UVP 16.450 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 17.545 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Der neue Boxer-Roadster mit noch mehr Dampf und noch mehr Sport
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Der einzige 4-Zylinder Cross-Over mit Adventure-Anleihen im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • bulliger Motor
  • bulliger Auftritt
  • bulliger Sound
  • bullige Bremserei
Kontra:
  • nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
  • QuickShifter etwas hakelig
  • viele Features nur in Paketen erhältlich
Pro:
  • absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
  • sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
  • strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
  • guter Windschutz
  • gute Bremsen
  • guter QuickShifter
Kontra:
  • hässliche USB-Buchse
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
  • Handy-App mit Potential nach oben
  • Windschild nur im Stand verstellbar
  • Farbauswahl könnte besser sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht239kg
Radstand1.511mm
Länge2.126mm
Radstand1.511mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.112mm
Gewicht259kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite354km
Leistung135 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment112 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite375km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)

Fazit

Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.
 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.450 €
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Hellblau, Dunkelblau, Schwarz, Tricolore

Fazit

Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?
 
Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.745 €
  • Gebraucht (Versys 1000, ca. 3 Jahre alt): 10.000€
  • Verfügbarkeit: 1100 seit 2025
  • Farben: Schwarz-Grün, Weiß

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BMW R 1300 R vs Kawasaki Versys 1100 SE: Vergleich für Alltag, Landstraße und lange Touren

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 R steht für einen modernen Roadster-Ansatz: dynamisch, klar im Konzept und mit Fokus auf Fahrgefühl. Die Kawasaki Versys 1100 SE dagegen wirkt wie ein ausgewachsener Tourer mit Reiseenduro-Genen – gebaut für längere Strecken, wechselnde Straßen und den Komfort, den man auf Touren wirklich merkt. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und Ergonomie schlagen – ohne reine Zahlenlisten, sondern mit Blick auf das, was im Alltag zählt.

Grundcharakter: Roadster-Fokus vs Touren-Gen

Die BMW R 1300 R spielt ihre Stärken dort aus, wo es lebendig wird: beim zügigen Fahren auf der Landstraße, beim dynamischen Wechsel zwischen Kurven und beim Gefühl, dass das Motorrad direkt auf Impulse reagiert. Der Roadster-Charakter zeigt sich in der Sitzposition und im Gesamtpaket: eher kompakt, eher agil, eher „Fahren“ als „Reisen“.

Die Kawasaki Versys 1100 SE ist dagegen stärker auf das ausgelegt, was nach dem ersten Kilometer kommt. Sie fühlt sich auf längeren Strecken stabil an, bietet mehr „Touren-Atmosphäre“ und wirkt darauf abgestimmt, dass man auch nach Stunden noch entspannt ankommt. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht, sondern aus Autobahnabschnitten, Landstraßen mit wechselndem Belag und längeren Transfers.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Fahrgefühl zeigen

Beide Motorräder sind leistungsstark, aber sie liefern den Eindruck auf unterschiedliche Weise. Die BMW R 1300 R wirkt im Ansprechverhalten oft „direkter“: Gasbefehle werden zügig umgesetzt, und das Motorrad lädt sich beim Beschleunigen spürbar auf. Das ist besonders angenehm, wenn man häufig zwischen Beschleunigen, Verzögern und erneutem Anfahren wechselt.

Die Kawasaki Versys 1100 SE punktet stärker mit dem Gefühl von Durchzug über einen breiteren Bereich. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man nicht ständig im Drehzahlbereich „arbeiten“ möchte, sondern lieber gleichmäßig vorankommt. Auf Touren ist diese Art von Kraftentfaltung oft entspannter, weil weniger Schalt- und Drehzahlmanagement nötig ist.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • BMW R 1300 R: Stärken liegen im dynamischen Fahrgefühl und in der sportlichen Umsetzung von Gasbefehlen. Schwäche kann sein, dass der Roadster-Charakter weniger „Tourenruhe“ vermittelt als ein reiseorientiertes Motorrad.
  • Kawasaki Versys 1100 SE: Stärken liegen im gleichmäßigen Vorankommen und im tourentauglichen Charakter. Schwäche kann sein, dass die Maschine im reinen Kurven-„Spiel“ nicht ganz so leichtfüßig wirkt wie ein klarer Roadster.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied im Konzept. Die BMW R 1300 R zielt auf präzises Handling und ein sportliches Ansprechverhalten. In schnellen Passagen und bei zügigen Richtungswechseln fühlt sich das Motorrad meist harmonisch an: Das Zusammenspiel aus Federung, Geometrie und Reifen vermittelt ein klares „Ich bin da“-Gefühl.

Die Kawasaki Versys 1100 SE ist spürbar auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man längere Zeit konstant fährt, spielt sie ihre Vorteile aus. Das Fahrwerk arbeitet so, dass man weniger „gegen“ die Strecke arbeiten muss. In Kurven bleibt sie dabei kontrolliert, aber der Schwerpunkt liegt eher auf souveräner Linie als auf maximaler Agilität.

Bremsen und Sicherheit im Alltag

Auch bei den Bremsen geht es weniger um „wer ist stärker“, sondern um das, wie gut sich die Verzögerung dosieren lässt. Die BMW R 1300 R wirkt dabei oft sportlich: Der Druckpunkt und die Rückmeldung passen gut zu einem dynamischen Fahrstil. Die Kawasaki Versys 1100 SE bietet ebenfalls eine kräftige Verzögerung, wirkt aber im Gesamtgefühl eher auf Alltagstauglichkeit und verlässliche Kontrolle ausgelegt – besonders dann, wenn man nicht nur sportlich, sondern auch entspannt fährt.

Elektronik und Assistenz: Komfort-Tools vs sportliche Unterstützung

Moderne Motorräder leben von ihrer Elektronik. Beide Modelle bringen Assistenzsysteme mit, die das Fahren leichter machen. Die BMW R 1300 R wirkt dabei häufig wie ein Motorrad, das sportliche Ambitionen mit kontrollierender Unterstützung verbindet: Traktions- und Fahrdynamikfunktionen greifen so, dass man sich auf die Linie und das Gefühl konzentrieren kann.

Die Kawasaki Versys 1100 SE setzt zusätzlich stark auf den „Tourenkomfort“ der Elektronik. Das zeigt sich vor allem in Situationen, in denen man lange fährt oder in denen sich Bedingungen ändern: Die Systeme unterstützen dabei, dass das Motorrad auch unter wechselnden Umständen berechenbar bleibt.

Stärken und Schwächen im Elektronik-Vergleich

  • BMW R 1300 R: Stärken liegen in der sportlichen Unterstützung und in der Art, wie Elektronik das Fahrgefühl ergänzt. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrdynamik liegt als auf maximaler Reise-„Bequemlichkeit“.
  • Kawasaki Versys 1100 SE: Stärken liegen in der tourentauglichen Gesamtlogik und in der Unterstützung für lange Strecken. Schwäche kann sein, dass sich das Motorrad dadurch in sehr sportlichen Situationen etwas „erwachsener“ anfühlt.

Ergonomie und Windschutz: Wie bequem ist die Reise wirklich?

Auf dem Papier sind Sitzhöhe, Lenkerposition und Sitzbank oft nur technische Daten. In der Praxis entscheidet aber das Ergonomie-Gefühl darüber, ob man nach einer Tour noch Lust auf die nächste hat. Die BMW R 1300 R bietet eine Sitzposition, die eher auf aktives Fahren ausgelegt ist: Man sitzt nah am Motorrad, kann gut arbeiten und bleibt in Kurven präsent. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das oft ideal.

Die Kawasaki Versys 1100 SE spielt ihre Vorteile besonders bei längeren Fahrten aus. Der Windschutz und die insgesamt tourenorientierte Auslegung sorgen dafür, dass man weniger „gegen“ den Fahrtwind arbeitet. Das macht einen großen Unterschied, wenn man mehrere Stunden unterwegs ist oder wenn die Wetterlage wechselt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Autobahn

Im Stadtverkehr zählt vor allem Übersicht, Handlichkeit und ein entspanntes Anfahren. Die BMW R 1300 R wirkt hier oft leichter im Handling, weil der Roadster-Ansatz das Motorrad „kompakt“ erscheinen lässt. Die Kawasaki Versys 1100 SE ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man für den Feierabend-Transfer genauso nutzt wie für den Wochenendtrip.

Auf der Landstraße gewinnt häufig die BMW, wenn es um zügiges Fahren und Kurvenrhythmus geht. Auf der Autobahn und bei langen Strecken zeigt die Kawasaki ihre Stärken: Stabilität, Komfort und die Reiseausrichtung sorgen dafür, dass man schneller „ankommt“, ohne sich ständig neu zu sortieren.

Fazit: Welches Bike passt zu wem?

Die BMW R 1300 R ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf dynamischem Fahren, direktem Ansprechverhalten und einem klaren Roadster-Gefühl liegt. Wer gern zügig über Landstraßen fährt, Kurven aktiv nutzt und ein Motorrad möchte, das sich sportlich und präzise anfühlt, wird mit der BMW sehr glücklich. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Spaß macht, sobald die Straße interessanter wird.

Die Kawasaki Versys 1100 SE passt besser, wenn längere Touren, Komfort und souveräne Stabilität wichtiger sind als maximal „agiles“ Kurvengefühl. Wer häufig weite Strecken fährt, Wind und wechselnde Bedingungen nicht als Herausforderung, sondern als Normalität betrachtet und dabei ein Motorrad sucht, das entspannt bleibt, trifft mit der Kawasaki die richtige Entscheidung. Kurz gesagt: BMW für den sportlichen Feierabend und die Kurven, Kawasaki für Reisegefühl, Ruhe und lange Kilometer.

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