| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 R vs BMW R 1250 GS Adventure: Vergleich für Touren, Alltag und den richtigen Einsatzzweck
Wenn zwei BMW-Modelle aus dem Boxer-Universum gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der BMW R 1300 R und der BMW R 1250 GS Adventure treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die eine Maschine ist klar auf Straße, Dynamik und Alltagskomfort zugeschnitten, die andere auf Reisen, Vielseitigkeit und Abenteuer – inklusive der Fähigkeit, auch abseits des perfekten Asphalts souverän zu bleiben. Genau darum lohnt sich ein genauer Blick auf die Stärken und Schwächen beider Motorräder, denn am Ende entscheidet der persönliche Fahrstil.
Grundcharakter: Streetfighter-Feeling vs. Reiseenduro-Gen
Die BMW R 1300 R wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt: kompakter, direkter und mit einem Fokus auf spürbare Fahrfreude. Der Charakter ist straßenorientiert – mit einem Setup, das sich nach zügigem Fahren anfühlt, ohne dabei den Komfort komplett zu opfern. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, gerne kurvig unterwegs ist und dabei trotzdem eine gewisse Alltagstauglichkeit erwartet, findet hier eine stimmige Basis.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen die klassische Wahl für lange Touren und wechselnde Bedingungen. Die GS-Adventure-Variante ist auf Weite, Gepäck und Stabilität ausgelegt. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es nicht nur von A nach B will, sondern auch die Strecke dazwischen „mitnimmt“ – egal ob Autobahn, Landstraße oder Schotterabschnitt. Der Preis dafür ist meist ein etwas anderer Umgang: Die Maschine ist größer gedacht, schwerer im Handling und verlangt mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder nutzen den typischen Boxer-Ansatz, aber die Auslegung unterscheidet sich spürbar. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 R wirkt im Alltag oft „präsenter“ – sie unterstützt zügiges Beschleunigen und lässt sich in der Stadt sowie auf kurvigen Strecken sehr harmonisch dosieren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Anfahren, Beschleunigen aus dem Stand und dynamisches Kurvenfahren im Vordergrund stehen.
Die BMW R 1250 GS Adventure spielt ihre Stärken eher in einem anderen Modus aus: Sie ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Etappen, mit Gepäck und bei wechselndem Tempo, konstant zu bleiben. Im Vergleich wirken die Leistungsentfaltung und das Drehmomentverhalten so, dass sich das Motorrad wie ein „Reiseaggregat“ anfühlt: gleichmäßig, belastbar und mit viel Reserven für Überholmanöver oder das Tempo auf langen Strecken.
Fahrwerk & Handling: Direkte Kontrolle vs. Reise-Stabilität
Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu schnell. Die BMW R 1300 R setzt auf ein straßenorientiertes Setup, das sich in Kurven und beim sportlicheren Fahren besonders angenehm anfühlt. Die Maschine reagiert zügig auf Lenkimpulse, vermittelt ein sicheres Gefühl auf Asphalt und unterstützt eine Linie, die man aktiv fährt. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Touren häufig aus Landstraßen bestehen und der Fokus auf Fahrdynamik liegt.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen auf Stabilität und Komfort über Distanz ausgelegt. Auf schlechten Straßen, bei Wellblech oder wenn die Oberfläche nicht perfekt ist, zeigt sich die Stärke der Reiseenduro-Philosophie. Im Vergleich kann das Handling im engen Bereich weniger „leichtfüßig“ wirken, aber dafür bleibt die Maschine bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen ruhig und kontrolliert.
Elektronik & Assistenz: Welche Maschine „entlastet“ stärker?
Beide Modelle sind modern ausgestattet und bieten Elektronik, die das Fahren erleichtert. Im Vergleich fällt jedoch auf, dass die BMW R 1250 GS Adventure ihre Assistenzsysteme besonders im Kontext von Reise und wechselnden Bedingungen ausspielt. Das macht sie interessant, wenn häufig unterschiedliche Wetterlagen, Streckenprofile und Geschwindigkeiten vorkommen.
Die BMW R 1300 R profitiert ebenfalls von moderner Technik, wirkt aber insgesamt stärker auf „Straßenalltag mit Fahrspaß“ abgestimmt. Assistenzsysteme sind hier eher ein Sicherheits- und Komfort-Plus, während der Fokus spürbar auf der direkten Verbindung zwischen Fahrer und Motorrad liegt. Wer gern selbst entscheidet, wie dynamisch gefahren wird, wird das als Vorteil empfinden.
Sitzposition & Ergonomie: Wer sitzt wie – und warum das wichtig ist
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die BMW R 1300 R bietet eine Haltung, die eher an sportlich orientierte Straßenmaschinen erinnert: aufrechter als bei reinen Supersportlern, aber mit einem klaren Gefühl für Kontrolle und aktive Fahrhaltung. Das hilft besonders im Alltag, wenn man häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Landstraßenabschnitten wechselt.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist deutlich „reiseorientierter“: Die Sitzhöhe und die Gesamtkonzeption sind auf lange Strecken und komfortables Handling ausgelegt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man viel unterwegs ist und eine entspannte, stabile Position bevorzugt. Gleichzeitig gilt: Wer eher klein ist oder häufig sehr enge Manöver macht, sollte die Ergonomie und das Handling im Stand besonders berücksichtigen.
Komfort & Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße oder Fernreise?
Im Alltag zeigt die BMW R 1300 R ihre Stärken vor allem dort, wo es schnell gehen muss: kurze Wege, wechselnde Verkehrssituationen und häufiges Stop-and-go. Die Maschine wirkt insgesamt handlicher und „unaufgeregt“, ohne dabei den Fahrspaß zu verlieren. Für viele Fahrer ist das genau die Mischung, die man sich wünscht: ein Motorrad, das man gern nutzt, statt es nur für besondere Tage aus der Garage zu holen.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen die Maschine für den Modus „einfach losfahren“. Sobald die Tour länger wird, Gepäck dazukommt oder die Strecke nicht planbar ist, spielt sie ihre Vorteile aus. Im Vergleich wird deutlich: Die Adventure-Variante ist weniger auf „schnell mal um die Ecke“ optimiert, sondern auf „mehrere Tage, viele Kilometer und unterschiedliche Untergründe“.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 R – Stärken
- Straßenfokus: dynamisches Fahrgefühl auf Asphalt und gute Reaktion auf Lenkimpulse.
- Alltagsnähe: wirkt unkompliziert für Stadtverkehr und kurze bis mittlere Touren.
- Direkte Kontrolle: unterstützt aktives Fahren und macht Kurvenfahrten besonders attraktiv.
- Elektronik als Unterstützung: moderne Systeme, ohne das Fahrgefühl zu „übernehmen“.
BMW R 1300 R – Schwächen
- Weniger Reise-„Allrounder“-Anspruch: Für sehr lange Etappen mit viel Gepäck ist die GS-Philosophie im Vorteil.
- Abseits des Asphalts: Nicht als primäres Abenteuer-Motorrad gedacht.
BMW R 1250 GS Adventure – Stärken
- Reisestabilität: ausgelegt für lange Strecken, wechselnde Bedingungen und Komfort über Distanz.
- Vielseitigkeit: fühlt sich auch dann sicher an, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
- Elektronik im Reise-Kontext: unterstützt besonders bei unterschiedlichen Situationen.
- Gepäck- und Tourenlogik: macht das Motorrad für Fernreisen besonders passend.
BMW R 1250 GS Adventure – Schwächen
- Handling im engen Bereich: durch Größe und Konzept weniger „leichtfüßig“ als die R 1300 R.
- Stadtbetrieb: erfordert mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und bei häufigen Stopps.
Welche Kaufentscheidung passt? Einfache Orientierung
Wenn die meisten Fahrten aus Landstraße, Kurven und dynamischem Alltagsfahren bestehen, ist die BMW R 1300 R im Vergleich die stimmigere Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt, das schnell „anspringt“ und das Fahrgefühl klar in den Vordergrund stellt. Die Maschine passt besonders gut, wenn Komfort wichtig ist, aber nicht auf Kosten von Direktheit.
Wenn dagegen Fernreisen, wechselnde Streckenprofile, Gepäck und maximale Vielseitigkeit im Vordergrund stehen, spielt die BMW R 1250 GS Adventure ihre Stärken aus. Sie ist die bessere Wahl für Fahrer, die nicht nur eine Route planen, sondern auch unterwegs flexibel bleiben wollen. Im Vergleich ist sie weniger auf „kurz und sportlich“ optimiert, dafür aber auf „lange und souverän“.
Fazit:
Die BMW R 1300 R ist im Vergleich die richtige Wahl, wenn der Schwerpunkt auf straßenorientiertem Fahrspaß, direkter Kontrolle und einer unkomplizierten Nutzung im Alltag liegt. Sie überzeugt besonders dort, wo häufig Kurven, Landstraßen und dynamische Beschleunigung gefragt sind. Wer ein Motorrad sucht, das man regelmäßig fährt und das sich wie eine sportliche Straßenmaschine anfühlt, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist die bessere Entscheidung, wenn Reisen, Komfort über Distanz und Vielseitigkeit Priorität haben. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald längere Etappen, Gepäck und wechselnde Bedingungen ins Spiel kommen. Im Vergleich wirkt sie weniger „leicht“ im Handling, dafür aber deutlich souveräner in der Rolle als Fernreise- und Abenteuer-Maschine.
Kurz gesagt: R 1300 R für Straße und Dynamik, GS Adventure für Touren, Stabilität und Flexibilität.