| UVP | 8.900 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- knackiger Motor
- gute Bremsen
- Schräglagen-Sensorik Serie
- guter Qualitätseindruck
- Spaßgranate auf der Straße
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Airbox-Sound könnte besser sein
- nur bedingt Soziustauglich
- teilweise komische Aufpreis-Politik: Lenkerenden-Spiegel z.B. nur für die Variante "Sport" erhältlich.
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 208 | kg |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 895 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 86 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 216 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 310 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel, Ø 43 mm (Federweg 135)mm | |
| Federung hinten | Direkt angelenktes Zentralfederbein, Federbasis hydraulisch einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 142)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue BMW F900 R ist - wie viele Motorräder in dieser Klasse - eine echte Spaßgranate! Sie hat ordentlich Dampf, ein ausgewogenes und nicht übertrieben sportliches Fahrwerk und ist mit der serienmäßigen Schräglagensensorik gut ausgestattet. Schade, dass BMW sich nicht dazu durchringen konnte, den guten QuickShifter auch mit in die Serie zu packen. Echte Schwächen hat die BMW nicht und sie wirkt qualitativ sehr hochwertig. In Sachen Preis/Leistung muss sich die F900 R daher nicht vor den Konkurrenten verstecken.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Die F900 R steht dort als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Natürlich gibt es auch viele weitere BMW Motorräder, die für Probefahren bereitstehen. Also, ab geht's nach Pinneberg.
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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BMW F 900 R vs Honda CB 500 Hornet: Vergleich & Empfehlung
Wer zwischen der BMW F 900 R und der Honda CB 500 Hornet schwankt, sucht meist nicht nur „das schnellere“ Motorrad, sondern das passendere Gesamtpaket. Beide Modelle gehören in die Kategorie der modernen Naked Bikes, unterscheiden sich aber deutlich in Ausrichtung, Fahrcharakter und dem, was sie im Alltag am besten können. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – damit leichter wird, die richtige Wahl zu treffen.
Grundcharakter: Premium-Naked vs. unkomplizierter Alltagsmotor
BMW F 900 R: souverän, erwachsen, straßenfokussiert
Die BMW F 900 R wirkt wie ein Motorrad, das für längere Strecken und dynamisches Fahren gebaut ist. Der Auftritt ist hochwertig, die Abstimmung zielt auf ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl ab. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus Stadtverkehr besteht, sondern auch Landstraße und zügige Autobahnabschnitte enthält, spielt die BMW ihre Stärken aus. Das Motorrad vermittelt dabei das Gefühl, „immer verfügbar“ zu sein: Gasannahme, Stabilität und die Art, wie es Tempo aufbaut, passen zusammen.
Honda CB 500 Hornet: leicht, agil, freundlich im Handling
Die Honda CB 500 Hornet steht dagegen für ein unkompliziertes, leicht zu beherrschendes Gesamtbild. Sie ist besonders dann stark, wenn häufiges Anfahren, enge Kurvenradien und wechselnde Verkehrssituationen den Alltag prägen. Die Hornet wirkt im Handling oft „direkt“: Man fühlt sich schnell wohl, kann das Motorrad zügig bewegen und bleibt dabei entspannt. Der Motorcharakter ist auf Alltagstauglichkeit ausgelegt – mit einem Fahrgefühl, das Einsteiger ebenso anspricht wie Fahrer, die einfach gern unkompliziert unterwegs sind.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Die BMW F 900 R setzt stärker auf Durchzug und eine souveräne Leistungsentfaltung. Das macht sie besonders interessant, wenn Überholvorgänge, zügiges Beschleunigen aus Kurven und längere Fahrten im Fokus stehen. Die BMW wirkt dabei weniger „sprunghaft“, sondern eher wie ein Motor, der gleichmäßig arbeitet und das Tempo kontrolliert aufbaut.
Die Honda CB 500 Hornet liefert dagegen ein anderes Erlebnis: Der Antrieb ist so abgestimmt, dass man im Alltag gut mitkommt und das Motorrad leicht dosieren kann. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht nach „viel Drehzahl“ verlangt, um Spaß zu machen. Gleichzeitig bleibt die Hornet dadurch oft entspannter zu fahren – auch dann, wenn die Fahrt nicht auf maximale Dynamik ausgelegt ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
BMW F 900 R: ruhiger Geradeauslauf und sicheres Kurvengestell
Die BMW F 900 R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Straße anspruchsvoller wird. Das Fahrwerk unterstützt ein stabiles Gefühl, und das Motorrad lässt sich auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollieren. In schnellen Kurven oder auf längeren Strecken wirkt die BMW „erwachsen“: Sie bleibt berechenbar und vermittelt Vertrauen.
Honda CB 500 Hornet: leicht zu bewegen, schnell um die Ecke
Die Honda CB 500 Hornet punktet beim Thema Agilität. Das Handling wirkt handlich, das Motorrad lässt sich zügig in die Kurve bringen und bleibt dabei gut zu kontrollieren. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: Man kann spontan fahren, ohne ständig das Gefühl zu haben, das Motorrad „erst einfangen“ zu müssen. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken ist das ein echter Pluspunkt.
Bremsen und Sicherheit: Wie souverän wird das Tempo reduziert?
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW F 900 R zielt stärker auf ein Gefühl von Reserven und Stabilität ab. Das wirkt sich besonders bei sportlicherer Fahrweise aus, wenn wiederholt aus höheren Geschwindigkeiten verzögert werden muss. Die Honda CB 500 Hornet ist ebenfalls gutmütig und alltagstauglich, aber eher auf „verlässliche Kontrolle“ ausgelegt. Für die meisten Alltagssituationen reicht das vollkommen – und die Dosierbarkeit hilft, auch in stressigen Verkehrssituationen ruhig zu bleiben.
Sitzposition und Komfort: Für kurze Wege oder längere Touren?
Bei der BMW F 900 R ist die Sitzposition so gestaltet, dass sie sportlich wirkt, aber nicht zwangsläufig „hart“ ist. Auf längeren Strecken kommt das Motorrad dadurch oft entspannter rüber, weil die Haltung nicht nur für kurze Fahrten passt. Wer regelmäßig unterwegs ist, merkt schnell, dass Komfort nicht nur von der Sitzbank abhängt, sondern auch von der Gesamtergonomie.
Die Honda CB 500 Hornet bietet eine eher direkte, leicht zugängliche Ergonomie. Das ist besonders praktisch, wenn häufig umpositioniert wird – etwa im Stadtverkehr oder bei wechselnden Fahrmanövern. Für längere Touren kann die Hornet ebenfalls Spaß machen, aber sie fühlt sich stärker nach „Alltag und Kurven“ an als nach „Langstreckenreise“.
Ausstattung und Alltag: Was im täglichen Betrieb wirklich zählt
BMW F 900 R: Technik und Premium-Feeling
Die BMW F 900 R wirkt in der Ausstattung oft wie ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“, weil es sich hochwertig anfühlt. Das betrifft nicht nur das Design, sondern auch die Art, wie das Motorrad insgesamt wirkt: Bedienlogik, Verarbeitung und das Gesamtpaket. Wer Wert auf ein stimmiges Premium-Gefühl legt, findet hier häufig die passendere Wahl.
Honda CB 500 Hornet: unkompliziert, effizient, alltagstauglich
Die Honda CB 500 Hornet ist im Alltag besonders dann stark, wenn es um unkomplizierte Nutzung geht. Sie wirkt weniger „technisch schwer“, sondern eher leicht zu handhaben. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das zuverlässig funktioniert und sich nicht ständig wie ein Projekt anfühlt. Gerade für Pendler und Einsteiger ist das ein entscheidender Punkt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW F 900 R
- Souveränes Fahrgefühl mit Fokus auf Kontrolle und Stabilität.
- Stärkerer Durchzug und erwachsenes Ansprechverhalten für zügige Fahrten.
- Premium-Eindruck durch stimmiges Gesamtpaket und hochwertige Anmutung.
Schwächen der BMW F 900 R
- Wer vor allem kurze Strecken und viel Stadtverkehr fährt, empfindet die BMW manchmal als „zu groß“ im Gefühl.
- Der Charakter ist stärker auf Dynamik und Reserven ausgelegt – dadurch kann sie weniger „leichtfüßig“ wirken als die Hornet.
Stärken der Honda CB 500 Hornet
- Agiles Handling und unkomplizierte Bedienbarkeit.
- Alltagstauglicher Motorcharakter mit gut dosierbarer Leistungsentfaltung.
- Entspanntes Fahrgefühl – ideal für Stadt, Feierabend und kurvige Nebenstrecken.
Schwächen der Honda CB 500 Hornet
- Wenn der Fokus auf maximaler Reserven und sportlicher Langstrecke liegt, wirkt die BMW im Vergleich oft „erwachsener“.
- Bei sehr ambitionierter Fahrweise kann die Hornet weniger „auf großen Geschwindigkeiten“ überzeugen als die F 900 R.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen BMW F 900 R und Honda CB 500 Hornet hängt weniger von „richtig oder falsch“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf ein souveränes Gesamtgefühl legt und gern dynamisch unterwegs ist, findet in der BMW F 900 R häufig die passendere Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch bei höheren Ansprüchen konstant bleibt und dabei ein Premium-Feeling liefert.
Die Honda CB 500 Hornet ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag zählt: Pendeln, Stadtverkehr, spontane Kurventouren und ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Sie ist leicht zu bewegen, freundlich im Handling und macht Spaß, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Fazit:
Die BMW F 900 R ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein souverän abgestimmtes Naked Bike suchen: mit erwachsenem Fahrgefühl, mehr Reserven bei zügiger Fahrweise und einem insgesamt hochwertig wirkenden Auftritt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder sportlicher unterwegs ist, profitiert besonders von der Stabilität und dem kontrollierten Leistungsbild.
Die Honda CB 500 Hornet passt dagegen ideal, wenn Alltag und Agilität im Vordergrund stehen: leicht zu handhaben, schnell in der Kurve und mit einem Motorcharakter, der sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Nebenstrecken angenehm dosieren lässt. Wer ein unkompliziertes Motorrad möchte, das schnell Spaß macht und nicht überfordert, trifft mit der Hornet meist die richtige Entscheidung.