| UVP | 8.900 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- knackiger Motor
- gute Bremsen
- Schräglagen-Sensorik Serie
- guter Qualitätseindruck
- Spaßgranate auf der Straße
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Airbox-Sound könnte besser sein
- nur bedingt Soziustauglich
- teilweise komische Aufpreis-Politik: Lenkerenden-Spiegel z.B. nur für die Variante "Sport" erhältlich.
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 208 | kg |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 895 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 86 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 216 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 310 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel, Ø 43 mm (Federweg 135)mm | |
| Federung hinten | Direkt angelenktes Zentralfederbein, Federbasis hydraulisch einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 142)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue BMW F900 R ist - wie viele Motorräder in dieser Klasse - eine echte Spaßgranate! Sie hat ordentlich Dampf, ein ausgewogenes und nicht übertrieben sportliches Fahrwerk und ist mit der serienmäßigen Schräglagensensorik gut ausgestattet. Schade, dass BMW sich nicht dazu durchringen konnte, den guten QuickShifter auch mit in die Serie zu packen. Echte Schwächen hat die BMW nicht und sie wirkt qualitativ sehr hochwertig. In Sachen Preis/Leistung muss sich die F900 R daher nicht vor den Konkurrenten verstecken.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Die F900 R steht dort als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Natürlich gibt es auch viele weitere BMW Motorräder, die für Probefahren bereitstehen. Also, ab geht's nach Pinneberg.
MotorradTest.de auf YouTube
BMW F 900 R vs. Suzuki DR-Z 4SM – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW F 900 R und die Suzuki DR-Z 4SM, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um den Charakter: Die BMW F 900 R steht für einen modernen, straßenorientierten Naked-Bike-Ansatz mit Fokus auf Alltag, Touren und souveränes Handling. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist stärker auf den supermoto-Gedanken getrimmt: agil, direkt und mit dem Anspruch, auch abseits des perfekten Asphalts Spaß zu machen.
Im Folgenden werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – mit Blick darauf, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften in der Praxis anfühlen. So wird schneller klar, welches Motorrad zu den eigenen Wegen und dem gewünschten Fahrgefühl passt.
Grundcharakter: Naked-Bike vs. Supermoto
BMW F 900 R: straßenbetont, erwachsen und vielseitig
Die BMW F 900 R ist als Naked Bike darauf ausgelegt, im Alltag genauso zu funktionieren wie auf längeren Strecken. Der Fokus liegt auf einer ausgewogenen Mischung aus Komfort, Stabilität und einem Motorgefühl, das sich gut dosieren lässt. Gerade wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Touren wechselt, profitiert von der straßenorientierten Abstimmung.
Suzuki DR-Z 4SM: leichtfüßig, direkt und „hands-on“
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken dort aus, wo es lebendig wird: enge Kurven, holprige Abschnitte, Feldwege oder einfach das Gefühl, dass das Motorrad „mitarbeitet“. Der supermotoartige Ansatz sorgt für eine sehr direkte Rückmeldung – und macht das Fahren oft besonders spontan. Wer Spaß daran hat, das Motorrad aktiv zu bewegen, wird die DR-Z 4SM schnell schätzen.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag unterscheidet
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die BMW F 900 R wirkt in der Praxis wie ein Motorrad, das für gleichmäßiges Vorankommen und flüssiges Fahren gebaut ist. Die Suzuki DR-Z 4SM hingegen vermittelt mehr „Anpacken“ – das Gefühl, dass man mit dem Gas und der Fahrweise stärker Einfluss nimmt. Dadurch kann die DR-Z 4SM besonders dort überzeugen, wo man nicht nur von A nach B fährt, sondern jede Kurve und jede Bodenwelle als Teil des Erlebnisses betrachtet.
In der Gegenüberstellung der aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte wird deutlich: Die BMW zielt auf nutzbare Kraft über einen breiteren Bereich für Straße und Tour. Die Suzuki setzt eher auf den supermoto-typischen Charakter, bei dem das Motorrad dynamisch reagiert und das Fahren „sportlich“ bleibt – auch wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
BMW F 900 R: ruhiger Geradeauslauf, kontrolliertes Kurvengefühl
Die BMW F 900 R punktet im Vergleich häufig mit einem Fahrgefühl, das Vertrauen aufbaut. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass das Motorrad in Kurven sauber folgt und auf der Straße stabil bleibt. Das ist besonders angenehm, wenn längere Strecken anstehen oder wenn das Tempo variiert – etwa bei wechselnden Straßenverhältnissen.
Suzuki DR-Z 4SM: wendig, spürbar und „supermoto-typisch“
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf Wendigkeit und direkte Rückmeldung ausgelegt. In der Praxis heißt das: Man hat das Gefühl, das Motorrad schnell „in die Linie“ zu bringen. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Nebenstrecken kann das ein echter Vorteil sein. Gleichzeitig sollte man im Hinterkopf behalten, dass ein supermoto-orientiertes Setup nicht automatisch die gleiche Langstreckenruhe liefert wie ein straßenbetontes Naked Bike.
Bremsen und Fahrstabilität: Sicherheit im Vergleich
Bei der BMW F 900 R ist das Gesamtpaket auf straßenorientierte Sicherheit und kontrollierbares Verzögern ausgelegt. Die Suzuki DR-Z 4SM bringt ebenfalls solide Bremsleistung mit, wirkt aber im Zusammenspiel aus Reifenprofil, Fahrwerk und Einsatzprofil stärker „geländeaffin“. Das kann auf gemischten Untergründen Vorteile bringen, während auf reinem Asphalt die BMW häufig den Eindruck von mehr Ruhe und Vorhersehbarkeit vermittelt.
Unterm Strich zeigt der Vergleich: Wer vor allem auf Asphalt unterwegs ist und häufig mit gleichmäßigem Tempo fährt, bekommt mit der BMW ein sehr stimmiges Sicherheitsgefühl. Wer dagegen auch unebene Abschnitte einplant, wird die Suzuki als aktiveres, unmittelbares Motorrad erleben.
Komfort, Ergonomie und Alltag: wer fährt entspannter?
BMW F 900 R: Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Die BMW F 900 R ist als Naked Bike so konzipiert, dass sie im Alltag nicht „zu sportlich“ wirkt. Die Ergonomie unterstützt ein Fahren, das sich auch nach längerer Zeit noch angenehm anfühlt. Gerade wenn Pendeln, kurze Wege und gelegentliche Touren zusammenkommen, ist das ein starkes Argument.
Suzuki DR-Z 4SM: sportlich-direkt, aber nicht auf Langstrecken optimiert
Die Suzuki DR-Z 4SM ist eher ein Motorrad für das aktive Fahren. Die Sitz- und Fahrgeometrie wirkt darauf ausgelegt, dass man das Bike spürt und führt. Das ist auf kurzen bis mittleren Strecken oft genau richtig. Wer jedoch sehr lange Strecken am Stück plant, könnte die straßenbetonte Auslegung der BMW als entspannter wahrnehmen.
Elektronik und Ausstattung: moderne Straße vs. purer Fahrfokus
Im Vergleich der Ausstattung wird schnell klar, dass die BMW F 900 R stärker auf moderne Straßenanforderungen setzt. Die Suzuki wirkt dagegen in vielen Punkten „fahrfokussierter“: weniger das Gefühl von Assistenz, mehr das unmittelbare Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Reifen.
Das ist keine Wertung im Sinne von „besser oder schlechter“, sondern eine Frage der Erwartung: Wer ein Motorrad möchte, das sich im Alltag modern und rund anfühlt, wird bei der BMW häufiger glücklich. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Werkzeug für Fahrspaß anfühlt, findet in der DR-Z 4SM oft genau diese Direktheit.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 900 R – Stärken
- Stimmiges Gesamtpaket für Straße und Tour: Das Motorrad wirkt auf längere Fahrten und wechselnde Strecken ausgelegt.
- Kontrolliertes Handling: Stabilität und Vorhersehbarkeit helfen besonders bei wechselnden Bedingungen.
- Alltagskomfort: Ergonomie und Fahrgefühl passen gut zu Pendeln und entspannten Ausfahrten.
BMW F 900 R – Schwächen
- Weniger „Offroad-Fokus“: Wer regelmäßig abseits des Asphalts fährt, wird die Suzuki als passender empfinden.
- Charakter eher „smooth“: Wer maximale Direktheit und supermoto-typische Spontanität sucht, könnte die BMW als weniger „hands-on“ erleben.
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Agil und direkt: Das Motorrad lädt zum aktiven Fahren ein, besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken.
- Mehr Spaß auf gemischtem Untergrund: Der supermotoartige Ansatz macht auch unperfekte Strecken interessant.
- Fahrspaß-Fokus: Das Zusammenspiel aus Antrieb und Fahrwerk wirkt unmittelbar.
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen
- Langstreckenkomfort nicht im Mittelpunkt: Für sehr lange Touren kann die straßenbetonte Auslegung der BMW angenehmer sein.
- Anspruch an die Fahrweise: Wer ein „einfach laufen lassen“-Motorrad sucht, wird die BMW als entspannter wahrnehmen.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
BMW F 900 R: ideal für straßenorientierte Fahrer
Die BMW F 900 R ist besonders passend, wenn der Alltag aus Asphalt besteht: Pendeln, Landstraße, Wochenendtouren und das Bedürfnis nach einem Motorrad, das sich rund anfühlt. Wer Wert auf ein ausgewogenes Setup legt, bei dem Stabilität und Komfort zusammenkommen, trifft mit der BMW eine sehr gute Wahl.
Suzuki DR-Z 4SM: ideal für aktive Fahrer und gemischte Strecken
Die Suzuki DR-Z 4SM passt am besten, wenn das Motorrad nicht nur „fahren“, sondern mitgestalten soll. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gerne spontan unterwegs ist und auch mal Feldwege oder unebene Abschnitte einplant, wird die Suzuki als besonders unterhaltsam erleben.
Fazit:
Die BMW F 900 R und die Suzuki DR-Z 4SM verfolgen unterschiedliche Ziele: Die BMW ist der straßen- und tourenorientierte Allrounder, der mit einem stimmigen Gesamtpaket aus Fahrkomfort, kontrollierbarem Handling und einem eher „runden“ Motorgefühl überzeugt. Wer viel Asphalt fährt und ein Motorrad sucht, das auch nach längerer Zeit entspannt bleibt, findet in der BMW die passendere Basis.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen die Wahl für mehr Direktheit und Agilität. Sie macht besonders dann Spaß, wenn das Fahren aktiv sein darf: enge Kurven, Stadtverkehr mit vielen Richtungswechseln und gelegentlich auch unperfekte Untergründe. Wer ein Motorrad möchte, das spürbar reagiert und den supermoto-typischen Charakter in den Vordergrund stellt, wird mit der Suzuki glücklicher.
Kurz gesagt: BMW für Straße & Tour, Suzuki für Fahrspaß & gemischte Strecken.