UVP 19.990 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Ist der neue Alleskönner von BMW wirklich so gut?
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Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Motor mit Dampf in allen Drehzahlbereichen
  • gutmütiges und präzises Fahrverhalten
  • wendige und leicht handlebare Maschine
  • sehr hoher Komfort für Fahrer und Beifahrer
  • spitzenmässige Voll-Integral Bremse
  • sehr gute Serienausstattung
  • sehr guter Windschutz
Kontra:
  • QuickShifter und Getriebe etwas hart
  • weder Apple CarPlay noch Android Auto noch Vollkarten-Navigation
  • Bedienung erfordert Einarbeitungszeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht237kg
Radstand1.518mm
Länge2.212mm
Radstand1.518mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.406mm
Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Telelever, Lenkerkippentkopplung über Flexelement, Zentralfederbein (Federweg 190)mm
Federung hintenzentrales WAD-Federbein, Federvorspannung stufenlos einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, semi-schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)

Fazit - prüft Euren Kontostand.

Die neue GS ist wirklich ein gelungenes Adventure-Bike. Sie kann fast alles - und das auch noch richtig gut. Kritikpunkte muss man mit der Lupe suchen und selbst eingefleischte BMW-Kritiker müssen nach einer Probefahrt zugeben: Leider geil! Der auf den ersten Blick hoch scheinende Preis relativiert sich somit ganz schnell wieder. Und er relativiert sich  sogar noch weiter, wenn man die neue R1300 GS mit den Wettbewerbern vergleicht, die auch nicht unbedingt günstiger sind.

Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Neumünster zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr mehrere 1300er GS in der Ausstellung und natürlich seid ihr auch herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. ACHTUNG, WARNUNG: Das könnte ein teurer Nachmittag werden...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 19.100 €
  • Verfügbarkeit: seit  11/2023
  • Farben: weiß, schwarz, grün, blau

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

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BMW R 1300 GS vs BMW R 12 G/S – Vergleich der beiden BMW-Boxer

Wenn zwei BMW-Modelle mit Boxer-Charakter gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der BMW R 1300 GS und der BMW R 12 G/S treffen zwei unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die eine steht für moderne Reiseenduro-Kompetenz und souveräne Langstreckenfähigkeiten, die andere für den besonderen G/S-Spirit – kompakter, stilbewusst und mit einem Fahrgefühl, das eher nach „einfach losfahren“ klingt. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend.

Grundidee: Reiseenduro vs. G/S-Charakter

Die BMW R 1300 GS ist klar als Reiseenduro gedacht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das für viele Kilometer am Stück gebaut wurde: mit Fokus auf Komfort, Stabilität und einem Setup, das auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ins Fahrgefühl bringt. Die BMW R 12 G/S dagegen setzt stärker auf den klassischen G/S-Look und ein agileres, „direkteres“ Auftreten. Das bedeutet nicht, dass sie nur fürs Museum taugt – aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man gerne im Alltag nutzt und bei Bedarf auch mal abseits der perfekten Straße Spaß macht.

Design und Fahrgefühl

Optisch ist die Richtung eindeutig: Die R 1300 GS wirkt groß, präsent und technisch aufgeladen. Die R 12 G/S spielt mit Retro-Elementen und einer klaren Linie, die an die Wurzeln der G/S-Serie erinnert. Im Fahrgefühl zeigt sich das ebenfalls: Während die R 1300 GS eher „großes Abenteuer“ vermittelt, wirkt die R 12 G/S wie „kleineres Abenteuer“ – leichter zu handeln, schneller im Kopf und oft angenehmer, wenn es im Alltag enger wird.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Leistung

Beide Modelle setzen auf den typischen BMW-Boxer, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die BMW R 1300 GS zielt auf Durchzug und Souveränität ab. Der Motor passt besonders gut zu Situationen, in denen entspanntes Tempo gefragt ist: Autobahnabschnitte, lange Landstraßen und das Gefühl, dass man jederzeit „noch Reserve“ hat. Das macht sie zur idealen Wahl, wenn häufig Strecken mit konstantem Rhythmus gefahren werden.

Die BMW R 12 G/S wirkt dagegen oft lebendiger im unmittelbaren Ansprechverhalten. Sie ist nicht nur für gemütliche Ausfahrten gemacht, sondern auch dafür, dass man das Motorrad bewusst fährt: Gas auf, Linie halten, Kurven genießen. Wer gerne mit dem Motor arbeitet und das Fahrgefühl stärker „spürt“, wird die R 12 G/S häufig als emotionaler wahrnehmen.

Stärken und Schwächen im Motoralltag

Stärke der R 1300 GS: gleichmäßige Kraftentfaltung und ein sehr ruhiges, reisefreundliches Gesamtpaket.
Schwäche der R 1300 GS: wer ein besonders leichtes, sportlich-direktes Gefühl sucht, kann die R 1300 GS als „zu groß“ empfinden, wenn es um enge Stadtpassagen oder schnelle Richtungswechsel geht.

Stärke der R 12 G/S: mehr unmittelbare Fahrfreude und ein Charakter, der Lust auf Kurven und spontane Touren macht.
Schwäche der R 12 G/S: bei sehr langen Autobahnphasen oder wenn maximale Reise-„Gelassenheit“ im Vordergrund steht, spielt die R 1300 GS ihre Reise-Vorteile stärker aus.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die BMW R 1300 GS ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das merkt man vor allem bei höheren Geschwindigkeiten, bei längeren Strecken und wenn die Straße nicht perfekt ist. Sie vermittelt ein Gefühl von „getragen werden“ – und genau das ist ein großer Pluspunkt für Reisende.

Die BMW R 12 G/S wirkt dagegen leichter in der Hand. Das Handling ist oft direkter, das Motorrad reagiert schneller auf Impulse und macht dadurch auch kürzere Touren oder gemischte Strecken attraktiver. Gerade wenn es im Alltag häufiger um Ein- und Ausparken, enge Straßen oder spontane Abstecher geht, kann die R 12 G/S im Vorteil sein.

Kurven, Bremsen und Fahrbahngefühl

Beide Motorräder bremsen und verzögern souverän, aber die Art, wie sie sich dabei anfühlen, unterscheidet sich. Die R 1300 GS wirkt tendenziell „systematisch“: Sie bleibt ruhig, die Linie bleibt stabil. Die R 12 G/S wirkt „handlicher“: Man hat schneller das Gefühl, dass man das Motorrad aktiv führt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist, wird die Reiseenduro-Stärken der R 1300 GS besonders schätzen. Wer dagegen eher leicht und spontan fährt, profitiert von der agilen Auslegung der R 12 G/S.

Ergonomie und Alltag: Langstrecke bequem oder flexibel im Alltag?

Ergonomie ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt. Die BMW R 1300 GS ist auf Komfort und ermüdungsarmes Fahren ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn die Tour länger wird: Sitzposition, Windschutz und die Art, wie das Motorrad den Fahrer über längere Zeit „unterstützt“, sind bei Reiseenduros häufig der Schlüssel zum Wohlfühlen. Die R 1300 GS ist deshalb besonders interessant für Menschen, die regelmäßig weite Strecken fahren oder Touren planen, die mehrere Tagesetappen umfassen.

Die BMW R 12 G/S bietet eine ergonomische Ausrichtung, die oft als „natürlich“ wahrgenommen wird. Sie wirkt weniger wie ein reines Langstreckenwerkzeug und mehr wie ein Motorrad, das man gerne auch mal spontan nutzt. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und kurzen Ausfahrten wechselt, findet in der R 12 G/S häufig eine angenehm unkomplizierte Balance.

Windschutz und Schutzwirkung

Bei der Schutzwirkung spielt die R 1300 GS ihre Reiseauslegung aus. Wer viel bei Wind und wechselnden Bedingungen unterwegs ist, profitiert meist von der größeren Reise-„Komfortzone“. Die R 12 G/S kann ebenfalls gut funktionieren, wirkt aber stärker auf „Fahren mit Gefühl“ ausgelegt – weniger auf maximale Abschirmung.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klassischer Fokus

Beide Motorräder profitieren von moderner Elektronik, aber die Gewichtung ist unterschiedlich. Die BMW R 1300 GS ist als modernes Reiseenduro gedacht und bringt typischerweise ein Paket mit, das den Fahrer in vielen Situationen unterstützt: Traktions- und Fahrmodi, Assistenzfunktionen und eine Abstimmung, die auf unterschiedliche Untergründe und Langstreckenbedingungen ausgelegt ist. Das ist besonders wertvoll, wenn man nicht nur „perfekte“ Straßen fährt oder wenn Wetter und Beladung variieren.

Die BMW R 12 G/S wirkt im Gesamtbild oft „nahbarer“. Elektronik ist vorhanden, aber das Motorrad vermittelt stärker den Eindruck, dass das Fahrerlebnis im Vordergrund steht. Wer gerne selbst dosiert und das Motorrad aktiv bewegt, wird die R 12 G/S häufig als weniger „überreguliert“ wahrnehmen.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

R 1300 GS: klare Stärke bei der Unterstützung in wechselnden Situationen und bei Langstrecken.
R 1300 GS: mögliche Schwäche für Fahrer, die möglichst wenig „Systemgefühl“ möchten.

R 12 G/S: Stärke im unmittelbaren Fahrgefühl und in der Balance zwischen Technik und klassischem Charakter.
R 12 G/S: mögliche Schwäche, wenn man maximalen Reise-„Rundum-Schutz“ und maximale Systemtiefe priorisiert.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen BMW R 1300 GS und BMW R 12 G/S hängt weniger davon ab, welche Daten „besser“ sind, sondern davon, wie man fährt.

BMW R 1300 GS: die beste Wahl für Reise-Fahrer

Die BMW R 1300 GS ist besonders passend, wenn lange Strecken, häufige Touren und ein hohes Maß an Komfort im Vordergrund stehen. Wer gerne mit Gepäck unterwegs ist, viel Autobahn oder zügige Landstraßen fährt und dabei ein sehr stabiles, souveränes Fahrgefühl möchte, trifft mit der R 1300 GS eine sehr gute Wahl. Auch wenn die Route mal unruhiger wird – Schotterpisten, wechselnde Beläge oder Wetterwechsel – spielt die Reiseenduro-Philosophie ihre Stärken aus.

BMW R 12 G/S: die beste Wahl für Stil und Agilität

Die BMW R 12 G/S ist ideal, wenn das Motorrad im Alltag genauso Spaß machen soll wie auf Touren. Wer das Fahrgefühl direkter mag, gerne kurvig fährt und Wert auf den besonderen G/S-Charakter legt, wird die R 12 G/S häufig als emotionaler und handlicher erleben. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die nicht nur „von A nach B“ wollen, sondern die Fahrt selbst genießen – mit einem Motorrad, das sich schnell in den Flow bringt.

Fazit:

Die BMW R 1300 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein Reiseenduro suchen, das auf langen Strecken Ruhe, Komfort und souveräne Kontrolle liefert. Sie punktet vor allem dann, wenn Touren häufig stattfinden, das Motorrad mit Gepäck genutzt wird und wechselnde Bedingungen zum Alltag gehören. Wer ein Motorrad möchte, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt und auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil bleibt, findet in der R 1300 GS den klaren Vorteil.

Die BMW R 12 G/S ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn Stil, Agilität und ein unmittelbares Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Reise-„Gelassenheit“. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern spontan losfahren, Kurven und Landstraßen genießen und ein Motorrad bevorzugen, das sich im Alltag unkompliziert bewegt. Kurz gesagt: R 1300 GS für die große Reise, R 12 G/S für den besonderen Charakter und die lebendige Alltagsfreude.

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