| UVP | 22.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Komfort ohne Ende
- Platz ohne Ende
- Leistung ohne Ende
- gute Serien-Ausstattung
- fluffiges Fahrverhalten
- gute Bremsen und gute Reifen
- Blinker beim Bremsen kaum zu sehen
- schweres Bike, nur bedingt geländetauglich
- Quickshifter etwas rupfig
- nix für Anfänger!
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 269 | kg |
| Radstand | 1.518 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.518 | mm |
| Sitzhöhe: | 870-890 | mm |
| Höhe | 1.588 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 612 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Telelever, Lenkerkippentkopplung über Flexelement, Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | zentrales WAD-Federbein, Federvorspannung stufenlos einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, semi-schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Die neue GSA ist ganz sicher kein Bike für Jedermann. Sie polarisiert bei Optik, Leistung, Preis und Gewicht. Gut so, finden wir, denn Einheitsbrei Motorräder gibt es schon genug. Anfänger werden sich mit diesem Motorrad sicherlich schon nach ein paar Metern auf die Seite legen, gestandene Biker finden hier aber das ultimative Schiff für die richtig lange Tour. Nachmittags einmal kurz zum Nordkap und zurück ist mit der Adventure kein Problem. Und tanken muss man unterwegs auch nicht.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort steht die GSA als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer das ASA ausprobieren will, kommt ebenfalls in Neumünster auf seine Kosten: B&S hat nämlich auch eine Standard GS mit dem neuen automatisierten Schalt-Assistenten. Also zwei Probefahrten anmelden, dann die GSA mit ASA ordern und sich auf Weihnachten freuen!
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 GS Adventure vs. Royal Enfield Guerrilla 450 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 GS Adventure und die Royal Enfield Guerrilla 450, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite ein ausgewachsener Reiseenduro-Ansatz mit Fokus auf Langstrecke, Komfort und Elektronik. Auf der anderen Seite ein kompakter, urban geprägter Charakter, der vor allem in der Stadt und auf kurzen bis mittleren Touren Spaß macht. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen – und welches Bike passt besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten?
Grundcharakter: Reiseenduro vs. kompakter Alltags- und City-Fokus
Die BMW R 1300 GS Adventure ist klar als großes Adventure-Tourenmotorrad gedacht. Der Anspruch liegt auf souveräner Fahrbarkeit über lange Strecken, stabiler Performance und einem Setup, das auch mit Gepäck und wechselnden Untergründen funktioniert. Die Royal Enfield Guerrilla 450 dagegen wirkt wie ein Motorrad für den Alltag: leichter zu bewegen, unkomplizierter im Handling und mit einem Fahrgefühl, das eher „direkt“ als „groß und schwer“ interpretiert wird.
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW zielt auf maximale Vielseitigkeit für Reisen, während die Royal Enfield stärker auf Alltagstauglichkeit, Wendigkeit und einen unkomplizierten Einstieg in das Motorradfahren ausgerichtet ist.
Motor & Antrieb: Durchzug und Reserven vs. agiles Ansprechverhalten
Beim Thema Motor geht es nicht nur um „mehr oder weniger Leistung“, sondern um den Charakter. Die BMW R 1300 GS Adventure spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn gleichmäßiges Tempo, entspannte Drehzahlen und Reserven gefragt sind. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, lange Strecken ohne ständiges Nachdenken zu absolvieren. Der Antrieb unterstützt dabei ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt dagegen auf ein spürbar anderes Erlebnis: Das Motorrad wirkt lebendiger im städtischen Rhythmus, reagiert oft unmittelbarer auf Gasbefehle und macht dadurch besonders bei häufigen Beschleunigungs- und Bremsvorgängen Spaß. Wer kurze Strecken, enge Kurven und häufiges „Anfahren“ bevorzugt, bekommt hier ein Motorrad, das sich leichter „mitnehmen“ lässt.
Stärken & Schwächen im Motor-Teil
- BMW R 1300 GS Adventure: starke Reserven und entspannte Langstrecken-Performance; weniger „leichtfüßig“ im Stadtgefühl, wenn man häufig rangiert oder enge Situationen hat.
- Royal Enfield Guerrilla 450: agiles Ansprechverhalten und unkomplizierte Fahrbarkeit im Alltag; bei sehr langen Autobahnabschnitten oder wenn maximale Reise-Souveränität im Vordergrund steht, wirkt die Auslegung weniger „groß“ als bei der BMW.
Fahrwerk & Handling: Stabilität bei der BMW, Agilität bei der Royal Enfield
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft darüber, ob ein Motorrad „anstrengend“ oder „entspannt“ wirkt. Die BMW R 1300 GS Adventure ist auf Stabilität ausgelegt: Geradeauslauf, kontrolliertes Einlenken und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen Vertrauen schafft. Besonders auf längeren Touren mit unterschiedlichen Straßenqualitäten zeigt sich der Vorteil eines Reiseenduro-Setups.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 spielt ihre Stärken eher in der Beweglichkeit aus. In der Stadt, auf Landstraßen mit vielen Richtungswechseln und bei moderaten Geschwindigkeiten wirkt das Motorrad oft handlicher. Das macht es leichter, spontan zu fahren und sich auf den Fahrspaß zu konzentrieren.
Wo die Unterschiede spürbar werden
- BMW: mehr Stabilität und „Tourenruhe“; dafür kann das Handling bei sehr langsamen Manövern weniger spontan wirken.
- Royal Enfield: leichteres, agileres Gefühl; dafür ist die Erwartungshaltung bei langen, anspruchsvollen Strecken mit viel Gepäck anders zu setzen.
Ergonomie & Sitzposition: Langstrecken-Komfort vs. kompakte Bedienbarkeit
Ergonomie ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt – aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die BMW R 1300 GS Adventure ist auf Komfort für längere Fahrten ausgelegt. Sitzposition und Gesamtabstimmung zielen darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Das ist besonders relevant, wenn Tourenplanung, Gepäck und wechselnde Tagesetappen dazugehören.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dagegen kompakter und „alltagstauglicher“ im Sinne von leichterer Bedienbarkeit. Die Sitzposition unterstützt ein aktives Fahren, ohne dass man sich wie auf einem großen Reisegerät vorkommt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken bevorzugt, profitiert davon.
Elektronik & Assistenz: BMW mit Reise-Fokus, Royal Enfield mit simplerem Ansatz
Bei der Elektronik zeigt sich der Unterschied zwischen Premium-Reiseenduro und kompakterem Motorradansatz. Die BMW R 1300 GS Adventure bringt typischerweise ein Paket mit, das auf Sicherheit, Komfort und Kontrolle ausgelegt ist. Fahrmodi, Assistenzfunktionen und eine insgesamt „digitale“ Unterstützung sorgen dafür, dass das Motorrad in unterschiedlichen Situationen planbar bleibt.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt eher auf das Wesentliche. Das bedeutet nicht automatisch weniger Qualität, aber eine andere Philosophie: weniger „Regie“, mehr direktes Fahrgefühl. Wer Elektronik als Hilfe nutzt, aber nicht ständig damit beschäftigt sein möchte, kann das als Vorteil sehen.
Stärken & Schwächen bei der Elektronik
- BMW: mehr Unterstützung im Alltag und auf Reisen; kann für manche Fahrer „zu viel“ sein, wenn man bewusst minimalistisch fahren möchte.
- Royal Enfield: unkomplizierter Zugang und direkteres Gefühl; weniger „Rundum-Schutz“ im Sinne komplexer Assistenzpakete.
Bremsen & Sicherheit: Reserven bei der BMW, souveränes Alltagsniveau bei der Royal Enfield
Beim Bremsen zählt vor allem das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Standfestigkeit und Vertrauen. Die BMW R 1300 GS Adventure ist auf hohe Belastbarkeit ausgelegt – besonders dann, wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist oder wenn man auf langen Strecken häufig verzögert. Das System wirkt darauf abgestimmt, dass man auch bei wechselnden Bedingungen konstant bremsen kann.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 bietet ein Bremsgefühl, das im Alltag meist gut passt: kontrollierbar, gut dosierbar und ausreichend für typische Stadt- und Landstraßen-Situationen. Wer jedoch sehr sportlich fährt oder regelmäßig hohe Belastungen erwartet, wird die Reiseenduro-Reserven der BMW eher zu schätzen wissen.
Alltag & Praxis: Reichweite, Gewicht und Nutzbarkeit
Im Alltag entscheidet nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch die Nutzbarkeit. Bei der BMW R 1300 GS Adventure spielt die Reiseorientierung eine große Rolle: Tank- und Reichweitenkonzept, Gepäckfähigkeit und die generelle Eignung für lange Etappen sind klare Pluspunkte. Das Motorrad ist dafür gemacht, Kilometer zu sammeln – auch wenn die Strecke mal unruhig wird.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 punktet dagegen mit dem Gefühl, jederzeit „bereit“ zu sein. Kurze Wege, spontane Ausfahrten und das schnelle Durchkommen im Verkehr sind die Stärke. Das Motorrad wirkt weniger wie ein Projekt für große Reisen und mehr wie ein zuverlässiger Begleiter für den Alltag.
Stärken & Schwächen im Praxisvergleich
- BMW: ideal für lange Touren und wechselnde Bedingungen; im Stadtbetrieb kann das Handling durch die Größe und das Gesamtpaket weniger entspannt wirken.
- Royal Enfield: leicht in den Alltag integrierbar und oft unkomplizierter zu bewegen; für sehr lange, anspruchsvolle Reisen ist die Erwartungshaltung besser an den Motorradcharakter anzupassen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Fahrten steht im Mittelpunkt? Die BMW R 1300 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn Reisen, Komfort und ein hohes Maß an Unterstützung zählen. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf souveräne Stabilität legt und auch bei wechselnden Untergründen entspannt bleiben möchte, findet hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist dagegen besonders attraktiv, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Touren und ein Motorrad, das sich leicht bewegen lässt. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht, ohne dass man sich ständig mit „großen“ Dimensionen auseinandersetzen muss, wird mit der Royal Enfield häufig zufriedener sein.
Typische Entscheidungsszenarien
- BMW R 1300 GS Adventure: Langstreckenfahrer, Tourenplaner, Fahrer mit Gepäck, Menschen die Elektronik und Komfort als Sicherheitsnetz sehen.
- Royal Enfield Guerrilla 450: Pendler, Stadtfahrer, Einsteiger oder Fahrer, die ein agiles Motorrad für den Alltag bevorzugen und nicht zwingend „Reiseenduro-Feeling“ brauchen.
Fazit:
Die BMW R 1300 GS Adventure ist die bessere Wahl für alle, die vor allem lange Touren, hohe Stabilität und ein starkes Gesamtpaket aus Komfort und Elektronik suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Strecken länger werden, das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist und man auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben möchte. Wer regelmäßig reist und ein Motorrad möchte, das Reserven bietet und Sicherheit durch Unterstützung vermittelt, trifft hier eine sehr stimmige Entscheidung.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 passt dagegen besser zu Fahrern, die den Alltag genießen: kurze Wege, spontane Ausfahrten, viel Stadt und ein Motorrad, das sich leicht und direkt anfühlt. Sie wirkt agiler und unkomplizierter im Handling und macht dadurch im täglichen Rhythmus oft mehr Freude. Wer nicht primär „große Reise“ plant, sondern ein Motorrad für den Alltag sucht, bekommt mit der Guerrilla 450 eine passende, sympathische Alternative.