| UVP | 6.669 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- komfortables, vertrauensweckendes Fahrverhalten
- brummeliger Sound, erinnert an Boxer
- einfache Bedienung
- vermittelt sehr souveränes Fahrgefühl
- mächtige Optik
- für einen Einsteiger recht schwer
- Leistung wird zu Zweit mit Gepäck dünn
- Bremsen vorne benötigen Kraft
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 895 | mm |
| Höhe | 1.480 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Einstellbare Upside-Down-Gabel Ø 50mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 -19 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | zwei schwimmend gelagerte Wave Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radial-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Es ist schon erstaunlich, was Benelli für diesen Preis auf die Beine stellt. Wer jetzt denkt, dass dieses Bike bei diesem Preis ja nur Schrott sein kann, den müssen wir eines Besseren belehren. Die TRK 502 X ist ein gutes Motorrad, wenn auch mit überschaubarer Leistung und einfacher Ausstattung. Sie fährt toll, lässt sich gut bedienen und macht optisch mächtig was her. Da wird der eine oder andere A2-Führerschein-Inhaber sicherlich schwach werden. Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Benelli Deutschland für diesen Test zur Verfügung gestellt - vielen Dank!Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
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Benelli TRK 502 X vs. Kawasaki Meguro S1: Vergleich für Alltag, Touren und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Soll es eher ein vielseitiges Reisegerät sein, das auch abseits der Komfortzone souverän bleibt – oder ein Motorrad mit klarer Retro-Identität, das auf der Straße besonders viel Charakter ausspielt? Der Vergleich zwischen Benelli TRK 502 X und Kawasaki Meguro S1 führt genau dorthin. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als nur „von A nach B“. Gleichzeitig unterscheiden sie sich spürbar in Ausrichtung, Fahrgefühl und dem, was man von ihnen im Alltag erwartet.
Grundidee und Motorrad-Charakter
Benelli TRK 502 X: Reiseenduro mit Fokus auf Vielseitigkeit
Die Benelli TRK 502 X ist als Reiseenduro gedacht: Sie wirkt wie ein Motorrad, das Touren liebt, Gepäck nicht als Problem sieht und auch dann noch Spaß macht, wenn die Route nicht perfekt geteert ist. Das merkt man an der Gesamtkonzeption: Der Aufbau zielt auf Stabilität, Komfort und eine entspannte Sitzposition, damit längere Strecken nicht „anstrengend“ werden, sondern eher zu einem Erlebnis.
Kawasaki Meguro S1: Retro-Feeling mit straßenorientiertem Anspruch
Die Kawasaki Meguro S1 steht dagegen für eine andere Philosophie. Sie bringt Retro-Design und eine klare Straßenorientierung zusammen. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen das Aussehen, die Haltung und das unmittelbare Fahrgefühl eine große Rolle spielen. Wer ein Bike sucht, das auf dem Asphalt besonders lebendig wirkt und dabei eine eigenständige Optik mitbringt, findet hier eine spannende Alternative.
Vergleich der Fahrdynamik: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Motor und Ansprechverhalten
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind auf „Alltagstauglichkeit“ ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Benelli TRK 502 X wirkt in der Praxis oft wie ein Motor, der gleichmäßig zieht und für längere Fahrten angenehm zu dosieren ist. Das unterstützt ein entspanntes Tempo und macht Überholmanöver oder spontane Beschleunigungen unkompliziert.
Die Kawasaki Meguro S1 setzt dagegen stärker auf das Gefühl, das man beim Fahren sofort wahrnimmt. Das Ansprechverhalten und die Art, wie der Motor die Drehzahl aufnimmt, wirken oft direkter und „motorradtypischer“ im Sinne von: Man spürt schneller, was man gerade anfordert. Dadurch kann die S1 besonders auf kurvigen Strecken oder bei kürzeren Ausfahrten überzeugen.
Getriebe, Schaltgefühl und Fahrbarkeit
Beide Modelle lassen sich im Alltag gut bewegen, doch die Prioritäten unterscheiden sich. Die Benelli spielt ihre Stärken aus, wenn man gleichmäßig fährt und das Motorrad „mitlaufen“ lässt. Die Kawasaki wirkt dagegen oft dann besonders stimmig, wenn man aktiver fährt und die Drehzahl bewusst nutzt. Das ist keine Frage von „besser oder schlechter“, sondern eher davon, welche Art von Fahrstil zum eigenen Anspruch passt.
Fahrwerk und Komfort: Stabilität vs. Agilität
Benelli TRK 502 X: Komfort und Ruhe für lange Strecken
Die Benelli TRK 502 X ist spürbar auf Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Stabilität, besonders wenn die Straße nicht ganz sauber ist oder wenn man über längere Zeit in einem gleichmäßigen Rhythmus unterwegs ist. Gerade bei Touren ist das ein echter Pluspunkt: Das Motorrad bleibt berechenbar, und die Belastung für Handgelenke und Rücken wirkt geringer als bei Bikes, die stärker auf sportliche Härte ausgelegt sind.
Kawasaki Meguro S1: Straßenlage mit direktem Feedback
Die Kawasaki Meguro S1 liefert ein anderes Feedback. Sie wirkt oft agiler und „näher“ am Fahrer, was sich besonders in der Kurvenfahrt bemerkbar macht. Wer gerne zügig durch den Verkehr gleitet oder Kurven dynamisch angeht, wird das direkte Gefühl mögen. Gleichzeitig ist die S1 weniger auf „Reise-Universalität“ getrimmt, sondern eher auf den Spaßfaktor auf der Straße.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typisches Bild: Die Benelli TRK 502 X zielt auf souveräne Verzögerung und ein gut dosierbares Ansprechverhalten, damit man in Alltagssituationen schnell reagieren kann. Die Kawasaki Meguro S1 kann ebenfalls mit einer stimmigen Bremsleistung überzeugen, wirkt aber in der Praxis häufig etwas „sportlicher“ im Gefühl. Entscheidend ist: Beide Motorräder vermitteln genug Vertrauen, um im Alltag sicher zu fahren – die Unterschiede liegen eher darin, wie fein man die Verzögerung dosiert und wie sich die Bremskraft im Fahrgefühl anfühlt.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Handling und Sicht
Ergonomie der Benelli: entspannter für Touren
Die Benelli TRK 502 X bietet eine Sitzposition, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur kurze Runden drehen, sondern regelmäßig unterwegs sind. Auch das Handling im Stadtverkehr ist solide, wirkt aber insgesamt mehr „tourenorientiert“ als „kompakt-schlank“.
Ergonomie der Kawasaki: kompakt im Gefühl, klar im Stil
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt ergonomisch anders: Sie bringt eine Haltung mit, die oft als lebendiger und direkter wahrgenommen wird. Das kann im Alltag Vorteile bringen, wenn man häufig abbiegt, sich durch den Verkehr bewegt oder einfach gerne „aktiv“ fährt. Wer allerdings sehr lange Strecken mit möglichst wenig Ermüdung plant, sollte die Sitzposition individuell prüfen, weil der Charakter stärker auf Fahrspaß und Stil ausgelegt ist.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Benelli TRK 502 X: Reise-Setup und Erweiterbarkeit
Die Benelli TRK 502 X punktet in der Praxis oft dort, wo man im Alltag flexibel sein möchte: Sie wirkt wie ein Motorrad, das sich gut für Touren vorbereiten lässt. Dazu gehören typische Reise-Aspekte wie Stauraum-Optionen, die generelle „Reise-Logik“ im Aufbau und ein Gesamtkonzept, das nicht nur auf die erste Ausfahrt ausgelegt ist.
Kawasaki Meguro S1: Stil, Charakter und straßennahe Details
Die Kawasaki Meguro S1 setzt stärker auf den Charakter und die stimmige Gesamtwirkung. Das Motorrad wirkt wie ein „Statement“ auf zwei Rädern. In der Praxis bedeutet das: Wer vor allem Wert auf Design, Fahrgefühl und eine klare Straßenorientierung legt, wird die S1 als besonders passend empfinden. Für sehr reiseintensive Touren mit viel Gepäck ist die Ausrichtung weniger „typisch Reiseenduro“, kann aber dennoch Spaß machen – nur eben mit anderer Priorität.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli TRK 502 X
- Vielseitiger Reisecharakter: passt gut zu Touren und wechselnden Streckenbedingungen.
- Komfortorientiertes Fahrgefühl: wirkt auf längeren Strecken entspannter.
- Praktische Gesamtkonzeption: wirkt wie ein Motorrad, das man „weiterdenken“ kann (z. B. für Ausrüstung und Touren).
Schwächen der Benelli TRK 502 X
- Weniger Fokus auf reines Straßen-„Direktgefühl“: wer maximal agil und verspielt sucht, könnte die Ausrichtung weniger treffen.
- Charakter eher funktional: optisch und vom Konzept her nicht so stark „Retro-Statement“ wie die S1.
Stärken der Kawasaki Meguro S1
- Starker Stil und klare Identität: Retro-Charakter macht jede Fahrt besonders.
- Direktes Fahrfeedback: kann auf der Straße sehr lebendig wirken.
- Kurven- und Fahrspaß-Fokus: eignet sich gut für dynamische Ausfahrten.
Schwächen der Kawasaki Meguro S1
- Weniger „Reise-Allrounder“-Ausrichtung: für sehr tourenlastige Einsätze mit viel Gepäck ist die Priorität anders.
- Ergonomie kann stärker vom persönlichen Geschmack abhängen: Sitzgefühl sollte vor dem Kauf getestet werden.
Für wen welches Motorrad besser passt
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „objektiv besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Alltag und Fahrstil passt.
Benelli TRK 502 X: die richtige Wahl für Touren und Vielseitigkeit
Die Benelli TRK 502 X ist besonders passend, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen, wenn unterschiedliche Streckenbedingungen vorkommen oder wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich als Reisegerät anfühlt. Wer Wert auf Komfort, Stabilität und ein Konzept legt, das sich für Touren gut erweitern lässt, trifft hier häufig die bessere Wahl.
Kawasaki Meguro S1: die richtige Wahl für Stil und straßenorientierten Fahrspaß
Die Kawasaki Meguro S1 eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem auf der Straße unterwegs sind, die Retro-Optik lieben und ein Motorrad möchten, das sich lebendig und direkt anfühlt. Wer Kurvenfahrten, kurze Ausfahrten und das „Motorradgefühl“ in den Vordergrund stellt, wird mit der S1 sehr wahrscheinlich mehr Freude haben.
Fazit:
Die Benelli TRK 502 X ist der bessere Griff, wenn ein vielseitiges Motorrad für Touren gesucht wird: Sie wirkt komfortorientiert, stabil im Fahrgefühl und passt besonders gut zu längeren Strecken sowie zu einem Alltag, in dem das Motorrad flexibel eingesetzt wird. Die Kawasaki Meguro S1 ist dagegen die Wahl für alle, die vor allem auf der Straße fahren, Retro-Design mögen und ein direkteres, lebendigeres Fahrgefühl suchen. Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse: Die Benelli steht für Reise- und Komfortdenken, die Kawasaki für Stil und straßennahe Dynamik. Wer häufig unterwegs ist und ein „Allround-Reisegerät“ möchte, findet in der TRK 502 X den passenden Charakter. Wer dagegen das Motorrad als Ausdruck und als Spaßmaschine für die Straße sieht, wird mit der Meguro S1 deutlich mehr Begeisterung spüren.