| UVP | 8.299 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Preis/Leistung!!
- Viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- gut ablesbares TFT Display
- gutmütige Fahreigenschaften
- schöner Sound dank 180 Grad Hubzapfenversatz
- hochwertige Reifen
- etwas schwer
- Koffersystem fummelig anzubringen
- außer ABS keine technischen Extras
- Navigation kompliziert einzurichten
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 698 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 70 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 70 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 435 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 50 mm USD-Telegabel vorne, nicht einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein in Zugstufendämpfung und Vorspannung einstellbar (Federweg 154)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli TRK 702 ist ein gut gemachtes Adventure-Bike für die Straße. Wer lieber bzw. öfter im Gelände unterwegs ist, der sollte sich die TRK 702 X mit 19 Zoll Felge vorne, längeren Federwegen und Mischbereifung ansehen. Die TRK überrascht mit einem erwachsenen Auftritt und wohlwollenden Fahreigenschaften. Der 70 PS Reihentwin macht Spaß und klingt für unsere Ohren sehr gut. Durch den Stahl-Gitterrohrrahmen macht die Maschine auch optisch einiges her. Der eigentliche Knüller bei diesem Bike ist aber ohne Frage der Preis: 7.299 Euro - da muss sich die Konkurrenz warm anziehen!Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Benelli TRK 702 vs. MV Agusta Superveloce 800: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Straße“ klingen, aber am Ende ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich spannend. Die Benelli TRK 702 steht für einen pragmatischen, tourentauglichen Ansatz: solide Basis, alltagstaugliche Ergonomie und ein Konzept, das auch längere Strecken entspannt wirken lässt. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen ist stärker auf Fahrspaß und Charakter getrimmt. Hier geht es mehr um Dynamik, ein sportliches Auftreten und das Gefühl, dass jede Ausfahrt ein bisschen „besonders“ sein soll.
Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen um ihrer selbst willen, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte beider Modelle im Alltag auswirken: Motor- und Leistungscharakter, Fahrwerk- und Bremswirkung, Komfort- und Ergonomie-Themen sowie die Frage, welche Ausstattung wirklich hilft – und wo man Kompromisse eingehen muss.
Grundcharakter: Tourenorientiert vs. sportlich-exklusiv
Benelli TRK 702: der entspannte Allrounder
Die Benelli TRK 702 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“. Die aufgelisteten Werte sprechen für einen ausgewogenen Mix: ein Motor, der nicht nur für kurze Sprints taugt, sondern auch bei konstantem Tempo ruhig bleibt. Dazu passt der Fokus auf Alltagstauglichkeit – vom Handling bis zur Sitzposition. Wer häufig pendelt, aber auch am Wochenende längere Touren fährt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
MV Agusta Superveloce 800: mehr Emotion, mehr Anspruch
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen deutlich stärker auf sportliche Wahrnehmung ausgelegt. Die aufgelisteten Werte und die daraus resultierende Abstimmung zielen auf ein Motorrad, das sich in Kurven „direkt“ anfühlt und beim Beschleunigen mehr Biss vermittelt. Das ist weniger das „ich fahre einfach los“-Gefühl, sondern eher das „ich will die Strecke genießen“-Motiv. Wer Wert auf ein markantes Fahrgefühl und einen gewissen Premium-Charakter legt, wird hier eher glücklich.
Motor & Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrbetrieb anfühlen
Beim Vergleich der Motor- und Leistungswerte fällt auf: Beide Motorräder liefern genug Antrieb, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die Benelli TRK 702 wirkt in den aufgelisteten Leistungsbereichen wie ein Motor, der gleichmäßig zieht und sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und Autobahn-Abschnitte gemischt werden.
Die MV Agusta Superveloce 800 zeigt über die aufgelisteten Werte eher den Charakter eines sportlicheren Setups: Der Antrieb wirkt „präsenter“, die Reaktion auf Gasbefehle ist spürbar direkter. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, wenn man gern zügig unterwegs ist. Gleichzeitig kann es bedeuten, dass man im Stadtverkehr etwas mehr Aufmerksamkeit braucht, um den gewünschten Fahrstil sauber zu treffen.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Benelli TRK 702: souverän und tourenfreundlich
Die aufgelisteten Fahrwerkswerte der TRK 702 deuten auf ein Setup hin, das Komfort und Kontrolle zusammenbringt. In der Praxis zeigt sich das meist so: Das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Straßenbedingungen ruhig, und das Handling wirkt nicht überempfindlich. Gerade auf längeren Strecken ist das ein Pluspunkt, weil man weniger „gegen das Motorrad“ arbeiten muss.
MV Agusta Superveloce 800: präzise in der Kurve
Bei der Superveloce 800 sprechen die aufgelisteten Fahrwerks- und Geometrie-Parameter eher für ein sportlich ausgerichtetes Handling. Das Motorrad lädt stärker zum aktiven Fahren ein: ein schnelleres Einlenken, ein klareres Kurvengefühl und eine spürbare Rückmeldung. Wer gern zügig fährt und Kurven als Teil der Tour versteht, bekommt hier mehr „Feedback“.
Als mögliche Schwäche kann sich ergeben: Je nach Fahrstil und Straßenqualität kann das sportlichere Setup weniger „weich“ wirken als bei der TRK 702. Das ist nicht automatisch schlecht – aber es passt besser zu Fahrern, die bewusst sportlich unterwegs sind.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Die aufgelisteten Bremswerte und die daraus resultierende Abstimmung sind bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt. Die TRK 702 zielt dabei auf ein gut dosierbares, alltagstaugliches Bremsverhalten. Das hilft besonders in Situationen, in denen häufiges Anbremsen, Verkehr und wechselnde Beläge vorkommen.
Die Superveloce 800 wirkt über die aufgelisteten Werte tendenziell „sportlicher“ beim Verzögern: mehr Druck auf dem Hebel, mehr Direktheit. Das ist auf der Landstraße und in zügigen Passagen ein Vorteil. Wer aber eher entspannt fährt oder viel im Stop-and-go unterwegs ist, profitiert von der feineren Dosierbarkeit, die bei der TRK 702 typischerweise stärker im Fokus steht.
Ergonomie & Sitzposition: Wie bequem ist die Fahrt?
Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch Spaß macht. Die aufgelisteten Sitz- und Ergonomieparameter zeigen bei der TRK 702 einen klaren Tourenanspruch: Die Sitzposition wirkt so, dass man auch länger entspannt bleiben kann. Das ist besonders relevant, wenn die Tour nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten und Pausenlosigkeit.
Die Superveloce 800 setzt dagegen eher auf eine sportlichere Haltung. Das kann in schnellen Passagen sehr belohnend sein, weil der Körper besser „mitarbeitet“. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass längere Strecken bei manchen Fahrern anstrengender werden – vor allem, wenn man häufig in einer eher sportlichen Position bleibt.
Ausstattung & Alltag: Was wirklich zählt
Benelli TRK 702: praktisch gedacht
Bei der TRK 702 passen die aufgelisteten Ausstattungspunkte zu einem Motorrad, das man gern nutzt: Bedienkonzept, Alltagstauglichkeit und die generelle Ausrichtung auf Touren. Gerade wer Zubehör wie Gepäcklösungen oder Schutzkomponenten plant, findet hier meist einen unkomplizierten Einstieg.
MV Agusta Superveloce 800: Premium-Feeling
Die Superveloce 800 spielt ihre Stärken eher im Bereich „Fahrgefühl und Stil“. Die aufgelisteten Ausstattungsdetails wirken stärker auf das sportliche Erlebnis einzuzahlen. Das kann bedeuten: weniger „Werkzeugcharakter“, mehr „Genusscharakter“. Wer sein Motorrad als Hobby und Ausdruck versteht, bekommt hier mehr Identifikation.
Eine mögliche Schwäche ist, dass ein sportlicheres Motorrad nicht automatisch die gleiche Alltags-Genügsamkeit liefert wie ein tourenorientiertes Modell. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder lange Strecken mit maximaler Bequemlichkeit fahren möchte, sollte genau hinschauen, wie die Ausstattung im eigenen Alltag funktioniert.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli TRK 702
- Ausgewogener Charakter aus den aufgelisteten Leistungs- und Fahrwerkswerten: gut dosierbar und alltagstauglich.
- Tourenorientierte Ergonomie: weniger Stress bei längeren Fahrten.
- Pragmatischer Ansatz bei Ausstattung und Gesamtpaket: ideal für „nutzen statt nur anschauen“.
Schwächen der Benelli TRK 702
- Wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte die Abstimmung weniger „aggressiv“ empfinden als bei der Superveloce 800.
- Der Fokus liegt stärker auf Alltag und Komfort – wer ausschließlich sportliche Kurvenperformance priorisiert, findet bei der MV Agusta mehr „Wow“.
Stärken der MV Agusta Superveloce 800
- Sportliches Fahrgefühl aus den aufgelisteten Antriebs- und Fahrwerkswerten: direkter, lebendiger, kurvenbetont.
- Premium-Charakter und starke emotionale Wirkung – das Motorrad macht Lust auf zügige Ausfahrten.
- Verzögerungs- und Ansprechverhalten wirken tendenziell „sportlicher“.
Schwächen der MV Agusta Superveloce 800
- Sportlichere Ergonomie kann auf langen Strecken je nach Fahrer als weniger entspannt empfunden werden.
- Für sehr gemischte Alltagsfahrten mit viel Stadtverkehr kann ein tourenorientiertes Setup wie bei der TRK 702 angenehmer sein.
Welche Kaufentscheidung ist sinnvoll?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Profil besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt. Die Benelli TRK 702 ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Touren, Alltag und wechselnde Strecken im Vordergrund stehen. Die MV Agusta Superveloce 800 ist besonders dann stark, wenn Kurven, Dynamik und ein sportlicheres Gesamtgefühl Priorität haben.
Für wen eignet sich die Benelli TRK 702?
Für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das zuverlässig funktioniert, ohne ständig „sportlich“ sein zu müssen. Wer gern lange Strecken fährt, Gepäck oder Zubehör plant und ein unkompliziertes Handling bevorzugt, bekommt mit der TRK 702 ein sehr stimmiges Gesamtbild.
Für wen eignet sich die MV Agusta Superveloce 800?
Für Fahrer, die ihr Motorrad aktiv erleben wollen: zügige Landstraßen, kurvige Strecken und ein Fahrgefühl, das schnell „anspringt“. Wer Wert auf Premium-Charakter, sportliche Rückmeldung und ein Motorrad legt, das sich klar als Spaßmaschine positioniert, wird mit der Superveloce 800 eher das Gefühl haben, genau das Richtige zu wählen.
Fazit:
Die Benelli TRK 702 ist die bessere Wahl für alle, die ein tourenorientiertes Motorrad für den Alltag und längere Fahrten suchen. Aus den aufgelisteten Werten ergibt sich ein stimmiger Mix aus gut dosierbarer Leistung, kontrollierbarem Handling und einer Ergonomie, die auch über längere Zeit angenehm bleibt. Wer häufig unterwegs ist und das Motorrad nicht nur für besondere Ausfahrten „aus dem Stall holt“, fährt mit der TRK 702 meist entspannter.
Die MV Agusta Superveloce 800 passt besser zu Fahrern, die sportliche Dynamik und ein emotionales Fahrgefühl priorisieren. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein direkteres Ansprechverhalten, ein kurvenbetontes Setup und ein insgesamt stärker auf Fahrspaß ausgerichtetes Konzept hin. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und sein Motorrad als Erlebnis betrachtet, findet in der Superveloce 800 den passenderen Charakter.