| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.490 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
- Motor mit Kraft ohne Ende
- schön brabbeliger Sound
- präzises Fahrwerk
- logisch aufgebautes Bedienkonzept
- technisch sehr gut ausgestattet
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- ambitionierter Preis
- Bremse benötigt etwas Kraft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 123 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 315 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43, voll einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock-Federbein, Federvorspannung und Zugstufe einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit zur neuen Duke 990
Die neue KTM 990 Duke lässt es mächtig krachen. Der rabautzige Twin ist noch stärker geworden, vor allem im mittleren Drehzahl-Bereich. Ausstattung, Qualität und Finish sind hervorragend. Vor allem die Bedienung hat durch die neuen Schalter und das neue Cockpit gewonnen. Alles in allem eine echte Spaß-Rakete zu einem ambitionierten Preis.Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Da steht der neue Herzog als Vorführer - und nicht nur der. Die neue Riesenhalle von Motorrad Ruser (bei Hamburg) steht voll mit den allerschönsten KTM's und Yamaha's, ein Besuch lohnt sich immer. Alleine schon wegen der ebenfalls hervorragenden Kaffeemaschine. Tipp: Cappuccino. Auf geht's nach Haseldorf !
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BMW R 1300 R vs KTM 990 Duke: Vergleich für alle, die ein Naked Bike wirklich nutzen wollen
Wer zwischen der BMW R 1300 R und der KTM 990 Duke schwankt, sucht meist nicht nur „ein Motorrad“, sondern das passende Fahrgefühl für den eigenen Alltag. Beide Modelle gehören in die Kategorie der modernen Naked Bikes, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten: Die BMW setzt stärker auf souveräne Alltagstauglichkeit, ruhige Kontrolle und ein rundes Gesamtpaket. Die KTM wirkt dagegen unmittelbarer, agiler und spürbar „sportlicher“ im Zugriff – ideal, wenn Kurven und Dynamik im Vordergrund stehen.
Grundidee der beiden Bikes: Charakter statt nur Daten
Die BMW R 1300 R ist als großes, erwachsenes Naked Bike gedacht: Sie soll sich auf längeren Strecken genauso wohlfühlen wie auf dem Weg zur Arbeit. Das merkt man vor allem am Gesamtauftritt: Motor und Fahrwerk zielen auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Tempo. Die KTM 990 Duke dagegen ist stärker auf „Anpacken“ ausgelegt. Sie fühlt sich oft leichter und direkter an, was besonders in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen Spaß macht.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW wirkt im Alltag häufig harmonischer. Das heißt nicht, dass sie weniger kann – eher, dass sie die Kraft so auf die Straße bringt, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen souverän anfühlt. Gerade beim Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen wirkt das Setup oft „geschmeidig“ und gut kontrollierbar.
Die KTM 990 Duke spielt dagegen stärker ihre Stärken aus, wenn es zügig zur Sache geht. Der Motorcharakter ist spürbar direkter, die Gasannahme wirkt oft unmittelbarer. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das schneller in Richtung „sportlich“ kippt: Man hat das Gefühl, das Motorrad reagiert sofort auf jede Bewegung am Gasgriff.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- BMW R 1300 R: Stärken liegen in der gleichmäßigen Kraftentfaltung und dem ruhigen, gut dosierbaren Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ weniger abrupt wirkt, wenn man maximale Unmittelbarkeit sucht.
- KTM 990 Duke: Stärken liegen in der direkten Reaktion und dem sportlichen Zugriff. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag je nach Fahrstil etwas „fordernder“ wirkt, weil die Dynamik stärker spürbar ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Bikes deutlich in der Art, wie sie Kurven „erzählen“. Die BMW R 1300 R vermittelt oft den Eindruck von Stabilität. Das Motorrad liegt spürbar ruhig, lässt sich kontrolliert bewegen und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass man auch bei längeren Strecken entspannt bleiben kann. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist, hilft diese Ruhe dabei, das Tempo selbstbewusst zu halten.
Die KTM 990 Duke wirkt im Vergleich häufig agiler. Das heißt: Richtungswechsel und das „Mitnehmen“ in die Kurve fühlen sich oft leichter an. Wer gern dynamisch fährt, merkt schnell, dass die KTM das Tempo gern mitmacht und das Motorrad dabei sehr direkt reagiert.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- BMW R 1300 R: Stärken in der souveränen Stabilität und dem komfortableren, kontrollierten Gefühl. Schwäche kann sein, dass sie weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man maximales Spiel in der Bewegung sucht.
- KTM 990 Duke: Stärken in der Wendigkeit und dem sportlichen Kurvengriff. Schwäche kann sein, dass man bei sehr ruppigen Strecken oder längeren Autobahnabschnitten mehr auf die eigene Sitzposition und den Fahrstil achten muss.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
In der Praxis entscheidet nicht nur die reine Bremsleistung, sondern vor allem das Gefühl am Hebel und die Vorhersagbarkeit. Die BMW punktet häufig mit einem kontrollierten Ansprechverhalten: Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen fein dosieren, was besonders im Stadtverkehr oder bei wechselnden Bedingungen hilft. Die KTM kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt aber oft „sportlicher“ in der Abstimmung – wer gern zügig bremst und das Motorrad aktiv führt, fühlt sich dabei schnell wohl.
Stärken und Schwächen bei den Bremsen
- BMW R 1300 R: Stärken in der Dosierbarkeit und dem ruhigen, berechenbaren Bremsgefühl. Schwäche kann sein, dass sportlich ambitionierte Fahrer manchmal mehr „Biss“ im Kopf erwarten.
- KTM 990 Duke: Stärken in der sportlichen Anmutung und dem direkten Feedback. Schwäche kann sein, dass man die Dosierung je nach Situation etwas bewusster treffen muss, um maximal entspannt zu bleiben.
Ergonomie und Alltag: Wie gut passt das Bike zum eigenen Tag?
Bei Naked Bikes ist die Sitzposition entscheidend, weil sie den Alltag prägt: Stadtverkehr, Ampelstopps, längere Strecken oder auch mal eine spontane Tour. Die BMW R 1300 R wirkt in der Gesamtergonomie oft darauf ausgelegt, dass man nicht nach kurzer Zeit „umdenken“ muss. Das Motorrad unterstützt eine entspanntere Haltung, wodurch sich längere Fahrten angenehmer anfühlen können.
Die KTM 990 Duke ist häufig etwas „sportlicher“ in der Auslegung. Das bedeutet nicht automatisch unbequem – aber das Motorrad lädt eher dazu ein, aktiver zu fahren. Wer gern dynamisch unterwegs ist und das Handling spürt, wird die KTM oft als sehr lebendig erleben.
Stärken und Schwächen in der Ergonomie
- BMW R 1300 R: Stärken in der alltagstauglichen Sitzunterstützung und dem entspannten Gesamtempfinden. Schwäche kann sein, dass die sportliche „Kante“ weniger stark im Vordergrund steht.
- KTM 990 Duke: Stärken in der aktiven Fahrhaltung und dem direkten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass längere Strecken je nach Körperbau und Fahrstil mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder Eingriff?
Moderne Naked Bikes sind heute stark elektronisch geprägt. Die BMW R 1300 R setzt dabei häufig auf ein Gesamtpaket, das das Motorrad leicht beherrschbar macht. Fahrmodi und Assistenzsysteme zielen darauf ab, dass sich das Bike in unterschiedlichen Situationen stabil und berechenbar anfühlt.
Die KTM 990 Duke ist ebenfalls modern ausgestattet, wirkt aber in der Abstimmung oft „sportlicher“: Elektronik unterstützt, ohne das Gefühl komplett zu glätten. Wer gern selbst steuert und das Motorrad als Werkzeug für dynamisches Fahren nutzt, kann sich mit dieser Philosophie schnell anfreunden.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- BMW R 1300 R: Stärken in der harmonischen Abstimmung und dem komfortablen, sicheren Gefühl. Schwäche kann sein, dass manche Fahrer den letzten Rest „Rohheit“ vermissen.
- KTM 990 Duke: Stärken in der sportlichen Abstimmung und dem direkten Charakter trotz Elektronik. Schwäche kann sein, dass man je nach Einstellung und Fahrbahn etwas mehr Feingefühl braucht.
Für welche Fahrprofile lohnt sich welche Wahl?
Im direkten Vergleich wird schnell klar: Die BMW R 1300 R ist besonders attraktiv, wenn ein Naked Bike vor allem Alltag, Komfort und souveräne Kontrolle liefern soll. Sie passt gut zu Fahrern, die gern längere Strecken fahren, das Motorrad als zuverlässigen Begleiter sehen und dabei trotzdem nicht auf Dynamik verzichten möchten.
Die KTM 990 Duke ist dagegen eine starke Wahl, wenn Agilität, unmittelbares Ansprechverhalten und sportliche Dynamik im Mittelpunkt stehen. Wer Kurven liebt, in der Stadt gern schnell reagiert und das Motorrad aktiv bewegt, wird die KTM oft als besonders „lebendig“ empfinden.
Fazit:
Die BMW R 1300 R ist die bessere Wahl für alle, die ein großes Naked Bike suchen, das sich im Alltag souverän anfühlt, auf längeren Strecken entspannt bleibt und durch ein harmonisches Gesamtpaket überzeugt. Wer Wert auf kontrolliertes Handling, gut dosierbare Bremsen und eine Elektronik legt, die das Motorrad leicht beherrschbar macht, findet in der BMW häufig den passenden Charakter.
Die KTM 990 Duke empfiehlt sich vor allem dann, wenn ein Naked Bike vor allem direkt, agil und sportlich sein soll. Wer gern dynamisch fährt, Kurven aktiv angeht und ein unmittelbares Motor- und Fahrwerksgefühl sucht, wird mit der KTM meist schneller „auf Temperatur“ kommen. Kurz gesagt: BMW für souveränen Allround-Genuss, KTM für spürbare Dynamik und lebendiges Handling.