| UVP | 22.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Komfort ohne Ende
- Platz ohne Ende
- Leistung ohne Ende
- gute Serien-Ausstattung
- fluffiges Fahrverhalten
- gute Bremsen und gute Reifen
- Blinker beim Bremsen kaum zu sehen
- schweres Bike, nur bedingt geländetauglich
- Quickshifter etwas rupfig
- nix für Anfänger!
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 269 | kg |
| Radstand | 1.518 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.518 | mm |
| Sitzhöhe: | 870-890 | mm |
| Höhe | 1.588 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 612 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Telelever, Lenkerkippentkopplung über Flexelement, Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | zentrales WAD-Federbein, Federvorspannung stufenlos einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, semi-schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue GSA ist ganz sicher kein Bike für Jedermann. Sie polarisiert bei Optik, Leistung, Preis und Gewicht. Gut so, finden wir, denn Einheitsbrei Motorräder gibt es schon genug. Anfänger werden sich mit diesem Motorrad sicherlich schon nach ein paar Metern auf die Seite legen, gestandene Biker finden hier aber das ultimative Schiff für die richtig lange Tour. Nachmittags einmal kurz zum Nordkap und zurück ist mit der Adventure kein Problem. Und tanken muss man unterwegs auch nicht.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort steht die GSA als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer das ASA ausprobieren will, kommt ebenfalls in Neumünster auf seine Kosten: B&S hat nämlich auch eine Standard GS mit dem neuen automatisierten Schalt-Assistenten. Also zwei Probefahrten anmelden, dann die GSA mit ASA ordern und sich auf Weihnachten freuen!
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 GS Adventure vs. Suzuki GSX-8T: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten abdecken, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 GS Adventure steht für große Reiseambitionen, viel Komfort und die typische GS-Philosophie: souverän, langstreckentauglich und mit dem Anspruch, auch abseits der ausgetretenen Pfade eine gute Figur zu machen. Die Suzuki GSX-8T dagegen wirkt wie ein klarer Gegenentwurf: sportlich, alltagstauglich und darauf ausgelegt, sich im Stadtverkehr genauso wohlzufühlen wie auf der Feierabendrunde oder der spontanen Wochenendtour.
Beide Modelle sind keine „Ein-Zweck“-Maschinen. Trotzdem unterscheiden sie sich deutlich in der Art, wie sie Fahrten gestalten: Die BMW legt den Fokus auf Reise- und Abenteuerkomfort, während die Suzuki eher den dynamischen Charakter in den Vordergrund stellt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die wichtigsten Vergleichspunkte.
Grundidee im Vergleich: Reiseenduro vs. sportlicher Allrounder
Die BMW R 1300 GS Adventure ist als Adventure-Variante konsequent auf längere Strecken ausgelegt. Das merkt man an der Gesamtkonzeption: Sitzposition, Fahrwerksabstimmung und die Art, wie das Motorrad Tempo aufnimmt und dabei stabil bleibt. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf entspannte Ergonomie legt und auch mal mehrere Tage am Stück plant, findet in der BMW eine sehr stimmige Basis.
Die Suzuki GSX-8T ist dagegen stärker auf „Allround mit Zug“ getrimmt. Sie will nicht nur funktionieren, sondern auch Spaß machen – und zwar ohne dass man dafür erst eine bestimmte Strecke oder ein bestimmtes Wetter braucht. Gerade im Alltag, auf kurvigen Landstraßen und bei wechselnden Bedingungen spielt die Suzuki ihre Stärken aus.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Motor zeigen sich die Unterschiede besonders klar. Die BMW R 1300 GS Adventure steht für einen souveränen, gleichmäßigen Vortrieb, der sich wie gemacht anfühlt für lange Etappen. Das Fahrgefühl ist dabei weniger „aggressiv“, sondern eher „kontrolliert“: Gasbefehle werden sauber umgesetzt, das Motorrad wirkt dabei ruhig und berechenbar.
Die Suzuki GSX-8T bringt dagegen mehr von dem mit, was man oft mit „sportlich“ verbindet: ein lebendigeres Ansprechverhalten und ein Gefühl von Dynamik, das Lust auf zügiges Fahren macht. Das bedeutet nicht, dass die Suzuki nur für schnelle Kurven taugt – im Gegenteil. Aber sie belohnt eher die Fahrer, die den Motor aktiv nutzen und die Drehzahl im richtigen Bereich halten.
Stärken & Schwächen beim Antrieb
BMW R 1300 GS Adventure: Stärke ist die entspannte Durchzugskraft und das ruhige, langstreckentaugliche Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass der „sportliche Kick“ weniger im Vordergrund steht als bei Maschinen, die stärker auf Agilität und Drehfreude ausgelegt sind.
Suzuki GSX-8T: Stärke ist die lebendige Art, wie sie auf Gas reagiert und wie leicht sie sich im Alltag bewegt. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr langen, schweren Reiseetappen weniger „komfortorientiert“ wirkt als die große Adventure-Baureihe – vor allem dann, wenn man konsequent auf maximalen Langstreckenkomfort setzt.
Komfort und Ergonomie: Wie entspannt wird die Reise?
Bei der BMW R 1300 GS Adventure ist Komfort ein zentrales Thema. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad über Unebenheiten hinweg arbeitet, zielen darauf ab, dass man auch nach vielen Kilometern noch konzentriert fahren kann. Dazu passt die Adventure-typische Auslegung: Das Motorrad ist darauf vorbereitet, dass Gepäck, Wind und wechselnde Straßenverhältnisse Teil des Plans sind.
Die Suzuki GSX-8T setzt stärker auf eine ausgewogene, alltagstaugliche Ergonomie. Sie wirkt leichter „im Handling“ und vermittelt das Gefühl, schnell zwischen Alltagssituationen zu wechseln – vom Stop-and-go im Stadtverkehr bis zur zügigen Landstraßenfahrt. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, profitiert von dieser unkomplizierten Art.
Komfort-Realität im Vergleich
Die BMW ist im Komfort- und Reiseanspruch klar im Vorteil, wenn es um lange Etappen, ruhiges Dahingleiten und das Gefühl geht, dass das Motorrad „für die Reise gebaut“ ist. Die Suzuki ist im Vorteil, wenn es um spontane Fahrten, häufiges Umsetzen der Fahrposition und ein agiles Gefühl im Alltag geht.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Die BMW R 1300 GS Adventure spielt ihre Stärken vor allem bei Stabilität und Souveränität aus. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Autobahn- oder Landstraßenpassagen wirkt das Motorrad sehr standfest. Auch wenn die Strecke unruhig ist, bleibt der Eindruck: Das Motorrad ist „da“ und macht die Fahrt berechenbar.
Die Suzuki GSX-8T ist dagegen spürbar darauf ausgelegt, sich schnell zu bewegen. In Kurven und auf wechselnden Strecken fühlt sie sich oft leichter an, was das Fahren weniger anstrengend macht. Das ist besonders dann ein Plus, wenn die Route nicht planbar ist oder wenn häufig abgebogen, beschleunigt und wieder gebremst wird.
Wo die Grenzen liegen
BMW: Wenn man maximalen Reise- und Stabilitätsfokus sucht, ist die BMW sehr überzeugend. Wer aber vor allem „leichtes“ Handling in den Vordergrund stellt, könnte die Adventure-Philosophie als etwas weniger direkt empfinden.
Suzuki: Die Suzuki wirkt im Alltag und auf kurvigen Strecken oft besonders zugänglich. Wer dagegen sehr große Reiseambitionen hat und das Motorrad als „Langstreckenmaschine“ mit viel Gepäck und hoher Konstanz nutzen will, wird die BMW eher als passender erleben.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus
Beide Motorräder setzen auf moderne Technik, aber der Schwerpunkt ist unterschiedlich. Die BMW R 1300 GS Adventure wirkt in der Gesamtkonzeption wie ein Paket aus Reise-Assistenz und Komfort-Features. Das Ziel: Fahrer entlasten, Sicherheit erhöhen und das Motorrad in vielen Situationen berechenbar machen.
Die Suzuki GSX-8T bringt Elektronik ebenfalls sinnvoll ein, wirkt aber stärker auf ein dynamisches, alltagstaugliches Fahrprofil ausgerichtet. Das kann sich so anfühlen, dass die Maschine schnell „mitzieht“, ohne dass man sich erst durch viele Einstellungen arbeiten muss.
Stärken & Schwächen bei der Technik
BMW: Stärke ist die Reiseorientierung der Elektronik – besonders, wenn man häufig unterschiedliche Bedingungen fährt. Schwäche kann sein, dass die Vielzahl an Möglichkeiten für manche Fahrer eher „zu viel“ ist, wenn man einfach nur losfahren möchte.
Suzuki: Stärke ist die unkomplizierte, dynamische Einbindung der Technik. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierten Reise-Szenarien der Fokus weniger auf „maximaler Reise-Absicherung“ liegt als bei der BMW.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Stadtgefühl
Im Alltag zählt nicht nur die reine Leistung, sondern auch das Gefühl beim Rangieren, das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und die Übersichtlichkeit. Die Suzuki GSX-8T wirkt hier oft besonders passend, weil sie als sportlicher Allrounder im täglichen Rhythmus leichter zu „lesen“ ist. Das macht sie interessant für Pendler, Wochenendfahrer und alle, die nicht nur auf langen Touren unterwegs sind.
Die BMW R 1300 GS Adventure ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie bringt die typische Adventure-Größe mit. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig enge Parklücken ansteuert, merkt schneller, dass die BMW mehr „Motorrad“ ist. Dafür gewinnt sie auf der Straße mit Reise-Charakter: Sobald die Strecke länger wird, spielt sie ihre Stärken aus.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen BMW R 1300 GS Adventure und Suzuki GSX-8T lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer vor allem lange Strecken plant, Komfort priorisiert und ein Motorrad sucht, das auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen souverän bleibt, wird mit der BMW sehr glücklich. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das im Alltag leicht wirkt, dynamisch anspricht und auf kurvigen Strecken Spaß macht, findet in der Suzuki eine starke Wahl.
Typische Käuferprofile
BMW R 1300 GS Adventure: passend für Fahrer, die regelmäßig reisen, Touren planen und ein Motorrad suchen, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt.
Suzuki GSX-8T: passend für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Freizeit suchen, das schnell verfügbar ist und sportlich genug bleibt, ohne unpraktisch zu werden.
Fazit:
Die BMW R 1300 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Langstrecke, Komfort und Reise-Souveränität liegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Kilometer sammelt, ohne dass die Konzentration leidet, und das auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf ein rundes Gesamtpaket legt und das Motorrad als Abenteuer- und Tourenmaschine versteht, findet in der BMW den stimmigen Partner.
Die Suzuki GSX-8T punktet vor allem dort, wo Alltag und Fahrspaß zusammenkommen: leicht zugänglich, dynamisch im Ansprechverhalten und angenehm im Handling. Sie ist ideal für alle, die nicht nur auf große Reisen warten wollen, sondern ein Motorrad suchen, das spontan funktioniert – in der Stadt, auf Landstraßen und auf kurzen bis mittleren Touren.
Kurz gesagt: Reise und Komfort sprechen eher für die BMW, Agilität und sportlicher Allround-Einsatz eher für die Suzuki.