| UVP | 8.299 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 6.999 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Preis/Leistung!!
- Viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- gut ablesbares TFT Display
- gutmütige Fahreigenschaften
- schöner Sound dank 180 Grad Hubzapfenversatz
- hochwertige Reifen
- etwas schwer
- Koffersystem fummelig anzubringen
- außer ABS keine technischen Extras
- Navigation kompliziert einzurichten
- eigenständiges Design
- komfortabler Tourer
- auffällig stabile Straßenlage
- Preis / Leistung
- Windschild macht Geräusche
- knapp bemessene Leistung
- Getriebe etwas hakelig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 698 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 70 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 70 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 435 | km |
| Leistung | 60 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 50 mm USD-Telegabel vorne, nicht einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein in Zugstufendämpfung und Vorspannung einstellbar (Federweg 154)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli TRK 702 ist ein gut gemachtes Adventure-Bike für die Straße. Wer lieber bzw. öfter im Gelände unterwegs ist, der sollte sich die TRK 702 X mit 19 Zoll Felge vorne, längeren Federwegen und Mischbereifung ansehen. Die TRK überrascht mit einem erwachsenen Auftritt und wohlwollenden Fahreigenschaften. Der 70 PS Reihentwin macht Spaß und klingt für unsere Ohren sehr gut. Durch den Stahl-Gitterrohrrahmen macht die Maschine auch optisch einiges her. Der eigentliche Knüller bei diesem Bike ist aber ohne Frage der Preis: 7.299 Euro - da muss sich die Konkurrenz warm anziehen!Fazit - was bleibt hängen
Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...
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Benelli TRK 702 vs. Moto Morini X-Cape 650: Vergleich für Alltag, Reisen & Touren
Wenn es um ein Motorrad für den Alltag geht, das sich auch auf längeren Touren nicht ausruht, landen viele schnell bei der Kategorie der Reiseenduros und Adventure-Bikes. Genau hier treffen mit der Benelli TRK 702 und der Moto Morini X-Cape 650 zwei Modelle aufeinander, die auf den ersten Blick ähnlich wirken: aufrechte Sitzposition, tourentaugliche Ausrichtung und der Anspruch, sowohl auf der Straße als auch auf weniger perfekten Strecken Spaß zu machen. Im Detail unterscheiden sie sich jedoch spürbar – und genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend.
Im Folgenden werden die typischen Vergleichspunkte beider Motorräder gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Ergonomie, Alltagstauglichkeit, Ausstattung sowie die Frage, wie gut sich das jeweilige Bike für unterschiedliche Fahrprofile eignet. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern um das, was die Werte in der Praxis bedeuten.
Motorkonzept im Vergleich: Charakter statt nur Leistung
Benelli TRK 702: mehr Reserven für lange Strecken
Die Benelli TRK 702 setzt auf ein Konzept, das besonders auf entspannte Reisegeschwindigkeit und souveräne Beschleunigung ausgelegt ist. Im Vergleich zur 650er-Klasse wirkt die größere Hubraumklasse oft wie ein „Gang mehr“: Das Motorrad muss weniger arbeiten, um zügig zu bleiben. Gerade bei Überholvorgängen oder wenn das Tempo über längere Zeit hoch ist, spielt dieser Vorteil seine Stärken aus. Wer häufig Autobahnanteile oder lange Landstraßenabschnitte fährt, profitiert typischerweise von dieser Art von Durchzug.
Moto Morini X-Cape 650: agileres Gefühl im Alltag
Die Moto Morini X-Cape 650 zielt stärker auf ein leichtgängiges, alltagstaugliches Fahrgefühl. Die 650er-Philosophie ist häufig dann im Vorteil, wenn es im Stadtverkehr, auf kurvigen Landstraßen oder bei häufigem Richtungswechsel dynamisch zugeht. Das Motorrad wirkt dabei oft „präsenter“ und lässt sich gefühlt schneller in den gewünschten Rhythmus bringen. Für Fahrten, bei denen nicht jede Strecke zur Reise wird, kann genau dieses agile Ansprechverhalten den Unterschied machen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
TRK 702: ruhiger auf Tempo, sicher in der Spur
Bei der Benelli TRK 702 steht im Vergleich häufig das Thema Stabilität im Vordergrund. Die Kombination aus Fahrwerksabstimmung und dem insgesamt tourenorientierten Setup sorgt dafür, dass das Motorrad auf längeren Strecken weniger „arbeitet“ und die Linie eher hält. Das ist besonders angenehm, wenn Wind, wechselnde Fahrbahnbeschaffenheit oder Gepäck ins Spiel kommen. Auch auf flotten Landstraßen wirkt das Bike dadurch oft berechenbar.
X-Cape 650: handlich, wenn es enger wird
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt im Vergleich tendenziell handlicher – vor allem dann, wenn es enger wird oder häufiger rangiert werden muss. Das Handling profitiert davon, dass das Motorrad im Alltag leichter „zu führen“ ist. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, enge Kurven fährt oder sich auf kleineren Straßen bewegt, wird diese Eigenschaft besonders schätzen. Auf der anderen Seite kann bei sehr langen, schnellen Abschnitten die Stabilitätsorientierung der größeren Maschine im Vorteil sein.
Ergonomie und Sitzgefühl: Komfort für lange Tage
Benelli TRK 702: aufrechte Reisehaltung
Die Benelli TRK 702 ist so ausgelegt, dass die aufrechte Sitzposition auch nach mehreren Stunden nicht in „Kampfhaltung“ kippt. Im Vergleich zeigt sich das vor allem in der Art, wie sich das Motorrad aufrecht und gleichzeitig kontrolliert anfühlt. Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert davon, dass die Ergonomie eher auf „durchhalten“ als auf „kurz und knackig“ ausgelegt ist.
Moto Morini X-Cape 650: entspannter Alltag, gute Zugänglichkeit
Die Moto Morini X-Cape 650 punktet im Vergleich oft mit einer Sitzposition, die sich schnell anfühlt und im Alltag unkompliziert bleibt. Gerade bei Stop-and-go oder beim Rangieren macht sich eine gut abgestimmte Ergonomie bemerkbar. Außerdem kann die Zugänglichkeit im Stand und beim Anhalten ein praktischer Vorteil sein, wenn die Fahrt nicht nur aus „Reisephasen“ besteht.
Windschutz und Verkleidung: Schutz entscheidet über Müdigkeit
Bei beiden Motorrädern spielt der Windschutz eine wichtige Rolle, weil er direkt beeinflusst, wie anstrengend eine Fahrt auf Dauer wird. Die Benelli TRK 702 wirkt im Vergleich tendenziell stärker auf Reisekomfort ausgelegt: Der Bereich vor dem Fahrer ist so gestaltet, dass weniger Winddruck auf den Oberkörper gelangt. Das kann auf Autobahnabschnitten oder bei längeren Landstraßen deutlich spürbar sein.
Die Moto Morini X-Cape 650 bietet ebenfalls Schutz, wirkt aber im Vergleich häufig etwas „offener“ – was nicht automatisch schlecht ist. Wer lieber ein direkteres Fahrgefühl mag und nicht ausschließlich auf maximalen Windschutz setzt, kann mit der X-Cape sehr zufrieden sein. Für sehr lange, hohe Geschwindigkeiten ist jedoch die Reiseorientierung der TRK 702 ein klarer Pluspunkt.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
TRK 702: Reise-Setup für Touren
Die Benelli TRK 702 ist im Vergleich besonders dann stark, wenn das Motorrad als Basis für Touren genutzt wird. Dazu gehört nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch die Art, wie das Bike „tourenkompatibel“ wirkt: Gepäckplanung, Zubehör und die generelle Ausrichtung auf längere Einsätze. Wer häufig mit Koffer oder Topcase unterwegs ist, wird die Reiseorientierung der TRK 702 als Vorteil erleben.
X-Cape 650: unkompliziert, wenn es flexibel bleiben soll
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man schnell für verschiedene Einsätze umstellt: Feierabendrunde, Wochenendtour oder spontane Ausflüge. Diese Flexibilität zeigt sich typischerweise in der Art, wie das Bike im Alltag reagiert und wie unkompliziert es sich in den Tagesablauf einfügt. Wer nicht jedes Wochenende „voll beladen“ fährt, sondern eher variabel unterwegs ist, findet hier oft die passendere Balance.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli TRK 702 – Stärken
- Reiseorientierter Charakter: mehr Reserven für lange Strecken und zügiges Fahren.
- Stabilität bei Tempo: ruhigeres Gefühl auf der Spur, besonders bei wechselnden Bedingungen.
- Komfortfokus: Ergonomie und Windschutz zielen stärker auf „lange Tage“.
Benelli TRK 702 – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im Vergleich zur 650er-Klasse, vor allem wenn es eng wird.
- Fokus auf Touren: wer primär Stadt und enge Kurven fährt, könnte die größere Reiseausrichtung weniger passend finden.
Moto Morini X-Cape 650 – Stärken
- Agiles Alltagsgefühl: wirkt im Vergleich oft schneller im Handling und leichter zu führen.
- Flexibilität: passt gut zu unterschiedlichen Fahrprofilen, nicht nur zu großen Touren.
- Alltagstaugliche Ergonomie: schnell „griffbereit“ für kurze und mittlere Strecken.
Moto Morini X-Cape 650 – Schwächen
- Für sehr lange Hochgeschwindigkeitsphasen kann die Reiseorientierung der TRK 702 im Vorteil sein.
- Bei voll beladenen Touren kann die größere Hubraumklasse der TRK 702 spürbar mehr Reserven bieten.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Geht es vor allem um lange Strecken und entspanntes Tempo – oder um Wendigkeit und Alltagsflexibilität?
Für wen ist die Benelli TRK 702 die bessere Wahl?
Die Benelli TRK 702 ist besonders attraktiv für Fahrer, die regelmäßig längere Touren planen, häufig Autobahn oder zügige Landstraßen fahren und dabei Wert auf Stabilität, Windschutz und Reserven legen. Wer das Motorrad als „Reisebasis“ versteht – auch mit Gepäck – bekommt hier im Vergleich die passendere Gesamtabstimmung.
Für wen ist die Moto Morini X-Cape 650 die bessere Wahl?
Die Moto Morini X-Cape 650 passt besonders gut, wenn das Motorrad im Alltag flexibel bleiben soll: Stadt, Feierabendrunde, kurvige Landstraßen und spontane Ausflüge. Wer ein agiles Handling bevorzugt und nicht jede Fahrt als große Reise plant, findet im Vergleich oft die stimmigere Balance.
Fazit:
Die Benelli TRK 702 und die Moto Morini X-Cape 650 sind beide spannende Reiseenduros, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Die TRK 702 wirkt im Vergleich klar reiseorientiert: mehr Reserven, ruhigeres Fahrgefühl bei Tempo und ein Setup, das lange Strecken deutlich entspannter macht. Wer häufig unterwegs ist, auch mit Gepäck, und dabei Stabilität sowie Durchzug priorisiert, bekommt mit der Benelli das passendere Gesamtpaket.
Die Moto Morini X-Cape 650 punktet dagegen stärker im Alltag: handlicheres Handling, ein agiles Gefühl in engen Situationen und eine unkomplizierte Art, sich schnell auf verschiedene Fahrprofile einzustellen. Wer vor allem flexible Touren fährt, häufig kurvige Strecken oder Stadtanteile hat und ein Motorrad sucht, das leicht zu führen ist, liegt mit der X-Cape im Vergleich oft richtig.