UVP 16.450 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2016 bis 2018
Der neue Boxer-Roadster mit noch mehr Dampf und noch mehr Sport
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Die will nicht nur spielen
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Pro und Kontra

Pro:
  • bulliger Motor
  • bulliger Auftritt
  • bulliger Sound
  • bullige Bremserei
Kontra:
  • nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
  • QuickShifter etwas hakelig
  • viele Features nur in Paketen erhältlich
Pro:
  • Extrem wendig
  • Sportlicher Motor
  • Exklusiv
Kontra:
  • Verarbeitung
  • Autobahntauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht239kg
Radstand1.511mm
Länge2.126mm
Radstand1.511mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.112mm
Gewicht201kg
Radstand1.485mm
Länge2.100mm
Radstand1.485mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe860mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite354km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment95 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite307km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne43mm Upside-Down-Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vornePirelli Scorpion Trail, 120/70 ZR17
Reifen hintenPirelli Scorpion Trail, 180/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.
 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.450 €
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Hellblau, Dunkelblau, Schwarz, Tricolore

Fazit - gelingt der Kompromiss?

Ja. Tatsächlich gelingt der Kompromiss, aus einem der wendigsten Motorräder überhaupt ein tourentaugliches Motorrad zu schaffen, ohne dessen Kernkompetenzen einzuschränken. Der zweite Teil des Satzes  ist allerdings der weitaus wichtigere, denn die Hyperstrada ist keinesfalls mit einem Tourer zu verwechseln. Trotz Scheibe ist der Windschutz stark eingeschränkt, die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h reine Theorie. Kann man mal machen, aber nach kurzer Zeit pendelt sich die ideale Reisegeschwindigkeit bei 130 km/h ein. Der Weg ist hier nicht das Ziel, sondern die einigermaßen gut überstandene Prüfung bis zum nächsten Gebirgspass.
Die Hyperstrada ist ein alltagstaugliches Funbike, mit dem man auch länger von zuhause wegbleiben kann und einen Mordsspaß geliefert bekommt. 
Sie ist eine Ducati durch und durch. Positiv bedeutet das, dass die Ducati umso besser funktioniert, je schneller es voran geht. Aber eben vor allem dann. Wer ein Motorrad für die gemütliche Runde zwischendurch sucht, sollte beim freundlichen Händler einer anderen Marke vorstellig werden.
Negativ bedeuten die Bürde und Würde, eine echte Ducati zu sein, offensichtlich eine nur unterdurchschnittlich zu nennende Verarbeitungsqualität und manch unverständliche Entscheidungen. So sind die Koffer nicht wasserdicht. Ducati weiß das, und legt zwei wasserdichte Beutel bei, was  zwar funktioniert, aber eben ein Gefummel ist.
Seit 2012 gehört Ducati den Qualitätsfanatikern von Audi. Liebe Audianer: Wollt ihr nicht mal kurz nach Italien fahren? Ist schön da, und nebenbei könntet Ihr dafür sorgen, dass Schrauben nach zwei Jahren (!) nicht rosten, der Kunststoff am Heck sowie das Display (siehe Bildergalerie) nicht ausgeblichen sind sowie langsam stumpf werden. Die hintere Bremse mag aus unerfindlichen Gründen nicht dauerhaft funktionieren - alle zwei Monate heißt es auf zum Händler, der dann wieder entlüften muss.

Danke. Würde mir sehr helfen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Für ein vier Jahre altes Modell zahlt man etwa 8500 Euro.
  • Verfügbarkeit: ab 2013 bis 2017. Die Duc ist ein seltenes Modell - deutschlandweit stehen selten mehr als 20 zum Verkauf.
  • Farben: rot, weiß, rot-weiß, schwarz

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BMW R 1300 R vs Ducati Hyperstrada 939: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wer zwischen der BMW R 1300 R und der Ducati Hyperstrada 939 schwankt, sucht im Grunde nach zwei unterschiedlichen Interpretationen von „Allround“. Beide Motorräder wirken auf den ersten Blick wie passende Begleiter für viele Situationen – doch der Charakter dahinter ist deutlich verschieden. Während die BMW R 1300 R stark auf souveräne Straßenperformance, Alltagstauglichkeit und ein sehr stimmiges Gesamtpaket setzt, bringt die Ducati Hyperstrada 939 den typischen italienischen Anspruch mit: sportlich, lebendig und mit einem Fokus auf Fahrgefühl und Vielseitigkeit.

Im folgenden Vergleich werden die relevanten Punkte gegenübergestellt: Motor- und Leistungscharakter, Fahrwerk und Handling, Komfort und Ergonomie, Bremsen sowie Ausstattung. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag und auf Touren bemerkbar machen.

Grundidee und Motorrad-Charakter: Roadster-Souveränität vs. sportliche Vielseitigkeit

Die BMW R 1300 R steht für eine klare, erwachsene Linie: ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag einfügt und auf der Landstraße wie auf längeren Strecken eine ruhige, kontrollierte Art vermittelt. Der Look ist modern und reduziert, das Fahrgefühl wirkt „aufgeräumt“ – als würde das Motorrad alles Wesentliche direkt richtig machen.

Die Ducati Hyperstrada 939 dagegen ist stärker auf Dynamik und Emotion getrimmt. Sie fühlt sich weniger wie ein „funktionales“ Gesamtpaket an, sondern mehr wie ein Motorrad, das mit der richtigen Fahrweise Spaß belohnt. Gerade wenn die Strecke kurvig wird oder wenn Tempo und Gefühl gefragt sind, kommt die Ducati-typische Handschrift stärker durch.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen

Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern genug Antrieb für zügiges Fahren, aber die Art, wie sie das tun, unterscheidet sich. Die BMW R 1300 R wirkt besonders dann stark, wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist. Der Motor lässt sich meist sehr gut dosieren, wodurch Überholvorgänge und Beschleunigungen ohne hektisches Nachdenken funktionieren. Das macht sie angenehm für den Alltag und für Touren, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ muss.

Die Ducati Hyperstrada 939 spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von „Ansprechverhalten“. Sie wirkt lebendiger, reagiert direkter und fordert ein bisschen mehr Aufmerksamkeit, wenn man das volle Potenzial nutzen möchte. Das ist kein Nachteil – im Gegenteil: Wer gern dynamisch fährt, bekommt hier mehr „Motorrad-Dialog“.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • BMW R 1300 R: Stärke in der souveränen Dosierbarkeit und im entspannten Vorankommen. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „verspielt“ wirkt, wenn maximaler Kick gesucht wird.
  • Ducati Hyperstrada 939: Stärke in der direkten Reaktion und dem sportlichen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die Abstimmung je nach Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit verlangt, um dauerhaft entspannt zu bleiben.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die BMW R 1300 R zielt auf Stabilität und ein sehr kontrolliertes Einlenken. Gerade bei wechselnden Straßenverhältnissen wirkt sie ruhig, bleibt dabei aber nicht träge. Das Handling ist präzise, ohne dass es „nervös“ wird.

Die Ducati Hyperstrada 939 ist im Vergleich spürbar agiler. In Kurven fühlt sie sich oft leichter an, und das Motorrad lädt stärker dazu ein, die Linie aktiv zu fahren. Wer gern zügig durch Kurven arbeitet, wird die Ducati als besonders „hands-on“ erleben.

Bremsen und Fahrstabilität

Beide Motorräder verfügen über Bremsen, die für sportliches Fahren ausgelegt sind. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die BMW punktet häufig mit einem sehr gut dosierbaren Gefühl und einer stabilen Unterstützung beim Verzögern. Die Ducati kann beim sportlichen Einsatz mit einem direkteren Ansprechverhalten überzeugen, wirkt aber in der Feindosierung stärker vom Fahrstil abhängig.

Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windschutz und Alltag

Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema, aber die Schwerpunkte liegen unterschiedlich. Die BMW R 1300 R bietet eine Sitzposition, die sich für viele Fahrerinnen und Fahrer als „natürlich“ anfühlt. Dadurch wird sie besonders interessant, wenn die Touren nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Stadtverkehr, Stop-and-go und längeren Autobahnabschnitten.

Die Ducati Hyperstrada 939 ist ebenfalls alltagstauglich, aber der Komfort wirkt stärker „sportlich orientiert“. Das heißt: Sie kann für längere Strecken funktionieren, verlangt aber eher eine aktive Fahrhaltung. Wer gern dynamisch fährt und die Maschine regelmäßig bewegt, wird den Charakter als Vorteil empfinden.

Stärken und Schwächen bei Komfort

  • BMW R 1300 R: Stärke in der entspannten Langstrecken-Nutzung und im ruhigen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Komfort weniger „Abenteuer“-Vibe vermittelt, wenn genau das gesucht wird.
  • Ducati Hyperstrada 939: Stärke in der lebendigen Fahrweise und dem sportlichen Sitzgefühl. Schwäche kann sein, dass man bei sehr langen, gleichförmigen Strecken schneller das Bedürfnis nach mehr Entspannung hat.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „Features“, sondern darum, wie gut sie im Alltag unterstützen. Die BMW R 1300 R wirkt in der Praxis oft als Motorrad, das viele Dinge selbstverständlich mitbringt: Bedienlogik, Übersicht und ein stimmiges Gesamtpaket. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht ständig „konfiguriert“ werden soll, sondern einfach funktionieren soll.

Die Ducati Hyperstrada 939 setzt ebenfalls auf sinnvolle Technik, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das man bewusst fährt. Wer gern mit dem Motorrad interagiert, findet hier schnell eine passende Routine. Für alle, die maximale „Plug-and-play“-Bequemlichkeit suchen, kann die BMW im Vorteil sein.

Für wen passt welches Motorrad? (Fazit)

Die BMW R 1300 R ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag souverän bleibt, auf Touren entspannt trägt und dabei trotzdem sportlich genug ist, um Kurven nicht zu langweilig werden zu lassen. Wer Wert auf ein sehr stimmiges Gesamtgefühl legt – von Dosierbarkeit über Stabilität bis zur alltagstauglichen Ergonomie – findet in der BMW häufig den „einfach richtigen“ Begleiter.

Die Ducati Hyperstrada 939 passt besser, wenn Fahrspaß, Direktheit und ein lebendiger Charakter im Vordergrund stehen. Wer gern dynamisch fährt, das Motorrad aktiv bewegt und dabei die sportliche Handschrift spüren möchte, wird die Ducati als besonders reizvoll erleben. Sie ist damit ideal für alle, die nicht nur von A nach B wollen, sondern unterwegs auch das Gefühl genießen möchten.

Kurz gesagt: BMW R 1300 R für entspannt-souveräne Allround-Touren, Ducati Hyperstrada 939 für mehr Emotion und agiles Fahrvergnügen.

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