UVP 19.990 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 5.999 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Ist der neue Alleskönner von BMW wirklich so gut?
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Neues Nakedbike mit 64 PS für 6.899 Euro inkl. allem
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Motor mit Dampf in allen Drehzahlbereichen
  • gutmütiges und präzises Fahrverhalten
  • wendige und leicht handlebare Maschine
  • sehr hoher Komfort für Fahrer und Beifahrer
  • spitzenmässige Voll-Integral Bremse
  • sehr gute Serienausstattung
  • sehr guter Windschutz
Kontra:
  • QuickShifter und Getriebe etwas hart
  • weder Apple CarPlay noch Android Auto noch Vollkarten-Navigation
  • Bedienung erfordert Einarbeitungszeit
Pro:
  • ansprechendes Design
  • sehr helles Frontlicht
  • Komponenten von Kayaba und Nissin
  • passender Boller-Sound
Kontra:
  • fummelige Handy-App
  • nur eine Farbe erhältlich
  • kein QuickShifter

Abmessungen & Gewicht

Gewicht237kg
Radstand1.518mm
Länge2.212mm
Radstand1.518mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.406mm
Gewicht202kg
Radstand1.445mm
Länge2.100mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum581ccm
Hub64mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung64 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment57 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.185km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite434km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Telelever, Lenkerkippentkopplung über Flexelement, Zentralfederbein (Federweg 190)mm
Federung hintenzentrales WAD-Federbein, Federvorspannung stufenlos einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneKayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, semi-schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneNissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenNissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm)

Fazit - prüft Euren Kontostand.

Die neue GS ist wirklich ein gelungenes Adventure-Bike. Sie kann fast alles - und das auch noch richtig gut. Kritikpunkte muss man mit der Lupe suchen und selbst eingefleischte BMW-Kritiker müssen nach einer Probefahrt zugeben: Leider geil! Der auf den ersten Blick hoch scheinende Preis relativiert sich somit ganz schnell wieder. Und er relativiert sich  sogar noch weiter, wenn man die neue R1300 GS mit den Wettbewerbern vergleicht, die auch nicht unbedingt günstiger sind.

Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Neumünster zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr mehrere 1300er GS in der Ausstellung und natürlich seid ihr auch herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. ACHTUNG, WARNUNG: Das könnte ein teurer Nachmittag werden...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 19.100 €
  • Verfügbarkeit: seit  11/2023
  • Farben: weiß, schwarz, grün, blau

Fazit

Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.599€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Schwarz

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BMW R 1300 GS vs. Voge R 625: Vergleich für Reise, Alltag & Touren

Wer ein Adventure-Bike sucht, steht schnell vor einer spannenden Frage: Soll es die große, etablierte Reiseenduro sein oder die kompaktere Alternative, die sich leichter in den Alltag integrieren lässt? Genau hier setzt dieser Vergleich zwischen BMW R 1300 GS und Voge R 625 an. Beide Modelle zielen auf Tourenkomfort und Vielseitigkeit – aber sie gehen den Weg dorthin mit deutlich unterschiedlichen Ansätzen.

Im Folgenden werden die typischen Vergleichspunkte gegenübergestellt: Motor und Charakter, Fahrwerk und Handling, Komfort und Ergonomie, Elektronik und Assistenzsysteme sowie die Frage, wie sich die Bikes im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen. Dabei geht es nicht darum, ein Modell pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern darum, Stärken und Schwächen im direkten Vergleich greifbar zu machen.

Grundidee der beiden Bikes: große Reiseenduro vs. kompakter Allrounder

Die BMW R 1300 GS steht für die klassische GS-Philosophie: viel Reserven, souveräne Langstreckenfähigkeiten und ein Gesamtpaket, das auf Komfort und Kontrolle ausgelegt ist. Die Voge R 625 wirkt dagegen wie ein pragmatischer Einstieg in die Adventure-Welt: kompakter, oft leichter zu handeln und damit besonders interessant für Fahrer, die Touren machen, aber nicht zwingend das „Maximalpaket“ suchen.

Schon diese Grundrichtung beeinflusst, wie sich die Motorräder im Alltag und auf der Strecke verhalten. Während die BMW eher auf „entspanntes Reisen mit viel Leistung“ optimiert ist, punktet die Voge häufig mit „einfacher Handhabung und direktem Fahrgefühl“.

Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im Fahralltag

BMW R 1300 GS: souveränes Drehmoment und Reserven

Die BMW R 1300 GS spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig vorangehen soll oder wenn lange Strecken mit wechselndem Tempo anstehen. Der größere Hubraum sorgt für einen kräftigen, gleichmäßigen Vortrieb. Dadurch wirkt das Motorrad in vielen Situationen „entspannt“: Gas auf, Geschwindigkeit aufbauen, ohne dass ständig nachjustiert werden muss.

Im Vergleich zeigt sich: Die BMW ist besonders stark, wenn Überholmanöver, Autobahnabschnitte oder zügige Landstraßenfahrten Teil des Alltags sind. Gleichzeitig kann genau diese Leistungsreserve dazu führen, dass man auf kurzen Strecken manchmal weniger „arbeiten“ muss als man es von kleineren Motoren gewohnt ist.

Voge R 625: agiles Ansprechverhalten und unkomplizierte Fahrbarkeit

Die Voge R 625 setzt eher auf ein direktes, alltagstaugliches Fahrgefühl. Der Motor ist so abgestimmt, dass er sich in der Stadt und auf kurvigen Strecken leicht dosieren lässt. Gerade beim Anfahren, beim Rangieren im Alltag oder bei häufigem Richtungswechsel wirkt das Motorrad oft handlicher als die große Reiseenduro.

Im direkten Vergleich wird deutlich: Die Voge ist weniger „groß“ im Antritt, dafür aber oft angenehmer, wenn das Tempo moderat bleibt und das Motorrad häufig bewegt werden muss. Wer Touren plant, aber auch Wert auf unkomplizierte Bedienung legt, findet hier eine stimmige Basis.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

BMW R 1300 GS: ruhige Linie und souveräne Kontrolle

Auf längeren Strecken spielt die BMW R 1300 GS ihre Fahrwerksphilosophie aus: Sie vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Kontrolle. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei wechselnden Fahrbahnqualitäten bleibt die Linie oft ruhig. Das macht die BMW besonders attraktiv für Fahrer, die viele Kilometer am Stück fahren oder die sich auf Autobahn und Landstraße gleichermaßen wohlfühlen möchten.

Auch im Gelände-ähnlichen Einsatz (je nach Reifenwahl und Fahrstil) zeigt sich die BMW als „verlässlich“: nicht unbedingt als leichtfüßiges Spielzeug, aber als Maschine, die auch mit größeren Anforderungen zurechtkommt.

Voge R 625: leicht zu bewegen und schnell im Kopf

Die Voge R 625 wirkt im Vergleich oft agiler. Das Handling ist häufig so, dass Richtungswechsel spontan wirken und das Motorrad in engen Situationen nicht zu „schwer im Gefühl“ wird. Gerade für Fahrer, die viel Landstraße fahren, häufig zwischen Kurven und kurzen Geraden wechseln oder im Alltag öfter rangieren, ist das ein echter Vorteil.

Die Schwäche liegt nicht zwingend im Fahrwerk selbst, sondern eher in der Erwartungshaltung: Wer maximale Reserven bei sehr hohen Tempi oder bei langen, anspruchsvollen Etappen sucht, wird bei der Voge schneller an Grenzen stoßen als bei der BMW.

Komfort und Ergonomie: Langstrecke vs. Alltag

BMW R 1300 GS: Reise-Komfort als Schwerpunkt

Die BMW R 1300 GS ist klar auf Komfort ausgelegt. Sitzposition, Windschutz und das Gesamtgefühl beim Fahren sind darauf abgestimmt, dass längere Etappen weniger anstrengend wirken. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW „trägt“ den Fahrer eher, während die Voge „fordert“ – im Sinne von: man spürt mehr, wie man fährt.

Das ist nicht automatisch schlecht. Es ist eher eine Frage des Einsatzprofils. Wer viel reist, wird die BMW oft als entspannter empfinden. Wer dagegen eher kurze bis mittlere Touren fährt und zwischendurch auch Stadt und Landstraße mischt, kann mit der Voge sehr zufrieden sein.

Voge R 625: gute Ergonomie für viele Fahrertypen

Die Voge R 625 punktet mit einer ergonomischen, alltagstauglichen Auslegung. Das Motorrad lässt sich häufig leichter in den Alltag integrieren, weil es sich im Handling weniger „groß“ anfühlt. Auch bei wechselnden Streckenprofilen bleibt das Fahrgefühl oft unkompliziert.

Als Schwäche im Vergleich kann sich zeigen, dass der Komfort auf sehr langen Strecken nicht ganz das gleiche „Reiselevel“ erreicht wie bei der BMW. Wer aber realistisch plant, wie viele Kilometer am Stück gefahren werden, findet in der Voge ein stimmiges Gesamtpaket.

Elektronik und Assistenz: mehr Systeme bei der BMW

Bei der BMW R 1300 GS ist die Elektronik typischerweise ein zentraler Bestandteil des Pakets. Im Vergleich fällt auf: Die BMW bietet in der Regel ein breiteres Spektrum an Assistenz- und Fahrmodi, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer machen. Das kann gerade auf langen Reisen oder bei wechselnden Bedingungen (Nässe, wechselnde Beläge, wechselndes Tempo) den Unterschied ausmachen.

Die Voge R 625 ist dagegen häufig stärker auf das Wesentliche fokussiert. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Weniger Systeme bedeuten oft auch weniger Komplexität. Wer gerne „direkt“ fährt und nicht ständig mit Menüs oder Einstellungen beschäftigt sein möchte, kann das als Vorteil sehen.

Schwäche der Voge im Vergleich: Wer maximale Unterstützung und fein abgestimmte Fahrhilfen erwartet, wird bei der BMW eher fündig.

Bremsen, Reifen und Alltagstauglichkeit

Beide Motorräder sind grundsätzlich für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber die Charakteristik unterscheidet sich. Die BMW R 1300 GS wirkt im Vergleich oft wie das „Sicherheitsnetz“ für lange Strecken: stabil, kontrolliert und mit einem Setup, das auf Reserven setzt. Die Voge R 625 ist eher die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht bewegt und im Alltag schnell verfügbar ist.

Bei Reifen und Bremsgefühl spielt natürlich auch die konkrete Ausrüstung eine Rolle. Dennoch lässt sich im Vergleich festhalten: Die BMW vermittelt häufiger das Gefühl, auch bei höheren Belastungen souverän zu bleiben, während die Voge im Alltag durch ihre Handlichkeit überzeugt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 1300 GS – Stärken

  • Reisefokus: Komfort und Stabilität für lange Etappen
  • Leistungsreserven: entspannter Vortrieb bei wechselndem Tempo
  • Elektronik: mehr Assistenz und feinere Einstellmöglichkeiten
  • Kontrolliertes Handling: ruhige Linie bei höheren Geschwindigkeiten

BMW R 1300 GS – Schwächen

  • Anspruch an das Handling: durch die Größe wirkt sie im Alltag manchmal weniger „leicht“
  • Komplexität: mehr Systeme können mehr Einarbeitung bedeuten

Voge R 625 – Stärken

  • Agilität: leicht zu bewegen, besonders in Alltagssituationen
  • Unkompliziertes Fahrgefühl: direkt und gut dosierbar
  • Adventure-Feeling: ohne den „großen“ Overkill
  • Allround-Eignung: Stadt, Landstraße und Touren lassen sich gut kombinieren

Voge R 625 – Schwächen

  • Begrenzte Reserven: bei sehr langen oder sehr zügigen Etappen schneller am Limit
  • Weniger Assistenz: wer maximale Elektronikunterstützung sucht, findet sie eher bei der BMW

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich wird besonders klar, wenn man das eigene Fahrprofil betrachtet. Die BMW R 1300 GS ist die bessere Wahl für Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren, Wert auf hohen Komfort legen und die Elektronik als echten Mehrwert sehen. Wer häufig Autobahnabschnitte, zügige Landstraßen oder mehrtägige Touren plant, wird die BMW als entspannter und souveräner empfinden.

Die Voge R 625 passt dagegen hervorragend zu Fahrern, die ein Adventure-Bike suchen, das im Alltag leicht zu handhaben ist und auf Touren nicht überfordert. Wer gerne kurvig fährt, öfter zwischen kurzen Etappen wechselt und dabei ein unkompliziertes Gesamtpaket möchte, findet in der Voge eine sehr stimmige Option.

Fazit:

Die BMW R 1300 GS ist die Reiseenduro für alle, die Komfort, Stabilität und Leistungsreserven in den Vordergrund stellen. Im Vergleich überzeugt sie besonders auf langen Strecken, bei wechselnden Bedingungen und wenn Elektronikunterstützung wirklich genutzt werden soll. Wer häufig große Distanzen fährt und ein Motorrad möchte, das auch bei höherem Tempo ruhig bleibt, trifft mit der BMW die passendere Wahl.

Die Voge R 625 ist dagegen die klügere Entscheidung für Fahrer, die ein Adventure-Bike suchen, das sich leicht bewegt, direkt anspricht und im Alltag schnell verfügbar ist. Im Vergleich punktet sie mit Agilität und unkomplizierter Fahrbarkeit – ideal für gemischte Strecken aus Stadt, Landstraße und Touren, bei denen nicht ständig maximale Reserven gefragt sind.

Kurz gesagt: BMW für maximale Reise-Souveränität, Voge für agiles Allround-Fahren mit Adventure-Charakter.

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