Trotzdem gibt es klare Tendenzen.
Für wen ist die Yamaha XSR 700 Xtribute die bessere Wahl?
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht beherrschbar anfühlt, im Alltag komfortabel und souverän bleibt und bei wechselnden Strecken zuverlässig funktioniert. Wer gerne entspannt fährt, aber trotzdem ein gutes Gefühl für Kontrolle und Dosierung möchte, findet in der Yamaha häufig die stimmigere Basis.
Für wen ist die Benelli Tornado 550 die bessere Wahl?
Die Benelli Tornado 550 passt besonders gut, wenn der Fokus stärker auf Agilität, direktem Handling und aktivem Fahrstil liegt. Wer Kurven mag, gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad als dynamischen Partner erleben möchte, wird mit der Benelli oft mehr „Fahrspaß pro Bewegung“ spüren.
Fazit:
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist die rundere Wahl für alle, die ein Roadster-Paket suchen, das im Alltag besonders stimmig funktioniert: kontrollierbar, angenehm zu dosieren und mit einem souveränen Gesamtgefühl. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Touren plant oder einfach ein Motorrad möchte, das sich schnell vertraut anfühlt, bekommt hier eine starke Empfehlung.
Die Benelli Tornado 550 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn mehr Dynamik gewünscht ist: agiles Handling, ein spürbar aktiveres Fahrgefühl und ein Motorrad, das Kurven und zügige Passagen gerne mitnimmt. Wer gerne selbst „mitlenkt“, das Motorrad dynamisch nutzt und dabei einen eigenständigen Charakter schätzt, findet in der Benelli eine sehr passende Alternative.
Kurz gesagt: Yamaha für souveränen Allround-Komfort, Benelli für mehr Agilität und aktiven Fahrspaß.