UVP 16.450 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 6.499 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
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Pro und Kontra

Pro:
  • bulliger Motor
  • bulliger Auftritt
  • bulliger Sound
  • bullige Bremserei
Kontra:
  • nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
  • QuickShifter etwas hakelig
  • viele Features nur in Paketen erhältlich
Pro:
  • kerniger Sound
  • spritziger Motor
  • gute Offroad-Ausstattung
  • zugängliches Bike
  • abschaltbares Hinterrad-ABS
  • gutes Display mit Vollkarten-Navigation
Kontra:
  • dürfte gerne etwas leichter sein
  • Vorderrad-Bremse 1b
  • etwas unruhig auf der Autobahn
  • Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b

Abmessungen & Gewicht

Gewicht239kg
Radstand1.511mm
Länge2.126mm
Radstand1.511mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.112mm
Gewicht185kg
Radstand1.505mm
Länge2.210mm
Radstand1.505mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.380mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum449ccm
Hub55mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite354km
Leistung42 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment42 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite398km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Federung hintenKYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 R21
Reifen hinten140/70 R18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm)

Fazit

Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.
 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.450 €
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Hellblau, Dunkelblau, Schwarz, Tricolore

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BMW R 1300 R vs. CF Moto 450 MT – welcher Motorradtyp passt besser?

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die sich in Charakter und Zielgruppe deutlich unterscheiden, wird ein Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 R steht für souveräne Performance, ein erwachsenes Fahrgefühl und den Anspruch, auch auf längeren Strecken entspannt zu bleiben. Die CF Moto 450 MT dagegen wirkt wie ein pragmatischer Allrounder: leicht zugänglich, vielseitig einsetzbar und mit Fokus auf Alltag, Touren und ein gutes Gesamtpaket für das, was man investieren möchte.

Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag bemerkbar machen. Dabei lohnt sich der Blick auf Motorisierung, Ergonomie, Fahrwerk und Elektronik – also genau die Punkte, die im echten Leben den Unterschied machen.

Grundcharakter: große R-Performance vs. kompakter Allround-Tourer

BMW R 1300 R – souverän, erwachsen, „großes Motorrad“-Gefühl

Die BMW R 1300 R ist vom Grundgefühl her ein Motorrad, das man nicht „nebenbei“ fährt. Sie vermittelt Stabilität und Ruhe, besonders dann, wenn die Geschwindigkeit steigt oder die Strecke anspruchsvoller wird. Das Fahrverhalten wirkt insgesamt abgestimmt und „rund“, sodass man sich auf die Linie konzentrieren kann, statt ständig gegen das Motorrad zu arbeiten.

CF Moto 450 MT – agil, zugänglich, vielseitig

Die CF Moto 450 MT spielt ihre Stärken eher im Alltag aus. Sie wirkt handlich und unkompliziert, was sich vor allem in der Stadt, bei häufigen Richtungswechseln und auf kürzeren Touren bemerkbar macht. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist – vom Feierabend bis zum Wochenende – findet hier einen Ansatz, der weniger „groß“ wirkt, dafür aber sehr flexibel.

Motor und Antrieb: wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen

Beim Vergleich der beiden Maschinen zeigt sich vor allem ein Unterschied in der Art, wie Leistung nutzbar wird. Die BMW R 1300 R liefert ein kraftvolles, gleichmäßiges Ansprechverhalten, das das Überholen und das Beschleunigen aus dem Stand heraus angenehm macht. Dabei geht es weniger um „maximal laut“ und mehr um die Fähigkeit, zügig zu reagieren, ohne dass man ständig den Drehzahlbereich wechseln muss.

Die CF Moto 450 MT setzt dagegen auf ein Charakterbild, das eher auf Alltagstempo und kontrollierte Dynamik ausgelegt ist. Sie eignet sich besonders gut für gleichmäßiges Fahren, für kurvige Strecken in moderaten Bereichen und für Situationen, in denen man nicht dauernd „am Limit“ arbeiten möchte. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder Touren plant, bei denen man entspannt fahren will, profitiert von der unkomplizierten Handhabung.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

BMW R 1300 R – ruhig auf der Strecke, souverän in Kurven

Die BMW R 1300 R spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Straße schneller wird oder wenn man längere Zeit zügig unterwegs ist. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. In Kurven vermittelt sie ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig nachtrimmen muss.

Stärke: hohes Sicherheitsgefühl bei Tempo und auf längeren Strecken. Schwäche: Wer vor allem sehr enge Stadtpassagen fährt, kann das „große“ Fahrgefühl als weniger agil empfinden als bei kleineren, leichteren Motorrädern.

CF Moto 450 MT – leicht zu bewegen, macht Spaß bei wechselnden Strecken

Die CF Moto 450 MT wirkt im Handling zugänglich. Gerade bei Stop-and-Go, beim Rangieren oder wenn die Strecke ständig wechselt, zeigt sich die Stärke eines kompakteren Konzepts. Das Motorrad lässt sich gut „führen“, was das Fahren in Alltagssituationen entspannter macht.

Stärke: Agilität und unkomplizierte Bedienung. Schwäche: Bei sehr hohen Tempi oder wenn man das Motorrad konsequent „ausreizt“, wirkt die BMW als deutlich souveräneres Langstreckenpaket.

Ergonomie und Sitzposition: für kurze Wege oder lange Tage

Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch Spaß macht oder ob man sich schon nach kurzer Zeit „umstellen“ muss. Die BMW R 1300 R zielt klar auf ein komfortables Gesamtpaket: Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch bei längeren Fahrten nicht ständig gegen Verspannungen arbeitet. Dazu passt das ruhige Fahrgefühl, das den Fahrer entlastet.

Die CF Moto 450 MT ist eher auf „einfach draufsetzen und losfahren“ ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamthaltung wirken so, dass man auch bei wechselnder Tagesform gut zurechtkommt. Für Pendeln, Wochenendtouren und Strecken, bei denen man öfter anhalten oder die Route spontan ändern möchte, ist das ein Vorteil.

Bremsen und Sicherheit: wie Vertrauen entsteht

Beide Motorräder bringen Bremsen mit, die im Alltag funktionieren und ein sicheres Gefühl vermitteln. Der Unterschied liegt weniger in der reinen Bremsleistung, sondern in der Art, wie dosierbar und berechenbar das System wirkt. Die BMW R 1300 R punktet dabei mit einem sehr stimmigen Zusammenspiel aus Verzögerung und Rückmeldung. Das macht es leicht, in Kurven oder beim Anbremsen die richtige Linie zu halten.

Die CF Moto 450 MT wirkt ebenfalls zuverlässig, besonders wenn man vorausschauend fährt und das Motorrad als Allrounder nutzt. Wer sportlich unterwegs ist, merkt aber, dass die BMW in der Gesamtbalance – also aus Bremsgefühl, Stabilität und Motorunterstützung – einen Tick mehr Reserven vermittelt.

Elektronik und Fahrmodi: Komfort im Hintergrund

Elektronik ist heute ein zentraler Teil des Fahrgefühls. Bei der BMW R 1300 R ist die Abstimmung spürbar darauf ausgelegt, dass das Motorrad in unterschiedlichen Situationen ruhig bleibt. Fahrmodi und Assistenzfunktionen unterstützen dabei, dass man sich auf die Straße konzentrieren kann – besonders auf wechselnden Untergründen oder wenn man nicht jedes Detail manuell nachregeln möchte.

Die CF Moto 450 MT bietet ebenfalls moderne Elektronik, die vor allem den Alltag erleichtert. Das System wirkt darauf ausgelegt, das Fahren unkompliziert zu halten und dem Fahrer eine gute Basis zu geben, ohne dass man sich ständig mit Einstellungen beschäftigen muss. Für viele Fahrer ist das genau der richtige Ansatz: genug Unterstützung, aber nicht überladen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Tour – wer gewinnt wo?

Stadtverkehr

Im Stadtverkehr spielt die CF Moto 450 MT ihre Vorteile aus: handliche Dimensionen, unkompliziertes Handling und ein Fahrgefühl, das schnell „vertraut“ wird. Die BMW kann natürlich auch in der Stadt gefahren werden, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man bewusst nutzt – also wenn man weiß, dass es danach auch eine längere Strecke werden kann.

Landstraße

Auf der Landstraße wird die BMW besonders stark. Das Motorrad wirkt stabil, beschleunigt souverän und bleibt auch bei wechselnden Kurvenradien berechenbar. Die CF Moto 450 MT ist hier ebenfalls gut, aber eher als „entspanntes Tempo“-Werkzeug. Wer gern zügig fährt, wird die BMW als klaren Gewinner empfinden.

Touren und Langstrecke

Für lange Tage auf dem Motorrad ist die BMW R 1300 R die passendere Wahl. Das Gesamtpaket aus Komfort, ruhigem Fahrverhalten und der Art, wie Leistung verfügbar ist, macht Touren weniger anstrengend. Die CF Moto 450 MT kann ebenfalls auf Tour gehen, aber sie passt eher zu Fahrern, die flexibel bleiben möchten und nicht zwingend das „große“ Langstrecken-Feeling suchen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 1300 R – Stärken

  • Sehr stimmiges, souveränes Fahrgefühl – besonders bei Tempo und längeren Strecken.
  • Angenehme Nutzbarkeit der Motorleistung im Alltag (zügig ohne ständiges Nacharbeiten).
  • Gute Gesamtbalance aus Ergonomie, Fahrwerk und Elektronik.

BMW R 1300 R – Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ als kompakter ausgelegte Motorräder in engen Stadtpassagen.
  • Wer vor allem kurze Strecken fährt, bekommt möglicherweise mehr Motorrad, als man wirklich braucht.

CF Moto 450 MT – Stärken

  • Sehr zugänglich im Handling – ideal für Alltag, Pendeln und spontane Touren.
  • Pragmatischer Charakter: unkompliziert zu fahren, ohne dass man ständig nachjustieren muss.
  • Gutes Gesamtpaket für Fahrer, die Vielseitigkeit suchen.

CF Moto 450 MT – Schwächen

  • Bei sehr sportlicher Fahrweise und hohen Tempi wirkt die BMW als klar überlegenes Langstreckenpaket.
  • Wer maximalen „Reserve“-Charakter erwartet, wird eher zur BMW tendieren.

Für wen lohnt sich welcher Kauf?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, was im Alltag wichtiger ist. Die BMW R 1300 R ist besonders attraktiv für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf ein ruhiges, souveränes Gesamtgefühl legen und gern zügig unterwegs sind. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein durchdachtes Premium-Paket anfühlt und bei Touren nicht müde wird, trifft hier eine sehr passende Wahl.

Die CF Moto 450 MT ist dagegen die bessere Option für alle, die ein vielseitiges Motorrad möchten, das im Alltag schnell verfügbar ist und auf wechselnden Strecken Spaß macht. Wer ein gutes Preis-Leistungs-Gefühl sucht, häufig in der Stadt unterwegs ist oder Touren plant, bei denen Flexibilität wichtiger ist als maximale Reserven, wird mit der CF Moto sehr zufrieden sein.

Fazit:

Die BMW R 1300 R ist die Wahl für Fahrer, die ein souveränes, erwachsenes Motorrad suchen: ruhiges Fahrverhalten, stimmige Elektronik und ein Antrieb, der auf der Landstraße und bei Touren besonders überzeugt. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Tempo, Strecke und Komfort zusammenkommen – und wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gern lange fährt.

Die CF Moto 450 MT passt am besten zu einem anderen Profil: Wer ein leicht zu bewegendes, vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren sucht, findet hier einen pragmatischen Begleiter. Sie ist besonders attraktiv, wenn häufige Stadtfahrten, unkomplizierte Handhabung und ein flexibler Einsatz im Vordergrund stehen.

Kurz gesagt: BMW für Langstrecke, Souveränität und sportlichere Ansprüche; CF Moto für Agilität, Alltagstauglichkeit und ein unkompliziertes Gesamtpaket.

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