| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 R vs. Honda CB 500 F: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten abdecken, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 R steht für souveräne Leistung, Komfort und eine erwachsene Fahrdynamik. Die Honda CB 500 F dagegen ist ein klassischer Vertreter für alltagstaugliches Fahren: übersichtlich, unkompliziert und mit einem Charakter, der sich leicht in den Alltag einfügt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, wer „mehr“ kann, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im echten Fahrbetrieb auswirken.
Grundidee und Einsatzprofil: große Maschine vs. pragmatischer Allrounder
Die BMW R 1300 R ist als Naked Bike für Fahrer gedacht, die gern zügig unterwegs sind und dabei Wert auf ein rundes Gesamtpaket legen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sowohl für längere Strecken als auch für flotte Landstraßenfahrten gemacht ist. Die Honda CB 500 F ist dagegen stärker auf Zugänglichkeit ausgelegt: Sie eignet sich besonders für kürzere Strecken, Stadtverkehr und Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das sich nicht „zu groß“ anfühlt.
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Tempo, Reserven und Fahrkomfort gefragt sind. Die Honda punktet, wenn es darum geht, entspannt zu fahren, schnell zurechtzukommen und das Motorrad ohne großen Aufwand zu nutzen.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Motorcharakter liegen die Unterschiede klar auf der Hand. Die BMW R 1300 R liefert eine deutlich kraftvollere Basis und fühlt sich im Alltag oft „entspannter“ an, weil sie Reserven bereitstellt. Das macht sich vor allem beim Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten bemerkbar: Man muss weniger „arbeiten“, um zügig voranzukommen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das eher nach souveränem Gleiten und kontrollierter Dynamik klingt.
Die Honda CB 500 F ist dagegen auf ein gutmütiges, leicht zu dosierendes Ansprechverhalten ausgelegt. Sie ist nicht darauf fokussiert, ständig maximale Leistung abzurufen, sondern darauf, dass das Motorrad in vielen Situationen harmonisch mitfährt. Das ist ein großer Vorteil, wenn man im Stadtverkehr häufig anfahren, schalten und dosieren muss. Auch auf kurvigen Strecken kann die Honda überzeugen, weil sie sich berechenbar anfühlt und das Fahren nicht überfordert.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- BMW R 1300 R: Stärke ist die Durchzugskraft und das „Gelassenheits“-Gefühl bei Tempo. Schwäche kann sein, dass sie für sehr langsame, kurze Fahrten oder für Einsteiger, die erst ein Gefühl für größere Motorräder aufbauen, schnell „zu viel“ sein kann.
- Honda CB 500 F: Stärke ist die unkomplizierte Handhabung und das gut kontrollierbare Leistungsbild. Schwäche ist, dass bei sehr sportlicher Fahrweise oder langen Autobahnabschnitten die Reserven naturgemäß begrenzter wirken.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Das Fahrwerk entscheidet stark darüber, wie sich ein Motorrad im Alltag „richtig“ anfühlt. Die BMW R 1300 R vermittelt typischerweise ein Gefühl von Stabilität und Ruhe. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Strecke nicht perfekt ist, wirkt sie wie ein Motorrad, das die Situation gut „aufsaugt“. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern längere Strecken fahren und dabei nicht ständig nachjustieren wollen.
Die Honda CB 500 F spielt ihre Stärken im agilen Handling aus. Sie ist spürbar leichter zu bewegen, was sich besonders im Stadtverkehr, beim Rangieren und in engen Kurven bemerkbar macht. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Strecken unterwegs ist, profitiert von dieser unkomplizierten Dynamik.
Wie sich das in der Praxis anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW wirkt wie ein Motorrad, das Komfort und Stabilität priorisiert. Die Honda wirkt wie ein Motorrad, das Beweglichkeit und Alltagstauglichkeit in den Vordergrund stellt. Beide können Kurven, aber mit unterschiedlichem Fokus: BMW eher mit souveräner Linie, Honda eher mit leichtem „Mitgehen“.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten. Die BMW R 1300 R zielt auf ein starkes, sicheres Bremsgefühl ab, das auch bei zügiger Fahrweise Reserven bietet. Das ist besonders relevant, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder wenn die Strecke kurvig und anspruchsvoll ist.
Die Honda CB 500 F ist auf ein gut dosierbares Bremsverhalten ausgelegt. Das ist im Alltag ein Vorteil, weil man Bremsmanöver intuitiv steuern kann. Gerade für Fahrer, die noch lernen, wie sich Gewicht und Dosierung anfühlen, ist ein kontrollierbares Setup oft wichtiger als „maximale“ Bremsleistung.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. City-Komfort
Die Sitzposition ist ein häufig unterschätzter Punkt. Die BMW R 1300 R bietet typischerweise eine aufrechte, sportlich entspannte Haltung, die für längere Fahrten angenehm sein kann. Gleichzeitig ist sie so ausgelegt, dass man auch bei flotterem Fahren stabil bleibt. Wer also gern mehrere Stunden unterwegs ist, wird den Komfortgedanken eher wiederfinden.
Die Honda CB 500 F ist ergonomisch auf Zugänglichkeit ausgelegt. Die Haltung wirkt meist weniger „anspruchsvoll“ und passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich schnell vertraut anfühlt. Für Stadtfahrten und kürzere Touren ist das ein klarer Pluspunkt.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- BMW R 1300 R: Stärke ist die Tendenz zu komfortabler Langstrecken-Performance. Schwäche kann sein, dass die sportlichere Ausrichtung für manche Einsteiger oder sehr kurze Fahrten weniger „entspannt“ wirkt.
- Honda CB 500 F: Stärke ist die unkomplizierte, alltagstaugliche Sitzposition. Schwäche ist, dass bei sehr langen Strecken oder bei höherem Tempo der Komfortanspruch je nach Fahrstil stärker in den Fokus rückt.
Alltagstauglichkeit: Kosten, Wartung und Verfügbarkeit
Im Alltag zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad fährt, sondern auch, wie es sich im Betrieb anfühlt. Bei der Honda CB 500 F spielt die typische Honda-Logik eine Rolle: ein Motorrad, das sich pragmatisch nutzen lässt, mit einem Ruf für Zuverlässigkeit und einem breiten Service- und Ersatzteilumfeld. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad „einfach funktionieren“ soll.
Die BMW R 1300 R ist ebenfalls ein modernes, gut ausgestattetes Motorrad, das auf Qualität und durchdachte Technik setzt. Allerdings ist bei Premium-Modellen häufig zu berücksichtigen, dass Wartung und Ersatzteile im Schnitt teurer sein können. Dafür bekommt man in der Regel ein sehr stimmiges Gesamtpaket, das sich auch bei anspruchsvolleren Fahrten bezahlt macht.
Ausstattung und Fahrassistenz: Komfort-Mehrwert vs. Fokus auf das Wesentliche
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Konzepte ebenfalls. Die BMW R 1300 R wirkt wie ein Motorrad, das auf moderne Features und einen hohen Komfortanspruch setzt. Das kann sich in der Praxis in Form von besserer Bedienbarkeit, mehr Komfort im Alltag und einem insgesamt „runderen“ Fahrerlebnis zeigen.
Die Honda CB 500 F bleibt eher bei dem, was man wirklich braucht. Das ist kein Nachteil, sondern ein Ansatz: weniger Komplexität, dafür ein Motorrad, das sich schnell verstehen lässt. Gerade wenn man nicht ständig mit Menüs, Einstellungen oder Technik-Optionen beschäftigt sein möchte, ist das ein Plus.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Welche Art von Fahrspaß steht im Vordergrund?
BMW R 1300 R: ideal für…
- Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und Reserven schätzen
- Menschen, die längere Strecken fahren und dabei Komfort und Stabilität wollen
- Tourenfahrer, die ein Premium-Gesamtpaket suchen und bereit sind, dafür mehr zu investieren
Honda CB 500 F: ideal für…
- Einsteiger, Wiedereinsteiger oder Fahrer, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen
- Stadt- und Pendelfahrer, die unkomplizierte Alltagstauglichkeit priorisieren
- Menschen, die ein Motorrad möchten, das sich schnell vertraut anfühlt und nicht „zu groß“ wirkt
Fazit:
Die BMW R 1300 R ist die bessere Wahl, wenn es um souveräne Dynamik, Reserven im Alltag und ein komfortorientiertes Fahrgefühl geht. Wer gern zügig fährt, längere Touren plant und ein Premium-Motorrad sucht, das auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil bleibt, wird mit der BMW deutlich mehr „Leichtigkeit“ im Tempo erleben. Die Honda CB 500 F ist dagegen die passendere Option, wenn unkompliziertes Fahren im Vordergrund steht: Stadtverkehr, kurze Strecken, leichtes Handling und ein gut dosierbares Leistungsbild machen sie besonders attraktiv für Einsteiger, Wiedereinsteiger und alle, die ein Motorrad suchen, das schnell funktioniert und nicht überfordert.
Kurz gesagt: BMW R 1300 R für Fahrer mit Anspruch an Reserven, Komfort und Premium-Gesamtpaket. Honda CB 500 F für alle, die Beweglichkeit, Alltagstauglichkeit und ein unkompliziertes Fahrgefühl priorisieren.