UVP 5.650 €
Baujahr von 2016 bis 2025
UVP 6.349 €
Baujahr von 2018 bis 2024
So gut wie die Großen?
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Test des Italo A2-Cruisers für unter 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrkomfort
  • Preis
  • Soziustauglich
Kontra:
  • Fahrleistungen absolut
Pro:
  • sehr zugängliches Fahrverhalten
  • kerniger Motor mit linearer Kraftentfaltung
  • kernige Optik mit vielen, schönen Details
  • TFT-Farbdisplay
  • hohe Reichweite
  • viel Motorrad für wenig Geld
Kontra:
  • sehr straff gefedert
  • Bremsen etwas teigig, schwer dosierbar

Abmessungen & Gewicht

Gewicht158kg
Radstand1.374mm
Länge2.005mm
Radstand1.374mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.080mm
Gewicht220kg
Radstand1.580mm
Länge2.240mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 770 mm
Höhe1.150mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder
Hubraum313ccm
Hub62mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum500ccm
Hub67mm
Bohrung69mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung34 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment28 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.143km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite330km
Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment46 NM bei 6.000 U/Min
Tankinhalt22Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite512km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 140)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70 R17
Reifen hinten150/60 R17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside Down Gabel Ø 41mm (Federweg 135)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 135)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneschwimmend gelagerte Bremsscheibe mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 280 mm)
Bremsen hintenWave-Einzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit - für wen ist sie geeignet?

Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.

Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.

Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.

Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?

Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 5.050€
  • Gebraucht (2 Jahre alt): 3.300€
  • Baujahre: ab 2015
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: rot, schwarz, perlweiß

Fazit

Benelli zeigt erneut, dass man auch für wenig Geld extravagante Motorräder bekommen kann, die auch noch gut funktionieren. Die 502C ist ohne Frage ein besonderes Bike, welches außer der Honda CMX 500 Rebel kaum Konkurrenz fürchten muss. Es gibt schlichtweg keine anderen Cruiser in der A2 Klasse.
 
Die Maschine ist ordentlich gemacht, man muss trotz des Preises keine billige Fuhre befürchten. Sie fährt sich lässig, vermittelt viel Fahrspaß und beruhigt durch ihre Art den Fahrer von ganz alleine. Rasen will man mit dieser Maschine nicht, deshalb ist sie auch nicht untermotorisiert. Es hat uns viel Spaß bereitet, die Benelli 502 zu testen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2019
  • Farben: schwarz (matt)

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BMW G 310 R vs. Benelli 502 C: Vergleich der beiden Motorräder

Wer nach einem Motorrad für den Alltag sucht und dabei nicht nur auf den ersten Eindruck vertraut, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten: der BMW G 310 R und der Benelli 502 C. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die Spaß am Fahren haben, aber je nach Anspruch ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Während die BMW G 310 R eher auf das klassische, leicht zugängliche Naked-Bike-Konzept setzt, bringt die Benelli 502 C eine deutlich eigenständigere Ausrichtung mit – mit mehr Charakter im Look und einem Fahrgefühl, das stärker nach „Café/Retro“-Vibes wirkt.

Im folgenden Vergleich stehen nicht einzelne Zahlen im Vordergrund, sondern das, was im Alltag wirklich zählt: Wie unterscheiden sich die Motorräder im Fahrbetrieb, bei der Abstimmung, beim Komfort und bei der Art, wie sie Kurven und Alltagssituationen „lesen“? Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegeneinander abgewogen.

Grundcharakter: Naked-Präzision vs. Benelli-Charakter

BMW G 310 R: klar, direkt, alltagstauglich

Die BMW G 310 R wirkt wie ein Motorrad, das auf unkomplizierte Beherrschbarkeit ausgelegt ist. Das Konzept ist eher „funktional“: Sitzposition, Ergonomie und die Art, wie der Motor anspricht, zielen darauf, dass man schnell ein gutes Gefühl bekommt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken spielt das seine Vorteile aus, weil das Motorrad nicht nach „großer Maschine“ verlangt, sondern nach sauberer Handhabung.

Benelli 502 C: mehr Stil, mehr Stimmung

Die Benelli 502 C setzt stärker auf Stil und eine spürbar eigenere Ausstrahlung. Das Motorrad wirkt weniger wie ein reines Werkzeug und mehr wie ein Modell, das man gern fährt, weil es optisch und vom Charakter her auffällt. Im Fahrbetrieb zeigt sich das oft darin, dass die Abstimmung und das Gesamtgefühl etwas „runder“ wirken können – mit einem Fokus auf Fahrspaß und Präsenz.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich von BMW G 310 R und Benelli 502 C ist entscheidend, wie sich die Motorcharakteristik im Alltag bemerkbar macht. Die BMW ist tendenziell auf ein direktes, gut dosierbares Ansprechverhalten ausgelegt. Das hilft besonders beim Anfahren, beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und beim häufigen Stop-and-go.

Die Benelli 502 C hingegen vermittelt häufig das Gefühl, dass sie „entspannter“ zieht, wenn man nicht ständig am Gas spielt. Das kann auf Landstraßen und bei gleichmäßigem Tempo Vorteile bringen, weil das Motorrad weniger nach Korrektur verlangt. Gleichzeitig kann genau diese Art von Charakter dazu führen, dass man die eigene Fahrweise etwas anpassen möchte, um das volle Potenzial harmonisch auszuspielen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

BMW G 310 R: leicht zu bewegen

Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken vor allem in Situationen aus, in denen häufiges Rangieren, zügiges Umsetzen und ein sicheres Gefühl bei wechselnden Geschwindigkeiten gefragt sind. Das Handling wirkt meist so, dass man das Motorrad schnell „im Griff“ hat. In engen Passagen und auf kurvigen Strecken kann das ein echter Vorteil sein, weil man sich auf die Linie konzentrieren kann, statt ständig gegen das Motorrad zu arbeiten.

Benelli 502 C: souverän, aber mit eigenem Rhythmus

Die Benelli 502 C kann sich im Vergleich etwas souveräner anfühlen, wenn die Straße gleichmäßiger wird. Das Motorrad wirkt dann oft wie ein Begleiter, der nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. In schnellen Richtungswechseln oder bei sehr sportlicher Fahrweise kann das Handling jedoch stärker vom eigenen Stil abhängen: Wer sehr agil und „spitz“ fahren möchte, muss sich möglicherweise etwas mehr an die Charakteristik gewöhnen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es weniger um „maximale“ Werte, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die BMW G 310 R punktet typischerweise mit einer gut kontrollierbaren Bremswirkung, die sich im Alltag leicht anfühlt – besonders dann, wenn man häufig aus dem Stadtverkehr heraus verzögert. Das reduziert Stress und macht das Fahren entspannter.

Die Benelli 502 C kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt aber in der Praxis oft etwas „charaktervoller“. Das bedeutet: Die Bremsleistung ist da, aber das Zusammenspiel aus Hebelgefühl, Dosierung und Fahrbahnbedingungen kann sich anders anfühlen als bei der BMW. Wer gern präzise arbeitet, findet hier schnell seinen Rhythmus – wer eher „einfach drauf“ fährt, sollte das Gefühl einmal bewusst testen.

Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl im Alltag

Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiger Punkt, weil man ein Motorrad nicht nur auf dem Papier bewertet. Die BMW G 310 R ist in der Regel auf eine unkomplizierte Sitzposition ausgelegt, die auch auf längeren Fahrten nicht sofort ermüdet. Gerade wenn die Strecken variieren – Stadt, Landstraße, kurze Autobahnabschnitte – bleibt das Motorrad meist gut beherrschbar.

Die Benelli 502 C bietet durch ihren Stil und die Auslegung häufig ein anderes Komfortprofil. Das kann sich für manche Fahrerinnen und Fahrer sehr angenehm anfühlen, weil das Motorrad „gemütlicher“ wirkt. Gleichzeitig hängt es stärker von der individuellen Körpergröße und dem persönlichen Sitzempfinden ab. Wer eine sehr sportliche Haltung bevorzugt, könnte die Benelli als weniger „aggressiv“ empfinden; wer dagegen Wert auf entspannteres Fahren legt, wird eher Vorteile sehen.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr“ oder „weniger“, sondern um die Frage, wie sinnvoll die Details im Alltag sind. Die BMW G 310 R wirkt häufig wie ein Motorrad, das auf Alltagstauglichkeit und eine klare Bedienlogik setzt. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad zuverlässig funktionieren soll und man sich nicht durch viele Sonderdetails kämpfen möchte.

Die Benelli 502 C kann dagegen mit einem stimmigen Gesamtpaket überzeugen, das stärker auf Fahrspaß und Stil abzielt. Je nach Ausstattungsvariante kann das Motorrad dadurch „runder“ wirken – allerdings lohnt es sich, vor dem Kauf genau hinzuschauen, welche Features wirklich enthalten sind und wie sie zur eigenen Nutzung passen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der BMW G 310 R

  • Einfaches Handling: schnell vertraut, besonders im Stadtverkehr.
  • Direktes Fahrgefühl: gut dosierbar und alltagstauglich.
  • Klare Bedienlogik: weniger „Sonderwege“, mehr unkomplizierte Praxis.

Schwächen der BMW G 310 R

  • Weniger „Show“ im Charakter: wer stark auf optische Individualität steht, könnte weniger emotional abgeholt werden.
  • Fahrspaß hängt vom Anspruch ab: wer eher „großes Gefühl“ sucht, muss das Konzept mögen.

Stärken der Benelli 502 C

  • Stil und Präsenz: wirkt eigenständig und macht Lust aufs Fahren.
  • Entspannter Fahrrhythmus: kann auf Landstraße besonders angenehm sein.
  • Charakter im Gesamtpaket: nicht nur funktional, sondern mit Stimmung.

Schwächen der Benelli 502 C

  • Charakter braucht Gewöhnung: Handling und Gefühl können stärker vom persönlichen Stil abhängen.
  • Komfort ist individueller: Sitzempfinden und Ergonomie sollten vorab getestet werden.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen BMW G 310 R und Benelli 502 C hängt vor allem davon ab, welche Art von Motorradalltag im Vordergrund steht. Wer ein Motorrad sucht, das schnell „funktioniert“, sich leicht bewegen lässt und im Stadtverkehr sowie auf kurzen Strecken unkompliziert bleibt, wird mit der BMW G 310 R häufig sehr glücklich. Sie ist besonders dann passend, wenn Wert auf ein direktes, gut kontrollierbares Fahrgefühl gelegt wird.

Die Benelli 502 C ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr als nur Transport sein soll. Wer Stil mag, gern mit Charakter fährt und auf Landstraße einen entspannten Rhythmus sucht, findet in der Benelli häufig den passenden Mix. Gleichzeitig sollte das eigene Sitz- und Fahrgefühl einmal bewusst getestet werden, um sicherzugehen, dass die Ergonomie und das Handling wirklich zur eigenen Erwartung passen.

Fazit:

Die BMW G 310 R ist die stimmige Wahl für alle, die ein unkompliziertes, gut kontrollierbares Motorrad suchen – besonders für Stadtverkehr, häufige Stop-and-go-Situationen und Fahrerinnen und Fahrer, die ein direktes Ansprechverhalten mögen. Die Benelli 502 C punktet dagegen stärker mit Stil, Charakter und einem oft entspannteren Fahrrhythmus, der auf Landstraße und bei gleichmäßigerem Tempo besonders Spaß machen kann. Wer vor allem Wert auf „einsteigen, losfahren, sich sicher fühlen“ legt, findet in der BMW den leichteren Einstieg. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das optisch und vom Gesamtgefühl her mehr Persönlichkeit ausstrahlt und bereit ist, sich auf den eigenen Rhythmus einzustellen, wird mit der Benelli 502 C eher das passende Gefühl treffen. Am Ende entscheidet das persönliche Fahrprofil: Alltag und Präzision sprechen eher für die BMW, Fahrspaß mit mehr Charakter eher für die Benelli.

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