| UVP | 19.990 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Motor mit Dampf in allen Drehzahlbereichen
- gutmütiges und präzises Fahrverhalten
- wendige und leicht handlebare Maschine
- sehr hoher Komfort für Fahrer und Beifahrer
- spitzenmässige Voll-Integral Bremse
- sehr gute Serienausstattung
- sehr guter Windschutz
- QuickShifter und Getriebe etwas hart
- weder Apple CarPlay noch Android Auto noch Vollkarten-Navigation
- Bedienung erfordert Einarbeitungszeit
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.518 | mm |
| Länge | 2.212 | mm |
| Radstand | 1.518 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.406 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Telelever, Lenkerkippentkopplung über Flexelement, Zentralfederbein (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | zentrales WAD-Federbein, Federvorspannung stufenlos einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, semi-schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit - prüft Euren Kontostand.
Die neue GS ist wirklich ein gelungenes Adventure-Bike. Sie kann fast alles - und das auch noch richtig gut. Kritikpunkte muss man mit der Lupe suchen und selbst eingefleischte BMW-Kritiker müssen nach einer Probefahrt zugeben: Leider geil! Der auf den ersten Blick hoch scheinende Preis relativiert sich somit ganz schnell wieder. Und er relativiert sich sogar noch weiter, wenn man die neue R1300 GS mit den Wettbewerbern vergleicht, die auch nicht unbedingt günstiger sind.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Neumünster zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr mehrere 1300er GS in der Ausstellung und natürlich seid ihr auch herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. ACHTUNG, WARNUNG: Das könnte ein teurer Nachmittag werden...
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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BMW R 1300 GS vs KTM 1290 Super Adventure S – Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wenn zwei große Adventure-Maschinen gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der BMW R 1300 GS und der KTM 1290 Super Adventure S stehen vor allem Charakter, Fahrgefühl und die Art im Vordergrund, wie beide Motorräder lange Strecken, wechselnde Straßen und unterschiedliche Ansprüche bewältigen. Genau hier lohnt sich ein genauer Blick: Welche Maschine wirkt souveräner auf der Landstraße? Welche fühlt sich auf längeren Etappen entspannter an? Und wo zeigen sich Stärken, die im Alltag wirklich zählen?
Grundidee der beiden Konzepte: GS für Vielseitigkeit, Super Adventure für Power
Die BMW R 1300 GS ist als Reiseenduro gedacht, die sich in vielen Situationen zuhause fühlt: vom entspannten Cruisen bis zum sportlichen Herausbeschleunigen aus Kurven. Die KTM 1290 Super Adventure S verfolgt dagegen stärker den Ansatz „groß, direkt und leistungsorientiert“. Das merkt man nicht nur am Motor, sondern auch daran, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert und wie dynamisch es sich anfühlt.
Im Vergleich zeigt sich: Beide sind für Touren gebaut, aber die Schwerpunkte liegen unterschiedlich. Die BMW wirkt oft wie die Maschine, die man „einfach fährt“, während die KTM stärker nach dem Motto „aktiv gestalten“ einlädt.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Leistung
Beim Antrieb unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in der Art, wie sie Kraft auf die Straße bringen. Die BMW R 1300 GS setzt auf einen souveränen, gut dosierbaren Vortrieb. Gerade bei gleichmäßigem Tempo und längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen spielt das seine Vorteile aus: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, das Motorrad bleibt dabei ruhig und berechenbar.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen deutlich „druckvoller“ im Ansprechverhalten. Wer gerne zügig beschleunigt oder in schnellen Passagen die Leistung ausnutzt, bekommt hier ein sehr direktes Gefühl. Das kann auf der einen Seite extrem motivierend sein, auf der anderen Seite verlangt es etwas mehr Aufmerksamkeit, wenn es eher gemütlich oder in unübersichtlichem Terrain zugeht.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die BMW punktet mit einem eher harmonischen Gesamteindruck: Der Motor lässt sich leicht in den gewünschten Rhythmus bringen, ohne dass man ständig nachregeln muss. Die KTM wirkt dagegen wie ein Motor, der „mitdenkt“ und schneller in den sportlichen Modus schaltet. Wer häufig dynamisch fährt, wird die KTM als besonders stimmig empfinden. Wer dagegen viel entspannt unterwegs ist, wird die BMW oft als angenehmer wahrnehmen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Auch beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied im Konzept. Die BMW R 1300 GS zielt auf souveräne Stabilität und ein sicheres Gefühl bei wechselnden Bedingungen. Gerade bei längeren Strecken, bei denen die Straße nicht immer perfekt ist, hilft das: Das Motorrad bleibt ruhig, die Linie lässt sich gut halten, und das Fahrgefühl wirkt „aufgeräumt“.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist spürbar dynamischer im Handling. Sie vermittelt mehr „Kante“ in schnellen Richtungswechseln und wirkt bereit, wenn es zügig durch Kurven geht. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus sportlicheren Abschnitten.
Wo sich die Unterschiede bemerkbar machen
Auf glatten Strecken und bei konstantem Tempo fühlt sich die BMW oft wie die entspanntere Wahl an. Die KTM kann zwar ebenfalls sehr stabil sein, verlangt aber eher, dass man das Motorrad aktiv führt. In Situationen, in denen es langsam und technisch wird, kann die BMW durch ihren „ruhigen“ Charakter leichter wirken. Die KTM ist dann stark, wenn man ihre Dynamik bewusst nutzt.
Elektronik und Assistenzsysteme: Komfort durch Regelung
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Wirkung ist unterschiedlich. Die BMW R 1300 GS bietet ein Systempaket, das vor allem auf Fahrbarkeit und Sicherheit im Alltag abzielt. Das Motorrad lässt sich dadurch in verschiedenen Situationen gut kontrollieren, ohne dass man ständig manuell eingreifen muss.
Die KTM 1290 Super Adventure S bringt ebenfalls umfangreiche Elektronik mit, die das sportliche Potenzial unterstützt. Das merkt man daran, dass sich das Motorrad in den passenden Modi sehr lebendig anfühlt und die Leistung besonders „griffig“ wirkt. Wer gerne mit Einstellungen spielt oder sich an sportliche Fahrmodi gewöhnt, wird die KTM als besonders passend erleben.
Stärken und Schwächen der Elektronik
Die BMW wirkt oft wie „Elektronik für entspanntes Fahren“: Sie nimmt Stress aus dem Fahralltag. Die KTM ist eher „Elektronik für Performance“: Sie hilft, die Dynamik kontrolliert abzurufen. Wer häufig wechselnde Bedingungen hat und möglichst stressfrei unterwegs sein möchte, findet in der BMW häufig den besseren Einstieg. Wer dagegen die Maschine gerne im sportlichen Rahmen bewegt, profitiert von der KTM-Charakteristik.
Komfort, Ergonomie und Tourentauglichkeit
Bei Adventure-Motorrädern entscheidet sich die Tourentauglichkeit nicht nur am Motor, sondern auch daran, wie sich das Motorrad nach mehreren Stunden anfühlt. Die BMW R 1300 GS ist in dieser Hinsicht stark auf Langstrecken ausgelegt: Sitz- und Fahrposition wirken so gewählt, dass man auch bei längeren Etappen nicht sofort „aussteigt“. Dazu kommt, dass sich das Motorrad insgesamt sehr harmonisch anfühlt, was die Konzentration auf die Strecke erleichtert.
Die KTM 1290 Super Adventure S bietet ebenfalls viel Komfort, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Die Maschine wirkt eher wie ein „großes Sporttourer“-Gefühl: Sie kann sehr bequem sein, bleibt dabei jedoch spürbar leistungsorientiert. Wer gerne zügig fährt und dabei nicht auf Komfort verzichten möchte, wird die KTM als stimmig empfinden.
Windschutz und Alltag
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für Touren gedacht, aber die BMW wirkt häufig wie die entspanntere Wahl für lange Autobahnabschnitte und gleichmäßige Fahrten. Die KTM kann ebenfalls lange Strecken gut ab, fühlt sich aber stärker nach „Fahren mit Anspruch“ an. Das ist kein Nachteil, solange das eigene Fahrprofil dazu passt.
Reichweite, Verbrauch und Praxis
Bei Reiseenduros spielen Reichweite und Effizienz eine große Rolle, weil sie direkt beeinflussen, wie oft Pausen nötig sind. Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Die BMW R 1300 GS wirkt tendenziell als Maschine, die sich auch bei moderatem Tempo effizient und planbar fahren lässt. Die KTM 1290 Super Adventure S kann ebenfalls wirtschaftlich bewegt werden, aber ihr Charakter lädt häufiger zu dynamischerem Fahren ein – und damit steigt in der Praxis oft der Verbrauch.
Wer also eher „durchzieht“ und gleichmäßig unterwegs ist, wird mit der BMW häufig entspannter planen können. Wer dagegen die Leistung regelmäßig nutzt, wird die KTM zwar genießen, aber die Planung eher an Fahrstil und Streckenprofil anpassen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 GS – Stärken
- Harmonischer Gesamteindruck: Motor, Fahrwerk und Elektronik greifen gut ineinander.
- Entspanntes Langstrecken-Gefühl: besonders angenehm bei langen, gleichmäßigen Etappen.
- Leichte Kontrolle: auch bei wechselnden Bedingungen wirkt das Motorrad berechenbar.
BMW R 1300 GS – Schwächen
- Wer maximal sportliche Dynamik sucht, empfindet die BMW manchmal als „zu rund“ statt „zu aggressiv“.
- In sehr sportlich gefahrenen Passagen kann die KTM emotional mehr „Biss“ vermitteln.
KTM 1290 Super Adventure S – Stärken
- Direktes Ansprechverhalten: macht Lust auf zügiges Fahren.
- Dynamisches Handling: fühlt sich in schnellen Szenen lebendig an.
- Elektronik unterstützt Performance: in passenden Modi sehr stimmig.
KTM 1290 Super Adventure S – Schwächen
- Bei eher gemütlichem Fahrstil kann der Charakter „zu viel“ sein – das Motorrad will aktiv bewegt werden.
- Durch den sportlichen Fokus kann sich der Praxisverbrauch schneller nach oben bewegen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil und zu den typischen Touren passt. Die BMW R 1300 GS ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die eine Reiseenduro suchen, die sich über viele Kilometer hinweg angenehm und souverän anfühlt. Sie ist ideal, wenn häufig lange Strecken, wechselnde Straßen und ein entspannter Rhythmus im Vordergrund stehen.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist die bessere Wahl, wenn die Tour auch sportlich sein darf und das Motorrad spürbar Dynamik liefern soll. Wer gerne beschleunigt, Kurven aktiv fährt und die Elektronik als Unterstützung für Performance versteht, wird die KTM als sehr motivierend erleben.
Fazit:
Die BMW R 1300 GS überzeugt im Vergleich vor allem durch ihren runden, souveränen Charakter: Sie wirkt wie die Reiseenduro, die lange Strecken angenehm macht, die Kontrolle erleichtert und bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt. Wer viel tourt, häufig gleichmäßig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich „einfach gut anfühlt“, liegt mit der BMW meist richtig.
Die KTM 1290 Super Adventure S spielt ihre Stärken aus, wenn Dynamik im Vordergrund steht. Das Motorrad reagiert direkt, macht in schnellen Passagen Spaß und unterstützt sportliche Fahrweise durch seine Elektronik. Wer die Leistung regelmäßig nutzt, Kurven aktiv fährt und ein Abenteuer-Motorrad möchte, das mehr „Drive“ ausstrahlt, findet in der KTM die passendere Wahl.
Kurz gesagt: BMW für entspanntes Reisen und souveräne Vielseitigkeit, KTM für Performance, Dynamik und sportliche Touren.