| UVP | 19.990 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Motor mit Dampf in allen Drehzahlbereichen
- gutmütiges und präzises Fahrverhalten
- wendige und leicht handlebare Maschine
- sehr hoher Komfort für Fahrer und Beifahrer
- spitzenmässige Voll-Integral Bremse
- sehr gute Serienausstattung
- sehr guter Windschutz
- QuickShifter und Getriebe etwas hart
- weder Apple CarPlay noch Android Auto noch Vollkarten-Navigation
- Bedienung erfordert Einarbeitungszeit
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.518 | mm |
| Länge | 2.212 | mm |
| Radstand | 1.518 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.406 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Telelever, Lenkerkippentkopplung über Flexelement, Zentralfederbein (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | zentrales WAD-Federbein, Federvorspannung stufenlos einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, semi-schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - prüft Euren Kontostand.
Die neue GS ist wirklich ein gelungenes Adventure-Bike. Sie kann fast alles - und das auch noch richtig gut. Kritikpunkte muss man mit der Lupe suchen und selbst eingefleischte BMW-Kritiker müssen nach einer Probefahrt zugeben: Leider geil! Der auf den ersten Blick hoch scheinende Preis relativiert sich somit ganz schnell wieder. Und er relativiert sich sogar noch weiter, wenn man die neue R1300 GS mit den Wettbewerbern vergleicht, die auch nicht unbedingt günstiger sind.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Neumünster zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr mehrere 1300er GS in der Ausstellung und natürlich seid ihr auch herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. ACHTUNG, WARNUNG: Das könnte ein teurer Nachmittag werden...
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 GS vs. KTM 1290 Super Duke R – Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 GS steht für die große Reiseenduro: souverän, komfortorientiert und mit dem Anspruch, lange Strecken ebenso entspannt zu machen wie wechselnde Straßenverhältnisse. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist die klare Ansage aus der Naked-Ecke: kompromisslos, direkt und auf maximale Agilität ausgelegt. Wer zwischen diesen beiden Welten schwankt, sucht im Grunde nach der Frage: Will das Motorrad vor allem tragen und begleiten – oder vor allem fordern und entfachen?
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Performance-Naked
BMW R 1300 GS: Stabilität und Alltagstauglichkeit
Die BMW R 1300 GS wirkt wie ein Motorrad, das man nicht „besiegen“ muss, sondern einfach nutzt. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, kontrollierten Fahrgefühl. Gerade auf längeren Strecken spielt die GS ihre Stärke aus: Sie bleibt auch bei wechselndem Tempo und wechselnder Fahrbahnverfassung berechenbar. Das macht sie besonders interessant, wenn der Alltag aus Pendeln, Wochenendtouren und gelegentlichen Ausflügen ins Umland besteht.
KTM 1290 Super Duke R: Direktheit und Temperament
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Bike, das schnell in den Vordergrund rückt. Der Charakter ist spürbar „nackter“: weniger Abschirmung, mehr unmittelbares Feedback. Das Motorrad lädt dazu ein, Kurven aktiv anzusteuern und Gasbefehle präzise zu dosieren. Wer gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für Dynamik versteht, wird hier schnell das Gefühl bekommen, dass die KTM genau dafür gemacht ist.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
BMW: Kraft mit souveränem Drehmomentverlauf
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 GS setzt auf einen Motorcharakter, der sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt. Die Kraft steht nicht nur „oben“, sondern lässt sich auch im mittleren Bereich gut nutzen. Das ist ein Vorteil, wenn häufig beschleunigt, aber nicht ständig maximal gefahren wird. Gerade beim Überholen oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt die GS dadurch entspannt und kontrollierbar.
KTM: Aggressiver Schub und sportliche Reaktion
Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärken eher in der unmittelbaren Reaktion auf das Gas aus. Der Antrieb wirkt lebendiger, mit einem deutlich sportlicheren „Kick“, der das Motorrad nach vorne zieht. Das kann auf der Landstraße richtig Spaß machen, weil man das Temperament schnell spürt und die Beschleunigung als Teil des Fahrgefühls wahrnimmt. Gleichzeitig verlangt dieser Charakter mehr Aufmerksamkeit, wenn die Straße weniger griffig ist oder wenn die Situation unruhig wird.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
GS: ruhiges Fahrverhalten für lange Strecken
Die BMW R 1300 GS ist auf Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, besonders bei längeren Autobahnabschnitten oder bei wechselnden Untergründen. In Kurven bleibt die Linie gut nachvollziehbar, und das Motorrad wirkt weniger „zappelig“, sondern eher wie ein System, das die Richtung sauber hält. Das ist ein Pluspunkt für Fahrerinnen und Fahrer, die Komfort und Sicherheit im Vordergrund sehen.
Super Duke R: wendige Dynamik und sportliche Führung
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen spürbar auf Agilität getrimmt. Das Handling wirkt direkter, das Motorrad reagiert schneller auf Lenkimpulse. Dadurch macht es besonders in kurvigen Abschnitten Spaß, weil man das Bike förmlich „mitnimmt“. Allerdings kann diese Direktheit auch bedeuten, dass man bei unruhigem Belag oder bei sehr entspanntem Fahrstil etwas mehr Feingefühl braucht, um die Dynamik genau passend zu dosieren.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag
BMW: Komfortorientierte Assistenz und Fahrmodi
Bei der BMW R 1300 GS liegt der Schwerpunkt auf einem Gesamtpaket, das das Fahren erleichtert. Die Elektronik unterstützt dabei, dass das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar bleibt. Das ist besonders hilfreich, wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren. Die GS wirkt dadurch wie ein Motorrad, das man auch dann entspannt bewegen kann, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind.
KTM: sportliche Regelung für dynamisches Fahren
Die KTM 1290 Super Duke R nutzt Elektronik ebenfalls, aber mit klarer sportlicher Ausrichtung. Die Regelung greift so, dass das Motorrad seine Performance ausspielen kann, ohne dass man sich komplett „ausliefern“ muss. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad aktiv bewegt, profitiert von einer Elektronik, die eher auf Dynamik als auf reinen Komfort ausgelegt ist.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen in jeder Situation
BMW: progressiv und alltagstauglich
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 GS vermittelt ein Bremsgefühl, das sich gut dosieren lässt. Das ist ein Vorteil, wenn häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn man im Alltag nicht ständig im „Sportmodus“ unterwegs ist. Die Bremsanlage wirkt darauf ausgelegt, Vertrauen aufzubauen und das Motorrad stabil zu halten.
KTM: sportlich und knackig
Die KTM 1290 Super Duke R setzt beim Bremsen stärker auf sportliche Direktheit. Das kann in schnellen Situationen ein echter Vorteil sein, weil man schnell reagieren kann und das Motorrad zügig in die gewünschte Position bringt. Gleichzeitig gilt: Wer die KTM bewegt, sollte den eigenen Fahrstil und die Reifenwahl im Blick behalten, damit die sportliche Charakteristik auch wirklich zum eigenen Tempo passt.
Ergonomie und Alltag: Wer sitzt wie gut?
GS: auf Langstrecke ausgelegt
Die BMW R 1300 GS ist ergonomisch so gedacht, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Die Sitzposition wirkt weniger „aggressiv“, sondern eher auf Kontrolle und Komfort. Das macht die GS besonders attraktiv, wenn Touren nicht nur aus kurzen Runden bestehen, sondern aus Tagen mit vielen Kilometern.
Super Duke R: sportlich, aber nicht für jede Tagesform
Die KTM 1290 Super Duke R bietet eine sportliche Sitzposition, die das aktive Fahren unterstützt. Für kurze bis mittlere Touren kann das perfekt sein. Wer jedoch häufig sehr lange Strecken fährt oder viel im Alltag unterwegs ist, könnte die GS als entspannter empfinden. Die KTM belohnt dafür das dynamische Fahren mit einem unmittelbaren, „nahen“ Fahrgefühl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW R 1300 GS
- Souveränes Fahrgefühl für lange Strecken und wechselnde Bedingungen
- Komfort und Alltagstauglichkeit durch eine eher entspannte Abstimmung
- Elektronik als Unterstützung, die das Motorrad berechenbar macht
- Guter Motorzug auch außerhalb der ganz hohen Drehzahlbereiche
Schwächen der BMW R 1300 GS
- Wer maximale „Naked-Direktheit“ sucht, empfindet die GS möglicherweise als weniger kompromisslos
- Der Fokus auf Komfort kann sich im sehr sportlichen Fahrmodus weniger „spontan“ anfühlen als bei einer Naked-Performance-Maschine
Stärken der KTM 1290 Super Duke R
- Sehr direktes Ansprechverhalten bei Gas und Lenkimpulsen
- Sportliche Dynamik, die Kurvenfahrten besonders lebendig macht
- Starker Performance-Fokus für Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen
- Unmittelbares Feedback durch die Naked-Charakteristik
Schwächen der KTM 1290 Super Duke R
- Bei längeren Strecken kann der sportliche Charakter weniger entspannend wirken
- Die Direktheit verlangt mehr Aufmerksamkeit, wenn der Untergrund unruhig ist oder das Tempo variiert
Welche Wahl passt besser? Für wen ist welches Bike ideal?
Die BMW R 1300 GS ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Tourenplanung, Komfort und ein Motorrad im Vordergrund stehen, das zuverlässig durch unterschiedliche Situationen trägt. Sie eignet sich für Menschen, die gerne weit fahren, gerne flexibel bleiben und dabei ein Motorrad möchten, das nicht ständig „fordert“, sondern unterstützt. Auch wer häufig mit wechselnden Bedingungen unterwegs ist, wird die berechenbare Art der GS zu schätzen wissen.
Die KTM 1290 Super Duke R ist die richtige Entscheidung, wenn Fahrspaß aus Dynamik entsteht: schnelle Richtungswechsel, spürbare Beschleunigung und ein Motorrad, das sich wie ein Sportgerät anfühlt. Wer Kurven liebt, gerne zügig unterwegs ist und das unmittelbare Feedback einer Naked-Maschine sucht, bekommt hier ein Bike, das genau dafür gemacht ist.
Fazit:
Wer ein Motorrad sucht, das lange Strecken souverän abspult, Komfort priorisiert und in wechselnden Bedingungen gelassen bleibt, trifft mit der BMW R 1300 GS die passendere Wahl. Sie punktet mit einem souveränen Fahrgefühl, einer unterstützenden Elektronik und einem Motorcharakter, der auch im Alltag flexibel nutzbar ist. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die bessere Option, wenn der Fokus klar auf sportlicher Direktheit liegt: unmittelbares Ansprechen, lebendige Dynamik und ein Handling, das Kurvenfahrten besonders intensiv macht. Kurz gesagt: Die GS ist die Reise- und Allround-Lösung für entspannte Kontrolle, die KTM die Performance-Maschine für alle, die Dynamik spüren und aktiv fahren möchten.