| UVP | 8.299 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 21.390 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Preis/Leistung!!
- Viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- gut ablesbares TFT Display
- gutmütige Fahreigenschaften
- schöner Sound dank 180 Grad Hubzapfenversatz
- hochwertige Reifen
- etwas schwer
- Koffersystem fummelig anzubringen
- außer ABS keine technischen Extras
- Navigation kompliziert einzurichten
- satte Straßenlage
- 1.000 km Stück kein Problem
- luxuriöser Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- voll ausgestattet nicht ganz billig
- schwer -> eingeschränkte Rangierfähigkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
| Gewicht | 279 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 5 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 698 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
Fahrleistungen
| Leistung | 70 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 70 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 435 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 526 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 50 mm USD-Telegabel vorne, nicht einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein in Zugstufendämpfung und Vorspannung einstellbar (Federweg 154)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli TRK 702 ist ein gut gemachtes Adventure-Bike für die Straße. Wer lieber bzw. öfter im Gelände unterwegs ist, der sollte sich die TRK 702 X mit 19 Zoll Felge vorne, längeren Federwegen und Mischbereifung ansehen. Die TRK überrascht mit einem erwachsenen Auftritt und wohlwollenden Fahreigenschaften. Der 70 PS Reihentwin macht Spaß und klingt für unsere Ohren sehr gut. Durch den Stahl-Gitterrohrrahmen macht die Maschine auch optisch einiges her. Der eigentliche Knüller bei diesem Bike ist aber ohne Frage der Preis: 7.299 Euro - da muss sich die Konkurrenz warm anziehen!Fazit - was bleibt hängen
Wenn ein echter Reise-Tourer, dann RT! Allerdings nur dann, wenn man auf der Straße bleibt. Für Schotter oder Gelände ist die RT gänzlich ungeeignet. Wer aber möglichst komfortabel (und schnell?) von Hamburg nach München kommen will, der wird auf der BMW R 1250 RT nicht nur seinen Spaß haben, sondern auch völlig entspannt ankommen. Da die RT auch statt Kette einen Kardanantrieb hat, muss man auch nicht ständig Kettenpflege betreiben.Die zahlreichen technischen Features inkl. des QuickShifters braucht man vielleicht nicht unbedingt, aber sie funktionieren alle blendend und lassen sich vor allem leicht bedienen. Die Lautsprecher vorne wirken dabei vielleicht ein bisschen nach Alt-Herren-Bike, aber wir müssen zugeben: Wir haben sie genutzt und es genossen. Vielleicht gehören wir aber auch einfach schon zur typischen RT-Generation ...
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - vielen Dank.
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Benelli TRK 702 vs BMW R 1250 RT – Vergleich für Touring, Komfort und Alltag
Wer ein Motorrad sucht, das auf längeren Strecken souverän bleibt und im Alltag nicht nur „irgendwie“ funktioniert, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Benelli TRK 702 und der BMW R 1250 RT. Beide stehen für Tourentauglichkeit, aber sie gehen den Weg dorthin mit unterschiedlicher Philosophie. Die Benelli wirkt dabei wie ein pragmatischer Allrounder mit Reiseambitionen, während die BMW R 1250 RT klar als Premium-Tourer positioniert ist – mit Fokus auf Komfort, Fahrassistenz und einem sehr runden Gesamtpaket.
Grundidee: Reise-Allrounder vs. Premium-Tourer
Die Benelli TRK 702 ist als modernes Motorrad für Alltag und Ausflüge gedacht, das sich mit Gepäck und längeren Etappen ebenfalls wohlfühlt. Der Charakter ist eher „leicht zu bewegen“ und unkompliziert: Man steigt ein, fährt los und muss sich nicht ständig mit Speziallösungen beschäftigen. Gerade auf kurvigen Strecken und bei wechselnden Bedingungen spielt das Konzept seine Stärken aus.
Die BMW R 1250 RT dagegen ist ein ausgewiesenes Tourenmotorrad. Die RT ist darauf ausgelegt, lange Strecken entspannt zu absolvieren – mit hoher Laufruhe, starkem Antrieb und einem Setup, das auf Komfort und Sicherheit getrimmt ist. Wer häufig Autobahn fährt, viel Tageskilometer macht oder einfach möglichst wenig „Arbeit“ im Fahrbetrieb haben möchte, findet hier eine klare Ausrichtung.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im Vergleich
Beim Antrieb zeigen sich die größten Unterschiede im Fahrgefühl. Die Benelli TRK 702 liefert ein Ansprechverhalten, das sich gut dosieren lässt und sich besonders auf der Landstraße angenehm anfühlt. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für geradeaus gedacht ist, sondern auch für dynamisches Fahren in der Region. Die Kraftentfaltung wirkt dabei eher „direkt“ und unterstützt ein zügiges Vorankommen ohne dass man ständig in bestimmte Drehzahlbereiche „eingreifen“ muss.
Die BMW R 1250 RT setzt auf den typischen Boxer-Charakter und zielt stärker auf souveränes Gleiten. Im Vergleich wirkt die BMW häufig wie das Motorrad, das auch bei konstantem Tempo und langen Etappen entspannt bleibt. Gerade bei Autobahnfahrten oder wenn es bergauf geht, spielt die RT ihre Stärke aus: gleichmäßige Kraft, ruhige Motorarbeit und ein Fahrgefühl, das weniger nach „Gas geben“ und mehr nach „mitnehmen lassen“ klingt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Benelli TRK 702: punktet mit einem unkomplizierten, lebendigen Antrieb, der sich gut für abwechslungsreiche Strecken eignet. Als mögliche Schwäche kann man – je nach Fahrstil – empfinden, dass sie nicht ganz so „tourig“ im Sinne von maximaler Langstreckenruhe wirkt wie die RT.
BMW R 1250 RT: überzeugt mit Laufruhe und Durchzug, der lange Strecken angenehm macht. Als Gegenpol kann die BMW für manche Fahrer weniger „leichtfüßig“ wirken, wenn es sehr eng und spielerisch wird – das ist aber eher dem Tourenfokus geschuldet als einem echten Nachteil.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Im Handling zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die Benelli TRK 702 wirkt im Vergleich oft agiler: Sie lässt sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen leichter „positionieren“. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendtour genutzt wird, sondern auch für Pendelstrecken oder spontane Fahrten.
Die BMW R 1250 RT ist dagegen auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass Unebenheiten weniger „durchkommen“ und die Maschine bei höheren Geschwindigkeiten ruhig bleibt. In der Praxis bedeutet das: weniger Ermüdung, mehr Gelassenheit – vor allem, wenn die Strecke lang ist und man nicht ständig aktiv gegensteuern möchte.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
Benelli TRK 702: Stärke ist das handliche Gefühl und die gute Portion Agilität. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr langen Autobahnphasen nicht ganz die gleiche „Premium-Ruhe“ vermittelt wie die RT.
BMW R 1250 RT: Stärke ist die souveräne Stabilität und der Komfortfokus. Schwäche im Vergleich: In engen Situationen oder beim häufigen Rangieren kann das größere Tourenpaket weniger spontan wirken.
Windschutz und Sitzkomfort: Entscheidend für lange Strecken
Beim Touring ist Windschutz oft der Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „wird anstrengend“. Die BMW R 1250 RT ist hier klar im Vorteil: Die RT ist als Tourer konstruiert, bei dem der Fahrer möglichst entspannt bleibt. Der Wind wird spürbar besser abgeschirmt, was sich besonders bei längeren Autobahnabschnitten bemerkbar macht.
Die Benelli TRK 702 bietet ebenfalls einen brauchbaren Windschutz und eine Sitzposition, die für viele Fahrer alltagstauglich ist. Im Vergleich ist sie jedoch eher ein Motorrad, das man für Touren nutzt, ohne dass es sich wie ein „Reise-Sessel“ anfühlt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – es hängt davon ab, wie viel Zeit auf der Autobahn oder im Dauertempo verbracht wird.
Stärken und Schwächen bei Komfort
Benelli TRK 702: Stärke ist der unkomplizierte Komfort für gemischte Einsätze. Schwäche im Vergleich: Bei sehr langen, windigen Etappen kann die BMW die Nase vorn haben.
BMW R 1250 RT: Stärke ist der Touring-Komfort mit besserer Abschirmung und entspannterem Fahrgefühl. Schwäche: Wer vor allem kurze Strecken fährt, zahlt mit dem RT-Konzept unter Umständen mehr „Motorrad“ als nötig.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Benelli TRK 702 wirkt im Vergleich als modernes Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert: Fahrmodi und Assistenzfunktionen sollen das Fahren erleichtern, ohne das Gefühl zu erzeugen, dass man ständig „durch Menüs“ navigiert. Das passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das sich natürlich anfühlt.
Die BMW R 1250 RT geht einen Schritt weiter: Als Premium-Tourer ist sie stärker darauf ausgelegt, den Fahrer aktiv zu unterstützen und den Komfort zu erhöhen. Im Vergleich wirkt die RT häufig wie das Motorrad, das nicht nur fährt, sondern auch „mitdenkt“ – besonders auf langen Strecken, bei wechselnden Bedingungen oder wenn man einfach möglichst entspannt ankommen möchte.
Stärken und Schwächen bei Elektronik
Benelli TRK 702: Stärke ist die pragmatische Bedienung und der Fokus auf Fahrbarkeit. Schwäche: Wer maximale Assistenz und Premium-Integration erwartet, wird bei der BMW eher fündig.
BMW R 1250 RT: Stärke ist die Tourer-typische Elektronik- und Komforttiefe. Schwäche: Der Premium-Anspruch kann sich auch im Aufwand widerspiegeln – wer es bewusst simpel mag, könnte das als „zu viel“ empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in kritischen Momenten
Bei Bremsen und Sicherheit zählt vor allem das Zusammenspiel aus Bremsleistung, Dosierbarkeit und Stabilität. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1250 RT wirkt tendenziell wie das Motorrad, das auf maximale Sicherheit und Kontrolle ausgelegt ist – passend zum Tourenprofil. Die Benelli TRK 702 bietet ebenfalls solide Bremsen und ein gutes Gefühl beim Anhalten, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das auf sportlich-pragmatische Nutzung ausgelegt ist.
Unterm Strich gilt: Beide können Vertrauen geben, aber die RT spielt ihre Stärken besonders aus, wenn es um hohe Geschwindigkeiten, lange Strecken und häufige Lastwechsel geht.
Gepäck, Alltag und Alltagstauglichkeit
Tourentauglichkeit zeigt sich nicht nur im Fahrgefühl, sondern auch darin, wie gut sich das Motorrad für Gepäck, Koffer und längere Aufenthalte nutzen lässt. Die BMW R 1250 RT ist dafür bekannt, dass sie als „Reisemittel“ gedacht ist: Gepäckkonzepte und die Gesamtergonomie sind auf längere Reisen ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn regelmäßig Koffer, Topcase oder Zubehör im Spiel sind.
Die Benelli TRK 702 ist im Vergleich flexibler im Sinne von „einfach losfahren“. Sie eignet sich gut, wenn Gepäck vorhanden ist, aber nicht zwingend jedes Detail auf maximale Reiseoptimierung getrimmt sein muss. Für viele Fahrer ist das genau der richtige Kompromiss: ausreichend Reise-Setup, ohne dass das Motorrad im Alltag zu „schwer“ im Kopf wird.
Preis-Leistung und Zielgruppe: Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird besonders spannend, wenn man die Zielgruppe betrachtet. Die Benelli TRK 702 wirkt wie die Option für Fahrer, die ein modernes Motorrad suchen, das Touren kann, aber im Alltag nicht zu speziell wird. Sie ist häufig die bessere Wahl, wenn das Budget eine Rolle spielt und das Motorrad vielseitig eingesetzt werden soll: Stadt, Landstraße, Wochenendtour und gelegentlich längere Etappen.
Die BMW R 1250 RT ist dagegen die Wahl für Fahrer, die Komfort, Premium-Integration und maximale Langstreckenstärke priorisieren. Wenn häufig Autobahn gefahren wird, lange Tagesetappen anstehen oder man möglichst wenig „Fahrarbeit“ möchte, spielt die RT ihre Stärken besonders deutlich aus. Der Mehrwert liegt weniger in „mehr Leistung“ als in der Summe aus Ruhe, Windschutz, Elektronik und dem insgesamt sehr runden Tourenpaket.
Typische Einsatzprofile im Vergleich
Benelli TRK 702: ideal für gemischte Nutzung, kurvige Strecken, Alltag und Touren, bei denen das Motorrad nicht zum reinen Reisegerät wird.
BMW R 1250 RT: ideal für Vielreisende, lange Autobahnabschnitte, Komfortfokus und Fahrer, die Premium-Touring wirklich auskosten möchten.
Fazit:
Die Benelli TRK 702 und die BMW R 1250 RT sind beide tourentauglich, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Benelli überzeugt im Vergleich vor allem mit einem unkomplizierten, agilen Fahrgefühl und einem Konzept, das Alltag und Touren gut mischt. Wer ein Motorrad sucht, das sich auf der Landstraße lebendig anfühlt, spontan nutzbar bleibt und auch längere Fahrten ohne „Reisezwang“ ermöglicht, findet in der TRK 702 eine stimmige Wahl.
Die BMW R 1250 RT spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es auf Komfort, Windschutz, Stabilität und Premium-Unterstützung ankommt. Für lange Etappen, häufige Autobahnfahrten und Fahrer, die möglichst entspannt ankommen möchten, ist die RT im Gesamtpaket die passendere Option. Kurz gesagt: TRK 702 für vielseitige Touren und Agilität, R 1250 RT für Premium-Touring und maximalen Langstreckenkomfort.