| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.569 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
- starker Motor: Charakter, Kraft, Leistungsentfaltung, nutzbares Drehzahlband
- tadelloses Fahrverhalten
- schöner V2-Sound, nicht zu laut
- QuickShifter Serie
- gute Verarbeitung
- Fahrspaß in großen Tüten
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- klobige Glühbirnenblinker
- unschön langes Heck
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Schraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Wow, was für ein Bike! Ein einfacher Blick in das Datenblatt reicht bei der GSX-8S nicht aus, um zu einer korrekten Einschätzung dieser Maschine zu kommen - man muss sie fahren! Dann merkt man, dass Suzuki hier mit viel Liebe einen sehr ausgewogenen Streetfighter auf die Beine gestellt hat, der kaum Schwächen aufweist. Die GSX-8S bringt extrem viel Spaß, hat Dampf ohne Ende und muss sich vor KEINEM der derzeitigen Wettbewerber verstecken. Geiles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in diesem herrlichen Blau als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und wir können Euch tatsächlich nur raten: Fahrt nach Tornesch und probiert sie aus. Allerdings solltet ihr vorher Euren Kontostand checken, denn viele von Euch wird es erwischen - Vorsicht ist geboten!
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BMW R 1300 R vs. Suzuki GSX-8S: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Touren
Wenn zwei Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gefühl beim Losfahren, um die Art, wie sich das Motorrad im Alltag bewegt, und darum, wie gut es sich auf längeren Strecken anfühlt. Genau das macht den Vergleich zwischen der BMW R 1300 R und der Suzuki GSX-8S so spannend: Beide Modelle zielen auf Fahrspaß, beide sind alltagstauglich – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Im Folgenden werden die typischen Vergleichspunkte beider Motorräder gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen, Sitz- und Ergonomiegefühl, Ausstattung sowie die Frage, wie souverän sich das jeweilige Bike im Stadtverkehr und auf der Landstraße präsentiert. Dabei werden die Stärken und Schwächen herausgearbeitet, ohne die Modelle auf einzelne Werte zu reduzieren.
Grundidee der beiden Bikes: Charakter statt reiner Vergleich
Die BMW R 1300 R wirkt wie ein Roadster, der bewusst auf souveräne Performance und ein hochwertiges Gesamtpaket ausgelegt ist. Die Suzuki GSX-8S dagegen steht für ein zugängliches, direktes Naked-Bike-Konzept, das sich schnell anfühlt und besonders im Alltag unkompliziert bleibt.
Beide Motorräder können sportlich gefahren werden, aber die Art der Sportlichkeit ist unterschiedlich: BMW setzt stärker auf „Gelassenheit mit Power“, Suzuki auf „Agilität und Direktheit“. Wer vor allem entspannt touren will, wird das eine oder andere Detail stärker gewichten – wer viel in der Stadt unterwegs ist, achtet eher auf Handlichkeit und Alltagstauglichkeit.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich schnell, dass beide Bikes nicht nur „mehr oder weniger“ können, sondern anders liefern. Die BMW R 1300 R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um gleichmäßige Beschleunigung und einen souveränen Vortrieb geht. Der Charakter wirkt eher „erwachsen“: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten ruhig im Verhalten.
Die Suzuki GSX-8S wirkt dagegen oft lebendiger und unmittelbarer. Das Ansprechverhalten und die Art, wie sich die Maschine aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen heraus bewegt, machen sie besonders attraktiv für dynamisches Fahren im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen. Wer gerne häufig schaltet oder das Motorrad „mitnimmt“, bekommt hier ein sehr direktes Fahrgefühl.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- BMW R 1300 R: Stärken liegen in der gleichmäßigen Kraftentfaltung und dem ruhigen, souveränen Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man sehr verspielt und aggressiv aus dem Stand heraus fährt.
- Suzuki GSX-8S: Stärken liegen in der direkten Reaktion und der agilen Art, die besonders im Alltag Spaß macht. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen, hohen Reiseetappen der Fokus stärker auf Agilität als auf „großer Reise-Souveränität“ liegt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerk entscheidet sich, wie ein Motorrad Kurven „liest“ und wie es sich bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten anfühlt. Die BMW R 1300 R vermittelt häufig den Eindruck, dass sie auf Stabilität und ein kontrolliertes Fahrverhalten ausgelegt ist. Gerade auf längeren Strecken und bei wechselnden Untergründen wirkt das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Geometrie oft sehr harmonisch.
Die Suzuki GSX-8S setzt stärker auf ein agiles Handling. Das Motorrad lässt sich spürbar leichter in Richtungswechsel bringen, was besonders auf Landstraßen mit vielen Kurven und in engen Stadtbereichen Vorteile bringt. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, wird die GSX-8S als sehr zugänglich erleben.
Kurvengefühl im Vergleich
In schnellen Kurven und bei zügigem Tempo spielt die BMW ihre Stärke aus: Sie wirkt oft wie ein „Anker“, der das Tempo sicher trägt. Die Suzuki bleibt zwar ebenfalls sportlich, fühlt sich aber eher wie ein Motorrad an, das man aktiv steuert und das man durch seine Agilität schnell in den richtigen Rhythmus bringt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Alltag und in kritischen Situationen entscheidend. Im Vergleich zeigen sich typische Unterschiede: Die BMW R 1300 R wirkt häufig darauf ausgelegt, sehr berechenbar zu verzögern und dabei ein starkes Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Die Suzuki GSX-8S punktet ebenfalls mit guter Bremsleistung, fühlt sich aber oft etwas „direkter“ an – als würde man schneller das gewünschte Verzögerungsgefühl erreichen.
Wichtig ist dabei weniger, ob eine Bremse „mehr“ kann, sondern wie sie sich dosieren lässt. Beide Motorräder eignen sich für sportliche Fahrten, aber die BMW vermittelt tendenziell mehr Ruhe, während die Suzuki eher mit unmittelbarer Rückmeldung überzeugt.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition für Stadt und Tour
Bei Naked Bikes entscheidet die Ergonomie stark darüber, ob man nach einer Stunde noch entspannt ist oder ob sich der Rücken meldet. Die BMW R 1300 R wirkt in der Gesamtheit oft wie ein Motorrad, das auch für längere Touren ausgelegt ist: Sitzgefühl und Fahrhaltung sind tendenziell auf Kontrolle und Komfort ausgerichtet.
Die Suzuki GSX-8S ist ebenfalls alltagstauglich, kann aber je nach Fahrstil und Körpergröße etwas „sportlicher“ wirken. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Wer gerne zügig unterwegs ist, profitiert von der direkten, aktiven Haltung. Für sehr lange Strecken zählt dann, wie gut die Ergonomie zur eigenen Statur passt.
Für wen fühlt sich was besser an?
- BMW R 1300 R: Besonders interessant für Fahrer, die Komfort und souveränes Langstrecken-Gefühl priorisieren.
- Suzuki GSX-8S: Besonders passend für Fahrer, die im Alltag viel unterwegs sind und ein agiles, leicht zu bewegendes Naked Bike suchen.
Ausstattung und Technik: Alltagshilfen im Vergleich
Moderne Motorräder unterscheiden sich nicht nur im Motor, sondern auch in der Ausstattung. Die BMW R 1300 R setzt häufig auf ein stimmiges Gesamtpaket aus moderner Technik und einer hochwertigen Anmutung. Das kann sich im Alltag vor allem dann auszahlen, wenn man Assistenz- und Komfortfunktionen regelmäßig nutzt.
Die Suzuki GSX-8S bietet ebenfalls zeitgemäße Features, wirkt aber oft als „funktionaler“ Ansatz: Technik, die man braucht, ohne dass sich alles wie ein überladenes Paket anfühlt. Dadurch bleibt das Motorrad im Handling und im täglichen Umgang meist sehr unkompliziert.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- BMW R 1300 R: Stärken liegen in der Premium-Anmutung und dem stimmigen Technik-Fokus. Schwäche kann sein, dass man für den vollen Nutzen eher bereit sein muss, sich mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen.
- Suzuki GSX-8S: Stärken liegen in der unkomplizierten Bedienbarkeit und dem klaren Fokus auf Fahrspaß. Schwäche kann sein, dass der „Premium-Overkill“ weniger im Vordergrund steht als bei der BMW.
Alltagstauglichkeit: Stadtverkehr, Ampeln und kurze Strecken
Im Stadtverkehr zählt, wie leicht sich das Motorrad manövrieren lässt, wie gut es auf Stop-and-Go reagiert und wie entspannt es sich im Alltag bewegt. Die Suzuki GSX-8S spielt hier oft ihre Agilität aus: Sie wirkt handlich, reagiert schnell und macht kurze Strecken unkompliziert.
Die BMW R 1300 R ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher auf „ruhige Souveränität“ ausgelegt. Wer im Stadtverkehr gerne entspannt fährt und nicht ständig maximal sportlich unterwegs ist, wird die BMW als sehr angenehm empfinden.
Touren und Landstraße: Wer fühlt sich wohler auf langen Strecken?
Auf der Landstraße und bei längeren Touren zeigt sich, wie gut ein Motorrad mit Tempo, Wind und wechselnden Bedingungen zurechtkommt. Die BMW R 1300 R wirkt dabei häufig wie die „Reise-Variante“: Sie trägt das Tempo sicher, bleibt stabil und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, auch wenn die Strecke länger wird.
Die Suzuki GSX-8S ist ebenfalls tourentauglich, aber eher im Sinne von „kurvige Strecken genießen“. Wer gerne zügig fährt, Kurven sucht und das Motorrad aktiv bewegt, wird die Suzuki besonders auf Landstraßen lieben.
Preis-Leistungs-Gedanke: Welche Philosophie passt besser?
Beim Kauf entscheidet am Ende nicht nur das Motorrad, sondern die eigene Erwartung. Die BMW R 1300 R wirkt wie ein Paket, das auf Premium-Anspruch, souveräne Performance und ein rundes Gesamtgefühl setzt. Die Suzuki GSX-8S wirkt wie ein Motorrad, das den Einstieg in dynamisches Fahren erleichtert und im Alltag sehr viel Spaß pro Kilometer liefert.
Beide sind starke Naked Bikes. Der Unterschied liegt vor allem darin, ob man mehr Wert auf „große, ruhige Kontrolle“ legt oder auf „agiles, direktes Fahrgefühl“.
Fazit:
Die BMW R 1300 R ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein souveränes, hochwertiges Naked Bike suchen, das sich besonders auf längeren Strecken ruhig und kontrolliert anfühlt. Wer häufig tourt, Wert auf Premium-Anmutung und ein harmonisches Gesamtpaket legt und beim Fahren eher Gelassenheit als ständige Aktivität bevorzugt, wird mit der BMW sehr glücklich.
Die Suzuki GSX-8S passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die im Alltag viel unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das schnell anspricht, agil bleibt und sich leicht in den Fahrrhythmus bringen lässt. Wer Kurven liebt, häufig zwischen Stadt und Landstraße wechselt und ein direktes, lebendiges Fahrgefühl sucht, findet in der GSX-8S oft den besseren Match.
Kurz gesagt: BMW für souveräne Touren und Premium-Gefühl, Suzuki für Agilität, Direktheit und unkomplizierten Fahrspaß im Alltag.