UVP 22.390 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 32.149 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
Wo liegen die Unterschiede zwischen Adventure und Standard GS?
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Das Sofa, das Kurven kann.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Komfort ohne Ende
  • Platz ohne Ende
  • Leistung ohne Ende
  • gute Serien-Ausstattung
  • fluffiges Fahrverhalten
  • gute Bremsen und gute Reifen
Kontra:
  • Blinker beim Bremsen kaum zu sehen
  • schweres Bike, nur bedingt geländetauglich
  • Quickshifter etwas rupfig
  • nix für Anfänger!

Abmessungen & Gewicht

Gewicht269kg
Radstand1.518mm
Länge2.280mm
Radstand1.518mm
Sitzhöhe: 870-890 mm
Höhe1.588mm
Gewicht365kg
Radstand1.695mm
Länge2.475mm
Radstand1.695mm
Sitzhöhe: 745 mm
Höhe925mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Boxermotor
Hubraum1.833ccm
Hub73mm
Bohrung73mm
KühlungFlüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt30Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite612km
Leistung126 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment170 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Telelever, Lenkerkippentkopplung über Flexelement, Zentralfederbein (Federweg 210)mm
Federung hintenzentrales WAD-Federbein, Federvorspannung stufenlos einstellbar (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17
Reifen vorne130/70-18
Reifen hinten200/55-16

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, semi-schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)

Fazit

Die neue GSA ist ganz sicher kein Bike für Jedermann. Sie polarisiert bei Optik, Leistung, Preis und Gewicht. Gut so, finden wir, denn Einheitsbrei Motorräder gibt es schon genug. Anfänger werden sich mit diesem Motorrad sicherlich schon nach ein paar Metern auf die Seite legen, gestandene Biker finden hier aber das ultimative Schiff für die richtig lange Tour. Nachmittags einmal kurz zum Nordkap und zurück ist mit der Adventure kein Problem. Und tanken muss man unterwegs auch nicht.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort steht die GSA als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer das ASA ausprobieren will, kommt ebenfalls in Neumünster auf seine Kosten: B&S hat nämlich auch eine Standard GS mit dem neuen automatisierten Schalt-Assistenten. Also zwei Probefahrten anmelden, dann die GSA mit ASA ordern und sich auf Weihnachten freuen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.335 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: rot, schwarz, blau-weiß, grün

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BMW R 1300 GS Adventure vs. Honda GL 1800 Gold Wing: Vergleich für Reise, Komfort und Fahrspaß

Wenn es um große Motorräder für lange Strecken geht, stehen zwei Namen besonders oft im Raum: die BMW R 1300 GS Adventure und die Honda GL 1800 Gold Wing. Beide Modelle sind für Touren gemacht, beide wirken auf den ersten Blick wie „Reisemobile auf zwei Rädern“ – aber sie verfolgen sehr unterschiedliche Philosophien. Die BMW setzt stärker auf Vielseitigkeit, Dynamik und das Gefühl, auch abseits der Komfortzone souverän zu bleiben. Die Honda dagegen ist ein Meisterstück der Langstrecken-Komfortkultur: viel Ruhe, viel Technik und ein Fahrstil, der auf entspanntes Gleiten ausgelegt ist.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet – mit Blick auf das, was im Alltag und auf Touren wirklich zählt: Fahrgefühl, Komfort, Elektronik, Gepäck und die Frage, welches Motorrad besser zu welchem Fahrprofil passt.

Grundcharakter: Adventure-Vielseitigkeit vs. Touring-Komfort

BMW R 1300 GS Adventure: „Allrounder“ mit Reiseambitionen

Die BMW R 1300 GS Adventure ist als Adventure-Modell darauf ausgelegt, viele Situationen abzudecken. Das merkt man am Gesamtpaket: Die Sitzposition wirkt auf längere Strecken ebenso durchdacht wie auf zügiges Fahren. Dazu kommt der Charakter des Antriebs, der sich in der Praxis als kräftig und gut dosierbar zeigt. Gerade auf gemischten Strecken – Landstraße, Autobahn, kurvige Abschnitte – fühlt sich die BMW wie ein Motorrad an, das man nicht nur „durchzieht“, sondern auch aktiv fährt.

Honda GL 1800 Gold Wing: „Langstreckenruhe“ als Konzept

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist dagegen ein Touring-Bike, das Komfort und Stabilität in den Mittelpunkt stellt. Die Maschine wirkt wie geschaffen für lange Autobahnabschnitte und entspannte Tagesetappen. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf, Vibrationen und Unebenheiten möglichst souverän zu dämpfen. Dazu kommt ein sehr stimmiges Gesamtgefühl: Man setzt sich drauf, stellt sich auf die Reise ein und fährt – ohne ständig nachjustieren zu müssen.

Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich

Beide Motorräder liefern ausreichend Reserven, aber die Art, wie die Leistung ankommt, unterscheidet sich. Die BMW R 1300 GS Adventure wirkt in der Regel „direkter“ im Ansprechverhalten: Gasbefehle werden zügig umgesetzt, und die Maschine lässt sich in unterschiedlichen Drehzahlbereichen angenehm kontrollieren. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke mehr Kurven als Gerade bietet oder wenn Überholmanöver spontan entstehen.

Die Honda GL 1800 Gold Wing steht hingegen für gleichmäßige, ruhige Leistungsentfaltung. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es auch bei konstantem Tempo gelassen bleibt und dabei trotzdem jederzeit nachlegen kann. Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert von dieser „Dauerreisefähigkeit“: Der Motor unterstützt das entspannte Tempo, ohne dass man ständig das Gefühl hat, die Maschine „muss“ erst in den richtigen Bereich gebracht werden.

Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen

BMW: mehr Agilität, mehr „Fahrgefühl“

Die BMW R 1300 GS Adventure spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Tempo steigt oder die Straße anspruchsvoller wird. Das Handling wirkt lebendig, und die Maschine lässt sich in Kurven gut positionieren. Gleichzeitig bleibt sie auch auf längeren Etappen stabil genug, um nicht nach kurzer Zeit „anstrengend“ zu werden. Die Adventure-typische Ausrichtung sorgt dafür, dass man sich nicht nur auf glatten Asphalt verlassen muss.

Honda: souverän, stabil und auf Komfort getrimmt

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist weniger auf „Sportlichkeit“ im engeren Sinn ausgelegt, sondern auf souveräne Stabilität. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei wechselnden Fahrbahnqualitäten zeigt sich der Touring-Fokus: Die Maschine bleibt ruhig, die Linie lässt sich entspannt halten, und das Motorrad wirkt wie ein verlässlicher Begleiter über viele Kilometer. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist, wird die gutmütige Art zu schätzen wissen, mit der die Honda das Gesamtgewicht verarbeitet.

Elektronik und Assistenz: Technik als Unterstützung

Beide Modelle sind modern und bieten Elektronik, die das Fahren erleichtert. Die BMW R 1300 GS Adventure setzt dabei stark auf ein System aus Fahrmodi und Assistenzfunktionen, die sich an unterschiedliche Situationen anpassen lassen. Das hilft, wenn die Strecke wechselt oder wenn man je nach Beladung und Untergrund eine andere Charakteristik bevorzugt.

Die Honda GL 1800 Gold Wing punktet zusätzlich mit einem sehr stimmigen Touring-Technikpaket. Die Assistenzsysteme und die Bedienlogik sind darauf ausgelegt, dass man sich auf die Strecke konzentrieren kann. Besonders auf langen Fahrten ist das spürbar: weniger „Bedienaufwand“, mehr Fokus auf entspanntes Vorankommen.

Komfort: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit

BMW: Komfort mit Reise-„Biss“

Die BMW R 1300 GS Adventure bietet einen Komfort, der nicht nur auf „geradeaus“ optimiert ist. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch bei wechselnden Fahrmanövern nicht komplett aus dem Konzept gerät. Der Windschutz und die Ergonomie sind auf Touren ausgelegt, wobei die BMW insgesamt das Gefühl vermittelt, dass man das Motorrad auch mal aktiver bewegt, ohne dass der Komfort sofort leidet.

Honda: Touring-Komfort auf höchstem Niveau

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist in Sachen Komfort besonders stark. Das Motorrad reduziert spürbar die Belastung, die auf langen Strecken entsteht – durch eine ruhige Fahrcharakteristik, eine passende Ergonomie und eine insgesamt sehr „touringfreundliche“ Abstimmung. Wer häufig weite Strecken am Stück fährt oder Wert auf maximal entspannte Tagesetappen legt, wird die Honda als besonders passend empfinden.

Gepäck und Reiseausstattung: Praktische Unterschiede

Bei beiden Motorrädern ist das Thema Gepäck zentral. Die BMW R 1300 GS Adventure wirkt dabei wie die Wahl für Reisen, bei denen man flexibel bleibt: mehr „Abenteuer“-Feeling, mehr Bereitschaft, auch mal anders zu planen. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist stärker auf das klassische Touring ausgelegt: viel Stauraum, ein durchdachtes Reisegefühl und eine Gesamtanmutung, die auf „fertig machen und losfahren“ hinausläuft.

Wichtig ist: Beide Motorräder können mit Gepäck überzeugen, aber die Art, wie sie sich damit anfühlen, unterscheidet sich. Die BMW bleibt eher „fahraktiv“, während die Honda eher „reisend“ wirkt – als würde sie das Gepäck wie selbstverständlich in ihre Ruhe integrieren.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 1300 GS Adventure – Stärken

  • Vielseitiger Charakter: gut für gemischte Strecken und unterschiedliche Fahrstile.
  • Lebendiges Handling: macht auch Kurven und dynamischere Abschnitte attraktiv.
  • Reise-„Allround“-Denke: Adventure-Feeling ohne den Komfort aufzugeben.
  • Elektronik als Fahrunterstützung: Fahrmodi und Assistenz helfen, das Motorrad passend einzustellen.

BMW R 1300 GS Adventure – Schwächen

  • Anspruch an den Fahrer: Wer nur maximale Ruhe sucht, könnte die BMW als „aktiver“ empfinden.
  • Gewichtsgefühl: Wie bei großen Adventure-Bikes kann das Handling im Stand und bei langsamen Manövern anspruchsvoller wirken.

Honda GL 1800 Gold Wing – Stärken

  • Maximaler Touring-Komfort: besonders geeignet für lange Etappen.
  • Ruhige Stabilität: entspanntes Fahrgefühl, auch bei höheren Geschwindigkeiten.
  • Touring-Technik stimmig integriert: Bedienung und Assistenz wirken auf Reise ausgelegt.
  • Gute „Dauerreisefähigkeit“: gleichmäßige Leistungsentfaltung für entspanntes Tempo.

Honda GL 1800 Gold Wing – Schwächen

  • Weniger Adventure-Charakter: Wer „Abwechslung“ abseits der Komfortzone sucht, könnte die Honda weniger passend finden.
  • Größe und Gewicht: Wie bei großen Tourern kann das Handling bei engen Situationen anspruchsvoller sein.

Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Reise im Vordergrund steht.

Für wen ist die BMW R 1300 GS Adventure die bessere Wahl?

Die BMW R 1300 GS Adventure ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die auf Touren gern variieren: mal zügig über Landstraßen, mal Autobahn, mal mit dem Gefühl, dass das Motorrad auch „mehr kann“. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur bequem transportiert, sondern auch Fahrspaß und Agilität mitbringt, trifft mit der BMW häufig eine sehr passende Wahl.

Für wen ist die Honda GL 1800 Gold Wing die bessere Wahl?

Die Honda GL 1800 Gold Wing eignet sich besonders für alle, die lange Strecken möglichst entspannt absolvieren möchten. Wer häufig weite Distanzen fährt, Wert auf Ruhe, Stabilität und ein sehr komfortorientiertes Gesamtpaket legt, findet in der Gold Wing einen starken Reisebegleiter. Auch wenn Technik und Bedienkomfort auf Touren eine große Rolle spielen, ist die Honda oft die naheliegende Wahl.

Fazit:

Die BMW R 1300 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn Reisen abwechslungsreich sein sollen: dynamische Abschnitte, wechselnde Strecken und ein Motorrad, das sich aktiv fahren lässt. Sie punktet mit Vielseitigkeit, einem lebendigen Handling und einer Elektronik, die das Motorrad je nach Situation passend unterstützt. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist dagegen die stimmigere Option, wenn der Fokus klar auf maximalem Touring-Komfort liegt: ruhiges Fahrgefühl, entspannte Langstrecken und ein Technikpaket, das den Reisealltag erleichtert. Wer vor allem lange Etappen am Stück fährt und dabei möglichst wenig „Fahrerarbeit“ spüren möchte, wird mit der Gold Wing glücklicher. Kurz gesagt: Adventure mit Fahrspaß spricht eher für die BMW, Touring-Ruhe für lange Distanzen eher für die Honda.

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