UVP 19.990 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 9.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Ist der neue Alleskönner von BMW wirklich so gut?
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Sehr viel Reise-Enduro für sehr wenig Geld
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Motor mit Dampf in allen Drehzahlbereichen
  • gutmütiges und präzises Fahrverhalten
  • wendige und leicht handlebare Maschine
  • sehr hoher Komfort für Fahrer und Beifahrer
  • spitzenmässige Voll-Integral Bremse
  • sehr gute Serienausstattung
  • sehr guter Windschutz
Kontra:
  • QuickShifter und Getriebe etwas hart
  • weder Apple CarPlay noch Android Auto noch Vollkarten-Navigation
  • Bedienung erfordert Einarbeitungszeit
Pro:
  • Starke Serienausstattung mit allem - sogar beheizte Sitzbank
  • komfortables, voll einstellbares Fahrwerk von KYB
  • Motor mit ordentlich Dampf und typischen Reihentwin-Charakter
  • Brembo-Bremsen
  • erhabenes Fahrgefühl
  • Geländegängige Federwege und Bodenfreiheit
Kontra:
  • spürbare Lastwechsel-Reaktionen
  • Traktionskontrolle verbesserungswürdig
  • Windschutz 1b
  • etwas Feinschliff fehlt noch

Abmessungen & Gewicht

Gewicht237kg
Radstand1.518mm
Länge2.212mm
Radstand1.518mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.406mm
Gewicht222kg
Radstand1.530mm
Länge2.280mm
Radstand1.530mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.425mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum946ccm
Hub70mm
Bohrung93mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung112 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment105 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.208km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite489km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Telelever, Lenkerkippentkopplung über Flexelement, Zentralfederbein (Federweg 190)mm
Federung hintenzentrales WAD-Federbein, Federvorspannung stufenlos einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17
RahmenbauartStahlrohrrahmen mit einem angeschraubten Heckrahmen
Federung vorne48 mm USD-Gabel von KYB (Federweg 230)mm
Federung hintenvoll einstellbares KYB Zentralfederbein (Federweg 230)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21
Reifen hinten150/70-18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, semi-schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo radial montierte Vierkolbensättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 260 mm)

Fazit - prüft Euren Kontostand.

Die neue GS ist wirklich ein gelungenes Adventure-Bike. Sie kann fast alles - und das auch noch richtig gut. Kritikpunkte muss man mit der Lupe suchen und selbst eingefleischte BMW-Kritiker müssen nach einer Probefahrt zugeben: Leider geil! Der auf den ersten Blick hoch scheinende Preis relativiert sich somit ganz schnell wieder. Und er relativiert sich  sogar noch weiter, wenn man die neue R1300 GS mit den Wettbewerbern vergleicht, die auch nicht unbedingt günstiger sind.

Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Neumünster zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr mehrere 1300er GS in der Ausstellung und natürlich seid ihr auch herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. ACHTUNG, WARNUNG: Das könnte ein teurer Nachmittag werden...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 19.100 €
  • Verfügbarkeit: seit  11/2023
  • Farben: weiß, schwarz, grün, blau

Fazit


Mit der 1000 MT-X präsentiert CFMOTO eine Reise-Enduro, das nicht nur durch einen attraktiven Preis, sondern auch durch eine umfangreiche Ausstattung, solide Technik und ein gelungenes Design überzeugt. Die Maschine bietet hohen Fahrkomfort, moderne Elektronik und ausreichend Leistung für Touren und Alltagsfahrten. Kleine Schwächen im Gelände und die fehlende Feinabstimmung sind verschmerzbar, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Die CFMOTO 1000 MT-X ist eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken und dürfte vor allem Reise-Einsteiger begeistern


Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS in Bokel zur Verfügung gestellt. Bei ZTS gibt es Vorführer und Motorräder von CFMOTO, Suzuki, Moto Guzzi, Aprilia und Vespa.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 04/2026
  • Farben: grün, grau

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BMW R 1300 GS vs. CFmoto 1000 MT-X: Vergleich für Touren auf Straße und Schotter

Wer ein modernes Adventure-Bike sucht, landet schnell bei zwei Namen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Die BMW R 1300 GS steht für Premium-Anspruch, ausgereifte Technik und ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Die CFmoto 1000 MT-X will dagegen vor allem eines: viel Motorrad fürs Geld liefern – mit moderner Ausstattung und dem Anspruch, auch abseits der reinen Asphalt-Route Spaß zu machen. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht mit reinen Datenlisten, sondern mit dem Blick darauf, wie sich die Unterschiede im Alltag und auf längeren Touren bemerkbar machen.

Grundidee der beiden Motorräder: Premium-Reiseenduro vs. wertorientiertes Adventure

Die BMW R 1300 GS ist als Reiseenduro so konzipiert, dass sie auf langen Strecken souverän bleibt, dabei aber auch im Alltag leicht zu handeln ist. Das spürt man vor allem im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Elektronik. Die CFmoto 1000 MT-X verfolgt eine ähnliche Richtung – Touring, Komfort und Alltagstauglichkeit – wirkt dabei aber stärker wie ein „komplettes Paket“ mit klarer Preis-/Leistungs-Logik. Das bedeutet: Wo die BMW häufig mit Detail-Feinschliff punktet, setzt die CFmoto eher auf ein stimmiges Gesamtbild mit moderner Ausstattung.

Motor und Fahrgefühl: Charakter trifft auf Durchzug

BMW R 1300 GS: souveränes Ansprechverhalten und ruhige Kraftentfaltung

Die BMW spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um entspanntes Dahingleiten und gleichmäßiges Tempo geht. Der Motor wirkt dabei wie ein „verlässlicher Begleiter“: Gasbefehle werden sauber umgesetzt, die Kraft steht gleichmäßig zur Verfügung und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten stabil. Auf langen Autobahnabschnitten oder bei zügigen Landstraßenfahrten fühlt sich das wie ein Vorteil an, weil die R 1300 GS weniger nach „Arbeit“ verlangt und mehr nach „Kontrolle“.

CFmoto 1000 MT-X: kräftig, direkt und mit viel Reserven

Die CFmoto zielt ebenfalls auf Durchzug und Alltagstauglichkeit. Im Vergleich zur BMW wirkt das Ansprechverhalten oft einen Tick direkter, wodurch sich die MT-X beim Beschleunigen lebendiger anfühlen kann. Das ist gerade dann angenehm, wenn häufig beschleunigt, überholt oder die Geschwindigkeit spontan angepasst wird. Gleichzeitig bleibt die CFmoto auf Touren nicht „nur“ ein Spaßgerät, sondern zeigt, dass sie für längere Strecken gedacht ist.

Fahrwerk und Handling: Komfort vs. Agilität im Alltag

Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie sich ein Motorrad im Alltag „anfühlt“. Die BMW R 1300 GS wirkt in der Abstimmung häufig sehr ausgewogen: Sie nimmt Unebenheiten ruhig auf, bleibt dabei aber lenkpräzise. Das macht sie besonders attraktiv, wenn viele Kilometer am Stück gefahren werden oder wenn die Strecke nicht immer perfekt ist. Außerdem unterstützt das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Geometrie dabei, dass sich die GS auch bei wechselnder Fahrbahnqualität stabil anfühlt.

Die CFmoto 1000 MT-X kann im Vergleich ebenfalls mit einem modernen Setup überzeugen. Sie vermittelt oft den Eindruck, dass sie „mitdenkt“: Kurven lassen sich zügig anfahren, das Motorrad reagiert spürbar auf Lenkimpulse und bleibt dabei kontrollierbar. Gleichzeitig kann es je nach Fahrstil und Beladung vorkommen, dass die BMW im Komfort- und Feinschliffbereich einen Tick im Vorteil ist. Die CFmoto punktet dafür häufig mit einem sehr stimmigen Gesamtgefühl, das den Einstieg in das Segment erleichtert.

Elektronik und Assistenzsysteme: moderne Unterstützung im Vergleich

Beide Motorräder sind heute nicht mehr ohne Elektronik denkbar. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 GS setzt stark auf ein sehr fein abgestimmtes Zusammenspiel aus Fahrmodi, Traktionskontrolle und weiteren Assistenzfunktionen. Das wirkt sich besonders auf wechselnde Bedingungen aus – etwa wenn es vom glatten Asphalt auf schlechteren Untergrund geht oder wenn die Fahrweise dynamischer wird.

Die CFmoto 1000 MT-X bietet ebenfalls moderne Elektronik und Fahrmodi, die das Motorrad alltagstauglich machen. Der Unterschied liegt weniger darin, ob Funktionen vorhanden sind, sondern eher darin, wie „smooth“ sich das Gesamtpaket anfühlt. Die BMW wirkt in der Regel wie aus einem Guss, während die CFmoto vor allem durch das Paket an sich überzeugt: viel Technik, die im Alltag hilft, ohne dass man sich ständig mit Einstellungen beschäftigen muss.

Ergonomie und Sitzposition: lange Touren oder dynamisches Fahren?

Bei Reiseenduros ist die Ergonomie entscheidend, weil sie darüber entscheidet, ob nach 200 Kilometern noch Freude da ist oder ob der Körper „arbeitet“. Die BMW R 1300 GS bietet typischerweise eine Sitzposition, die auf Langstrecke ausgelegt ist: stabil, gut kontrollierbar und so gestaltet, dass man auch bei längeren Fahrten nicht das Gefühl hat, ständig gegen das Motorrad zu „arbeiten“. Das macht sie besonders für Fahrer interessant, die häufig mehrere Stunden am Stück unterwegs sind.

Die CFmoto 1000 MT-X positioniert sich ebenfalls als Tourenmaschine, kann aber je nach Körpergröße und Fahrstil etwas „direkter“ wirken. Wer gern dynamischer fährt oder öfter zwischen Stadtverkehr und Landstraße wechselt, kann die MT-X als angenehm handlich empfinden. Für sehr lange Etappen kann die BMW im Komfort-Feintuning häufig den Ausschlag geben – die CFmoto bleibt aber eine starke Option, wenn das Budget eine Rolle spielt.

Bremsen, Antrieb und Alltagstauglichkeit: Vertrauen beim Fahren

Im Alltag zählt vor allem eines: Das Motorrad muss sich in kritischen Momenten berechenbar verhalten. Die BMW R 1300 GS vermittelt dabei oft ein hohes Maß an Vertrauen – sowohl beim Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten als auch im Stadtverkehr. Der Bremsbereich wirkt in der Regel gut dosierbar, was gerade bei wechselnden Situationen hilfreich ist.

Die CFmoto 1000 MT-X zeigt ebenfalls ein überzeugendes Brems- und Antriebsgefühl. Im Vergleich zur BMW kann die Dosierbarkeit je nach Fahrweise minimal anders wirken, aber insgesamt bleibt die MT-X alltagstauglich und macht das Fahren unkompliziert. Gerade für Fahrer, die ein Adventure-Bike suchen, das nicht nur „auf dem Papier“ gut ist, sondern sich im Alltag schnell vertraut anfühlt, ist das ein wichtiger Punkt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 1300 GS – Stärken

  • Sehr stimmiges Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Elektronik
  • Komfort und Stabilität besonders auf langen Strecken
  • Feinschliff im Fahrgefühl, der sich in wechselnden Bedingungen auszahlt
  • Hohe Alltagssicherheit durch gut abgestimmte Assistenzsysteme

BMW R 1300 GS – Schwächen

  • Premium-Preisniveau im Vergleich zur CFmoto
  • Je nach Nutzung kann man für Features zahlen, die nicht immer voll ausgeschöpft werden

CFmoto 1000 MT-X – Stärken

  • Starkes Preis-/Leistungs-Verhältnis im Adventure-Segment
  • Moderne Ausstattung und Elektronik, die im Alltag hilft
  • Lebendiges Fahrgefühl mit direktem Ansprechverhalten
  • Tourentauglichkeit ohne „zu viel Show“ – eher pragmatisch

CFmoto 1000 MT-X – Schwächen

  • Im Feintuning und in der „Premium-Smoothness“ kann die BMW leicht vorn liegen
  • Je nach Setup und Beladung kann der Komfort auf sehr langen Etappen unterschiedlich ausfallen

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, ob beide Motorräder „gut“ sind – beide sind es – sondern davon, welche Prioritäten im Vordergrund stehen.

BMW R 1300 GS: die richtige Wahl für Langstrecken-Fahrer

Die BMW R 1300 GS passt besonders gut, wenn häufig lange Strecken gefahren werden, wenn Komfort und Stabilität im Vordergrund stehen und wenn das Motorrad in wechselnden Bedingungen möglichst „einfach“ funktionieren soll. Wer Wert auf ein sehr rundes Gesamtgefühl legt und bereit ist, für Premium-Feinschliff mehr zu investieren, findet in der GS eine Reiseenduro, die sich wie ein verlässlicher Standard anfühlt.

CFmoto 1000 MT-X: die richtige Wahl für preisbewusste Tourer

Die CFmoto 1000 MT-X ist ideal, wenn ein modernes Adventure-Bike gesucht wird, das viel bietet und dabei finanziell vernünftig bleibt. Wer gern selbst entscheidet, wie viel Komfort und Technik man wirklich braucht, und wer ein Motorrad möchte, das sich im Alltag schnell vertraut anfühlt, wird mit der MT-X sehr glücklich. Besonders attraktiv ist sie für Fahrer, die Straße und leichtes Gelände kombinieren und dabei nicht das Gefühl haben wollen, „zu teuer“ unterwegs zu sein.

Fazit:

Die BMW R 1300 GS ist die Wahl, wenn ein Premium-Reiseenduro gesucht wird, das auf langen Touren besonders souverän wirkt und bei Elektronik, Fahrwerk und Gesamtgefühl einen sehr hohen Feinschliff bietet. Wer häufig große Distanzen fährt, Wert auf maximale Stabilität legt und das Motorrad als komfortablen Begleiter für unterschiedliche Bedingungen nutzen möchte, bekommt mit der GS ein stimmiges Gesamtpaket.

Die CFmoto 1000 MT-X ist die bessere Option, wenn viel Motorrad fürs Geld gefragt ist: moderne Ausstattung, ein lebendiges Fahrgefühl und eine klare Tourenorientierung. Im Vergleich zur BMW kann die MT-X beim letzten Quäntchen „Premium-Smoothness“ etwas zurückliegen, dafür überzeugt sie mit einem sehr attraktiven Gesamtpaket und eignet sich besonders für Fahrer, die Straße und Schotter kombinieren und dabei pragmatisch entscheiden möchten.

Kurz gesagt: GS für maximalen Komfort und Rundum-Perfektion, MT-X für ein starkes Adventure-Paket mit klarem Preis-/Leistungsfokus.

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