UVP 10.650 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 4.709 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Die neue 800er GS, die eigentlich eine 900er ist.
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Hondas Frontalangriff auf Royal Enfield
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller Motor
  • ausgereifte Maschine ohne echte Schwächen
  • Sitzhöhen von 760 bis 840 mm möglich
  • gute Bremsen
  • Kurven-ABS und dynamische Traktionskontrolle ohne Aufpreis
Kontra:
  • Windschild zu klein
  • Serienbereifung 1b
Pro:
  • Sound
  • schöne Retro-Optik
  • einfachstes Fahrverhalten
  • Honda Qualität
  • gute Reifen von Metzeler
  • niedriger Verbrauch, große Reichweite
  • günstiger Preis
Kontra:
  • beschränkte Leistung
  • langweilige Farben

Abmessungen & Gewicht

Gewicht227kg
Radstand1.590mm
Länge2.296mm
Radstand1.590mm
Sitzhöhe: 815-830 mm
Höhe1.225mm
Gewicht178kg
Radstand1.440mm
Länge2.175mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder-Viertaktmotor
Hubraum895ccm
Hub77mm
Bohrung86mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder Viertakt
Hubraum348ccm
Hub90mm
Bohrung70mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung87 PS bei 6.750 U/Min
Drehmoment91 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite349km
Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.114km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite600km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen in Schalenbauweise
Federung vorneTeleskopgabel 41 mm (Federweg 170)mm
Federung hintenZentralfederbein, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 19'
Reifen hinten150/70 17'

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 305 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 265 mm, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die BMW F 800 GS ist ein überzeugendes Adventure-Bike zu einem fairen Preis. Sie ist bereits in Serie gut ausgestattet und kann mit dem BMW-Zubehörbaukasten nach Belieben erweitert werden. Mag sein, dass dieses Motorrad nicht gerade den Preis für das emotionalste Bike 2024 gewinnen wird, dass ihr aber vermutlich völlig egal. Sie ist Understatement pur, kann fast alles und gehört vermutlich zu dem am meisten unterschätztem Motorrad in ihrer Klasse. Wer mit der 900 GS liebäugelt, aber gerade Ebbe im Geldbeutel vorfindet, sollte sich genauer mit der 800 GS beschäftigen ... 
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Neumünster zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf weitere Probefahrer. Wer zwischen der 800er und der 900er GS schwankt: Beide Maschinen können bei B&S in Neumünster angetestet werden. Zwischendurch noch einen Kaffee und dabei das üppige Gebrauchtbike-Angebot checken - wunderbar!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.650 €
  • Baujahre: 2008-2018, seit 2024
  • Farben: Weiß, Blau, Schwarz

Fazit

Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?
 
Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.900€ (ohne Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: grau, blau, schwarz

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BMW F 800 GS (ab 2023) vs. Honda GB 350 S – Motorradvergleich

Wer zwischen der BMW F 800 GS (ab 2023) und der Honda GB 350 S schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht eine moderne Reiseenduro mit Fokus auf Vielseitigkeit, auf der anderen Seite ein klassisch gezeichnetes Motorrad, das vor allem durch sein entspanntes Fahrgefühl und den Retro-Charakter überzeugt. Beide Modelle machen Spaß – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die beiden Motorräder im Alltag, auf längeren Strecken und im Fahrbetrieb wirklich mit, und wo liegen die jeweiligen Grenzen?

Grundcharakter: Reiseenduro vs. Retro-Cruiser

Die BMW F 800 GS ist als Allround-Reiseenduro gedacht. Das merkt man schon am Gesamtkonzept: Sitzposition, Fahrwerksauslegung und die Art, wie das Motorrad mit unterschiedlichen Untergründen umgeht. Die Maschine wirkt darauf ausgelegt, lange Strecken komfortabel zu bewältigen und dabei auch abseits des perfekten Asphalts nicht sofort „Nein“ zu sagen.

Die Honda GB 350 S dagegen setzt auf den klassischen Stil und ein eher ruhiges, gutmütiges Fahrgefühl. Das Motorrad richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem im Stadtverkehr und auf gemütlichen Touren unterwegs sind. Der Charakter ist weniger „Expedition“ und mehr „Genussfahrt“ – mit einem Look, der sofort nach Motorradromantik aussieht.

Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die BMW F 800 GS (ab 2023) ist auf ein breiter nutzbares Leistungsband ausgelegt. Dadurch lässt sie sich sowohl im Alltag entspannt bewegen als auch bei Bedarf zügiger beschleunigen. Gerade auf Landstraßen und bei Überholvorgängen spielt die BMW ihre Stärke aus: Sie wirkt „bereit“, wenn es schneller werden soll.

Die Honda GB 350 S ist dagegen stärker auf harmonisches, gleichmäßiges Fahren ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich besonders dann stimmig an, wenn die Fahrt nicht auf maximale Dynamik getrimmt ist. In der Stadt und auf kurzen bis mittleren Strecken ist das oft genau die richtige Philosophie: weniger Stress, mehr Rhythmus. Wer allerdings regelmäßig hohe Geschwindigkeiten oder häufige Überholmanöver plant, wird bei der Honda schneller an den Punkt kommen, an dem man sich mehr „Geduld“ wünscht.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit

Die BMW F 800 GS bringt durch ihr Reiseenduro-Konzept ein Fahrwerk mit, das auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt ist. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn die Strecke nicht perfekt ist: Kopfsteinpflaster, grober Asphalt oder leichtes Gelände werden nicht sofort zum Problem. Auch bei längeren Fahrten bleibt das Motorrad gut „in der Spur“ und vermittelt ein sicheres Gefühl.

Die Honda GB 350 S wirkt im Vergleich deutlich leichter im Handling. Das zeigt sich vor allem im Stadtverkehr: Rangieren, enge Passagen und häufiges Anfahren sind entspannter. Die Honda lädt dazu ein, langsam zu fahren, Kurven flüssig zu nehmen und einfach die Umgebung zu genießen. Auf der anderen Seite ist die Erwartungshaltung wichtig: Wer ein Motorrad sucht, das wie eine Enduro „alles wegsteckt“, wird bei der GB 350 S eher in Richtung Asphalt- und Wohlfühltempo denken.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment

Bei beiden Motorrädern spielt das Thema Bremsen eine zentrale Rolle – allerdings mit unterschiedlicher Gewichtung. Die BMW F 800 GS zielt auf ein Setup, das auch bei zügigerem Fahren und wechselnden Bedingungen Sicherheit vermittelt. Das ist besonders relevant, wenn Strecken länger werden oder wenn die Fahrweise mal dynamischer ausfällt.

Die Honda GB 350 S bremst ebenfalls zuverlässig, aber sie passt vom Gesamtpaket her eher zu einer Fahrweise, die nicht ständig an die Grenzen geht. Für den Alltag und für Touren im moderaten Tempo ist das in der Regel genau richtig. Wer häufig sportlich bremst oder sehr hohe Geschwindigkeiten fährt, sollte die eigene Fahrpraxis im Blick behalten.

Sitzposition & Komfort: Für lange Strecken oder kurze Wege

Die BMW F 800 GS ist für viele Fahrerinnen und Fahrer ein „Langstrecken-Motorrad“. Die Sitzposition ist so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch nicht das Gefühl hat, komplett verkrampft zu sein. Dazu kommt: Das Motorrad ist so konzipiert, dass es sich auf unterschiedlichen Untergründen kontrolliert anfühlt. Wer regelmäßig Pendelstrecken, Wochenendtouren oder längere Urlaube plant, findet hier ein stimmiges Gesamtbild.

Die Honda GB 350 S bietet dagegen einen Komfort, der eher auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Die Sitzhaltung wirkt nah am klassischen Motorradgefühl und unterstützt eine ruhige Fahrweise. Für Stadtfahrten und gemütliche Ausflüge ist das oft genau der Punkt. Bei sehr langen Etappen kann es – je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit – sinnvoll sein, die eigene Ergonomie genauer zu prüfen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reise

Im Alltag zeigt sich die Stärke der BMW besonders dann, wenn der Tag nicht planbar ist: mal Stadt, mal Landstraße, mal eine Umleitung oder eine andere Route als gedacht. Die BMW F 800 GS (ab 2023) wirkt wie ein Motorrad, das sich anpasst. Dazu passt auch das Konzept, das auf Touren und wechselnde Bedingungen vorbereitet ist.

Die Honda GB 350 S ist im Alltag vor allem dann stark, wenn der Fokus auf Leichtigkeit, Stil und entspanntem Tempo liegt. Sie ist ideal für kurze Wege, für das „einfach losfahren“ und für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht ständig das Gefühl haben wollen, ein großes Motorrad „mitnehmen“ zu müssen. Wer dagegen regelmäßig weite Strecken mit hoher Geschwindigkeit fährt, wird die BMW eher als passend empfinden.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

BMW F 800 GS (ab 2023): Stärken

  • Vielseitiger Charakter für unterschiedliche Streckenprofile
  • Reiseenduro-Feeling mit Fokus auf Kontrolle und Stabilität
  • Motor und Fahrwerk wirken auf längere Fahrten und wechselnde Bedingungen abgestimmt
  • Allround-Nutzen: Stadt, Landstraße und Touren lassen sich gut kombinieren

BMW F 800 GS (ab 2023): Schwächen

  • Wer nur sehr kurze Strecken fährt und vor allem „easy“ unterwegs sein möchte, empfindet den Enduro-Ansatz manchmal als weniger passend
  • Der Fokus auf Reise und Vielseitigkeit kann für manche eher „zu viel Motorrad“ wirken, wenn Stil und Leichtigkeit im Vordergrund stehen

Honda GB 350 S: Stärken

  • Retro-Charme und ein stimmiges, entspanntes Fahrgefühl
  • Leichtes Handling im Stadtverkehr und bei niedrigen Geschwindigkeiten
  • Alltagstauglich für gemütliche Touren und kurze bis mittlere Strecken
  • Passt gut zu einer Fahrweise, die weniger auf maximale Dynamik setzt

Honda GB 350 S: Schwächen

  • Für häufige Überholmanöver oder sehr hohe Reisegeschwindigkeiten ist die Erwartungshaltung wichtig
  • Wer ein Motorrad sucht, das auch abseits des Asphalts „endurotypisch“ überzeugt, wird eher bei der BMW fündig

Welche Extras und Anpassungen lohnen sich?

Beide Motorräder lassen sich sinnvoll personalisieren – aber in unterschiedliche Richtungen. Bei der BMW F 800 GS lohnt sich oft der Blick auf Reise- und Komfortthemen: Schutz, Gepäck, Ergonomie und Zubehör, das längere Strecken angenehmer macht. Bei der Honda GB 350 S steht häufig die Individualisierung im Vordergrund: Optik, kleine Upgrades für den Alltag und Anpassungen, die das klassische Fahrgefühl unterstreichen.

Wichtig ist dabei weniger „mehr ist immer besser“, sondern: Welche Art von Fahrten steht wirklich im Kalender? Genau daraus ergibt sich, welche Investitionen später Freude bringen.

Fazit:

Die BMW F 800 GS (ab 2023) ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für viele Situationen gedacht ist: Pendeln, Wochenendtouren, längere Reisen und auch Strecken, die nicht immer perfekt asphaltiert sind. Der Reiseenduro-Ansatz zeigt sich in Stabilität, Kontrolle und einem Motor-Charakter, der sich flexibel anfühlt, wenn es schneller werden soll. Wer ein Allrounder sucht, der über längere Zeit „mitwächst“, trifft mit der BMW meist die passendere Entscheidung.

Die Honda GB 350 S passt am besten zu Fahrerinnen und Fahrern, die vor allem entspannt fahren, den Retro-Look genießen und im Alltag ein leicht zu handhabendes Motorrad möchten. In der Stadt und auf gemütlichen Touren wirkt die Honda besonders stimmig. Wer dagegen regelmäßig hohe Geschwindigkeiten, häufiges Überholen oder ein endurotypisches Einsatzprofil erwartet, wird mit der BMW eher zufrieden sein.

Kurz gesagt: GS für Vielseitigkeit und Reise, GB 350 S für Stil und entspanntes Fahren.

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